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Selbstfindung und Veränderung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Lebensfragen" wurde erstellt von Risingson, 3 Mai 2004.

  1. Risingson

    Risingson Member

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    Hi!

    Ich bin neu hier und will Euch gleich mal was fragen oder vielleicht einfach nur reden :)

    Nach 3 sehr intensiven aber immer aus den gleich Gründen gescheiterten Beziehungen, habe ich endlich angefangen mich mit mir zu beschäftigen. Das ist eigentlich Anfangs ohne mein Zutun (also die bewußte Absicht) geschehen, ich habe nur plötzlich gemerkt wie sich etwas in mir verändert, was ich noch nie zuvor in dieser Intensität gespürt habe.
    Weil mich dieses Gefühl nicht mehr losließ, habe ich angefangen zu forschen, Bücher zu lesen, nachzudenken, an mir zu arbeiten, zu ordnen usw.

    Vielleicht kennt Ihr das ja auch, am Anfang jagt eine Erkenntnis die andere, wunderschöne Dinge passieren, und auch Rückschläge...
    In diesem anfänglichen "heillosen Durcheinander" von Gefühlen, Gedanken etc. kann es leicht passieren, dass einem das Gehirn Streiche spielt, man meint alles im Griff zu haben, alles klar zu sehen (zumindest zeitweise ;) ), aber es ist schnell passiert, dass die angestrebte "Objektivität" dabei flöten geht.

    Wisst Ihr was ich meine?

    Auf einmal sind es liebe Menschen (die einem am nächsten stehen), die meinen man würde spinnen, man wäre ihnen so fremd geworden. Und man merkt es nicht einmal. So geht es mir im Moment.

    Ganz schön verwirrend. Nicht dass es mich von "meinem Weg" abbringt, aber es verwirrt, macht unglaublich traurig und, ja, ich frage mich doch schon auch manchmal: wohin zum **** führt mich das?
    Ich meine, ich stelle z.B. fest, dass ich mich auch wirklich sehr zurückgezogen habe, was mir selbst aber nicht weiter schlimm vorkommt.

    Ich hoffe, Ihr könnt das irgendwie nachvollziehen, was ich hier geschrieben habe, und irgendwas dazu sagen...

    Liebe Grüsse
    (ein etwas verunsicherter) Risingson
     
  2. romy_hexe

    romy_hexe Well-Known Member

    Auch ich hab solche Phasen durchlebt. Die Zeiten des Rückzugs hab ich als Wohltat erlebt und bemerkt, daß sie zur Selbstfindung unheimlich wichtig sind. Ich mußte auch erst lernen, mit den Veränderungen umzugehen, die Veränderungen die sich dann auch im Außen niederschlugen. Allerdings wußte ich, daß ich auf dem für mich einzig richtigen Weg bin.

    Irgendwann wirst auch Du wieder auf Menschen zugehen und merken, daß sich der Kreis Deiner Freunde und Bekannten verändert hat. Alte Bekannte hast Du aus den Augen verloren und neue Freunde dazu gewonnen. Und du wirst dich glücklicher/erfüllter fühlen als je zuvor.

    Alles das führt Dich auf dem Weg zu Deinem wahren Selbst, der der Du wirklich bist.

    Ich wünsch Dir bis dahin eine erkenntnisreiche Zeit und alles Liebe
    Romy
     
  3. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Well-Known Member


    Ein weiterer Mensch hat sich aufgemacht!

    Gute Reise wuensche ich Dir!!

    :)

    lg
    Chris
     
  4. Risingson

    Risingson Member

    Hallo Ihr Beiden! Vielen Dank für Eure Antworten und lieben Wünsche!
    Ich merke schon, dass Ihr ganz genau wisst von was ich rede :)

    Das spricht mir aus der Seele! Ich empfinde das genauso - ich kann und will im Moment gar nicht anders...

    Was mir von Zeit zu Zeit etwas Angst macht ist einfach, dass ich irgendwie die Kontrolle verliere und dies nicht mal bemerke. Aber wenn ich auf mein Herz höre, dann kann mir das eigentlich nicht passieren, oder?

    Ich bin fest entschlossen, diesen Weg weiterzugehen...

    Liebe Grüsse
    Kai
     
  5. July67

    July67 New Member

    Hallo Kai,

    auch ich bin ziemlich neu hier und auch auf dem "Weg zur Selbstfindung". Die Zeiten des Rückzugs habe ich hinter mir, ich bin jetzt wieder in der Lage, auf Menschen zuzugehen, und es macht mir auch wieder Spass.
    Was meinst Du mit "Angst haben, die Kontrolle zu verlieren"? Magst Du mehr darüber schreiben?

    Liebe Grüsse
    July
     
  6. Risingson

    Risingson Member

    Hallo July

    Hm, wie erkläre ich das am besten? Vielleicht mit Chris Hyatts Worten: "Meinen, erwacht zu sein, aber in Wahrheit immer noch zu träumen" (oder so ähnlich ;) )

    Weisst Du was ich meine? Das Hirn kann einen da ganz gut selber überlisten, das habe ich schon bemerkt...

    Im Moment habe ich da keine Angst davor, da ich in mich vertraue. Nur es gibt Phasen (wie am Montag als ich diesen Beitrag eröffnet habe), in denen ich mich davor fürchte, mich in Gedankenkonstrukten zu verlieren ohne es überhaupt zu bemerken.

    Besser kann ich´s leider nicht ausdrücken...

    Liebe Grüsse
    Kai

    PS: was ich faszinierend finde ist, dass die Zeit des Rückzugs offenbar ein Charakteristikum dieser Entwicklung ist. Schön dass zu wissen :)
     

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