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Hilfe - haltet Kinder fern von mir...

Dieses Thema im Forum "Eltern und Kinder" wurde erstellt von Kyana, 27 Dezember 2005.

  1. Kyana

    Kyana Guest

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    Hallo zusammen.

    Ich habe schon seit längerer Zeit ein Problem - irgendwie ist es mir auch peinlich, das so in den Raum zu werfen; aber ich möchte auch gerne einmal die Meinung anderer dazu hören.

    Mein Problem ist, daß ich mit Kindern rein absolut überhaupt nichts anfangen kann. Wenn bei mir Kinder zu Besuch kommen, komme ich mit dem Lärm und dem lästigen Gequängle nicht zurecht.
    Der Gedanke, ich würde einmal ein Kind haben, treibt mir den Schweiß auf die Stirn - für mich bedeutet das, meine Freiheit wegwerfen.

    Wenn mir jemand ein Kleinkind in die Hand drücken will, könnte ich meilenweit davon laufen.
    Auch früher, als ich noch klein war, wollte ich nicht mit Puppen spielen und im Kleinkindalter interessierten mich Baby's und das "Mutterspiel" überhaupt nicht.

    "Leider" ist es nun so, daß mein Freund mit mir eine Familie gründen möchte und hätte ich ihn nicht so gerne, würde ich mit Sicherheit Reißaus nehmen. Wenn ich eine abfällige Bemerkung über mich als Mutter oder generell über Kinder mache, fühlt er sich gekränkt und spricht oft stundenlang nicht mit mir.

    Ich kann aber nicht anders - von der Schwangerschaft bis zur Geburt und die scheinbar nicht enden wollende Zeit der Erziehung habe ich riesengroße Angst. -Eigentlich möchte ich nie, nie Kinder haben.

    -Doch ich glaube, dies wird einmal meine Beziehung zerstören, wenn sich das nicht ändert. Aber was mache ich nur mit all der Angst und Skepsis...

    Außerdem: wenn man sich die Kinder heutzutage so ansieht - wie sie mit den Eltern und Lehrern umgehen und wie die generelle Gesellschaftssituation aussieht; ist es überhaupt ratsam, heutzutage ein Kind in die Welt zu setzen...

    Ich versuche ja, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen - aber meine Gedanken enden stets bei der Angst, ich würde mich mit einem Kind selber ruinieren. Depressionen sind in diesem Falle vorprogrammiert.

    Wer oder was kann mir helfen?

    Kyana
     
  2. georgina

    georgina Member

    hallo kyana,

    ich bin 41 und habe mich auch gegen eigene kinder entschieden, obwohl ich kinder ganz gerne mag (kommt auf das kind an) und auch gerne babies im arm halte.

    bei mir hat sich nie der mutterinstinkt eingestellt und ich bereue es auch nicht, keine kinder zu haben, im gegenteil, ich bin froh, nicht die sorgen und probleme zu haben, die andere mit ihren kindern haben. wenn du dich für ein kind entscheidest, dann bist du immer mutter, ein leben lang und wirst dich immer um dein kind sorgen.

    sicherlich erfährt man auch nicht die freuden, die ein eigenes kind mit sich bringt. aber es nützt nichts, wenn du es nicht in dir fühlst und nicht den drang hast, mutter zu werden, solltest du es eben lassen. ich glaube, wenn du es nur wegen deinem partner machst, wirst du auch keine gute mutter.

    die männer haben es leichter, sich für ein kind zu entscheiden. die hauptverantwortlichen für die kinder sind doch überwiegend die mütter. deren leben ändert sich entscheidend, während das der väter fast unverändert weitergeht.

    leider ist es so, daß man in der gesellschaft fast als außenseiter gilt, wenn man keine eigenen kinder haben möchte. aber damit kann man leben.

    mein rat wäre, höre auf dich, deine gefühle, deinen instinkt. laß' dich zu nichts überreden. wenn du einmal ein kind hast, kannst du es nicht mehr rückgängig machen. würdest du dann auch sicher nicht wollen, selbst wenn du mit deinem leben unzufrieden wärst.

    ich weiß nicht, wie alt du bist. aber du kannst ja noch abwarten, vielleicht stellt sich ja auch doch noch der kinderwunsch ein. wenn die freunde ringsum alle kinder haben, möglicherweise findest du dann, daß es bei dir auch richtig wäre und wenn nicht, dann nicht...

    alles liebe,
    georgina
     
  3. Die Suchende

    Die Suchende Well-Known Member

    Hallo liebe Kyana,

    ich habe mich bewusst für ein Kind entschieden, der Zeitpunkt war der richtige, die Partnerschaft stabil und trotzdem ist es eine große Herausforderung. Ein Kind zu haben bedeutet sich und sein Leben zu verändern.

