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Angstbewältigung?

Dieses Thema im Forum "Angst, Panikattacken - was tun?" wurde erstellt von shakti2310, 17 Februar 2005.

  1. shakti2310

    shakti2310 New Member

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    Hallo Leute

    Ich bin neu in eurem Forum.
    Weis eigentlich irgendjemand etwas zur Bewältigung von unwahrscheinlichen Ängsten. Zum Beispiel habe ich dauernd Angst keinen Job mehr zu haben. Meine Angst wird größer obwohl sich meine Situation objektiv gesehen eigentlich sehr verbessert hat. Ich habe aber trotzdem Panikanfälle und es nützt mir komischerweise überhaupt nichts zu wissen dass es eher unwahrscheinlicher geworden ist dass ich meinen Job verliere
     
  2. plusEins

    plusEins Well-Known Member

    Hallo Du!!

    Beschreib die Angst genau, die du empfindest, das Gefühl wenn es Hoch kommt und die Gedanken, um wirklich helfen zu können, müßte ich mehr von dir wissen. Wenn du magst schreib mir eine Pn. Deiner Angst auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen wird dir bestimmt gelingen, jeder Mensch hat Selbstheilungskräfte man muß sie nur aktivieren. Also schau dir die Angst an.

    Alles Liebe+1
     
  3. shakti2310

    shakti2310 New Member

    Halllo + 1

    Danke für die schnelle Antwort
    Eigentlich ist das dann ein ruckartiges Panikgefühl und es fühlt sich so an als ob mein Leben von einem Job abhinge. Ich nichts mehr zu essen haben würde und unter der Brücke sterben müßte. (Ich weis dass wir in einem Staat leben in dem man nicht verhungert. Es ist Teil meines Problems das ich weis das meine Ängste irreal sind und mir dieses Wissen aber seltsamerweise überhaupt nichts hilft)
     
  4. plusEins

    plusEins Well-Known Member

    Schau das läuft so: Dein Verstand sagt dir : Na, komm du wirst nicht verhungern.....

    Aber tief in dir drin ist da eine Angst, in deiner Seele, verankert, die dir das vermittelt: Oh, Gott ohne Job... der sichere Tod....

    Du könntest eine Balance schaffen zwischen Dem was du spührst und was real ist.

    Da muß eine tiefe Verlustangst sein. Setz dich einmal hin und versuch dich zu entspannen und dann holst du dir diese Angst, dieses Gefühl bewußt herbei, schau sie dir an, jedes Gefühl, blick dabei auf dein Leben, dein Umfeld und versuch diese Angst zu greifen.

    Nimm sie an, und dann führe ihr die Realität vor Augen. Der gute job, keine Gefahr Usw...Kannst versuchen dich so auf die Art bedanken für die Wahrnung die die Angst bringt und sie loslassen, sozusagen Entwahrnung :banane: Bei konkreter Gefahr darf sie ja wiederkommen, falls nötig. :rolleyes:

    Vielleicht funktioniert das und es hilft dir, versuch es einige male. Entspannungsübungen kannst du sowieso immer machen, wenn dir die Angst überkommt. Durch die Nase tief Luft holen, ein bißchen anhalten und wieder durch die Nase ausatmen, lange und dabei den Bauch einziehen, das ganze langsam und einige Male hintereinander, hilft dir bestimmt.

    Alles Liebe+1
     
  5. Dionysus

    Dionysus Member

    hast du die totalen panikanfälle? ich mein: atemnot, zwingendes festhalten deiner seele, keinen kontakt zum eigenem körper, der körper macht, was er will und nicht, was du willst, fremde stimmen, befremdendes laufen und nicht geerdet sein?


    das ist nur ein teil von dieser angst, dass du dich nicht mehr im griff hast. was ist denn deine materie? geld, job, haus, auto? oder dein leben?

    warum schlägt deine seele/körper alarm?

    mal gedanken gemacht?

    gruss
    dionysus
     
  6. 2zeus

    2zeus Well-Known Member

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    Positiv denken

    Hi,

    mir haben mal positive Affirmationen geholfen. Wenn ich 200x am Tag sage, dass ich nicht gut genug bin, das ich mein Job verlieren könnte, das mein Partner wegläuft, ich keinen finde, ich schlecht Auto fahre und so weiter, dann wird das eine oder andere auch so eintreffen.

    Den Raum, den diese schlechten Gedanken, Ängste und Zweifel einnehmen, kannst du auch wunderbar mit positiven Gedanken füllen. Spreche dir gute Dinge vor, formuliere deine Angst um in positive Aussagen.

    Unser Geist ist da oft auch einfach gestrickt. Denkst du 200x am Tag schlecht, geht es dir schlecht. Sagst du 200x am Tag was schönes zu dir, dann wird es dir immer besser gehen.

    Louis Hay hat viel darüber geschrieben. Google mal ein wenig über Affirmationen und schreibe dir eine eigene, lese sie morgens, bevor du startest.

    LG Zeus
     
  7. esperanto

    esperanto Well-Known Member

    angst

    sören kirkegaard (der über die angst schrieb) sagte:
    »Angst, das ist das Schwindelgefühl der Freiheit." ... "Wer sich richtig zu ängstigen gelernt hat, der hat deshalb das höchste gelernt.«


    angst ist mitunter eine empfindung, welche sinnvoll dem "überleben des menschen" dient.
    schnelles herzklopfen, muskelzittern, schwindel, schwitzen...
    nicht jeder angstzustand ist krankhaft.
    ängste können sehr gut von allen menschen nachvollzogen werden:
    verlust eines geliebten menschen usw...

    wenn der mensch von anstzustände jedoch grundlos überfallen wird, wenn die angst nicht mehr kontrolliert werden kann und den betroffenen vollständig blockiert, handelt es sich um eine tief greifende störung.

    was kann unternommen werden?
    (ich möchte behaupten, die angst wird überwunden, durch ein vernünftiges weltbild)

    wie 2zeus sagte, die gedanken spielen eine grosse rolle!
    wenn du dieses gefühl, diesen gedanken der angst (den job zu verlieren etc) hast, versuche deine gedanken auf etwas anderes zu fokussieren! nähre diese angst nicht noch! denke an etwas schönes!
    das ist nicht so einfach!
    wieso?
    weil deine ängste (obwohl sie überflüssig sind) rational erkärbar sind! und das ist das problem!
    versuche zu resignieren!
    das wird hart! aber nach einer weile wirst du (mit deiner vernunft) erkennen, dass du all das, was du tun musst (oder willst) auch ohne diese (krankhafte) anst tun kannst!
    (unternimm etwas! daraus können depressionen etc resultieren)

    "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht."


    liebe grüsse
    esperanto
     

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