das kleine Wörtchen "muss"

Die Suchende

Well-Known Member
Hallo Ihr Lieben,

ich weiß jetzt nicht so genau, ob das hierfür die richtige Rubrik ist (aber ich denke wenn nicht - es gibt bestimmt ein kleines Helferlein der den Beitrag in die rechte Rubrik rücken wird) ...


Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich das kleine Wort "muss" so oft gebrauche, dass ich mich frage, tue ich wirklich alles nur, weil ich es tun "mus" oder tue ich es einfach?

Wenn ich z.B. zu meiner kleinen Tochter sage: Zuerst "müssen" wir noch das machen, bevor wir jenes tun können. Eigentlich muss das Wort "muss" doch gar nicht sein. Kann man nicht einfach sagen, wir tun noch das hier und dann machen wir das andere? Wir würden uns das Leben ganz schön dadurch erleichtern. Das Leben und seine Aufgaben sollte doch kein Zwang sein. Oder was meint ihr?

Alles Gute.
 
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Ulla405

Well-Known Member
Hallo searcher, wenn du das scgon so positiv siehst, das das Wörtchen muss nicht sein muss, dann haste doch schon gewonnen.
Sie es einfach Redewendung im heutigen Sprachgebrauch, das keine wesentlich Bedeutung hat.
Gruß Alex
 

mitsy

Active Member
es ist ja bekannt, dass dieses wort von bedeutung ist. von grosser sogar,wenn man sich nicht darueber im klaren ist, was es mit einem anstellen kann.
wenn man immer denkt man "muss", vergisst man manchmal, dass man sich jeden moment seines lebens bewusst entscheiden kann, fuer was man moechte und was nicht. man ist gestresst, macht sich ein schlechtes gewissen wegen nichtigkeiten und schiebt das auf den "inneren schweinehund" (wer auch immer das sein soll), anstatt sich einzugestehen, dass man etwas nicht will.
es tut auf lange sicht gesehen sicher gut, das woertchen "muss", gegen "moechte" zu ersetzen.

lg mitsy
 

Ulla405

Well-Known Member
Ulla405 schrieb:
Hallo searcher, wenn du das scgon so positiv siehst, das das Wörtchen muss nicht sein muss, dann haste doch schon gewonnen.
Sie es einfach Redewendung im heutigen Sprachgebrauch, das keine wesentlich Bedeutung hat.
Gruß Alex

Sorry, diese Tippfehler, so muß (sollte*g*) es heißen


Hallo searcher, wenn du das schon so positiv siehst, das das Wörtchen muss nicht sein muss, dann haste doch schon gewonnen.
Sieh es einfach als Redewendung im heutigen Sprachgebrauch an, das keine wesentlich Bedeutung hat.
 

Die Suchende

Well-Known Member
Ulla405 schrieb:
Sorry, diese Tippfehler,
Ja, schade, dass man hier nicht ändern kann wie in anderen Foren...

Werde mich weiterhin beobachten und fleißig darauf achten, dass kleine Wörtchen nicht mehr so oft zu gebrauchen...

Ein vergnügliches Wochenende uns allen ohne "Müssen und Zwänge" :kiss3:
 

*Bea*

Well-Known Member
Hallo,

Zuerst "müssen" wir noch das machen, bevor wir jenes tun können.

Aber die Bedeutung des Wortes stimmt doch.Wur müßen dies tun bevor wir das machen können.
Wieso das Wort weglassen, wenn es doch so ist?Wenn es doch eh keine andere Wahl giebt?

LiebeGrüße Bea
 

*Bea*

Well-Known Member
SAMUZ schrieb:
Um Geld zu haben muss man wirklich arbeiten gehen? :daisy:

In der Regel doch schon, oder?
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Gut ich ändere den Satz: Um Geld zu haben, ohne von reichen Eltern herzustammen und ohne kriminell zu werden muß man arbeiten gehen.
d025.gif
 

Ichbindieichbin

Well-Known Member
Ne, Leutz man MUSS nicht arbeiten gehen um Geld zu haben.
Wieviele Mill. Menschen sind in Deutschland schuldlos arbeitslos?

Wir MÜSSEN: essen, trinken, Sauerstoff tanken um zu Leben - ich denke das war's auch schon.
Wenn ich was vergessen habe dann sagt es mir.

ibdib
 

SAMUZ

Well-Known Member
*Bea* schrieb:
In der Regel doch schon, oder?
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Gut ich ändere den Satz: Um Geld zu haben, ohne von reichen Eltern herzustammen und ohne kriminell zu werden muß man arbeiten gehen.
d025.gif

Ist es ein MUSS, die Arbeitslosigkeit und die Staatsleistungen zu geniessen? Um glücklich zu sein und etwas zu bieten, muss die Arbeit und der Wille zu arbeiten Freude und Begeisterung machen. Um sich Berufsausbildungen und Lern-Möglichkeit zu haben, MUSS man reiche Eltern haben. Die müssen nicht, aber können den Kindern mehr bieten, als sozialschwächer gestellte Eltern.
 
U

Umar

Guest
also im Grunde ''muss'' ich/man/wir gar nichts. wir dürfen arbeiten gehen, wir können geld verdienen oder wir dürfen etwas trinken oder essen. aber von müssen, kann hier nicht gesprochen werden. alles ist freiwillig.

Wieso das Wort weglassen, wenn es doch so ist?Wenn es doch eh keine andere Wahl gibt?
ja, wenn du keine wahl mehr hast dann musst du wohl, aber solange du einen auch noch so kleine wahl hast, dann darfst du etwas tun oder auch nicht.

wer anstelle von "muss, müssen, wollen und sollten" sagt "ich darf, werde, will möchte und kann" verändert drasstisch und ins positive gekehrt seine perspektive.
auch mit arbeiten ist das so. alle die arbeiten können, sollten sich fragen, wie es wäre ohne arbeit zu sein. keinen Platz zu finden. und wie klingt jetzt der satz "ich darf arbeiten" ?? jeder sollte sich glücklich schätzen, das er etwas tun kann und darf, was anderen vorenthalten wird.

in diesem sinne:banane:
 
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Ichbindieichbin

Well-Known Member
SAMUZ schrieb:
Ist es ein MUSS, die Arbeitslosigkeit und die Staatsleistungen zu geniessen? Um glücklich zu sein und etwas zu bieten, muss die Arbeit und der Wille zu arbeiten Freude und Begeisterung machen. Um sich Berufsausbildungen und Lern-Möglichkeit zu haben, MUSS man reiche Eltern haben. Die müssen nicht, aber können den Kindern mehr bieten, als sozialschwächer gestellte Eltern.

Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich sowas lese.

Ja es ist ein MUSS die Arbeitslosigkeit zu geniessen, wie sich der Schreiber hier ausdrückt, - samt der Staatsleistungen, sonst gehen die arbeitslosen nämlich dran kaputt wenn sie nicht akzeptieren.

Die Arbeit sollte Freude bereiten, tut es meist nicht, da die meisten Menschen arbeiten MÜSSEN ohne die Arbeit wählen zu können welche ihnen vielleicht wirklich gefallen würde.

Man MUSS keine reichen Eltern haben um eine Lern-Möglichkeit sowie eine Berufsausbildung zu machen.
Das Drama der *armen Kinder* ist, daß sich die Eltern nicht genügend um sie kümmern.

Gruß ibdib
 
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