    Und wenn man das nicht "freiwillig" macht, dann wird es meiner Meinung nach Schwierigkeiten geben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass du bei jedem Ärger wegen dem Kind deinem Partner (oder auch dem Kind) unbewusst Schuldzuweisungen geben wirst.

    Es ist in Ordnung, wenn du für dich entschieden hast, dass du keine Kinder haben möchtest. Natürlich steht die Beziehung zu deinem Freund auf dem Spiel. In meinem Bekanntenkreis ging aus diesem Grund eine Partnerschaft auseinander. Aber das war im Nachhinein gut so. Das Kind-Thema wurde zum zentralen Thema in der Partnerschaft. Und es war besser, dass die Partnerschaft auseinander ging BEVOR ein Kind da war. Ich denke, hier kann man einfach keinen Kompromiss finden.

    Ich kann mich Georgina nur anschließen. Höre auf dein Gefühl, deinen Instinkt. Vertraue ihm, sonst wirst du nur unglücklich werden.

    Alles Gute.
     
  4. Kyana

    Kyana Guest

    Danke

    Hallo,

    vielen Dank für eure Beiträge!!

    Es ist eben so ein Wanken zwischen der einen und der anderen Seite. Ich befürchte wirklich, daß das Thema "Kind" einmal eine zu große Belastung für unsere Beziehung werden wird; das "Problem" ist nur, daß mein Freund und ich wirklich toll miteinander auskommen.

    Was er halt nicht sieht (oder sehen will), ist - und da geb' ich Georgina recht - daß sich das Leben der Männer mit Kind wirklich kaum verändert und wenn man als Frau freiheitsliebend ist, kann so etwas natürlich sicher ein Problem werden...

    Ich würd' ja am liebsten, wenn unsere Verwandten mit ihren Kindern kommen, schon :escape: ...

    Komischerweise: ein schon etwas älteres Kind (z.B. mit 3-4 Jahren) kann ich mir schon eher vorstellen - nur Baby's und Kleinkinder bereiten mir (vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein) Gräuel und Angst... Die Freiheit ist halt dann zur Gänze vorüber, finde ich...

    LG
    Kyana
     
  5. Ulla405

    Ulla405 Well-Known Member

    Hallo Kyana,

    in deiner Situation würde ich es sehr begrüßen, wenn du deinen Standpunkt verteidigst und kein Kind bekommst.

    Ich finde es gut, das du dazu stehst.
    Und wenn dein Partner unbedingt ein Kind haben möchte, wird er sich wohl nach einer passenden Partnerin umsehen müssen.

    So hart, wie das jetzt klingt, aber da gib lieber deine Partnerschaft auf, denn sonst werdet ihr nie froh.
    Er wird dir laufend Vörwürfe mache, wenn du das Kind nicht liebst und du wirst ihm ewig Vorwürfe machen, das er dich überreden konnte.

    Und ein Kind ist ja nicht nur irgentein Gegenstand, den man sich zulegt, in der Hoffnung, man gewöhnt sich eventuell dran und wenn nicht tut man ihn eben wieder verkaufen oder in die Abstellkammer anschieben...

    das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, ist es heutzutage nicht so, das man eher verurteilt wird, wenn man mehr, als zwei Kinder hat?

    Es ist keine Schande, keine Kinder zu mögen, aber es wär eine Schande, sich dann trotzdem welche zuzulegen.

    liebe Grüße
    Alex
     
  6. esra

    esra Well-Known Member

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    Najo ist eine schwierige Lage die du da hast. Und derzeit stimme ich schon Ulla405 (oder so ähnlich ich vergesse deinen nick ständig) zu, dass du keine Kinder bekommst.

