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Selbstliebe - große Angst

Dieses Thema im Forum "Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbstachtung" wurde erstellt von Wintersonne, 2 Juli 2012.

  1. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

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    Hallo,

    ich schreibe hier mein Problem und hoffe, dass ich vielleicht Tipps oder Ratschläge bekomme.

    Um es kurz zu machen, ich kann mich selber nicht so lieben wie ich bin. Ich trage oft Masken, halte meine Meinung zurück, passe sie an und traue mich nicht Entscheidungen zu treffen aus Angst, dass Leute sich von mir abwenden.
    Jetzt sagen bestimmt sehr viele: Wintersonne nimm Dich selber an und stehe zu Dir, aber wie kann ich zu mir stehen, wenn ich weiß, dass ich dann kaum noch Freunde habe? Und ich bin mir sicher, dass sich sehr viele abwenden würden. Woraus ich dann folgere, dass mein wahres Selbst nicht liebenswert ist. Oft denke ich mir, lass es doch einfach mal darauf ankommen, aber die Angst ist einfach zu stark. Und was mache ich, wenn ich wirklich alleine dastehe? Dann folgere ich daraus, dass ich so wie ich bin, denke, fühle, mich verhalte nicht ok bin... Kennt ihr solche Gedanken, kann man was dagegen tun?

    Grüße eure bedrückte Wintersonne
     
  2. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe Wintersonne!

    Ja, diese Gedanken kenne bzw. kannte ich, sehr gut sogar. Es sind oft uralte Glaubenssätze, die einem schon als Kind eingetrichtert wurden und die das Denken komplett dominieren können.

    Du schreibst, Du glaubst, dass Du keine Freunde mehr hättest, wenn Du Dich so zu erkennen gibst, wie Du wirklich bist.

    Vielleicht hilft es Dir ja für den Anfang, einfach mal festzustellen, wie Du bist. Allein, für Dich.

    Bilanz ziehen aus den Dingen, die Dich ausmachen, erkennen, was Du gerne möchtest und wie Du gerne leben würdest.

    Wenn Du das artikulieren kannst, so ist ein guter Schritt getan. Es ist nämlich ein ziemlicher Unterschied zwischen unterdrücktem Denken ("eigentlich möchte ich das oder das") und dem lauten Aussprechen, auch wenn gar niemand da sein sollte.

    Mir hat eine Erfahrung, die ich machen durfte, sehr geholfen. Ich nahm versuchsweise (bitte nicht nachmachen!) homöopathische Hochpotenzen, die psychische Arzneimittelbilderreaktionen auslösen. In kurzen Worten: Ich war damit für eine gewisse Zeit wie in der Haut eines anderen, reagierte völlig anders als vorher.

    Das dauerte eine Weile, dann war die Wirkung wieder vorbei. Das Interessante an diesen Zuständen war, dass sich die Welt trotzdem weitergedreht hatte. Niemand war davongelaufen, auch wenn ich plötzlich anders reagierte (teilweise heftig anders).

    Ich bemerkte, dass ich eigentlich sein durfte, wie ich wollte, ohne dass irgendetwas deswegen passiert wäre. Keiner wandte sich ab, alles wie vorher.

    Dabei hatte ich doch vorher so viel Angst davor gehabt, dass die Menschen um mich nur genau dieses Bild, das ich immer von mir selbst geboten hatte, akzeptieren würden.

    Die Menschen herum um Dich sind vielleicht wesentlich flexibler, als Du sie einschätzt.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
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  3. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

    Danke Reinfriede für deine schöne Antwort. Genau das versuche ich mir oft bewusst zu machen, dass ich wahrscheinlich total übertreibe und immer das Schlimmste befürchte und bin dann oft davor, eben das mal zu "riskieren". Aber was wäre, wenn wirklich der worst case eintreten würde? Dann weiß ich mit Sicherheit, dass ich in total tiefes Loch fallen würde und da vermutlich so schnell nicht mehr rauskommen würde.

