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Eigene Begrenztheit

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von Hortensie, 10 Juli 2014.

  1. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

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    Hallöchen ihr Lieben,
    wieder mal geht mir eine Frage seit Tagen nicht aus dem Kopf.
    Was kann ich gegen meine eigene Begrenztheit tun? Wie kann ich mein Denken erweitern/öffnen?
    Ich kann nur das "denken" was ich (kennen)gelernt habe, sicher schaue ich auch über den Tellerrand, aber was kann ich konkret tun um umzudenken/weiterzudenken?
    Ich freue mich schon auf einen regen Austausch.
    Danke
    Hortensie
     
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  2. Bubble

    Bubble Well-Known Member

    Hallo Hortensie!

    Ein interessantes Thema. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstanden habe. Wie meinst du das genau, bzw. was war für dich der Denkanstoß?

    Da es so gut passt, möchte ich hier schon mal zwei Links posten, die heute unter meinen "News" waren:
    - http://www.spektrum.de/alias/rollentausch/die-welt-mit-anderen-augen-sehen/1295038
    - http://www.spektrum.de/alias/kreativitaet/kreativ-denken-die-sieben-besten-strategien/1295004

    Liebe Grüße
    Sebastian
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo meine Liebe,

    eine interessante Frage, die du da stellst. Und ich schließe mich Sebastian an, wenn auch ich frage, ob du da ein wenig ins Detail gehen könntest.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass du dir diese gedankliche "Begrenztheit" selber setzt. Bei mir war das jedenfalls so. Ich stamme aus einer sehr konservativen Familie mit klaren Wertvorstellungen. Auch mein Geburtsort ist sehr konservativ geprägt. Man kann die Enge in den Köpfen der Menschen dort förmlich spüren.

    Seit ich keinen Kontakt mehr zu meiner Verwandtschaft in meiner Heimatstadt habe, bin ich viel freier geworden. Damit meine ich z. B., dass ich mir viel mehr zutraue, also selbstbewusster geworden bin. Ich lasse mir nicht mehr so leicht etwas sagen und lebe nicht mehr nach irgendwelchen vorgegebenen Konventionen.

    Ich bin - auch in meinen Gedanken - wie befreit, möchte ich sagen.

    Kennst du das Lied "Die Gedanken sind frei"? Das bringt es für mich sehr gut auf dem Punkt. Einfach querdenken, sich etwas trauen (auch wenn´s nur im Kopf stattfindet), das konnte ich früher nicht so.
     
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  4. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Hallo ihr beiden,
    (für die beiden Verweise habe ich grad keine Zeit, schaue später).
    Druide es trifft es. Was heißt selber setzen, natürlich....es ist da...unfreiwillig sozusagen. Angelernt? Beigebracht. Ja das Lied ist sehr, sehr schön.
    Nur wie setze ich das um?
    Ja ich habe ein konkretes Beispiel im Kopf. Ich muss erst überlegen wie ich es formulieren könnte, damit es unverfänglich bleibt. ;-))
     
  5. Bubble

    Bubble Well-Known Member

    Ist mir ein Beitrag entgangen? Auf jeden Fall stehe ich gerade auf dem Schlauch.
     
  6. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

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    Vielleicht "verwechselt" Hortensie mich mit dem Druiden? Keine Ahnung. Ich hatte ja den letzten Post geschrieben...

    Ich nehme an, du wirst es aufklären, liebe Hortensie:).

    Vielleicht liegt es auch an meinem neuen Avatar. Dachte, ich müsste mich mal verändern... und habe ein paar Mal gewechselt.
     
  7. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Well-Known Member

    Grüss euch!
    Wieder ein interessantes Thema wobei ich wieder einmal die Möglichkeit habe meine Sichtweise zu schreiben:)

    Ich hole weit aus. Im Grunde hat jeder Mensch seine Begrenztheit, da der Mensch grundsätzlich die wichtigsten Fragen nicht beantworten kann, woher komme ich, wohin gehe ich danach im Leben.

    Das Aufwachsen ist sehr an Richtlinien gebunden, welche die Familie vorgibt. Ich beurteile das jetzt nicht als etwas negatives. Richtlinien und Wertvorstellungen sollen im Grunde wichtige Inhalte mitgeben für das Leben. Natürlich meine ich, alle Wertvorstellungen sind nicht für alle gleich geeignet, aber der Grundgedanke ist positiv.

