Mutter - Tochter - Exehemannkonflikt

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Weil mir dieser Satz schon mal aufgefallen ist in deiner Geschichte.

Du schreibst:
bei mir wird unbewusst durch das Abwenden ein Schuldbewusstsein erzeugt.
Nach dem Motto "schlechte Tochter", kümmert sich nicht um die Mutter usw.

Schreib dir mal diesen Satz auf: "Ich muss mich um meine Mutter kümmern." Und dann schreibe mal darunter auf als Antwort: "Wer sagt das?"

Ich meine wer sagt dir, du musst eine "gute Tochter" sein und dich um sie kümmern?

Als ich meiner Therapeutin gesagt habe, "ich muss doch meine Mutter lieben", dann fragte sie mich auch: "Wer sagt das?"
Und in dem Moment, ist mir ein Licht aufgegangen, ich hab verstanden, dass meine Mutter sich meine Liebe und mein Vertrauen, wie jeder andere Mensch auch, verdienen muss. Sie hat kein Bonus auf meine Liebe nur weil sie mich groß gezogen hat, das war ihre Pflicht, ob ich ihr dankbar dafür bin, sie dafür liebe, hängt auch noch von ganz anderen Dingen ab.

Denk mal darüber nach. Ich habe es auch getan, und es hat erstaunlicher Weise auch dazu geführt, dass ich mich mit meiner Mutter langsam besser verstehe, obwohl wir teilweise Jahre lang keinen Kontakt hatten.
 
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Danke für deine weisen Worte, ich bin übrigens nicht hingefahren, war aber zu feige die Wahrheit zu sagen.
Aber es ging mir besser damit.
 
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Och du, es ist schon klasse, dass DU DIR einen schönen Tag gegönnt hast und dich nicht dieser vrmeintlichen Verpflichtung "Andere seien wichtiger" hingegeben hast.
Du wirst das schon schaffen und vielleicht überlegt sich deine Mutter dann auch irgendwann, mit dir anders umzugehen. Bisher musste sie ja nie den Verlust einer Tochter befüchten.
LG
Elke
 
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nun war ich gerade in der Mittagspause da, für eine dreiviertelstunde.
Sie hat es geschafft.
Sie hat es geschafft,mich runterzuziehen.

"ch bin ich so froh, dass Jürgen ( mein Ex )mir immer noch hilft (trotzdem Du so einen Krieg mit ihm hast, was für ein Glück für mich) , er ist ja so besorgt um mich" ," Mama, ich will von ihm nichts hören, überhaupt gar nix"

Und dann:

Kind, hast Du denn jetzt auch endlich mal jemanden gefunden, oder bist du immer noch alleine?????????????????????

wie ein Schlag in die Magengrube und mir gehts schlecht
 
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Du solltest dir selber den Gefallen tun und dir darüber klar werden das seine Mutter im Moment nicht gut für dich ist.

Ich an deiner Stelle würde mich von ihr zurückziehen und mir erstmal wieder meiner selbst sicher werden.

Wie sollst du auch einen neuen Partner finden, wenn du ewig nur um deine Mutter kreist und das gute Verhältnis, das sie zu deinem Ex hat? Wenn du dir das weiterhin zu jeder Gelegenheit aufs Brot schmieren lässt wirst du nie wieder ein zufriedenes und harmonisches Leben haben.

Zu deinem Ex:
Ich glaube, dass dieses scheinbar gute Verhältnis zu deiner Mutter darauf abzielt, dir richtig einen 'reinzuwürgen. Und es funktioniert ja auch. Ganz wunderbar funktioniert das. Weil du das Spiel auch so ganz herrlich mitspielst. Sieh' zu, dass du dir deine eigenen Regeln aufstellst, die dir guttun und dir eine gutes Lebensgefühl vermitteln. Und wenn du keinen Bock auf deine Mutter hast, dann mach' ihr das deutlich.

Niemand muss sein Leben lang das brave und gehorsame Kind bleiben, das Eltern sich wünschen. Und man hat jeden Tag die Möglichkeit, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Tut mir leid, wenn das jetzt alles sehr harsch klingt, aber ich finde, deine Mutter verhält sich unter aller Kanone. Und wenn sie lieber zu der anderen Familie gehören möchte, dann bitte. Irgendwann, wenn sie denen nichts mehr über dich erzählen kann, weil du ihr und ihnen keinen Gesprächststoff mehr lieferst - weil DU DEINE Wut und Enttäuschung deiner Mutter nicht mehr zu allen Gelegenheiten präsentierst - dann wird sie schon merken, wohin sie gehört.

Und wärend dieser Phase solltest du konsequent auf Abstand gehen, dir das Leben schön machen, lernen dich zu entspannen und dich zu pflegen. Denn Wut macht häßlich und lässt einen alt aussehen.
 
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Letzlich musst du die Veränderung aber auch WOLLEN.

Ich meine damit deine INNERE Haltung zu dir, deiner Mutter und eurem Verhältnis.
 