    Habe auch schon probiert ein bisschen was zu verändern, um eben die Reaktionen zu sehen und meistens waren die eben negativ, deswegen bin ich so am hadern...

    Aber vielleicht gibt es ja wirklich Menschen, die einfach nicht so liebenswert sind wie andere (ich z.B) und da frage ich mich, ist man dann selber schuld, muss man sich ändern, wenn ja wie?
     
  4. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe Wintersonne!

    Vielleicht könntest Du ein Beispiel oder ein paar Beispiele bringen, was Du versucht hast zu verändern und welche Reaktionen daraufhin kamen. Es ist vielleicht zielführender, wenn Du das etwas konkretisierst.

    Zu Deiner Frage, ob man sich ändern muss: Nein.

    Abgesehen davon, so wie Du schreibst, hast Du nicht das Problem, dass Du Dich ändern müsstest (für andere), sondern dass Du Dich nicht traust, Deine Wünsche zu vertreten.

    Ich möchte Dir ein Beispiel bringen, Du wirst sicher wissen, was ich damit meine:

    Als in unserer Siedlung die Häuser gebaut wurden, waren wir die ersten, die eingezogen waren. Unser Haus war schon fertig, mit Fassade, schönem Garten, Gemüsebeet, Sandkiste, Plantschbecken etc., aber der Zaun fehlte noch.

    Eines Tages beobachtete ich vom Fenster aus wie eine Frau, die mit ihrem Hund Gassi ging, ihren Hund in unseren Garten schickte, um dort sein Geschäft zu verrichten. Sie sah die Blumenbeete, die Kindersachen und es war ihr ganz offensichtlich egal.

    Warum? Ein Haus ohne Zaun hat keine Grenze.

    Du kannst das schönste Haus haben, wenn Du keine Grenze ziehst, schicken manche Menschen ihren Hund rein.

    Genauso ist es mit Dir: Wenn Du keine Grenzen ziehst, wirst Du nicht geachtet.

    Nein-Sagen macht nicht unbeliebt, eher das Gegenteil. Denn die Menschen um Dich herum wissen dann, dass Du etwas wert bist.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Hm, warum weißt du, dass du dann keine Freunde mehr hast? Wenn du so denkst, meinst du, dass denn jetzt Freunde sind? Du traust den anderen nicht zu, dass sie selber entscheiden dürfen, dich zu mögen oder nicht? Das ist mir jetzt ehrlich gesagt ein wenig zu hoch. Wie waren denn die Reaktionen, die du bemerkt hast, als du dich so gegeben hast, wie du (wirklich) bist? Kannst du das mal näher beschreiben? Warum denkst du, dass du nicht liebenswert bist?
    Beschreibe dich doch mal als "worst case"!
     
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  6. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

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    Anders gefragt: was hast du denn so Schlimmes verbrochen, daß du annimmst, deine Freunde mögen dich nicht mehr, wenn du dein "wahres Gesicht" zeigst?
     
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  7. Lucille

    Lucille Well-Known Member

    Liebe Wintersonne,

    wie Du selbst siehst, geht es in erster Linie DIR nicht gut mit dem Status quo.
    Und, wüssten Deine Freunde davon, hätten sie wohl ein Problem damit.
    Denn, streng genommen, führst Du sie in die Irre, indem Du vorgibst, jemand zu sein, der Du nicht bist.

    Es ist also durchaus Handlungsbedarf gegeben ... Masken ablegen, eigene Meinungen äußern, Entscheidungen,
    die DIR entsprechen, treffen.

    Wie Deine Freunde reagieren werden, kann spannend sein.
    Ein Teil wird Deine Veränderungen mit Staunen quittieren - und es als Bereicherung der Freundschaft betrachten.
    Und es kann sein, dass sich Einige abwenden werden, weil es für sie nicht mehr passt.

