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Lebenskrisen

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von July67, 5 Juni 2004.

  1. July67

    July67 New Member

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    Hallo,

    ich nehme an, alle von euch haben schon mehr oder weniger schwierige Lebenskrisen hinter sich. Mich würde interessieren, was euch geholfen hat, den Weg aus der Lebenskrise zu finden, und wie euch diese Lebenskrise verändert hat.

    Gruss,
    July
     
  2. Maike Gutjahr

    Maike Gutjahr Well-Known Member

    Liebe July,

    willst Du uns nicht erst einmal erzählen, was Dich bedrückt??? Dann können wir Dir doch sicher besser helfen und Geschichten einer Lebenskrise kann dann von denen beschrieben werden, die ähnliches oder Gleiches durchgemacht haben - so schweift man nicht so aus....

    Was meinst Du???

    Liebe Grüsse
    Maike
     
  3. Samsara77

    Samsara77 Member

    Hallo Julie,
    ich weiss nicht ob dir helfen kann, aber was mir aus einer Lebenskrise geholfen hat war das befolgen der einfachsten Naturgesetzen denke ich.
    In meiem fall war es, sich dem ungewissen zu stellen.

    Allerdings ist das nur ein punkt, andererseits behaupte ich auch das mir schon früh musik geholfen hat und das tut es auch jetzt noch.

    Und was wahrscheinlich noch viel stärker wirkt ist die hilfe einer anderen Person oder?
    Deshalb denke ich oft darüber nach und versuche wieder so zu handeln das ich anderen helfen kann wenn ich kann, aber wirklich helfen mit meinem ganzem einsatz, als "wäre" es mein Leben worum es geht, und sagte das nicht eine bekannte Person? "Liebe deinen nächsten..." und so.

    Naja, jedenfalls hilft das auch ganz schön, wenn man jemanden hilft während man sich schlecht fühlt, dann geht dieses gefühl nähmlich augenblicklich. :)
    Aber durch die Krise muss man trozdem, die frage ist nur wie!

    liebe grüsse

    samsara77
     
  4. Yojo

    Yojo Well-Known Member

    Hallo July;

    wir sind hier auf dieser Erde, um die Eigenschaften zu erwerben, die wir im geistigen Leben brauchen, genau wie das Kind im Mutterleibe die Eigenschaften erwirbt, die es für das Leben hier braucht.
    Schwierigkeiten und Prüfungen kommen nicht von ungefähr. Gott schickt sie uns damit wir wachsen können.
    Von daher ist als erstes Gottvertrauen wichtig in Lebenskrisen, sich Ihm ganz hingeben.

    @Samsara du hast etwas wunderschönes gesagt:
    Wenn wir durch Krisen gehen, anderen helfen! Das wirkt Wunder!
    Wir können allerdings am besten dann an den Lebenskrisen wachsen, wenn wir sie in Ergebung, ja Dankbarkeit annehmen. Sonst verursachen sie leicht Bitterkeit, was unsere Ausstrahlung einschränkt. Dagegen ist was Samsara geschrieben hat das beste Mittel, denn in einer solchen Situation anderen helfen schließt Ergebung und Dankbarkeit ein; ein tiefes Verständnis dafür das Lebenskrisen zum Leben gehören. Wir werden dann zu einer brennenden Kerze, die das Dunkel erhellt. Es ist bestimmt oft nicht einfach...


    Liebe Grüße von Yojo.
     
  5. *naomi*9

    *naomi*9 Member

    vertrauen und hingabe, ja. aber dass gott prüfungen "schickt"... nein, das glaube ich nicht.
    was vielleicht schöner sagt, als ich es könnte, wie ich das meine, ist das folgende gebet. es geht um sexuellen missbrauch, ist aber, denke ich, auch auf andere krisenhafte/traumatische erfahrungen gut anzuwenden.


    aberglaubensbekenntnis

    Tief eingebrannt in die Seele
    ist mir die Vater-Wunde
    bricht auf immer wieder
    und fliesst mir als Blut aus dem Munde
    das heilt nicht mehr
    und ist kein Vergessen möglich
    und ist kein Vergeben nötig
    und ist auch kein Sinn dahinter
    kein Herrengottallmachtsmonster
    zog da die Fäden
    und doch
    willst du mir nicht aus der Seele
    du Aber-Mächtige
    öffnest die Todesräume
    Schmerz um Schmerz
    Wut um Wut
    wird zurück erobert
    wiedergewonnen die Würde
    und weiss wer ich bin jetzt
    auf schmerzfestem Grund durch die Tage
    und noch
    ist auch das letzte Wort nicht gesprochen
    das sprichst allein du Gott
    versprich es mir


    von Carola Moosbach, aus: Schweige- und Schreigebete



    da ist die hinwendung, das vertrauen, die hingabe - ohne dass gott zur mittäterin wird. ich versteh gut, dass viele das leid lieber rechtfertigen und einen okkulten sinn dahinter sehen wollen. die sinnlosigkeit schrecklicher ereignisse auszuhalten... das ist schwer, da hilft wirklich nur mehr hingabe - "trotz-dem".
     
  6. Yojo

    Yojo Well-Known Member

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    Vielen Dank für den Hinweis

    Liebe Naomi,

    ich danke dir für den Hinweis; Ich muß zugeben, beim Verfassen des Thread hatte ich das nicht im Blick. Vor meinem inneren Auge waren Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen, eine Krankheit,....
    Nein, in dem Sinne schickt uns natürlich Gott keine Prüfungen, daß wir bitte mal eben sexuellen Mißbrauch oder sonstige Mißhandlungen von Mitmenschen erdulden sollen, um daran zu wachsen. Da hat Gott überhaupt keine Mittäterschaft, sondern das tun wir Menschen uns an. Im Gegenteil Gott ermahnt uns äußerst liebevoll miteinander umzugehen.

    Wenn Menschen uns dann aber Schaden zufügen, dann finden wir bei Gott natürlich Geborgenheit und Trost, und auch Hilfe. Aber, ganz recht, dies sind keine von Gott gesandten Prüfungen.

    In diesem Sinne habe ich das gemeint, und nur in diesem Sinne: Gott schickt uns Prüfungen damit wir wachsen können. Wir erwerben Wissen und müssen Prüfungen ablegen; Wir lernen einen Beruf und sind mit schwierigen Problemen konfrontiert, ich hoffe es ist jetzt verständlich.

    Vielen Dank, :danke:

    Alles Liebe von Yojo
     
  7. *naomi*9

    *naomi*9 Member

    ja, jetzt ists klar, danke!
     

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