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Ängste - Segen oder Trauma - und dann wie weiter

Dieses Thema im Forum "Angst, Panikattacken - was tun?" wurde erstellt von upsdaps, 8 Februar 2004.

  1. upsdaps

    upsdaps Member

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    gestern ist in mir ein durch ein ereignis ein thema hochgekommen und irgendwie frage ich mich, wie es anderen damit geht….

    es geht um ängste

    habt ihr ängste?
    ängste die tief verwurzelt sind?
    wisst ihr von Ihnen, sind sie euch bewusst?
    welche ängste sind es?
    wie entstehen und woher kommen sie?
    steht ihr offen dazu?
    wie geht ihr damit um?
    nehmt ihr diese ängste an oder verdrängt ihr diese eher?
    was haben sie für auswirkungen auf euer leben?
    oder, oder, oder…….

    upsdaps
     
  2. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member

    Hi,

    Ängse....tiefgreifendes, sehr variatsionsreiches Thema. Man wird es wohl nicht einfach so mit ein paar Worten abhandeln können, zumal Du viele Fragen stellst.

    <habt ihr ängste?
    <ängste die tief verwurzelt sind?
    Ja, bestimmt, weil Angst etwas Instikthaftes, sehr Tiefes, Altes ist



    <wisst ihr von Ihnen, sind sie euch bewusst?
    <welche ängste sind es?
    direkt bewusst sind mir zur Zeit keine Ängste; ich weiss, dass immer etwas in mir schlummert, aber, wie soll ich sagen; es ist latent und nicht dominant in meinem bewussten Erleben.


    <wie entstehen und woher kommen sie?

    Diese Frage ist schwer zu beantworten. Angst unbewertet gesehen ist wohl eine instinktive Schutzfunktion; in ihrem ausgewogenen Aspekt eher eine Art Wachsamkeit oder Vorsicht.
    Andere Aengste können Angst vor Schmerz, Tod, Trennung sein.
    Das Gefuehle des Abgetrenntseins bezeichne ich zB als einer der Urängste.
    Wieder andere Ängste haben den Charakter der Phobie; also ein Aspekt, der dem Verstand versagt ist. Oftmals sind es unbewusste psychische Muster und Programme, die ueber die Schiene der Angst zum Ausdruck kommen.


    <steht ihr offen dazu?
    <wie geht ihr damit um?

    Ich kann Dir diese beiden Fragen nicht beantworten, weil ich z.Z. bewusst keine Angst verspüre.


    <nehmt ihr diese ängste an oder verdrängt ihr diese eher?

    Wenn, dann bin ich doch eher ein Mensch, der sich sie dann anschaut.


    was haben sie für auswirkungen auf euer leben?
    oder, oder, oder…….

    >ich kann Dir diese Fragen aus oben genannten Gründen nicht beantworten.



    lg
    Chris
     
  3. upsdaps

    upsdaps Member

    letzte nacht kamen mir folgende gedanken, damit ihr wisst was ich meine


    Erkenntnis

    Angst
    vor Veränderung
    Angst
    vor Abhängigkeit
    Angst
    vor dem Alleinsein
    Angst
    vor dem Versagen
    Angst
    vor Schwäche
    Angst
    vor der Wahrheit
    Angst
    vor Abweisung
    Angst
    vor Hässlichkeit
    -
    zu viele Ängste
    wodurch?
    mein eigenes vergleichen
    mein eigenes werten
    -
    so behindere ich täglich mein Leben
    und doch
    läuft es jeden Tag an mir vorbei
    aus tiefster Seele
    schöpferischer Schönheit
    voller Klarheit
    in der Vollkommenheit des Augenblicks
    -
    und ich
    schau nicht hin
    aus
    -
    Angst
    vor Veränderung
    Angst
    vor Abhängigkeit
    .
    .
    .
    .
    copyright upsdaps





    upsdaps
     
  4. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member

    Du hast Dir Deine Frage schon selbst beantwortet ;)


    lg
    Chris
     
  5. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mich in meinem Leben mit vielen Ängsten rumgeschlagen. Warum weiß ich nicht oder so schon psychologisch, weil mir das Urvertrauen fehlt/e.

    Heute versuche ich zwei Sorten von Ängsten zu unterscheiden, welche die mich warnen und welche denen ich mich stellen muß/möchte. Aber diese Unterscheidung ist nicht immer ganz leicht.

