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Dein Umfeld ist alles

Dieses Thema im Forum "Beruf und Berufung, Schule und Studium" wurde erstellt von Projekt Phoenix, 12 April 2014.

  1. Projekt Phoenix

    Projekt Phoenix New Member

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    Hi zusammen!

    Als Neuer im Forum starte ich meinen ersten Artikel mit einem Denkanstoß für alle Leser:

    Was heißt das für dich?

    Dein Umfeld bestimmt wer du bist und was du sein wirst. Ob du das nun willst oder nicht. Wenn du in Gedanken die letzten Tagen und Wochen Revue passieren lässt, mit wem verbringst du dann die meiste Zeit? Was sind das für Menschen? Bestärken sie dich oder ziehen sie dich runter?

    Jeder von uns kennt meistens Menschen, in deren Gesellschaft alles großartig läuft. Man sprudelt mit Ideen heraus, man erhält Selbstbewusstsein, usw.

    Dasselbe Prinzip funktioniert auch anders herum und man sieht es tagtäglich, meistens im Arbeitsleben. Gemeinsam mit den Kollegen lästert man über die Arbeit, die anderen Kollegen, die Firma, etc. Man begibt sich in ein Umfeld, das negative Einstellung und Verhalten begünstigt, ja sogar fordert.

    Wenn du dich damit beschäftigst, dein Leben zu ändern, deine Berufung zu finden, etwas anders zu machen, dann achte vor allem auf dich aber auch auf dein Umfeld.

    Die schönste, beste, tollste Pflanze blüht nicht, wenn du den Keim in die Sahara schmeißt, nicht wahr?

    Ich weiß, dass viele von euch in diesem Forum an der eigenen Persönlichkeit und am eigenen Leben arbeiten . Daher möchte ich meinen Teil dazu beisteuern und euch anstatt einer Fragestellung von mir einen Denkanstoß für dich geben:

    Nimm dir bewusst Zeit und notiere dir 5 Menschen bei denen du dich gut fühlst, die dich untestützen, die sich deine Ideen und Ansichten offen anhören und nicht gleich von vornherein abwimmeln. Wer ist das und wie viel Zeit hast du mit ihnen in den letzten Wochen verbracht?

    Notiere dir Menschen in deinem Umfeld die dir offensichtlich nicht gut tun, bei denen du dich nach ihrer Anwesenheit etwas niedergeschlagen fühlst. Wie viel Zeit verbringst du mit ihnen?

    Was änderst du um mehr Zeit mit aufbauenden und positiven Menschen zu erhalten? Was müsstest du jetzt tun um sofort damit anzufangen?

    Schreibt mir eure Ansichten, Gedanken, Erfahrungen zum Thema persönliches Umfeld.

    Ein schönes Wochenende!
    Sebastian
     
    ChrisTina gefällt das.
  2. Aschia

    Aschia Active Member

    Willkommen :)


    wen Du wüsstest wie viel in der Wüste wächst wenn es mal regnet:
    [​IMG]



    tolles Spiel, wie läufts bei Dir damit?
     
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  3. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Well-Known Member

    Serwus!
    Erfahrungen zu persönlichen Umfeld!
    Es ist vieles durchaus so in dem Posting wie ich bisher auch erfahren habe. Ergänzend dazu würde ich meinen, das Umfeld ist auch was du bist.
    In knapp 35 Berufsjahren, bei welchen ich viel mit Menschen in Kontakt war, konnte ich auch immer wieder selber Wurzel setzen und das Umfeld zumindest manchmal erfolgreich gestalten.

    So wie ich es lese, dass mein Umfeld, ob ich will oder nicht mich formt, so ganz sehe ich es nicht. Du oder ich sind Mitgestalter eines Umfeldes, du kannst Menschen mit Ideen in deinen Bann ziehen.

    Als Beispiel, ich spielte früher Gitarre, indem ich ein bisschen was spielte gestaltete ich das Umfeld, es wurde getrunken und miteinander gesungen, in dieser Situation war ich unbewusst Gestalter meines Umfeldes.

    Dass das Umfeld Einfluss hat, stimme ich zu, aber ich kann auch jederzeit Gestalter werden und Einfluss auf mein Umfeld nehmen.
    Vergesse nie deine eigene Kraft, dass wäre meine Erfahrung die ich gerne ergänzen möchte zu deinem Posting.