    Dennoch ein kleines Beispiel in meinem Umgebungskreis:

    Ein Ehepaar, sie wollte nie Kinder haben, er schon. Jahrelang waren sie ohne Kinder - irgendwann hat Mutter Natur doch einen Nachwuchs geplant. Das Kind wurde geboren - der Papa vergöttert bis zum heutigem Zeitpunkt seinen Nachkömmling, und die Mama nicht minder. Seit das Kindlein da ist - mittlerweile bereits "weit" erwachsen - sind's eine Familie. Die Mama erzählte oft, dass sie kein Kind wollte, aber heut froh ist, dass sie nun doch Mama geworden ist.



    Mit dieser kleinen Geschichte will ich nur erzählen, dass es mehrere Frauen gibt die keine Kinder wollten und dennoch Mutter wurden und deswegen keine schlechten waren/sind. Wie oft muss man erst ins Wasser geworfen werden um schwimmen zu lernen...
     
  7. Ulla405

    Ulla405 Well-Known Member

    *grins*
    ist doch egal, ob Ulla oder Alex, ich weiß doch, das du mich meinst:kiss3:


    [/Quote]
    Dennoch ein kleines Beispiel in meinem Umgebungskreis:

    Ein Ehepaar, sie wollte nie Kinder haben, er schon. Jahrelang waren sie ohne Kinder - irgendwann hat Mutter Natur doch einen Nachwuchs geplant. Das Kind wurde geboren - der Papa vergöttert bis zum heutigem Zeitpunkt seinen Nachkömmling, und die Mama nicht minder. Seit das Kindlein da ist - mittlerweile bereits "weit" erwachsen - sind's eine Familie. Die Mama erzählte oft, dass sie kein Kind wollte, aber heut froh ist, dass sie nun doch Mama geworden ist.
    [/Quote]

    das kann ich mir gut vorstellen, aber eine Garantie hat man nicht...
    das sich das Muttergefühl ergibt und wenn nicht, was dann?

    Aber Kyana,
    vielleicht bist du noch sehr jungund hast noch Zeit.

    Eine Schulkameradin von mir, arbeitet seit dem Schulabschluß 1982 in einer Kindertagesstätte, wollte aber bisher keine eignen Kinder, meint immer, sie hätte ja noch Zeit und sie ist mittlerweile ja auch schon 40.

    lieb Grüße Alex
     
  8. Kyana

    Kyana Guest

    Danke nochmals!

    Ich liebe zwar meinen Partner sehr und die Beziehung funktioniert toll, aber zwingen lasse ich mich sicher nicht, ein Kind zu bekommen. (Außerdem bin ich diejenige, die die Pille nimmt :stickout2 )

    Übrigens möchte ich unbedingt einmal (wahrscheinlich so gerne, wie sich mein Freund ein Kind wünscht) einen kleinen Hund haben. Ein solches Tier würde mich - so glaube ich - viel mehr erfüllen als ein Kind und ist - "materiell" gesehen - mein größter Wunsch.
    Ein Hund ist so unkompliziert, er ist dir nicht böse, wenn du einen Fehler machst und er ist dein Freund, egal was kommt.

    Erst vor einiger Zeit hat mein Freund gemeint: "Ich möchte unbedingt einmal Kinder haben." Ich darauf: "Problem - ich will nämlich keine. Und wenn ich welche bekommen muß, will ich meinen Hund haben."
    Er darauf: "Ich WILL Kinder, aber ein Hund kommt mir sicher nicht ins Haus..." :fechten:

    Ich kann nicht einmal sagen, ob ich eine gute Mutter wäre - glaube aber eher nicht. Ich würde meine Freiheit vermissen und nicht nur das würde sich bestimmt unbewußt auf das Kind auswirken.

    Seine Mutter ist darüber, daß ich keine Kinder will, absolut empört. Als wir zufällig darauf zu sprechen kamen, hat sie eine Woche nichts mehr mit mir geredet...
    Also - Georgina - du hast bestimmt nicht unrecht...

