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Tragödie Lebensbilanz

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von ladyinblack, 9 April 2012.

  1. abendsonne

    abendsonne Well-Known Member

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    seid mir bitte nicht böse, ich hab jetzt noch nicht lesen können, was ihr schreibt,
    und mir ist es auch noch nie so schlecht gegangen wie lady in black,
    ich kann mir aber vorstellen, was ihr generell so schreibt,

    da sag ich nur dazu:
    wenn ich mich in IHRE = lady in blacks situation reinversetze, WO bitte soll die frau kraft haben, dass sie freundlichkeiten und interesse für andere aufbringt, wenn für sie auch keiner da ist?? es ist immer ein wechselspiel von geben und nehmen im leben, aber manchmal darf man sich bitte doch zugestehen, sich mal für sich selber AUS-zeiten zu nehmen, wo man nur an sich selber denkt.

    ist meine meinung

    abendsonne
     
  2. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Liebe Abendsonne,

    alles, was ICH geschrieben habe, habe ich DIR geschrieben ;-)

    Ich hab sogar davon geschrieben, dass man manchmal eine Auszeit braucht, um nur für sich zu sein.

    Aber Du verstehst schon, dass Du nicht erwarten kannst, dass andere für Dich da sind, wenn Du selbst nicht für andere da sein willst, oder?

    Nichts von dem, was ich geschrieben habe, war als Vorwurf an irgendwen gemeint, Du brauchst es auch nicht als Vorwurf zu interpretieren.

    Das sind schlicht und einfach TATSACHEN, die jeder für sich mal verstanden haben sollte.

    lg
    B.
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Abendsonne,

    eigentlich kam es ganz deutlich ´rüber, daß sich hier einige Postings ausschließlich auf dich beziehen.

    Du kannst sie leicht erkennen, denn sie beginnen zumeist mit "Liebe Abendsonne" oder "Hallo Abendsonne".

    Mir ist klar, daß ladyinblack sich überhaupt nicht auf andere Menschen konzentrieren kann. Darauf sind wir hier auch eingegangen. Sie hat allerdings kaum verstehen wollen, was wir hier geschrieben haben. Das bestätigt meinen o. g. Satz.
     
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  4. Lucille

    Lucille Well-Known Member

    Liebe Bachstelze,
    Deine Aussage beruht auf gegenseitiger Erwartungshaltung.
    Ich denke eigentlich immer, dass dem gerade schwächsten Glied einer Kette die meiste Aufmerksamkeit
    und Zuwendung zuteil werden sollte. Ohne den Anspruch auf Gegenleistung.

    LG
    Lucille
     
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  5. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Liebe Lucille,

    da hast Du mich missverstanden. Meine Aussagen beruhen nicht auf Erwartungshaltung, sondern auf dem Resonanzgesetz.

    Jemand, der nicht für andere da sein möchte, und an anderen in Wahrheit auch gar nicht interessiert ist, der strahlt das auch aus, das bekommt jeder mit, manche bewusst, andere unbewusst.

    Mit einem Menschen, der sich für mich spürbar nicht interessiert - dauerhaft, halte ich keinen dauerhaften Kontakt.

    Was anderes ist ein Mensch, der sich für mich sehr wohl interessiert, aber grad selber im Schlamassel steckt und halt mal keine Energie hat, sich anderen zuzuwenden und auf andere einzugehen. Um so jemanden werde ich mich sehr wohl kümmern.

    Den "Anspruch" auf Gegenleistung habe ich nicht. Aber bei Menschen, wo ich merke, da kommt NIE was zurück....nicht nach Wochen...nicht nach Monaten.....und mit "zurück kommen" meine ich zum Beispiel auch nur mal Interesse....

    Da komm ich dann schon zu dem Schluss, das derjenige mich nicht braucht.

    lg
    B.
     