    Wertvorstellungen werden dann oft von Generation zu Generation weitergegeben. Ich habe damit Erfolg gehabt, ein gutes Leben, da es so ist, sollten das meine Nachkommen auch so machen. Im Grunde hat aber jeder andere Wertvorstellungen, doch unter gewissen Regeln ist jeder Mensch beeinflusst, aber nicht immer negativ.

    Nach und nach gibt es Umdenkprozesse. Beispielsweise war früher das Rollenverhältnis klar in Stein gemeißelt, Mann arbeitet, Frau betreut Familie und es gab viel klarere Richtlinien wie ein Mann und eine Frau zu sein hat.

    Heute gibt es schon Frauen in damaligen in Stein gemeißelten Männerberufen und umgekehrt.
    Langsam macht sich der Mensch Gedanken darüber, ist mein Sein, mein Denken das was ich bin und dieses wird in die Gesellschaft langsam aber sicher integriert.

    Aber was ist meine persönliche Begrenztheit?
    Ich bewerte meine bisherigen Lebenserfahrungen als durchaus positiv. Es sind Werte ebenfalls in meiner Familie vorgelebt worden.
    Ich habe das Gefühl oder das Gefühl gehabt, wenn ich mit diesem Leben im Reinen bin, positiv bewerte, die Familie will mit der Weitergabe von Werten dir nichts schlechtes tun, somit kann ich mich öffnen für neues, dass was mich ausmacht.

    Dazu gehört auch einfach experimentieren, zb verschieden Kurse besuchen, es gab Überraschungen, welche Talente ich habe, mit denen ich gar nicht gerechnet habe. Als weiterdenken/umzudenken waren zum Beispiel Dinge die ich mir dachte, das wollte ich mal schon tun.
    Die habe ich dann angepackt, habe verschiedenste Kurse und sogar noch eine weitere Berufsausbildung gemacht und habe dadurch ganz andere Denkmuster und Talente erfahren.

    Hier würde ich meinen, es sind Dinge wo man sich einmal gedacht hat, das wollte ich tun, bin bis dahin nicht dazugekommen, gerade diese Dinge am Besten jetzt gleich angehen, es ergeben sich dabei ganz andere Denkmuster.

    Die Frage, wie blicke ich über einen Tellerrand, ist sehr schwierig zu beantworten und eigentlich ein persönliches Lebensgefühl. Vielleicht ist es der Kontakt zu seinem Bauchgefühl, Gefühlsentscheidungen, etwas was nicht berechnet wird, sondern etwas, ich mache das und es wird Besonders, ohne dass ich im Vorfeld plane wie das Besondere aussieht.

    LG
    Ritter Omlett
     
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  8. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Ja Clara sorry, das Avatar hat mich sehr irritiert. Ich meinte dich und nicht Druide. Schön, dass du wieder das andere hast.
    Ritter ja.
     
  9. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hab ich doch gar nicht.:)
     
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  10. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    oh...ich bin wohl irgendwie durcheinander, wer hatte denn dieses komische Gesicht? Ich weiß auch nicht, oder mein PC spinnt gewaltig. Vielleicht hat er nicht richtig angezeigt. Egal.
    Das mit dem konservativen Denken trifft es. Oder das mit dem Rollendenken vom Ritter.
    Ich bin in einer Situation, die ich mir nicht ausgesucht habe. Ich weiß aber auch nicht, ob ich sie gut finde oder nicht. Ich kann mich nicht entscheiden. Neutral geht in diesem Fall nicht....? Hm....nee geht nicht.
    Mein Denken bezüglich dieser Situation ist: okay gut, vielleicht sollte ich mich Neuem öffnen. Will ich, geht aber nicht so schnell. Kriege ich nicht komplett klar. 5 Minuten später, denke ich: Schxxxx warum passiert mir das wieder? Ist alles Mist. Ich bin so zwiegespalten. Weitere 5 Minuten später, denke ich: Ja, ich will es auch ausprobieren...nach weiteren 5 Minuten habe ich wieder Angst davor....
    Ihr merkt bestimmt am Schreiben, dass ich völlig überfordert bin. Mit der Situation, mit mir und meinem Denken.
    Ich weiß nicht, ob ich noch die Zeit habe mir großartig Gedanken zu machen, bevor es erneut eskaliert....
    eskaliert, wegen meinem sturen Denken? Eskaliert, weil zwei Welten aufeinander treffen.
    Es tut mir echt leid, dass ich nicht ins Detail bei dieser Situation gehen kann. Aber es ist egal....es trifft ja auf viele Situationen zu. ...nur sind die ev. nicht so existenziell für mich :-(
     
  11. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Hortensie,

    du scheinst ziemlich durcheinander zu sein. Jedenfalls kommst du so rüber.

