1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im Forum für alle grossen Lebensfragen!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere über die Liebe, das Leben und auch die grossen, schweren Fragen....
    Information ausblenden

Schattenritt

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Lebensfragen" wurde erstellt von Astarte, 21 Oktober 2003.

  1. Astarte

    Astarte Guest

    Werbung:
    Mein Roß ist schwarz wie der Tod,
    wild und voll ungezügelter Kraft,
    in seinen Augen lodert das Feuer der Hölle,
    vor seinen Nüstern steht beißender Atem,
    trommelnder Hufschlag hallt weit in die Nacht,
    gleich dem Schlag meines Herzens.
    Keine Macht der Welt kann es stoppen.
    In Wut, Angst und Panik
    rast es unter mir davon
    und trägt mich wer-weiß-wohin.

    Ich bin kein guter Reiter.
    Ich weiß dieses Tier nicht zu bändigen,
    noch es zu beruhigen.
    Seine Wildheit ist stärker als mein Wille,
    seine Heimtücke ärger als meine List,
    seine Angst größer als meine Vernunft.
    Längst wäre ich abgesprungen,
    wenn ich könnte,
    doch bin ich untrennbar mit ihm verbunden,
    schließlich ist es ist ein Teil von mir.
    So bleibt mir nichts als die Hoffnung,
    daß ich es doch einmal schaffe,
    reiten zu lernen,
    dieses Biest zu verstehen
    und es zu meinem Freund zu machen.
    Wenn es erst mein Bündnispartner ist,
    wird seine enorme Kraft mir zu eigen sein,
    und es wird meinen Schutz genießen.

    Mein Roß ist schwarz wie der Tod,
    wild und voll ungezügelter Kraft,
    in seinen Augen lodert das Feuer der Hölle,
    vor seinen Nüstern steht beißender Atem,
    trommelnder Hufschlag hallt weit in die Nacht,
    gleich dem Schlag meines Herzens.
    In Wut, Angst und Panik
    rast es unter mir davon
    und auf den Abgrund zu.
    Entsetzt richte ich mich auf dem Pferderücken auf.
    Verlagere mein Gewicht nach hinten.
    „Whoa!“ rufe ich. „Whoa!“
    Vergebens.

    Ich hoffe mal, mein Höllenroß,
    du kannst fliegen!
     
  2. sam°

    sam° Active Member

    Hallo Astarte,

    Dein Gedicht ist ziemlich eindrucksvoll.


    Lass laufen das Tier,
    und bleibe in Dir,
    Das Pferd zu kontrollieren,
    wird zu nichts zu führen.
    Es schlägt dann im Stall,
    statt in freier Wildbahn.

    Die Wildheit geniessen,
    nichts im Leben vermissen.
    Sein Schnauben hallt lang,
    lausche dem Klang.
    Das Schlagen der Hufe,
    wird so Deine Muse.

    Das Pferd trägt Dich auf und davon,
    Du bleibst das Zentrum des Zyklon.
    Du bist Reiter und Ross,
    beides und zugleich nichts davon.

    Das Pferd stürmt auf den Abgrund zu,
    jetzt wirst Du gleich wissen:
    das Pferd kann nicht fliegen,
    Aber DU


    Alles Liebe Dir
    sam
     
  3. vulnerable

    vulnerable Guest

    Danke, sam
     
  4. Astarte

    Astarte Guest

    Fliegen

    Hallo Sam,

    treffende Antwort, danke Dir.

    Ich probier's mal mit Arthur Dent (aus: Per Anhalter durch die Galaxis): Fliegen ist die Kunst, zur Erde zu fallen und dabei den Boden zu verpassen. Und wenn das nicht funktioniert, starte ich den Unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive... :angel2:

    Grüße, Astarte
     

Diese Seite empfehlen