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  6. ladyinblack

    ladyinblack Member

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    @abendsonne

    hallöchen

    du hast vollkommen recht, geben und nehmen sind wichtig für die balance! diese aussage wird in der philosophie und psychologie
    bestätigt. ist die seite des gebens gestört=helfersyndrom, ist die seite des nehmens gestört-entweder nimmt man nicht an oder man bekommt nichts angeboten. auch hast du vollkomen recht, zwei in der krise werden sich austauschen aber niemals wird nur einer den anderen aus der krise ziehen.
    die gruppentherapie ist darauf aufgebaut, da geht es um erfahrungsaustausch und nicht darum, das der eine den anderen aus der krise holt. das wird auch mit einem begriff in der psychatrie beschrieben, da komme ich nur im mom. nicht darauf. generell geht es darum selbst aus der krise zu kommen. es ist aber nicht unbekannt, das es viele gibt, die nicht rauskommen, weil ihre resilenz hinüber ist.

    in meinem eingangsthread steht die frage wer hat mir die A...karte in die hand gedrückt! und nichts von unbedingter hilfe! auch wie geschrieben
    wird, werde pharmareferent u.s.w.. das weiss ich alles und ist auch von mir betrieben worden. in der zeit habe ich aber erkannt, was machste hier eigentlich, schreibst die 1002. bewerbung in deinem leben, dieser mist verfolgt dich seit 15 j., immer wieder neuanfänge und trotzdem auf der stelle getrampelt. hat wohl mit dem alter zutun, dann stellt man sich die frage, wofür das alles und ist das was kommt überhaupt noch wert zu leben.
    das fatale ist aber, selbst wenn man es in angriff nimmt, da blockt was und das kommt von innen, zumindest ist das bei mir so. um eine entscheidung zu manifestieren bin ich auch in den vergangenen wochen raus gegangen und hab mir die welt und menschen angeschaut. lebenszenarien habe ich dann aufgestellt, leben nach, ist der ruf erst ruiniert lebt es sich ganz ungeniert! oder reihste dich ein in das generelle, räumst die vielen schrotthaufen deine lebens weg, die sich angehäuft haben. mein bauch schreit bei beidem auf, dreht sich heftigt und mir wird übel!

    vg ladyinblack
     
  7. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe LadyinBlack!

    Darf ich das so verstehen, dass Du die Ausbildung zum Pharmareferenten erfolgreich absolviert hast, die Prüfung bestanden hast und nun keinen Job als Pharmareferent findest?

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  8. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Liebe Ladyinblack,

    Darauf gabs ja auch Antworten - und Du gibst sie Dir auch selbst:

    Sei ganz sicher, dass das nicht nur bei Dir so ist ;)
    Wenn jemand sagt, Du selbser hättest Dir die A...karte in die Hand gedrückt, ist das nicht böse gemeint, sondern bezieht sich einfach auf das, was Du hier grad selbst geschrieben hast. Manchmal ohne es zu bemerken, hat man innere Blockaden.

    Vielleicht hilft es, nicht den Anspruch zu stellen, dass Du eine Lösung für die gesamte Situation jetzt findest. Sondern mal eine Lösung für einen KLEINEN Teil der Situation. Und dann für den nächsten....immer so weit, wie es grade geht.

    Und der zweite Tip, den ich habe, hat mir selbst schon zwei, drei Mal extrem weitergeholfen: wenn sich eine Situation wiederholt, und meine bisherigen Reaktionen darauf haben mich nicht weitergebracht, dann überlege ich mir: wie kann ich es diesmal anders machen. Einfach nur ANDERS als bisher.

    So ein Versuch kann ganz schön einschlagen ;)

    1000 Bewerbungen in einem Leben, wenn die Zahl stimmt und nicht "demonstrativ" gemeint war, bringen meiner Meinung nach nichts. Das es bei 50+ auf dem Arbeitsmarkt schwierig wird, ok, das ist eine Tatsache. Aber wenn es sich schon seit über 15 Jahren zieht, liegt es auch an was anderem, zusätzlich.