    Bei Freundschaft geht es primär um Kompatibilität, und nicht darum, wer "besser" oder "schlechter" ist.
    Sollte sich also tatsächlich der eine oder andere abwenden, dann ist das keine Abwertung Dir gegenüber, sondern
    lediglich ein Zeichen dafür, dass es nicht (mehr) passt.

    "schuld" ist in diesem Zusammenhang nicht das richtige Wort.

    Es ist hingegen jedoch immer angebracht, sich selbst ganz ehrlich zu reflektieren.
    Und ja, manchmal ist es nötig, die eine oder andere Verhaltensweise zu ändern, um andere (erwünschte) Reaktionen vom
    Umfeld zu erhalten.

    Nur als Beispiel:
    wenn Du - kommunikationstechnisch - immer kurz angebunden bist, desinteressiert an Deinen Mitmenschen, dann
    schätzt man Dich wahrscheinlich als unfreundlich ein und reagiert entsprechend. Im Umkehrschluss bekommst Du dann
    Deine eigene Meinung ("ich bin nicht liebenswert") bestätigt.
    Änderst Du Dein Verhalten, ändern sich auch die Reaktionen, weil Du anders wahrgenommen wirst.

    "Du bist genau so, wie Du bist, liebenswert"
    halte ich daher für generell zu kurz gegriffen.

    Um auf Dein ganz persönliches Thema näher eingehen zu können, kannst Du Beispiele
    für Deine "Masken", Deine abweichenden Meinungen und die zu Deinen Ungunsten getroffenen Entscheidungen
    schildern?
     
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  8. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

    Danke für eure Antworten. Hier mal Beispiele:

    1. Beispiel: (Beziehung)
    Ich war mit meinem Jugendfreund sehr lange zusammen, fast 10 Jahre. Irgendwann hat es einfach für mich nicht mehr gepasst (alles zu schreiben wäre jetzt zu ausführlich). Dann kamen dann teilweise so Sprüche wie: Ach der XX ist doch so ein Netter, da kommt kein besserer mehr nach oder hast Dir das gut überlegt und ach ihr gehört doch zusammen usw... Im Grunde war ich die "Böse"

    Seit 2 Jahren habe ich einen anderen Partner, nur merke ich, wie mein Herz mehr nein wie ja sagt. Aber ich traue mich fast nicht, das jemand zu äußern, weil die dann denken, war ja klar, dass der Wintersonne schon wieder irgendwas nicht passt [​IMG]

    2. Beispiel:
    Jobwechsel, bin jetzt 8 Jahre in dem Unternehmen und ich fühle mich nicht mehr wohl, gefordert usw... und ich möchte gern wechseln, hab natürlich auch ziemlich Panik davor, aber ok... Dann kommen von ein paar (nicht von allen) auch wieder so Sprüche: Ja, wenns dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis oder sei doch froh, dass so nen "easy" Job hast, wo viel verdienst usw...

    Wenn ich jetzt was neues ausprobiere und ich scheitere, also entweder a) der AG ist mit mir unzufrieden oder b) ich bin nicht zufrieden, dann weiß ich genau, was ich mir anhören darf, wir haben es doch gleich gesagt, selber schuld, der Wintersonne passt doch nie was...
    Und da gibt es viele solcher Beispiele, wo ich mich nicht traue meine wahren Gefühle etc. zu zeigen, weil mir irgendwie immer vermittelt wird, dass die falsch sind, übertrieben, ungelassen etc :-(
     
  9. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe Wintersonne!

    Eine ganz einfache Antwort:

    Niemand lebt DEIN Leben.

    Egal, was Du machst (oder auch nicht machst), niemand von Deinen Freunden muss die Konsequenzen tragen, nur Du.

    Deshalb ist es Dein (Geburts-)recht, selbst für Dich jede Entscheidung zu treffen.