    Dieses Hin und Her in den Gedanken kenne ich auch - besonders wenn es sich um ein konkretes Handeln geht, dass dadurch nachhaltig beeinflusst werden könnte.

    Da ich dich als sehr nachdenklichen Menschen einschätze, der gerne - und sicher auch viel - abwägt, bevor er entscheidet, scheint es nun besonders hektisch bei dir zuzugehen.

    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, meine Liebe.

    Ich kann dir lediglich den Tipp geben, ganz bei dir und deinen Entscheidungen zu bleiben. Lasse dich nur durch deinen Verstand und dein Bauchgefühl leiten und versuche einfach ein wenig Ruhe in deine Gedankenwelt zu bringen. Höre erst einmal nicht auf das, was dir dein Umfeld sagt, sondern nur auf dich. Und lasse auch deine vielen "Orakel" beiseite (du weißt schon, wir schrieben ja ausführlich in einem anderen Thread vor einiger Zeit darüber).

    Ich schicke dir eine Umarmung!:)
     
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  12. Bubble

    Bubble Well-Known Member

    Fühl dich gedrückt :)

    Dann werde ich mal, ohne die Details zu kennen, meine ersten Gedanken zu deinem Thema aufschreiben:

    "Wie über den Tellerrand schauen? Das fordern doch meistens die Leute, bei denen man so nicht funktioniert, wie sie es gerne hätten!"
    Dazu möchte ich aber auch erwähnen, dass mein aktuelles Thema in Richtung "Selbstverwirklichung" geht und ich mich zur Zeit unterbewusst eher für ein "Dagegen" entscheide, um mir nicht wieder die Vorstellungen anderer Leute aufs Auge drücken zu lassen - ohne über das eigentliche Thema überhaupt nachgedacht zu haben.

    Die wenigstens Entscheidungen bestehen wirklich nur aus Entweder/Oder, diese Grenze setzt man sich wohl wirklich selbst.
    Letztendlich denke ich, dass man das machen muss, was man gut mit sich selbst vereinbaren kann. Solange nur zwei Lösungswege gesehen werden und beide ein ungutes Gefühl hervorrufen, halte ich beide Lösungswege nicht für richtig.

    In deiner Signatur steht ja schon "Alles ist relativ". Meiner Meinung nach gilt das auch für persönliche Grenzen, bei denen ich mich dann auch oft Frage, ob es überhaupt notwendig ist diese Grenzen zu überwinden.

    Grenzen überwinden heißt für mich auch Mut zu zeigen. Man bekommt vielleicht einen Traumjob im Irgendwo angeboten, muss dafür aber seine gesicherte Anstellung, sein Umfeld und seine Freunde aufgeben und etwas riskieren. Ist man unsicher, holt man sich Rat bei anderen Menschen, was dann aber oft unsere Meinung so beeinflusst, dass es nicht mehr unseren eigentlichen Wünschen entspricht.

    Egal wie die Entscheidung ausfallen würde, kann sie sich lohnen, oder aber auch nicht. Man muss halt abwägen, ob sich das Risiko für einen lohnt. Davon unabhängig muss man auf jeden Fall mit der Entscheidung leben können und sich notfalls auch am Ende sagen "das Risiko hat sich trotzdem gelohnt".

    Generell finde ich es immer einfacher einen Ansporn zu haben, etwas zu tun. Ein Ziel vor Augen zu haben. Wenn man motiviert ist, fällt einem vieles leichter und selbst die Zeit vergeht wie im Fluge. Diesen Ansporn kann man sich notfalls suchen und ihn für sich verinnerlichen. Der Weg ist das Ziel.

    Sich in etwas einarbeiten, was einen eigentlich gar nicht interessiert, fällt immer schwer - egal wem.
    Hinzu kommt für mich, dass es so viel zu wissen gibt, dass man gar nicht alles wissen kann! Egal ob beruflich, oder privat. Es wird nicht ohne Grund so viele Experten oder Facharbeiter geben.

