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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Den Spruch finde ich sinngemäß etwas verdreht, hat für mich den leichten Beigeschmack einer Manipulation:
"wenn ich dich liebe, dann habe ich das Recht, dich verändern zu wollen und auch zu dürfen" So, glaube ich, geht das nicht... Andererseits könnte die Interpretation auch so aussehen: "ein Mensch ändern sich alleine durch die Liebe, die ihm entgegengebracht wird" Hm. Zitat:
LG Lucille |
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Dieses ES ist der Störfaktor in der Beziehung.....die Art mit der man nicht leben kann/denkt es nicht zu können....ausser, man liebt sein Gegenüber....dann steht alles unter einem guten Stern.... was ist daran so schwer zu verstehen? Aber jeder hat seine Sicht, das macht ja auch uns Menschen aus, oder? Wenn du meinst, dass man mit Liebe manipuliert, dann manipuliert man sein ganzes Leben lang, oder?...... ![]() lg Felice
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...Leuchte wie ein Regenbogen, dann zauberst du Glück in die Herzen der Menschen...
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#693
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Es klappt immer besser und ich fühle mich damit immer deutlich besser. Ab und zu rutscht mir das Ganze eben aus der Kontrolle und dann ist heulen und wehklagen angesagt , naja auch das gehört dazu!Vor einem Jahrn hatte ich weit weniger als jetzt. Und im kommenden Jahr, wer weiß, vielleicht nehme ich dann noch mehr wahr. Es lohnt sich auf jeden Fall das Ruder einmal ganz herum zu reißen und das Neue zu wagen, das was aus dem ganzen Schmerz und den Ängsten entsteht ist auf jeden Fall eine größere Stärke! Also nix abgedroschen ![]() Liebe Grüße Elke
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Ich schreibe meine Wahrheit und die kann nie die Wahrheit für alle sein. |
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Wenn dieses ES zB Lug und Betrug ist, dann steht die Beziehung defintiv nicht unter einem guten Stern, auch wenn ich meinen Partner liebe. Da dies der Thread von abendsonne ist, wage ich mal folgende Deutung: auch wenn sie ihren Partner noch liebt, ist sie nicht gut beraten damit, seine finanzielle unverantwortliche Wurschtigkeitshaltung und sein scheinbares Desinteresse am Finden von guten Lösungen (= Störfaktoren in der Beziehung) einfach so zu tolerieren im Namen der Liebe. Weil es ihr nicht gut geht damit. Felice, ich habe auch nicht gemeint, dass man mit Liebe manipulieren soll (das eine schließt das andere aus), es war nur eine mögliche Interpretation des Spruchs. Entschuldige, liebe abendsonne, dass ich mal wieder in der 3. Person von dir gesprochen habe... Liebe Elke, ich finde, dass du mit deiner Einstellung recht viel Stärke an den Tag legst. In solchen Situationen ist es auch oft recht hilfreich, ganz bestimmte Menschen zu meiden. Nämlich die, die meinen, sie selbst sind nie schwach und die einem in der Krise fast so eine Art Verachtung entgegenbringen. Man braucht verständnisvolle Menschen und keine Pseudohelden. Erstere gibt es ja gottseidank hier LG Lucille |
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#695
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
![]() Ich habe etliche Menschen in meinem Umfeld, die überhaupt garnichts verstehen, aber das ist auch OK, so werde ich gezwungen solche Themen auch mal zur Seite zu legen und es geht und es wird dann auch lustig! Und wenn garnichts mehr geht, dann sind da auch Menschen, eben auch hier, die ähnliche Situationen durchleben oder durchlebt haben. LG Elke