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Deine Worte tun mir gut, wirklich.

Ich glaube, Du hast recht, es ist alles so gewollt und ich spiele mit.

Komischerweise hat sie unser Hochzeitsbild noch nicht abgehängt.
Manchmal denk ich oder es hört sich so an, als wollte sie ein gutes Wort
für ihn bei mir einlegen.

Wenn mein schlechtes Gewissen eben nicht wäre, wäre es einfacher.
 
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Deine Worte tun mir gut, wirklich.

Ich glaube, Du hast recht, es ist alles so gewollt und ich spiele mit.

Komischerweise hat sie unser Hochzeitsbild noch nicht abgehängt.
Manchmal denk ich oder es hört sich so an, als wollte sie ein gutes Wort
für ihn bei mir einlegen.

Wenn mein schlechtes Gewissen eben nicht wäre, wäre es einfacher.

1. Ich habe mit Sicherheit nicht recht. Ich wollte dir nur aufzeigen, wie man dein Problem auch sehen und angehen kann.

2. Das Leben ist nunmal nicht leicht. Genaugenommen ist es verdammt schwer. Aber es hält soviele Möglichkkeiten, Schönheiten und Erlebnisse parat, dass es auf jeden Fall wert ist gelebt zu werden.

3. Es ist nicht alles so gewollt. Es sei denn DU willst es so.
Niemand ist nur Opfer seines Schicksals oder abhängig vom Zufall. Diese beiden Faktoren sind nur nette Wegbegleiter, die die Sinne für Möglichkeiten und Optionen und Entwicklungen schärfen sollen.

4. Hör' auf, dich selbst zu quälen.

Man kann ja fast meinen, wenn du niemanden hast, der dir weh tut dann tust du das eben selber.

Sehnst du dich in deine Ehe zurück?
Oder warum hast du ein schlechtes Gewissen?
 
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so , nun habe ich am Wochenende Geburtstag.
Ich habe mir erlaubt, mich seit Muttertag bei meiner Mutter nicht mehr zu melden. Aber sie weiss natürlich auch meine Telefonnummer von zu Hause, Handynummer und auch die Telefonnummer im Büro.
Aber sie meldet sich auch nicht bei mir.
Ich habe einige Bekannte zu meinem Geburtstag eingeladen.
Vom Gefühl her fühle ich mich verpflichtet, meine Mutter auch einzuladen.
Aber das ist wieder damit verbunden, dass ich sie abholen muss, sie dann bei mir übernachten muss(oder ich muss sie dann wieder nach Hause fahren..).
Abgesehen davon, und das ist eigentlich das Wichtigste: Ich will sie eigentlich garnicht dabei haben!!!!! Weil sie mir wieder nicht gut tun wird...
Allein ihre Anwesenheit löst bei mir ein unangenehmes Gefühl aus.
(Bedauerlicherweise)
Ich weiss aber innerlich nicht, ob das richtig oder falsch ist, was ich tue.
Das macht mir Bauchschmerzen und ein Schuldgefühl.
Andererseits denke ich, könnte sie sich ja auch mal melden bei mir und nachfragen. ob alles in Ordnung ist oder so, oder warum ich mich nicht melde.
Wahrscheinlich denke ich, weiss sie indirekt auch, worum es geht. will aber auf ihr Recht pochen, dass sie alles richtig macht.
Und ich mich eben nur ein bisschen anstelle.
 
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Du schaffst es. Durchhalten, Kerze an zünden, und daran denken, die Engel sind in der Nähe.
Feier trotzdem schön am WE.
Alles Gute !
:):geburtsta:beer3::drums:
 
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lucyba,
wenn du sie nicht dabei haben möchtest, lade sie nicht ein.
Bleibe danach konsequent! Kein schlechtes Gewissen. Es ist dein Geburtstag und er soll doch schön werden.
Wenn sie sich beschwert, sagst du zu ihr "du weiß wo ich wohne und wann ich Gebutstag habe" außerdem gibt es Taxen und Busse und andere Mitfahrgelegenheiten.
Du bist nicht verpflichtet sie einzuladen.
Bei mir persönlich sieht es anders aus:
Wenn meine Mutter mich nicht einladen würde, würde ich so vorbeischauen und umgekehrt.
Wichtig ist konsequent zu bleiben und zu dem zu stehen, was du sagst.
Eberesche
 
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Ich habe plötzlich das starke Bedürfniss, mich meiner Mutter mitzuteilen.
Reden geht nicht, da hab ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, das Gespräch läuft aus dem Ruder, sie wird laut, unsachlich, immer schon.
Ausserdem hab ich Angst vor einer persönlichen Konfrontation.
Ich hab es versucht, es schriftlich darzustellen.
Aber komischerweise, als hätt ich plötzlich ein Brett vor dem Kopf, fallen mir keine Argumente mehr ein.
Als würd ich ihr zustimmen, sie hat ja doch recht, ich stelle mich an, suche Streit, bin intolerant.
Meine Therapeutin hat heute gesagt, ihr Verhalten zeigt deutlich, dass sie in Konkurrenz mit mir lebt. Warum ? Wer das bessere Leben hat oder bekommen hat? Stellt man das bei seinem eigenen einzigen Kind in Relation zu dem eigenen? Wünscht man seinem Kind nicht das Beste und stellt sich in den Hintergrund?
Die einfachste Lösung ist der kommentarlose Rückzug.
Aber dann wird sie nie verstehen.
 