    Wenn ich meinen Horizont erweitere, passiert das in der Regel Schritt für Schritt und die Sache selbst motiviert mich schon. Natürlich muss ich mich beruflich auch in Sachen einarbeiten die mich mal so gar nicht interessieren. Bis ich zur Lösung komme dauert es länger als sonst, aber ich packe die Sachen dann trotzdem an, um sie endlich hinter mich gebracht zu haben und mich wieder den interessanten Dingen widmen zu können :)

    Viele Grüße
    Sebastian
     
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  13. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Hi Süssääää,

    sorry, war heut unterwegs und steck in einem neuen Projekt, wo ich vor einer Woche echt im Zweifel war, soll ich oder soll ich nicht - mach ichs selbst oder lasse ich mir helfen - trau ichs mir überhaupt zu, dass ichs schaffen könnte - oder habe ich Angst davor, dass ich damit endlich wirklich den Durchbruch schaffen könnte - und endlich so richtig erfolg-&-reich sein könnte ;-)

    Was ich damit sagen will? Fühl dich mal gedrückt - und verstanden - bzw. mit dieser Thematik grad nicht allein auf dieser unserer Mutter Erde.

    Was hab ich getan? Ich hab mich ausgeklinkt - war 2 Tage auf einem Seminar, wo es um ganz was anderes ging - und plötzlich war meine Lösung da - ich muss mich nicht entscheiden, ob ichs selbst mach oder mir helfen lasse - ich fang einfach mal allein damit an - und wenn ich merke, dass ichs doch nicht schaffe, rufe ich dann einfach um Hilfe ;-)

    Falls es dir schon länger niemand gesagt haben sollte - machs ich jetzt - darf sich auch jede.r andere betroffen fühlen, die/der mag:

    DU BIST PERFEKT, SO WIE DU BIST

    Du brauchst dich nicht ändern - oder verbiegen - gib dich dem Fluss des Lebens hin - gib der Möglichkeit eine Chance, dass das Beste in jeder Situation geschieht - dass du nicht immer alles irgendwie selbst ent.scheiden musst, sondern es Dinge gibt, die einfach geschehen, sobald die Zet reif ist.

    Und hör auf dein Bauchgefühl - schick den Verstand spielen - und beschäftige ihn, damit er dir in deine körpereigene Intuition nicht dauernd rein quatscht

    - und dann stell dir vor, wenn du die eine EntScheidung triffst - wie gehts dir damit in 10 Jahren?
    - und dann stell dir vor, wenn du die andere EntScheidung triffst - wie gehts dir dann in 10 Jahren?
    - und falls es noch ne 3. oder 4. Möglichkeit gibt - stell sie dir vor - du triffst die konkrete - wie gehts dir in 10 Jahren?

    Und während du das machst, achte auf deinen Körper - ob irgendwo ein unangenehmes Grummeln entsteht - bzw. wobei ein zustimmendes und wohlwollendes Schnurren kommt :)

    Es ist übrigens auch nicht per se negativ, wenn man im sturen Denken verharrt - weils einem als richtig erscheint - jetzt nicht vom Verstand, sondern von der körpereigenen Intuition - weil manchmal will diese einfach verhindern, dass man was macht, was man später bereut. Du kannst auch mal probieren, am Abend vor dem Einschlafen, dein stures Denken zu fragen wovor es dich bewahren möchte - vielleicht kommt in der Früh eine Antwort - in welcher Form auch immer - die einiges klarer macht.

    Nochmals mental umärmel & drück - und ganz viel "good vibrations" sende :)
     
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  14. Druide

    Druide Well-Known Member

    Hallo Hortensie

    Egal welche Entscheidung du fällen wirst, sie wird - für dich - richtig sein ( und für das was du zu "lernen" hast). Es geht bei allen diesen Dingen immer um uns selbst. Wir stehen im Mittelpunkt!
    Wenn es etwas Kritisches ist, wäre evtl. eine Zweitmeinung sinnvoll um das Thema auch noch von einer anderen Seite betrachten zu können.

    Die persönlichen Grenzen setzen wir uns selbst und sie sind das Ergebnis, wie wir unsere Umwelt wahr genommen haben. Betrachtet man die Kleinkinder, so sind die noch ziemlich unbedarft und habe keine Vorurteile. Sie wollen alles entdecken, anfassen in den Mund nehmen - alles ganz natürlich. Haben einen unbegrenzten Horizont.
    Je mehr Verletzungen sie erleiden müssen, auf ihrem weiteren Lebensweg, umso enger wird der Kreis, in dem sie sich sicher fühlen. Unsere Verletzungen haben somit Einfluss auf unseren Mut und auf das Selbstvertrauen. Das ist vor allem evolutionär bedingt und hat früher in freier Wildbahn zu unserem Selbstschutz gedient.
    Wenn du somit hier was wesentliches bewegen möchtest, dann schau dir einfach deine Verletzungen an. Da wirst du fündig werden.
     