    Wenn Du bei Deinem ersten Freund geblieben wärest, hätten sie dann Deine Hoffnungslosigkeit innerhalb der Beziehung ertragen müssen bzw. gelebt? Nein. DU warst es.
    Wenn Du bei Deinem jetzigen Freund bleibst, leben sie dann Deine verpasste Chance auf eine neue und befriedigendere Liebe? Nein. DU musst das.
    Wenn Du bei Deinem Job bleibst, leben sie dann Dein Gefühl, am richtigen Job vorbeigelebt zu haben? Nein. Du musst das.

    Wenn auf Deinem Grab einmal steht:

    "Ich habe immer so gelebt, dass es anderen gefallen hat, nur mir nicht"

    dann wird es zu spät sein.

    Es ist DEIN Leben, es sind DEINE Konsequenzen, es sind DEINE Entscheidungen.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
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  10. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Wintersonne,

    das, was du da beschreibst, klingt für mich nach ganz normalen Alltagssituationen.

    Jeder war schon einmal in einer Situation, in der er(oder sie)Kritik aus dem Umfeld über sein Verhalten oder sein Vorgehnesweise in einer beliebigen Situation bekommt.

    Das ist doch völlig normal. Wie oft habe ich schon verständnisloses Kopfschütteln für meinen "Way of Life" geerntet.

    Je nach Laune und Gefühlslage gehe ich dann damit um.

    Letztendlich muß ich selber wissen, wie ich mein Leben meistere - oder gestalte. Meine Freunde können mir gerne ihre Meinung kundtun(mach´ich ja bei ihnen auch). Aber was ich dann mache, ist meine Sache.

    Warum denkst du, daß deine Freunde sich abwenden, wenn du dein wahres Gesicht zeigst? Wenn es deine Freunde sind, werden sie dein WAHRES Gesicht unbedingt sehen wollen! Denn sie wollen, daß du glücklich bist mit DEINEN Entscheidungen - und nicht unglücklich mit ihren!

    Wenn die Leute in deinem Umfeld dich nur verbiegen - und dir Vorschriften machen wollen, sind sie nicht deine Freunde!

    Du fühlst dich nicht wohl mit deinem Freund, in deinem Beruf? Du hast die Möglichkeit es zu ändern? - Dann ändere es! Mache das, was dir dein Verstand(und dein Bauchgefühl)sagt. Niemand lebt dein Leben - nur du selber!

    Freunde dürfen raten - nicht bestimmen. Du kannst sie fragen, wenn du Hilfe brauchst. Aber du kannst auch sagen "Danke für deine Meinung. Aber ich muß meinenWeg selber gehen. Auch, wenn es aus deiner Sicht der falsche ist!"

    Warum, wenn ich fragen darf, hast du solche Probleme mit dem, was dir andere Leute sagen? Geredet wird doch immer. Alle tun immerzu(gerne ungefragt)ihre Ansichten kund. Warum nimmst du dir das so zu Herzen? Warum hast du solche Angst, deine Freunde zu verlieren? Warum bist du so abhängig von der meinung anderer Leute?
     
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  11. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

    Ja das frage ich mich eben auch, warum ich so abhängig bin von den Anderen. Warum ist das so??? Weil ich halt immer denke, wenn ich nicht die Zustimmung für meine Ansichten und Lebenspläne erhalte, dann stimmt etwas mit MIR nicht. Fehlt es da an Selbstbewusstsein oder steckt mehr dahinter?
     
  12. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

    Selber bin ich sehr tolerant und versuche meinen Freunden gegenüber auszudrücken, dass es mir wichtig ist, dass es ihnen gut geht, auch wenn ich auch Entscheidungen nicht verstehen kann? Warum sagt das jemand mal nicht zu mir?! Das macht mich so traurig und ich fühle mich wie gelähmt
     
  13. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Liebe Wintersonne,

    wenn jemand sehr sensibel und leicht verletzbar ist, dann achtet er sehr, sehr stark darauf, andere nicht zu verletzen, und wird auch in seiner Wortwahl gegenüber anderen immer sehr vorsichtig sein - um sicherzustellen, dass seine Worte nicht verletzen.