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Ich schreibe meine Wahrheit und die kann nie die Wahrheit für alle sein. |
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#696
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
hallo,
kann momentan euro postings seit gestern nachmittag nicht lesen, bis dorthin fand ich eines von elke - strandläufer ganz, ganz toll. freu mich schon auf lucille und felice. bei reinfriede geht meine meinung schön langsam in die umkehr. dazu ein paar zeilen. Zitat:
DU hast sonderbare fakten hervorgebracht (dass die ausbildung der kinder gesichert ist, dass sie gesund sind, dass mietwohnungen nicht das wahre sind, als wäre mir das was neues), und ICH hab lediglich darauf geantwortet, aus interesse, um deine worte zu hinterfragen (ich hab mich tatsächlich gefragt, wie du darauf kommst, dass die ausbildung meiner kinder gesichert ist etc., und wie du darauf kommst, dass eigentum besser ist etc., von dem rede ich ja die ganze zeit), ich hab das gemacht, um auf deine punkte einzugehen, und nicht um herumzujammern. antwort auf MEINE fragen hab auch ich nicht bekommen. Zitat:
jetzt frage ich dich: wie lange verfolgst du schon meine threads, und dann redest du von MIR, dass ich nicht an die essenz ranmöchte. wie lange sind die threads immer, geht das, wenn man an der oberfläche bleibt???? nein. und du redest von mir, dass ich nichts positives sehe??? tut mir leid, das kann ich nicht nachvollziehen. wie jeder andere von uns hab auch ich viele zeiten hinter mir, die richtig "schlecht" waren im sinne von hart, schwer, nahe daran zu zerbrechen. und dann sieht man sich an, was daraus geworden ist im sinne der geistigen qualität, im sinne gewachsener lebensfähigkeit. und dadurch kanns mir nie so wirklich absolut schlecht gehen, weil ich immer weiß, wie sehr ich wachse aus diesen zeiten. solche worte sinngemäß stehen z.b. in vielen meiner bücher, in h Hrdlicka, der weg über die grenzen z.b. . das ist MEINE lektüre. siehst du, liebe reinfriede, und genau áus DIESEM grund hab ich mich nicht bemüssigt gefühlt, SOFORT auf deinen buch"tipp" zu antworten. ich brauche keine gescheiten buch"tipps", die mir bestimmt nicht gefallen, und durch die du mich schon wieder nur aufs "rumjammern" reduzierst. wenns regnet mach ich das beste raus, erfreue mich an den regentropfen, an dem gemütlichen tag, was solls, ich kanns sowieso nicht ändern. so hol ich mir das positive raus. nur wenns z.b. STÄNDIG regnet, wann immer ich auf urlaub fahre, dann frag ich mich, was mir dieses über-den-reinen-zufall-hinausgehende denn sagen will. das ist etwas anderes als jammern. ich schau mir immer an, was will mir die situation sagen. manchmal verrennt man sich halt in reinen fakten, muss auch sein. es ist das eine pragmatische spiritualität. mein thread "es ist so mühsam" ist auch nicht reinstes rumgejammere gewesen, denn wie geschrieben war es nicht rein das materielle, was mich interessiert hat, sondern der geistige ausdruck als symbol für eine bestimmte qualität. ich habe mich gefragt: durch beschränkung fehlende erfahrungswerte aufstocken etc. - so war ja mein titel, also wie kannst du sagen, ich gehe nicht an die essenz???? ich hab mich gefragt, was hat mein vater damit zu tun, dass ich meinen mann nicht mehr lieben kann, ich hab mich gefragt, was hat meine verschollene schwester zu tun mit meinen ängsten, alles mögliche, und du reduzierst mich. aufs herumjammern. ist mir aber nicht so wichtig, ich bin absolut ruhig, während ich das schreibe, emotionen stecken keine dahinter, wenn ich es so betrachte, wie du mich siehst. wir kennen uns nicht, und darum ist es vielleicht so, mein schwiegervater kann z.b. viel mehr in mir wecken wenn er mich "abreduziert" (das hätt ich euch ja eigentlich noch erzählen wollen, wenn ich dazu gekommen wäre). ich dachte nur, du wärst ein wenig weiter, hättest auch ein wissen um die höheren geistigen zusammenhänge, naja, hab ich mich halt getäuscht. das wissen um geistige zusammenhänge hast du wohl bei dir und anderen, nicht aber bei mir, nicht zum momentanen zeitpunkt. Zitat:
hast du die??? jeder, der vorschnell geht (ich weiß nicht, ob du das gemacht hast) hat mit sicherheit zweifel. es sei denn, man schaut weg. die antwort auf die frage wg. der alkoholsucht findest du in den gesetzmäßigkeiten der resonanz. lg abendsonne lg abendsonne |
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#697
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
dieses "wenns auf knopfdruck gehen würde" hat die vermutete einstellung meines MANNES betroffen. es ging darum, dass er meiner meinung nach "freiwillig" nur bei mir bleibt, weil er zu bequem ist, sich auch nur gedanken zu machen. sicher würde auch ICH ein anderes leben haben, wenns auf knopfdruck gehen würde, ich hab das woanders schon gesagt, irgendwann mal. ja, ginge es auf knopfdruck, ich hätte ein anderes leben. ich würde sehr viele dinge von jetzt vermissen, aber das ist nur eine vermutung. denn es könnte mir auch so gehen wie eberesche, dass ich dann einfach glücklich und befreit bin. Zitat:
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#698
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
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lg abendsonne |
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#699
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Liebe Abendsonne!
Es ist mir schon klar, dass meine Postings bei Dir nicht auf Gegenliebe stoßen. Wenn man jemanden, der in der Opferrolle verharrt, darauf hinweist, sind diese Reaktionen zu erwarten. Es SOLL sich ja nichts verändern - darum auch die totale Ablehnung von anderen Sichtweisen, die das vielleicht bewirken könnten. Ich war vor einiger Zeit länger nicht mehr hier. Und als ich wieder reinschaute, sah ich, dass Dein Thread noch "lebt" - und ich dachte mir mal sehen, was sich inzwischen getan hat bei Dir. Und es war dasselbe wie Dein Thread "es ist so mühsam" - die Themen hatten sich gewandelt, aber das Ergebnis war dasselbe. Verstehst Du, es geht ja gar nicht darum, ob Du Dich nun trennst oder nicht - es geht darum, dass Du dasselbe Muster lebst. DAS hat sich nicht geändert, da steckst Du fest. Die Opferrolle, die Du Dir immer wieder und wieder festigst, die ist wie ein Korsett, das Dich bewegungsunfähig macht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Du geschrieben hattest, was Du an Deiner Mutter nicht gut fändest. Und Abendsonne - Du bist auf dem besten Weg, es ihr gleichzutun. Du hattest an ihr kritisiert (z.B. die Sache mit dem Kinderwagen, Du erinnerst Dich?), dass sie immer dachte, es geschähe ihr bitteres Unrecht, sie sei immer das Opfer und alle anderen um sie herum wären schuld. Schau mal hin, was Du inzwischen erfolgreich praktizierst. Und solange Du glaubst, dass andere für Deinen weiteren Lebensverlauf die Verantwortung tragen, solange wirst Du in dieser Rolle verharren und keinen Millimeter weiterkommen. Es ist momentan bequem, sicher. Aber Du leidest darunter. Und in weiterer Konsequenz Deine Kinder. Und ein Posting, wo Deine Hilflosigkeit in Frage gestellt wird, löst bei Dir Empörung aus. Ok, ich weiß - ich mach mich grade verdammt unbeliebt bei Dir. ![]() Aber nur zu sagen, Ach, arme Abendsonne, es tut mir leid, dass Dir so viel widerfährt - das hieße, Dich noch weiter in diese Rolle hineinzutreiben. Das wäre ein Bärendienst - und da spiel ich nicht mit. Liebe Grüße Reinfriede |