    Wo hast Du Deine Stärken? Was kannst Du gut (weil es Dir liegt, nicht weil Dus halt gelernt hast)? Welcher Art Arbeit würde zu Dir passen?

    Und was das betrifft:

    kann ich nur sagen: Wenn, dann funktioniert es doch höchstens, DEINEN Weg im Leben zu finden, egal wie der Großteil der Gesellschaft es macht.

    lg
    B.
     
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  9. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe Lucille!

    Ich wollte noch ein wenig mehr ausführen, wie ich zum Positiven Denken stehe, weil ich glaube, dass es da Missverständnisse gibt, die sicher ausgeräumt werden können.

    In meiner Definition ist Positivdenken nichts anderes als das Gegenteil von negativ zu denken und damit sich von vornherein von jeder Chance abzuschneiden.

    Watzlawick beschreibt das so plastisch in einem Buch an dem Hammer-Beispiel, ich erzähls kurz, ich hoffe, ich langweile Euch nicht (vielleicht hab ich es auch schon mal erzählt *alzheimerlässtgrüßen* :oops:)

    Ein Mann möchte ein Bild aufhängen, nimmt einen Nagel, kommt aber drauf, dass er keinen Hammer im Haus hat. Nun weiss er, dass sein Nachbar genügend Werkzeug zuhause hat und macht sich auf den Weg zum Nachbar.

    Während er dorthin marschiert, fällt ihm ein, dass der Nachbar das letzte Mal so komisch geguckt hat. Sicher ist er böse auf ihn, eigentlich - und wenn er jetzt so nachdenkt, guckt der immer so böse. Wahrscheinlich ist er ein schlechter Mensch. Schlechte Menschen sind Egoisten und meistens grantig. Hm, wenn er Egoist ist, dann wird er wahrscheinlich seinen Hammer gar nicht herborgen. Sicher ist er ein Egoist. Was sag ich, wenn er mir den Hammer nicht borgt? Soll ich mir überhaupt die Blöße geben, diesen Egoisten um einen Hammer zu bitten?

    Und so grübelte er die ganze Zeit....bis er beim Nachbarn angekommen war und geläutet hatte.

    Als der Nachbar die Tür öffnete, war der Mann inzwischen so felsenfest davon überzeugt, dass ihm der Nachbar um keinen Preis der Welt einen Hammer borgen würde, dass er den völlig verdutzten Nachbarn einfach anschrie: "Ach stecken Sie sich Ihren Hammer doch sonst wohin.":D

    Die Moral von der Geschichte ist zweifelsohne, dass unser Denken unsere Handlungen steuert, im positiven wie auch im negativen.

    Der Nachbar hätte dem Mann den Hammer mit ziemlicher Sicherheit geborgt, nur kann man eine Unternehmung auch von vornherein zum Scheitern bringen, wenn man schlecht darüber denkt.

    Positivdenken hat nichts zu tun mit Ignoranz von Negativem, sondern mit Fokussierung auf das, was ich will. Und NICHT auf das, was ich NICHT will.

    Lösungsorientierung statt Problemorientierung.

    Ich denk mir jetzt mal, ich hätte mein Leben lang NIE gedacht, dass ich einmal Stemmen, Verputzen, Fliesenlegen oder sonstwas tun würde. Und doch hab ich das geschafft - weil ich NICHT darüber nachgedacht hatte, OB ich es kann. Ich habs einfach getan.

    Wenn ich bei allem, was ich tue, 100x überlege, ob ich das schaffe, fang ich erst gar nicht an - und vergebe damit vielleicht die besten Chancen.

    Und DAS ist für mich positives Denken, man gibt sich selbst die Chance statt sie sich selbst zu nehmen (das wäre negatives Denken).