    Ein Teil der Ängste wird durch das Ego ausgelöst, daß befürchtet ausgelöscht zu werden, ein anderer Teil von den "Leichen im Keller" in unserem Unbewußten. Diesen Ängsten ist es gut nach und nach zu begegnen und sie aufzulösen.

    Aber Auf eine Angst erfolgt normalerweise Flucht und es braucht eine menge Mut und Kraft sich den eigenen Ängsten zu stellen.

    lg
    Ereschkigal
     
  6. Schenbaha

    Schenbaha Member

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    Liebe / r upsdaps ,


    hättest du mir diese Frage vor Jahren gestellt hätte ich kluger weise gesagt ich habe vor ganz wenigen Dingen Angst :).

    Inzwischen habe ich gelernt das ich zugeschüttet war von Ängsten und manche so tief verdrängt hatte das es einfach unglaublich war.


    Und im Prinzip gibt es auch nur eine Angst , sie zeigt sich nur in verschiedenen Formen. Angst vor der Liebe.Ist reine Liebe in deinen Herzen gibt es keine Angst.


    Wie immer, meine persönliche Meinung .

    Alle Liebe
    Schenbaha
     
  7. romy_hexe

    romy_hexe Well-Known Member

    sehe ich ähnlich, denn wer die reine Liebe im Herzen hat, hat gleichzeitig auch die tiefe Gewißheit mit allen Hürden und Unwegsamkeiten umgehen zu können.

    Doch bis dahin ist es ein weiter schwerer Weg, der auch von Ängsten gekennzeichnet ist.

    Bei mir ist es die Angst vor Zurückweisung und ab und an auch noch Versagensangst. Ich bin dabei, diesen auf den Grund zu gehen. Denn sie scheinen tief verwurzelt. Ich werde es schaffen, das weiß ich, auch wenn es von mir sehr viel Geduld abfordern wird.

    Alles Liebe
    Romy :daisy: :winken5:
     
  8. Calendula

    Calendula Well-Known Member

    Angst den Boden zu verlieren. Zu fallen, nicht durch Zeit und Raum, sondern einfach durch das Sozialenetz. Ein letztes krallen an einem Spinnfaden, doch schon der nächste 1. wird der Todesstoß sein: Zahlungsunfähig!
    Keine Aussicht auf einen Job, keine Aussicht auf öffentliche Hilfen

    Hoffnungslos:
     
  9. Schildy

    Schildy Active Member

    die Ängste der Kinder

    mir machen die Ängste meines Kindes große angst...und so findet auf angst..wieder eine neue angst ihren platz....

    ...doch vorher versucht man es mit dem verstand die dinge zu lösen
    ...dann mit dem herzen
    ...dann mit der wissenschaft
    ....dann mit der esoterik
    ....dann durch meinungen vieler...

    ...doch alles führt zu keiner verbesserung.... sondern die ängste der kleinen sind da! TÄGLICH! STÜNDLICH! und ich muss sich mit durchleben, aus halten und irgendwie fassen....

    ...doch wohin mit meiner angst um ihre angst????

    und wo findet man aus all dem angsthaben wieder heraus????

    Ängste bestimmen so sehr unseren tag... das die kleine z.B. beim spazieren gehen nicht frei wandern kann sobald sie in ganz weiter ferne jemanden sieht.....

    (ein beispiel von sehr vielen)

    liebe grüße Schildy
     
  10. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Liebe Schildy,

    ich habe das Gefühl, daß Du Hilfe brauchst, um mit den Ängsten Deines Kindes und Deinen Ängsten zurecht zu kommen.

    Ich denke zu viel an Angst sollte niemand ertragen und gerade für unsere Kinder ist es oft wichtig, daß wir ihre Ängste nicht verstärken.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  11. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member

    Hallo Schildy,

    Unsere Kinder sind wie Schwaemme. Sie nehmen ALL UNSERE AENGSTE auf. Es sind Deine Aengste, die sich im Kind spiegeln.

    Genauso, wie sich Deine Angst auf das kind uebertraegt, so koennte sich ebenso Dein Mut uebertragen. Bist Du mutig, Dich Deiner Situation zu stellen? Kannst Du Deinem Kind Mut machen?
    Oder "fuetterst" Du es mit Angst und Leid, statt mit Mut und Zuversicht.

