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Fragen zum Thema Sinnkrise

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von Daniel Sommer, 25 Mai 2019.

  1. Daniel Sommer

    Daniel Sommer New Member

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    Liebe Community, liebe Sinnsucher,

    könnt ihr ehrlich zu mir sein und mir beantworten, wie Ihr euch selbst in schwierigen Momenten helft Hoffnung zu finden und den Tag besser zu gestalten, als er zum Beispiel angefangen hat. Was gibt euch Motivation aufzustehen und weiteruzumachen? Und zweite Frage, was sind eure Kurzzeit- und Langzeitziele?

    Liebe Grüße mit der Bitte um Antwort

    Habt einen schönen Tag!

    Daniel
     
  2. KingOfLions

    KingOfLions Well-Known Member

    Hallo Daniel,

    nichts im Leben hat ewigen Bestand, die guten Dinge genauso wenig wie die schlechten Dinge. Egal wie schlecht es ist oder sich anfühlt, es wird irgendwann auch einmal enden. Und das "irgendwann" kann man in unserer Gesellschaft meistens selber beeinflussen.

    Ich setze mir kaum langfristige Ziele. Diese "moderen" Unsitte der Lebensplanung, möglichst gleich bis zur Grabstätte, ist völliger Unsinn. Als junger Mensch bin ich mir meiner Anlagen und meines Könnens noch nicht bewusst, habe noch gar nicht die Lebenserfahrung um mein Leben wirklich zu planen. Was bringt es, sich vorzunehmen in 10 Jahren Manager zu sein, wenn man gar nicht die Anlagen dafür hat, Manager sein zu können? Man frustriert sich letztlich nur selber und macht sich unzufrieden.
    Kurzfristige Ziele sind völlig in Ordnung. Einen Partner/Partnerin zu haben, eigen guten Job, vielleicht ein Kind ... aber alle diese Dinge eröffnen eben neue Horizontem und verändern möglicherweise die Ziele. Aber es macht Sinn, sich vom Leben einfach tragen zu lassen, dort wo einen das Leben hinführt ... und nicht dem Leben nachzulaufen, nicht im Hier und Jetzt zu sein, sondern schon x Jahre voraus.
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo Daniel,

    In schwierigen Momenten Hoffnung zu haben zum Weitermachen... Hm...

    Ich kann mich an viele Tage in meinem Leben erinnern, an denen es mir unendlich schwer fiel überhaupt aufzustehen. Ich hätte mir dann gerne die Decke über den Kopf gezogen und den Tag im Bett verbracht. Aber irgendwie kam ich aus diesen Gemütszuständen immer wieder heraus. Ich hatte nie viel Zeit zum Grübeln, weil ich eine Familie hatte und funktionieren musste. Das hat mir, rückblickend betrachtet, sehr geholfen.

    Wenn ich heute einen wirklich schlechten Tag habe, dann versuche ich nicht dagegen anzukämpfen. Ich ziehe mir meine Laufschuhe an, gehe in den Wald und "laufe mir den Kopf frei". Oft, nicht immer, hilft mir das.

    Kurz- bzw. Langzeitziele habe ich gar nicht. Ich nehme mein Leben wie es kommt. Ich habe früh lernen müssen, dass ich mein Leben gar nicht planen kann.

    Liebe Grüße
    Clara
     
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  4. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Hi Daniel,

    vorab mal herzlich willkommen

    Also bezüglich aufstehen - ich hab den großen Vorteil, ich bin seit Dezember 2018 in Pension - wenn ich nicht aufstehen will, bleib ich einfach liegen ;-) Wobei - ich muss sowieso irgendwann raus - wenn ich nicht ins Bett pinkeln will ;-)

    Aber - Spaß beiseite - wie hab ich mich früher motiviert?

    Mir hats immer geholfen, dass ich mir entweder vorgestellt habe, wie schön es sein wird, wenn das Tagespensum erledigt ist - oder ich hab mich mit irgendwas belohnt, wenn ich trotzdem durchgehalten habe - mit ner heissen Schoki am Abend - oder nem speziellen Kuchen ;-)

    Bei großen Krisen bin ich mal raus und stundenlang durch den Wald gelatscht - dadurch hab ich den Kopf frei bekommen - danach Badewanne - und neu zu planen begonnen - mir überlegt, wie ich da wieder raus komme - und hab es dann durchgezogen.

    Also mein Langzeitziel ist, dass ich 90 werde - und das gesund und halbwegs fit.

    Heuer werde ich Haus und Garten wieder auf Vordermann - und meine Bücher neu als eBooks auf den Markt bringen.

    Nächstes Jahr geh ichs dann wieder so richtig an mit Business - im Bereich PersönlichkeitsEntWicklung - offline und online.
     
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  5. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Im Hier und im Jetzt leben. Die schönen Momente des Lebens sind sehr oft in den unscheinbaren Dingen versteckt und unsichtbar, solange, bis man sie durch Hinsehen selbst zum Leben erweckt.

    Du kannst z.B. abends schlafen gehen und Dir denken "Ich bin platt und müde, heute war ein schlimmer Tag..." dann ist das zwar Dein gutes Recht, so zu denken, verpflichtet bist Du aber nicht dazu.

    Du könntest genausogut denken: "Mein Polster ist dermaßen weich und umhüllend, dass ich mich richtig eingekuschelt fühle. Dieses wohlige Gefühl ist die Belohnung für den heutigen Tag."

    In beiden Fällen anerkennst Du, dass der Tag nicht nach Deinen Wünschen gelaufen ist, aber bei der 2. Variante empfindest Du Glück. It's your choice.


    Aufstehen: Die Freude auf den Kaffee (beachte: Freude! ich hole mir aus jeder Situation ein Stückchen Glück)
    Weitermachen: Das Wissen, dass es gemacht werden muss.

    Im Grunde genommen ist es doch so, dass es immer irgendwie weitergeht. Man kann aus dem Leben nicht einfach "rausfallen", das Leben hält einen fest und auch wenn es manchmal nicht so läuft, wie man es gerne hätte - es geht weiter. Immer.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
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