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
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  10. ladyinblack

    ladyinblack Member

    @reinfriede

    generell steht erst mal die frage im raum ob ich überhaupt pharmareferentin werden wollte und die affinität zum produkt habe.
    hört sich für mich danch an, dort gibt es freie jobs und mach das mal. genau diese schiene, die bin ich in den letzten 5 j. gefahren, da kannste mal eben nen euro verdienen und wenn es da nicht klappt, dann dort! das macht kaputt und brennt aus!

    nein, ich bin nicht pharmareferentin und wollte es auch nicht werden keine affinität zum produkt, gleiches gilt für immobilien.
    habe vor ca. 10 monaten die versicherungsfachfrau abgeschlossen! ein rettungsversuch!

    in meinem thread an abendsonne steht sehr genau was in mir los ist, und das der mechanismus mach mal eben, kannst ja hier und mal eben da
    nicht mehr funktioniert!


    vg ladyinblack
     
  11. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe LadyinBlack!

    Gut, Du hast also die Ausbildung zur Versicherungsfachfrau abgeschlossen. Woran scheitert es bei der Jobsuche?

    Wenn Du eine Absage auf eine Bewerbung bekommst, mit welcher Begründung ist das?

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  12. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Das glaube ich auch tatsächlich. Solche Versuche sind zum Scheitern verurteilt - wenn man "das nicht ist".

    Aber wenn man rausfindet "was man ist" dann reicht oft eine einzige Bewerbung ;)

    Und man verwechselt selbst gern manchmal "das bin ich" mit "das könnte ich ja genauso sein - klingt ja lukrativ".

    Das auseinanderzuklauben, und mit "das bin ich" ganz ehrlich zu sein, ist wichtig.

    Ich arbeite sehr gerne mit Zahlen, und bin auch extrem gut darin. Aber Buchhaltung und Controlling bin ich nicht.
    Einkauf kommt auch nicht in Frage, weil ich es hasse zu verhandeln. Ich konnte jahrelang nicht die richtige "Schublade" für mich finden. Marketing hatte ich als Teil meines Studiums, mochte ich in der Theorie, aber in der Praxis war es überhaupt nicht meins.

    Und jetzt....bin ich Einkäuferin mit 1 riesengroßen Lieferanten, bei dem alles von vornherein durch die Geschäftsführer ausverhandelt wurde, und ich bin den ganzen Tag mit Zahlen beschäftigt - korrekte Mengenplanung, Umsatzplanung, Lieferzeiten - ohne auch nur 1 Minute im Jahr verhandeln zu müssen ;)

    Und darin kann ich richtig aufgehen - mit dementsprechenden Ergebnissen.

    lg
    B.
     
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  13. ladyinblack

    ladyinblack Member

    @bachstelze

    die 1000 stimmen, defenitiv!

    woran es liegt? da gibt es viele faktoren ein teil in meinem anfangsthread beschrieben!
    platt ausgedrückt, die behebung der baustellen würde dazu führen, das andere baustellen dann nicht mehr zu beheben sind!
    so z.b. zahlungsunfähigkeit (die steht an) mit allen konsequenzen! für immer ade ein job im bereich finanzdienstleistungen!
    also, ich hab mir schon sehr ausführlich den kopf zerbrochen mit wie, was u.s.w. nur macht mein körper nicht mehr mit.
    was ich in den letzten monaten angefasst habe, einfach nur des willen wegen, hat innerlich gefühle erzeugt, die mit widerwillen zu tun haben.
    in gänze betrachtet habe ich den sinn am leben verloren, mir ist das in den letzten wochen, monaten sehr klar geworden.
    selbst dem attraktiven kerl, der mich auf der strasse (ich war in einem herabgekommenen zustand) angesprochen hat und um eine date bat, dem habe ich eine breitseite verpasst. bei mir geht es in die richtung, habe vieles gemacht, getan, erlebt was soll ich hier eigentlich noch! "alles" erlebt!
    ehrlich? ich will es einfach nur noch einmal richtig krachen lassen, schön, schön schöner und dann tschüss!

    vg ladyinblack
     
  14. Bachstelze

    Bachstelze Well-Known Member

    Ist der Bereich Finanzdienstleistungen der einzige, für den Du Qualifikationen hast? Bzw., wärst Du eigentlich überhaupt bereit, nochmals jemals dort zu arbeiten?