    LG
    Kyana
     
  9. Ulla405

    Ulla405 Well-Known Member

    Eure Beziehung funktioniert toll, bis auf den Knackpunkt Hund/Kind.
    Da aber vorallem zweiteres eine fast lebenslange Entscheidung ist, könnte man es eigentlich so ausdrücken,, das eure Beziehung bis dahin funktioniert und nicht weiter... - richtig?


    aber auch ein Hund braucht Zeit, Liebe , Verständnis, Erziehung - vorallem Zeit!
    wie sieht es da bei dir aus, bist du dann nicht auch in deiner Freiheit beschränkt?

    Wie ich schonmal gesagt hab, weiß ich ja nicht, wie alt bzw. jung ihr seid...
    Seid ihr noch sehr jung, kann sich eure Meinung noch ändern,
    rennt euch aber altersmäßig die Zeit davon, solltet ihr wirklich langsam klare Fronten schaffen und dann eventuell die Trennung in Betracht ziehen, ehe noch mehr vergeudete Zeit ins Land streicht.


    Ich glaub, das kann niemand wirklich vorher sagen.
    ich habe bei meinem ersten Kind auch verzweifelt auf die sogenannten Muttergefühle gewartet, weil ich mir wahrscheinlich etwas ganz anderes darunter vorgestellt hatte, etwas, was ich selbst als Kind nicht kannte...

    Daran würde ich mich nicht orientieren, bei meiner Mutter war es umgedreht.
    Alles, was nach dem 2. Kind kam, war verrückt, unüberlegt, bescheuert usw.

    Aber ich lebe mein Leben und nicht das von meiner Mutter oder anderen Personen.
    Und wenn du halt wirklich keine Kinder willst, muß sie (und dein Freund!) es akzeptieren oder die logischen Konsequenzen ziehen.

    Ich weiß, das ist jetzt leichter aufgeschrieben, als man es verwirklichen kann.

    liebe Grüße Alex
     
  10. Kyana

    Kyana Guest

    Hallo Alex,

    danke - aber wie du schon so schön gesagt hast, ist das alles halt nicht so einfach.

    Vor langer Zeit einmal meinte mein Freund, wenn ich keine Kinder haben will, müsse er das akzeptieren, doch er könnte sich trotzdem vorstellen, bei mir zu bleiben. Aber was ich so in letzter Zeit von ihm höre, spricht eher für das Gegenteil. Er spricht nämlich mindestens einmal pro Woche von Kindern, indem er solche Dinge sagt wie "...und wenn du dann sowieso einmal mehrere Jahre daheim bist..." oder "...wir müssen das Geländer so hoch machen, daß wir uns einmal um unsere Kinder keine Sorgen machen müssen...". Bei solchen Andeutungen kriege ich regelrecht Gänsehaut.

    Es ist wirklich eigenartig - aber bei einem Hund habe ich überhaupt kein Problem, ihn überall mitzunehmen und die Zeit, die ich für ein solches Tier brauche, bringe ich nur zu gern auf.
    Manche wünschen sich schon von klein auf einmal ein Kind, und ich wünsche mir eben - so komisch das auch klingt - einen Hund.

    Mein Freund ist jetzt 24 und ich bin 21. Ich habe viele Verwandte in meinem Alter, die (bis auf mich) schon alle mindestens ein Kind haben. Mein Freund möchte unbedingt vor 30 (bzw. vor seinem 30er) ein Kind haben - das heißt, in 5-6 Jahren... :klo:

    Mag sein, daß ich wirklich noch zu jung bin - aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß ich meinen ganzen Tag daheim verbringe mit Putzen, Aufräumen und Kinder hüten...
    Ich bin - und das sagen viele - ein ziemlicher Wildfang und bin daher auch nicht oft und gern daheim. Mit einem Kind würde ich mich meiner Freiheit beraubt fühlen...

    Wie du schon sagst - wenn mein Freund und ich uns in diesem Thema nicht einig werden, bleibt entweder nur das Akzeptieren seinerseits oder (und das gefällt mir momentan überhaupt nicht) die Trennung. Mit ersterem hätte ich mehr Freude...