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#700
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Ich würde hier mal gerne meine Gedanken (Fragen) einbringen:
Jeder ist für sich selbst verantwortlich. JA - das führt mich auch aus der Opferrolle raus - klar. Was aber, wenn ich mit einem sogenannten "Täter" in Verbindung stehe? Dies kann ein Chef sein der seine Mitarbeiter fertig macht, dies kann ein Ehemann/eine Ehefrau sein der/die den Partner nur ausnutzt usw. Bei solchen Begegnungen kann man sich ja wohl nur abgrenzen - oder nicht? Was hilft es, wenn ich mich mit einem solchen (zB) Chef oder Ehepartner(in) auseinander setze? Ich zitiere: "Die Menschen verändern sich wenn man sie liebt." Diesen Ansatz vertehe ich und er ist bestimmt sehr lieebvoll und auch schön gemeint - oft hilft ein solchen Verhalten - oft ist Liebe heilsam. Nur ist ebenso darauf zu achten, dass auch Liebe zurück kommt. Wer ist schon so ein liebender Mensch, dass er immer nur liebt (gibt) und nix vom anderen benötigt? Wer möchte nicht repektiert und gemocht werden? Was ich damit sage möchte: Man kann kein Verhalten über den Kamm scheren - manchmal MUSS man nein sagen und ein anderes mal ist ein klares JA von nöten. Geben UND nehmen - nur so funktioniert ein Miteinander finde ich. Ich finde es richtig bei mir hinzuschauen um zu erkennen was ist es AN MIR das diese Sitution herauf beschwört - dann aber gibt es sehr wohl einen Punkt wo ich bei mir nicht mehr hinschaue - weil ich nicht voller Fehler bin dass ich ständig und immer etwas finde - es sind eben auch noch andere da die Mist bauen. Wie weiß ich (oder ein anderer) wann es genug ist mit hinschauen bei sich selber, wann es genug ist mit geben ? Oder ist man ES immer selber? Da bin ich nun wirklich gespannt auf Eure Antworten. LG Elladana
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Das schönste was Du je erfahren kannst
bist Du selbst. Geändert von Elladana (25.10.2008 um 13:32 Uhr) |
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#701
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Hi Elladan,
Zitat:
Zitat:
Also nehmen wir mal den Chef......dann ist da jemand, der sich fertig machen läßt. Der Chef testet ja auch aus, wie weit kann ich gehen. Lasse ich mich fertig machen, macht er immer weiter. So "spiele" ich ja mit. Egal aus welchen Gründen; die sind ja jedem freigestellt (oder auch nicht, daß weiß ich nicht so genau*) Ooooder ich lasse das nicht zu. Dann hat sich´s ausgespielt. Keine Angriffsfläche. * kann ich das a) weil ich nicht so emotional mit dem Chef/der Stelle verbunden bin oder b) weil ich um meinen Wert weiß? Zitat:
Hm, so stelle ich mir das mal vor.Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
Wann es genug ist? Ich denke das spürt man... es ist vielleicht der Moment, in dem man anfängt unzufrieden zu werden. Doch bei sich selber... da hat man meist das berühmte Brett vor dem Kopf und immer die Hoffnung, es gibt sich von alleine. Man merkt den Weg nicht, der sich in die Situation gebracht hat. Erst sind es Kleinigkeiten, ich verkürze es mal - zum Schluß steigert man sich rein. Das wieder zurückfinden ist schwierig. Wichtig ist, Kompromisse muss man immer eingehen und einen gemeinsamen Weg finden. Bei der Arbeit und auch Privat, das geht nicht anders. Das ist auch gut, nur so entwickelt man sich weiter. Zieht man nur sein Ding durch, bleibt man stehen - emotional. Und das ist die Grundlage für den Rest. Ich merke zum Beispiel bei mir....ich denke Dinge, die will ich nicht denken, aber andere bringen mich in die Situation, wo ich so denke. Das stört mich. Ich weiß noch