    Das notieren ist an sich eine tolle interessante Angelegenheit. Ich will dazu ergänzen, es gab Menschen die mir offensichtlich nicht gut taten und später die besten Freunde wurden. Du weisst nie ob dir ein Mensch, der dir heute nicht gut tut, Elemente in sich trägt, die du wecken kannst und er sich dann von einer Seite öffnet, die du nicht vermutet hättest.

    Das Verhalten eines Menschen ist geprägt, dessen Prägung du nicht im Vorhinhein erahnst. So können Menschen die dir heute besonders gut tun, später schaden und umgekehrt.

    Das Aufschreiben von Namen ist ein interessanter Ist-Zusatand, aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, könnten sich diese Zetteln im Laufe der Jahre verändern, Namen sind nicht mehr vorhanden, oder haben sich von einem Zettel auf den anderem verrückt,

    Es gibt dann und wann Überraschungen, wenn du auf Menschen zugehst, die dir heute scheinbar nicht guttun, oder auf das Umfeld, du kannst verändern, oft war es nur eine Eigenschaft wie Angst voreinander, die euch trennte. Es gibt Überraschungen wenn du nur mit Menschen dich abgibst, wo du denkst, sie seien dir besonders gut gesinnt, auch hier gab es im Laufe meiner Lebensjahre keine angenehmen, oft steckt hinter einer besonderen Harmonie eines Menschen oder Umfelder nicht erahnte Hinterhältigkeit.

    Lg
    Ritter Omlett
     
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  4. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Mich würde einfach mal interessieren, wie du auf die Zahl 5 kommst?

    Wenn ich mir es recht überlegen, kenne ich gar keine Menschen(mehr), die mir nicht guttun. Solche Leute habe ich nicht lange in meinem Umfeld. Wahrscheinlich tue ich ihnen auch nicht gut und wir gehen lieber 'getrennte' Wege.

    Manchmal sehe ich aber auch tagsüber, bedingt durch meine Arbeit, die ich von daheim aus erledige, gar keinen Menschen. Es sei denn ich zähle die Bekannten, die ich treffe, wenn ich draußen unterwegs bin, dazu.

    Und in der Freizeit treffe ich mich mit Freunden, mit denen ich mich gut verstehe...
     
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  5. Projekt Phoenix

    Projekt Phoenix New Member

    Hallo Beitragende!

    Interessante Rückmeldungen von euch allen!

    Hervorragend. Ich spiele es jeden Tag und bin mittlerweile richtig gut darin geworden.

    Die Zahl 5 hat keine spezielle Bedeutung und es können auch mehr oder weniger sein. Das Zitat selbst stammt von Jim Rohn.

    Das Umfeld ist, wie jeder selbst dynamisch und verändert sich. Eine regelmäßige Bestandsaufnahme lohnt sich daher durchaus.

    Oft hat man auch mit Menschen zu tun, die man sich nicht aussuchen kann oder die vielleicht jahrelang gute Freunde sind. Diesen Teil will man nicht missen. Ein Beispiel von mir selbst: In einer meiner früheren Jobs waren wir eine ziemlich gute Truppe. Das Büroklima war top, wir hatten auch in der Freizeit viele gemeinsame Aktivitäten. Dennoch haben wir es mit der Zeit geschafft, dass wir uns jeden Tag gegenseitig in eine negative Stimmung bezüglich der Firma, der Arbeit, anderen Kollegen, etc. gebracht haben.

    Somit wurde es jeden Tag blöder in die Arbeit zu fahren, obwohl ich gern mit den Kollegen meine Zeit dort "abgesessen" habe.

    Schweren Herzens bin ich von dieser Firma weggegangen, weil ich gesehen habe, dass ich auf kurz oder lang andere ebenso in diesen Strudel reinreißen werde.

    Danke Ritter für deine Ergänzungen, denn genau darauf wollte ich hinaus. Die Selbstverantwortlichkeit für das eigene Umfeld ist das Entscheidende. Denn wenn du anderen die Verantwortung dafür gibst wie es dir geht, dann haben diese Menschen auch die entsprechende Macht über dich.

    Das Umfeld formt dich zwar (und du genauso wiederum andere) aber die Gestaltung bleibt immer in deiner Hand. Der Prozess des Notierens soll lediglich verdeutlichen in welcher Situation man sich aktuell befindet.
     
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