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Melanom - was tun nach der OP und Chemo?

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von Asirik, 10 Dezember 2016.

  1. Asirik

    Asirik Well-Known Member

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    Hallo an alle, die vielleicht schon Erfahrung gesammelt haben mit dem sehr aggressiven Hautkrebs Melanom.
    Eine Freundin wurde kürzlich an der Wade von einem 0,9 mm großen Melanom befreit, jedoch heilte die Wunde nicht zu, und sie muss wohl noch einmal operiert werden. Sie leidet außerdem an Diabetes, was die Heilung wohl noch erschwert.

    Mein Schwager starb an seinem Melanom, das er zwar schulmedizinisch behandeln ließ, jedoch kümmerte er sich nach OP und Chemo nicht mehr um eine weitere unterstützende Behandlung. Dieses Schicksal möchte ich meiner Freundin ersparen. Aber ich weiß auch nicht, welche Alternativen es gibt, um zusätzlich zu verhindern, dass sich der Krebs weiter ausbreitet.

    Hat jemand Erfahrung mit dieser bösartigen Krankheit?
    Was kann sie zusätzlich tun?

    Liebe Grüße,
    Asirik.
     
  2. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo Iris,

    leider jetzt erst gelesen...

    Zunächst einmal ist jeder Mensch einzigartig - seine Krankheiten sind es ebenso.

    Gerade Menschen mit Krebs- und deren Krankheitsverläufe miteinander zu vergleichen- finde ich falsch.

    Deine Freundin wurde an einem früh erkannten Melanom operiert. Das war gut. Bei Diabetikern heilen Wunden oft sehr schwer und deshalb wird wohl eine umfangreiche Nachbehandlung von Nöten sein. Auch laufen Diabetiker leichter Gefahr an einem Hautkrebs zu erkranken, als widerstandsfähigere Menschen.

    Wie sieht die weitere Behandlung deiner Freundin denn, abgesehen von einer eventuell anstehenden neuerlichen OP, aus? Wo wurde sie operiert? In Deutschland? In einem Hautkrebszentrum?

    Grundsätzlich würde ich deiner Freundin eine Behandlung in so einer zertifizierten Klinik empfehlen. Dort arbeiten Spezialisten, die sich auch mit der Nachsorge und weiteren unterstützenden Therapien auskennen.

    Ich selber finde es, aus meiner eigenen Erfahrung heraus, immer sehr wichtig in so einer schweren Zeit den Mut nicht zu verlieren. Denn die Diagnose Krebs ist immer erst einmal ein großer Schock. Positives Denken und viel Unterstützung aus dem Freundeskreis, ist deshalb immens wichtig. Das siehst du ganz richtig.

    Als Diabetikerin weiß deine Freundin sicher viel über richtige Ernährung, Bewegung usw. Auch ist es schwer einem Diabetiker zu irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln o. Ä. zu raten. Das kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sollte mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

    Aber in punkto positiver Einstellung kannst du deiner Freundin sicher zur Seite stehen. Ich habe sehr gute Erfahrungen in einer Selbsthilfegruppe gemacht. Das Zusammensein mit selber Betroffenen, kann sehr hilfreich sein.

    Ich wünsche deiner Freundin alles Gute und schicke viele Grüße
    Clara
     
  3. Asirik

    Asirik Well-Known Member

    Hallo Clara,
    eigentlich hatte ich auf konkretere Tipps zur Nachbehandlung des Melanoms gehofft. Jemand, der schon Erfahrung gesammelt hat.
    Meine Freundin lebt in Algerien und wird, so hoffe ich, entsprechend den dortigen Möglichkeiten behandelt. Sie ist momentan mit der Situation überfordert und hat sich aus dem Verkehr gezogen, schreibt nicht mehr so oft wie vorher. Hinzu kommt, dass ihr algerischer Mann wenig Verständnis für ihre Bemühungen zeigt, wieder zurück nach Deutschland zu gelangen. Sie wurde damals sozusagen von ihrem Vater zwangsverheiratet. Ihre Mutter war Deutsche, von dem Vater geschieden. Der hat die Tochter nach Algerien gelockt und dort festgehalten.
    Ich schätze, dass die ganze Krankheit ein Ausdruck ihrer Verzweiflung ist, endlich aus dem Gefängnis auszubrechen. Sie hat vier Kinder und zwei Enkel, die sie natürlich zusätzlich festhalten.
    Momentan kann ich nicht viel für sie tun. Lediglich hoffen, dass es ihr gelingt, sich von der Krankheit und ihrem Gefängnis zu befreien.
    LG Iris.
     
  4. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo Iris,

    die Geschichte deiner Freundin kommt mir irgendwie bekannt vor. Hat sie hier schon einmal im Forum geschrieben?

    Es tut mir leid, dass ich dir keine konkreteren Tipps zur Nachbehandlung der Krebserkrankung deiner Freundin geben kann. Was genau meinst du denn eigentlich damit?

    Trotzdem nichts für ungut und alles Gute für deine Freundin.

    Liebe Grüße
    Clara
     
    Spätzin und ChrisTina gefällt das.

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