    Verstehst Du, was ich meine?


    lg
    Chris
     
  12. Alice

    Alice Active Member

    Ich habe natürlich auch Ängste: Angst vor Schmerzen, Angst vor Verlust, Angst vor Krankheit, Angst vor dem Alter, Angst vor Katastrophen. Aber zum Glück lasse ich nicht zu, dass sie mir mein Leben und meine Freude daran überschatten.

    Eigenartigerweise fühle ich seit einiger Zeit aber eine Angst, die aus meinem größten Glück resultiert. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden (ich weiß: große Worte, aber sie sind wahr). Und ich fürchte mich davor, diese Liebe zu verlieren. Ich meine nicht, dass das Gefühl endet, aber dass ich diesen Menschen verlieren könnte. Ich weiß nicht, ob ich diese Angst unter Kontrolle bringe und ob ich das überhaupt will. Vielleicht ist diese Angst sogar positiv.

    Danke, dass ich das einmal loswerden durfte.
     
  13. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member

    Liebe Alice,

    wer Angst hat, zu verlieren, der hat schon verloren.

    Liebe:
    Wenn Du die Liebe Deines Lebens gefunden hast, so erfreue Dich jeden Tag an ihr. Mach Dir keine Sorgen um das Morgen.
    Wenn Du versuchst, Liebe festzuhalten, wird sie Dir entweichen wie Luft zwischen Deinen Fingern. Hab keine Angst ;)

    Verlust:
    Weisst Du, wir muessen sowieso alles, was unser Leben betrifft, hinter uns lassen. Wir koennen nichts festhalten; mit oder ohne Angst. Deswegen ist die Angst zu verlieren paradox. Sei JETZT, jeden Augenblick gluecklich ueber diesen Augenblick. Jeder Augenblick kann der letzte sein.

    Katastrophen, Schwmerzen, Krankheit:
    Alles was geschieht, hat den Sinn, uns beim Wachsen zu helfen. Nicht immer sind die Pruefungen schoen und angenehm. Manchmal muessen wir auch leidvolle Erfahrungen machenWir bekommen das, was wir brauchen und das, was wir brauchen, ist nicht immer das, was wir wollen. Wir bekommen keine Pruefung auferlegt, derer wir nicht faehig sind, sie bewaeltigen zu koennen.
    Wie gesagt, alles hat Sinn; auch wenn wir ihn nicht immer sofort verstehen.


    lg
    Chris
     
  14. Alice

    Alice Active Member

    Vielen Dank fürs Zuhören und deine Antwort, Chris :)

    Das eine mache ich. Das andere kann ich nicht abstellen.

    Ich kann nicht aufhören zu denken. Gedanken über sein Wohlergehen, ob er gut nach Hause kommt, jeder Schnupfen verstetzt mich in Aufregung. Wie soll ich ihn beschützen? Wie ihn vor allem bewahren?
    Aber ich versuche deinen Rat zu beherzigen. Vielleicht finde ich auch hier irgendwo ein paar Hinweise.
     
  15. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member

    Es sieht so aus, als laeuft hier bei Dir ein Programm ab....es klingt wie die Sorgen einer Mutter in Bezug auf ihr Kind.

    Wenn das eine Frau mit ihrem Partner macht, dann ist dies destruktiv und bevormundend; es sei denn, der Partner seinerseits hat ein aehnliches Programm am laufen, das zum Bemutterungsprogramm passt.

    Gedanken koennen einen wahnsinnig machen. Es ist wichtig, das man, lernt, seine Gedanken einfach mal neben hin zu legen.
    Sorge Dich nicht um sein Wohlergehen; wuensche ihm einfach Wohlergehen und vertraue darauf. Wuensche ihm ein gutes Nach-Hause-kommen und es wird so sein. Alle Energie, die Du in "schlechte" Gedanken investierst, fuettert diese nur.

    Warum hast Du so den Drang, ihn zu beschuetzen und zu bewahren? Und was ist mit Dir? Meinst Du nicht, dass Deine Sorgen nicht gerade dazu beitragen, selbst gesund zu bleiben?
    Auch kannst Du ihn nicht vor allem bewahren. Damit nimmst Du ihm seine seelische Bewegungsfreiheit und seine Eigenverantwortlichkeit. Du kannst ihm nur immer alles Gute wuenschen und darauf vertrauen.

    Wei schaut es denn mit Deinem Vertrauen aus? und das Urvertrauen?

    lg
    Chris
     

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