  15. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Guten Morgen ihr Lieben,
    es tut wirklich gut euch zu kennen. Ich umarme euch mal alle.
    Nu sind wieder 5 gute Minuten dran. (wobei 5 Minuten ggf. auch mal 5 Tage sein können ;-)) Eine reine Gefühlsachterbahn.
    Wenn es doch so einfach wäre.
    DANKE, das ist ja die Krux, DAS bekomme ich gesagt. Vielleicht bin ich zu ungeduldig.

    Das habe ich schon tausendmal durch. S.o. meine 5 Minuten Gefühle. Es ist nicht so, dass sich Bauch und Verstand widersprechen, sie wollen schon dasselbe.....nur ändert sich das alle "5 Minuten" . Ich sage mal salopp - ich weiß nicht was richtig oder falsch ist. In der einen Minute kribbelt alles vor Wohligkeit........in der nächsten habe ich Bauchschmerzen und mir ist schlecht.
    Ich weiß, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Ich muss herausfinden, was für mich der richtige Weg ist. Ich stoße zur Zeit immer wieder an meine (selbstgebauten/erlernten Grenzen) und schaffe nicht sie komplett zu durchbrechen.
    Will ich das mit aller Macht? Will ich es zu viel? Zu schnell? Vielleicht bilde ich mich nur ein keine Zeit zu haben..... Mein Körper spinnt ja auch rum. DER ist mir jetzt echt keine Unterstützung :D

    :)
    Was meinst du wie oft ich mein Unterbewusstsein schon befragt habe - es antwortet mir einfach nicht. :confused: Doch ich bin schon so lange stur in meinem Denken. Zu lange?

    Da fällt mir ein:
    Ich hatte vor Jahren eine Vision (so eine Art Traumreise mit Frage an das Unterbewusstsein) bezüglich einer anderen Thematik. Die habe ich als "unwahr" abgestempelt, weil ich die Zeit als zu lang empfunden habe :unsure:. Es ist fast 13 Jahre her, das Thema habe ich gerade aus einer anderen Motivation in Angriff genommen. Es ist mein Gewicht, welches ich gerade reduziere.
    Dies fiel mir gestern wieder ein. Diese Vision passt zum jetzigen Thema. Demnach könnte ich mich bedenkenlos meine Grenzen einreißen.

    Um zum Ausgangsthema zurück zu kommen: Oft sehe ich meine eigene Begrenztheit nicht, weil ich nur in Gedanken damit konfrontiert werde.
    Wird es real, bzw. zum eigenen Thema sieht die ganze Sache schon wieder anders aus. In der Vorstellung läuft alles "in geordneten Bahnen" doch passiert etwas, entwickelt es eine eigene Dynamik.

    Druide, eine Zweitmeinung ist schwierig. Bei 10 Leuten würde die Hälfte so sagen und die andere Hälfte so. Hier gibt es kein dazwischen. Es gibt nur ein Entweder Oder. Es ist ein Thema, welches nicht übertragbar ist. Jeder denkt anders, jeder hat andere Erfahrungen gemacht. .


    Ach herrje, jedenfalls ist es schöne sich mit guten Gefühlen Gedanken zu machen, als wie bei meinem letzten Post. Das ist sehr stressig, weil die Gedanken total durcheinanderwirbeln.

    Ich danke dem Universum dafür, dass ich euch zum Austausch habe. (y) DANKE Universum!

    Alleine eure Beiträge sind schon dazu da um die eigene Begrenztheit aufgezeigt zu bekommen. Ich habe Menschen, die genauso denken wie ich und total anders. Die mein Denken nicht verstehen und wir uns niemals annähern können Das Schöne ist, wir tauschen uns trotzdem weiter aus, ohne beleidigt zu sein. Menschen, die oberflächlich sind und nicht kritikfähig, halten es hier nicht lange aus. Die nur bei eigenen Problemen hier schreiben, und sich nicht an anderen Diskussionen beteiligen, sind auch nicht lange da. Es ist schön, dass immer wieder Neue dazukommen und es ist schön, dass die "Alten" auch noch hier sind.

    So nun muss ich weiter.

    Ein schönes Wochenende euch allen :)

    Hortensie
     
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