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Ich finde die schriftliche Form sehr gut,laß Dir vielleicht noch etwas Zeit damit,

wenn dir etwas zwischendurch durch den Kopf geht schreib es schonmal stichpunktartig auf,
und wenn die Zeit ist verfasst Du den Brief,
auch aus Deinen bisherigen Beiträgen kannst Du die Argumente ersehen!
Nur Mut,dann wird es Dir sicher besser,und ihre Reaktion zeigt Dir dann ob sie Dich versteht,es wäre traurig wenn nicht....

LG
 
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Hallo lucyba,
lucyba schrieb:
Die einfachste Lösung ist der kommentarlose Rückzug.
Aber dann wird sie nie verstehen.
Ich möchte dir ja nicht den Mut nehmen. Es ist gut wenn du das Bedürfnis hast zu schreiben, doch gehe nicht direkt davon aus, dass sie es versteht!
lucyba schrieb:
Ich hab es versucht, es schriftlich darzustellen.
Aber komischerweise, als hätt ich plötzlich ein Brett vor dem Kopf, fallen mir keine Argumente mehr ein.
Wofür Argumente? Du musst dich nicht rechtfertigen - du bist so wie du bist. Allerdings ist deine Mutter auch so wie sie ist. Du kannst sie nicht verändern. Du kannst sie auch nicht zwingen, deine Sicht der Dinge zu verstehen. Du kannst sie ihr darlegen - mehr nicht.
lucyba schrieb:
Stellt man das bei seinem eigenen einzigen Kind in Relation zu dem eigenen? Wünscht man seinem Kind nicht das Beste und stellt sich in den Hintergrund?
Ich weiß nicht ob man das macht. Ich gönne meinen Kindern alles und würde auch ziemlich viel für sie tun, aber nicht alles.
Meine Eltern würden auch ziemlich viel für mich tun. Vielleicht mehr als ich für meine Kinder. Manchmal müssen die Kinder auch alleine klar kommen. Das ist nie so einfach. Doch meine Eltern verändern kann ich nicht. Ich muss sie so nehmen, wie sie sind - auch wenn ich in sehr vielen Dingen völlig anders denke. Meine Mutter kommt dann immer mit dem Spruch: "...wir haben ja gedacht wir tun das Richtige, wir wollten ja nur euer Bestes...." ist eh zu spät, ich kann es nicht mehr ändern. Aber ich kann meine Richtung ändern, ich kann mich nicht darauf ausruhen, hätten meine Eltern damals anders gehandelt/würde sich meine Mutter anders benehmen....Ich muss meine Einstellung ändern, damit ich sie so annehmen kann, wie sie sind.
Alles Liebe dir
Eberesche
 
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Ich empfinde das als absoluten Vertrauensbruch, zumal sie dort auch über mich spricht.Hat einer ähnliches erlebt oder anders, sehe ich das falsch,
also ich würde hinter meinen Kindern stehen, wenn sie von ihren Partner verletzt werden
Das fiel mir grad noch ins Auge.

Du kannst keinem Menschen verbieten über dich zu reden.

Ich habe es glaube ich schon geschrieben. Dein Partner hat dich verletzt - nicht deine Mutter. Es ist nicht einfach zu differenzieren.

Du meinst einen Menschen zu kennen. Du kennst aber nur einige Facetten von ihm. Ein anderer Mensch kennt eine völlig andere Seite von dem gleichen Menschen, der dich total verletzt hat. Du beschreibst ihn als verletzend, ein anderer beschreibt ihn als liebenswert. Es ist der gleiche Mensch, er verhält sich aber bei 10 verschiedenen Leuten, 10 mal anders. Jeder würde andere Attribute für ihn verwenden. Es ist aber ein und dieselbe Person.

Ich würde mal sagen, ich würde hinter meinen Kindern stehen. Das heißt aber nicht, dass ich alles gutheisse, was sie machen und dass ich, wenn sie sich von einem Partner im Bösen trennen, dass ich deswegen keinen Kontakt mehr mit dem Ex-Partner habe. Bei mir ist es z.B. umgekehrt. Mir ist mein Ex ziemlich schnuppe, wir haben (von ihm her) keinen Kontakt mehr. Meine Eltern sind aber absolut stinkig auf ihn. Warum? Sie haben keinen Grund. Betrogen hat er mich und nicht sie. Sie sind sauer - ich nicht. Ich sehe mittlerweile meinen Anteil.
Eberesche
 
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