    Das kann durchaus auch eine Momentaufnahme sein. Der Moment (und mit "Moment" können durchaus mal Wochen oder Monate gemeint sein) geht eventuell am schnellsten vorbei, wenn man ihn akzeptiert.

    "ok, ich hab die Lust am Leben verloren und sehe keinen Sinn. Das ist derzeit so".
    (ohne deshalb gleich eine Handlung zu setzen, die nicht mehr revidierbar ist - das von Dir zitierte Exit-Ticket läuft Dir nicht davon ;) - der Vollständigkeit halber möchte ich betonen, dass ich dazu niemals raten möchte - aber ich akzeptiere jetzt mal, dass es Dir wichtig ist)


    Nein, alles hast Du noch nicht erlebt. Wie es ist, aus so einem Schlamassel wie dem, in dem Du steckst, wieder rauszufinden, das hast Du noch nicht ausprobiert. ;)

    Was "Dinge erleben" anbelangt, hast Du garantiert noch ein sehr, sehr weites Feld zum Experimentieren.

    lg
    B.
     
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  15. abendsonne

    abendsonne Well-Known Member

    ich finde, die erwartungshaltung an menschen,denen es nicht gut geht ist das schlimmste an der sache. jeder meint doch dem reden nach, man bräuchte sich doch nur aufrappen, die ganze kraft und zuversicht zusammennehmen und schon läufts im leben. einer, der am boden liegt, kriegt noch ein paar reingetreten, wenn alle immer nur erzählen, wie einfach es doch geht. am einfachsten wäre aber, einfach nur gesagt zu bekommen : "du ich kann dich echt verstehen dass es dir da nicht gut geht." . dieses ständige selber-schuld reden ist das was mich auf die palme bringt. lucille kann ich voll zustimmen, die sieht beide seiten.
    und die worte die an MICH persönlich gerichtet sind: nett gemeint, aber... ehrlich gesagt gehts mir eh gut. ich bin in der autonomen haltung, dass ichs einfach nicht mehr brauche, dass leute nett sind zu mir. und jeder, der es dennoch ist, ist wie ein tageserhellendes geschenk. ich nehme es dankend an. in der situation zu sein, ans leben keine erwartungen mehr zu haben, das finde ich gut. du gehst in so eine tolle gelassenheit. wer nichts hat kann nichts verlieren. ganz einfach. da brauch ich mein altes leben = ladyinblacks leben, nicht runterzuspülen, denn DIESE erfahrungen gerade haben mich ja in diese gelassenheit gebracht.
    ja, warum nicht. weiter so. wenn du auf die "brave" art´nicht weiter gekommen bist, dann hast ja wie gesagt eh nichts zu verlieren. in welche richtung das immer auch geht. es sollte halt andere menschen nicht abwerten, verletzten etc. . aber sonst??? abseits jeder norm zu wandern kann einem immens viel bringen. wenn man mit erhobenen hauptes durchgeht.... z.b. statt bewerbungen schreiben einfach HINGEHEN, den chef sprechen wollen ("es handelt sich um eine dringende angelegenheit, auf die ich nicht näher eingehen möchte", so kommt man ins chefzimmer), DAS würde ich tun. an den guten tagen würde ich das tun. und ich würde dem chef auch sagen, dass es mir echt scheiße geht und ich einfach arbeit BRAUCHE. zu verlieren hast du nichts. ich würde einem menschen bewunderung zuschreiben, der so einen mut ht.
    und... wenn dich sogar "vergammelt" eineer um ein date bittet, dann gibts ja resonanz von menschen.
    und wenns putzen ist für die erste zeit, öffnet das vielleicht türen für weitere tätigkeiten. zuerst würde ich mir aber die trauerphase über mein ebschissenes leben so lange zugestehen, bis ich mich selber nicht mehr hören mag.

    lg abendsonne

    lg
     

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