    Das eigenartige ist: wenn jemand mir von seinen Kindern erzählt, ist es in mir wie tot - ich fühle überhaupt nichts außer Gleichgültigkeit.
    Auch wenn jemand mit Kindern zu Besuch ist, ist mir das relativ "wurscht". Für Spiele mit ihnen oder sowas hätte ich keine Geduld.
    Wenn meine kleine Nichte kommt (4 Jahre - eigentlich ein liebes Kind), empfinde ich sogar da Gleichgültigkeit.

    Einen Faktor gibt es noch, der mir jedoch etwas peinlich ist...
    Vorgeschichte. Ich habe als Kind nie mit Puppen gespielt. Eine einzige Puppe hatte ich, doch als ich bemerkt hatte, daß diese auch weinen kann, hab' ich mich vor ihr gefürchtet und sie nie wieder angeschaut.
    Außerdem hatte ich als Kleinkind eine Spieluhr, die man mir immer aufgezogen hatte - doch jedesmal, wenn ich sie hörte, fing ich zu schreien und zu weinen an.

    Bis heute kann ich keine Spieluhren hören - sie machen mich wahnsinnig und wenn noch dazu ein Kind dazu schreit und weint, muß ich den Raum verlassen. Ich halte das psychisch nicht aus - es verursacht in mir den totalen Streß.

    Und - ja - ich habe richtiggehend Angst davor, ein Kind zu bekommen.

    (Ich hoffe, ihr haltet mich nicht für verrückt...:confused: )

    LG
    Kyana
     
  11. Ulla405

    Ulla405 Well-Known Member

    Hallo Kyana
    du bist nicht verrückt.
    Und du bist mit Sicherheit nicht die Frau auf der Welt, die keine Kinder möchte.
    Akzeptier es einfach und such niht nach der Ursache, denn, wenn du so krampfhaft suchst, findest du sie eh nicht.

    Allerdings wage ich mir hier nochmal zu erwähnen, das sich deine Meinung noch automatisch ändern kann.
    Mit 21 hat man doch noch sein ganzes Leben vor sich, da ist mir klar, das man es sich nicht verbauen will.

    Und laß dich von deinem Freund nicht unter Druck setzen.
    Versucht halt das Thema erstmal unter den Tisch fallen zu lassen.
    Kommt Zeit, kommt Rat.

    Du machst mir so den Eindruck, als ob du wahnsinnige Angst vor den nächsten 5-6 jahren hast, damit stehst du ständig unter Druck und das macht dich auf die Dauer kaputt und dein " Nicht-Kinderwunsch" wird sich dadurch immer mehr verhärten.

    das, was du hier geschrieben hast macht mich allerdings bisschen stutzig

    Das klingt mir mächtig danach, das du als kleines Kind irgendetwas negatives erlebt hast, was dich jetzt zu dieser emotionalen Reaktion bringt.
    Du hast es wahrscheinlich verdrängt, weißt nichts mehr davon...
    Denn deine Kindheit beschriebst du ja als gut...
    Aber ich glaube, das da irgentwann mal etwas vorgefallen sein muß und wenn du da halt noch ein Baby warst.
    dem würde ich mal versuchen, auf den Grund zu gehen.

    Nicht, um dann doch noch "Kinderwillig" zu werden, sondern einfach, um herauszufinden, wodurch diese Aversion gegen Spieluhren und Geschrei entstanden sind.

    Dadurch widerspreche ich mich eigentlich, da ich ja ganz oben geschrieben hab, du sollst es akzeptieren und nicht nach Ursachen suchen. Es ist aber nicht gesagt, das das eine etwas mit dem anderen zu tun hat, deswegen lass ich auch den oberen Satz stehen.

    So, ich hoffe, du kannst mir halbwegs bei dem Kauderwelsch folgen.

    liebe Grüße Alex
     
  12. Kyana

    Kyana Guest

    ... ja, danke - ich kann dir folgen!

    Vielleicht sollte ich wirklich mal nachforschen, was das mit "Geschrei und Spieluhren" auf sich haben könnte, würde mich selbst auch interessieren.

    Ich danke dir auf jeden Fall - und auch euch anderen - ihr habt mir sehr geholfen. :danke:

    Sollte ich herausfinden, was wirklich dahinter steckt, werde ich nochmals posten...

    LG!!
    Kyana
     

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