    Wenn jemand aber nicht so leicht verletzbar ist und sehr viel "wegstecken" kann, wenn andere sich ihm gegenüber sehr direkt äußern, dann wird er sich selbst anderen gegenüber auch sehr ungeschminkt und direkt äußern, in der automatischen Annahme, der andere könnte das genauso vertragen wie er selbst.

    Und vielleicht hast Du auch viele Menschen in Deiner Familie und Deinem Freundeskreis, denen der äußere Anschein wichtig ist, und gesellschaftliche Konventionen. Wenn das so ist, dann sind diese Menschen nicht sehr gut darin, den anderen so anzunehmen wie er ist - sondern wollen, dass ein gutes Bild nach außen gewahrt bleibt.

    Was führen diese Menschen selbst für ein Leben? Treffen sie ihre Entscheidungen auch nach "über einen leichten Job muss man doch froh sein" und "so einen tollen Mann darf man doch nicht verlassen"?

    Oder vielleicht hätten sie insgeheim gern einen einfachen Job und einen netten Mann und haben beides nicht - dann können sie nicht damit umgehen, dass Du das, was sie selbst gern hätten, aufgeben willst.

    lg
    B.
     
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  14. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Ja, wahrscheinlich liegt es an deinem mangelnden Selbstbewußtsein(könnte ich mir zumindest denken).

    Warum deine Freunde nicht zu dir sagen, daß ihnen viel an dir liegt und sie zu deinen Entscheidungen stehen?

    Ganz einfach: du läßt zu, daß sie dich kritisieren! Sie scheinen zu denken, daß du ohne ihre geschätzte Meinung nicht klarkommst im Leben. Das wird an deinem Verhalten ihnen gegenüber liegen.

    Wie ist das z. B. in so einer Situation? Spielen wir das mal durch:

    Du willst deinen Job kündigen, weil du dich nicht so wohl fühlst in der Firma. Wie verhälst du dich da?

    Gehst du z. B. hin, suchst dir eine neue, deiner Meinung nach, besser geeignete Arbeit, kündigst - und erzählst es dann deinen Freunden?

    Oder läuft es so ab, daß du es zuerst deinen Bekannten und Freunden erzählst(oder deiner Familie). Die sagen dir dann, was (ihrer Meinung nach)das Beste für dich ist. Du überlegst dir dann eine Weile, was du nun tun sollst - kündigst dann doch und fängst einen neuen Job an -

    oder(könnte mir vorstellen, daß du es so handhabst):

    du beklagst dich bei deinen Freunden und deiner Familie, daß du deine Arbeit nicht mehr magst. Erzählst ihnen, daß du nicht genau weißt, was du tun sollst... "Was würdet ihr machen...? Ich bin unsicher... Sollte ich mir vielleicht einen anderen Job suchen.... Ich weiß nicht, was ich tun soll? Was meint ihr?" Dabei weißt du selber schon lange was zu tun ist!

    Wie ist das? Wie verhälst du dich also in so einer Situation?
     
  15. Wintersonne

    Wintersonne Active Member

    Anscheinend bin ich schon leicht zu durchschauen, natürlich eher die 3. Variante von Claras Beispiel... Ich will am besten vorher eine Bestätigung oder Absicherung, dass das was ich tue ok ist oder gerechtfertigt, kombiniert mit Mutmachen, leider funktioniert das nicht immer so.
    Es ist halt so, dass ich in der Arbeit eine Situation habe, die für mich sehr unerträglich ist (möchte nicht viel näher darauf eingehen), hat jetzt nichts mit Mobbing oder sexueller Belästigung zu tun. Aber für MICH einfach richtig "ätzend" ich denke aber, habs auch schon öfters gehört, dass viele das anders sehen oder nicht so eng und schon fühle ich mich wieder falsch usw... versteht ihr mein Dilemma?
     

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