nicht wie ich es ändern kann. Sie verhalten sich so, daß sich zwangsläufig so ein Verhalten/Denken bei mir ergibt. Noch mal zu dem, ob man es selber ist. Ich denke ja, weil ich ja "mitspiele". Ohne mich würde es ja nicht gehen. Das eigene Verhalten nimmt man ja nicht so unter die Lupe, wie das vom anderen. Weil dann würde man ja feststellen, man trägt eine Mitschuld, dass es so kommt. Verändere ich mein Denken und betrachte die Dinge auch mal von einer anderen Seite, kann man auch schon die Situation verändern. So muss weiter, weil die Familie auch Aufmerksamkeit möchte. Ein schönes Wochenende Eberesche
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. F.C.Oetinger |
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#702
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Zitat:
Ich habe einen Chef, der bei meiner Vorgängerin und von anderen Menschen als schwer cholerisch beschrieben wurde. Und unter ihm zu arbeiten sei problematisch wegen der ständigen Schreianfälle, hörte ich. Bei seinem ersten cholerischen Anfall sah ich in ihm das, was er tatsächlich darstellte: Einen Menschen, der sich nicht verstanden fühlt und deshalb brüllen muss. Und ich verteidigte mich NICHT. Ich pflichtete ihm bei, signalisierte, dass ich ihn nicht nur verstehe, sondern auch auf "seiner Seite" stünde - obwohl er eigentlich wegen mir brüllte.;-) Kein Widerstand von mir, sondern ein Mitgehen. Und damit verpuffte der cholerische Anfall blitzartig. Denn ich hatte ihn mit einer gewissen Liebe gesehen, nicht als Feind, sondern als Verbündeten. Und es blieb in den vielen Jahren, seitdem ich dort jobbe, sein einziger (!) Anfall. Es war einfach nicht not-wendig, denn er fühlte sich verstanden. Es wiederholte sich nicht mehr. Und rundherum wurde gerätselt, was mit ihm passiert war, dass er sich plötzlich so gewandelt hätte. Und alles deshalb, weil ich ihn mit freundlichen Augen gesehen hatte und deshalb konnte ER sich verändern, weil ICH ein anderes Verhalten gezeigt hatte. Zitat:
Zitat:
Das Wort Fehler finde ich da sowieso irgendwo nicht ok. So wie das Beispiel vom Chef - in den Augen der anderen war er fehlerhaft, in seinen Augen unverstanden. Ich denke, das Abgrenzen schließt das Hinschauen auf den eigenen Anteil nicht aus, das ist ja kein Widerspruch. Mich abzugrenzen, ist ein Entschluss, zu dem man kommt, nachdem man sich alles überlegt hat. Liebe Grüße Reifriede |
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#703
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Ich weiß schon, dass wir vieles durch unser eigenes Verhalten ändern können und wir können auch vieles lenken und steuern. Es kommt aber auch immer auf die Vorgeschichte an finde ich. Wenn die Kollegen Dir geschildert haben dass sie mit dem Chef, weil er so cholerisch ist nicht können, dann sind da bestimmt Dinge vorgefallen die eventuell sogar als unverzeihlich gelten. Du kommst nun daher, neu, ohne erlebte Geschichten mit ihm und kannst es anders machen. Die "Alteingesessenen" hätten das nicht mehr gekonnt. Selbst wenn sie nun erkennen, dass sie verzeihen hätten sollen, wenn einer das nicht will oder nicht kann, dann ist eben kein Fortschreiten mehr möglich. Auch dafür sollte man Verständnis haben. LG Elladana
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Das schönste was Du je erfahren kannst
bist Du selbst. |
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#704
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Zitat:
Man reagiert und agiert immer selber - würde ich sagen. Für das was ein anderer tut und wie sich ein anderer Verhält möchte ich die Verantwortung nicht übernehmen und übernehme ich sie auch nicht. Ein Beispiel: Ich habe drei Personen in meinem Umfeld die lügen wie nur was - kann man daraus schließen dass ich ein Lügner bin, weil ich so ein Umfeld habe? Nein. Derartige Auslegungen kommen vor .... Das Hineinsteigern kennt wohl jeder :-) Du hast recht - wenn es darum geht sich emotional zu lösen, dann ist es so wie Du es hier beschreibst. Oft sieht man seinen Anteil daran nicht. LG Elladana
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Das schönste was Du je erfahren kannst
bist Du selbst. |
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#705
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Hallo Elladana,
ich möchte in diesem Zusammenhang noch ein paar Worte zur Transaktionsanalyse sagen, die sich ja mit dem "Dramadreieck" beschäftigt - und aus dieser Perspektive auch "die Opferrolle" zu sehen ist, zumindest wie ich sie in die diskussion einbringe - und ich unterstelle mal, auch von Reinfreide in der Art gemeint ist.. Zitat:
Zitat:
Täter - wenn der Chef seinen Anfall bekommt geht der Täter - im Extremfall her - und läßt ihn einweisen. Opfer - glaubt, nichts verändern zu können und ergibt sich dem Schicksal, bzw. sucht sich einen Retter - der das arme Opfer gegen den Chef verteidigt. Zitat:
In der Transaktionsanalyse geht es nun darum, aus den hier geschilderten drama-tischen Positionen aus steigen zu lernen und eben Zitat:
Klar - die prägt meist eine der drei dramatischen Rollen - oder eben die Dramabereitschaft an sich - aber aus dem Drama aus zu steigen, kann jeder lernen, daher widerspreche ich nachstehendem mal wieder ganz nachhaltig ;-) Zitat:
Keine Frage - ändert nur nichts an den Bezeichnungen - wenn jemand sich in der Opferposition am wohlsten fühlt, ist das genauso ok, wie wenn er sich dauernd im Rettersyndrom selbst aufreibt. Das ist genau das, was ich schon irgendwo angesprochen hatte - ich spiel auch gern mal Drama - aber ich hab mich jahrelang drin geschult, es relativ rasch zu erkennen - und entscheide selbst, wie lange ich "mitspiele". Manchmal ist Opfer ja ganz schön und bringt auch viel Aufmerksamkeit, oder auch das Ausleben des Rettersyndroms ist oftmals sehr verlockend. Das einzige, was mir persönlich gar nicht liegt, ist das dramatische "Täter sein". Aber es gibt alle drei Positionen natürlich auch ohne Drama. Im Trinergy® nenne wir die transformierten Positionen dann Täter ==> Macher Opfer ==> Muse Retter => Mentor Ich glaub, man merkt schon an den Begriffen, dass es dabei einfach um eine andere Qualtität des "Er-Lebens" geht. Aber solange jemand in der Opferposition fest sitzt hat sie/er keine Chance auf Veränderung - das ist eben genau das Drama - wenn sie/er sich die Möglichkeit zugesteht, aus dem Opfer zur Muse zu werden, dann können und dürfen die kreativen Lösungsideen fließen - und sich auch verwirklichen. Da spielt natürlich auch das schon angesprochene problem- und lösungsorientiert mit - Problemorientierung deutet immer auf eher Drama hin - und Lösungsorientierung eher auf transformiert und aus dem Dramaspiel ausgestiegen. Klar, niemand ist immer dramafrei - aber es geht ums bewusste Wahrnehmen, was gerade läuft - und sobald ich das tu, kann ichs ver-ändern - immer. Ich kann - muss aber nicht - und beides ist ok, so wie es ist. Das Ganze in anderen Worte gab es allerdings auch schon hier geschrieben: Zitat:
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Liebe Grüße
ChrisTina Maywald Meine eBooks, meine Bücher und die der anderen Autoren vom Verlag Edition Zaunreiter Bald wieder aktuell - monatliches Online-Magazin von Ceteem® - WitchDesign Geändert von ChrisTina (26.10.2008 um 07:45 Uhr) |
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