Kennt ihr das auch?

Hortensie

Well-Known Member
Hallo liebe Foris.
Es gibt Leute, denen kann man es einfach nicht recht machen!
Ich habe in meinem Bekanntenkreis, gut ich gebe zu in meinem Verwandtenkreis eine Person, der kann (ich sage bewusst) "man" es nicht recht machen. Egal wie man es macht - es ist verkehrt.
Machst du es nicht, ist es nicht gut - machst du es, ist es aber auch nicht gut. Kein Weg ist der richtige.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage: okay keinen Kontakt mehr... oder so wenig wie möglich... Ich habe auch keine Lust, mir darüber noch großartig Gedanken zu machen.

Ist das krankhaft oder was ist das?
Mit der Person darüber reden nützt nichts.
Was macht ihr in so einer Situation?

Eberesche
 
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Reinfriede

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Liebe Eberesche!

In so einer Situation schau ich mir an, WER das Problem hat.

Und versuche, das nicht zu meinem zu machen. Menschen, die mit allen Lösungsvorschlägen unzufrieden sind, haben ein Problem - und das ist IHR Problem.

Ich denk mir bei sowas dann immer: Ich bin nicht Deine Mama...

Liebe Grüße
Reinfriede
 

Hortensie

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Moin Reinfriede,
ja, das Problem liegt eindeutig bei der Person.
Ja, ich bin nicht die Mama aller....
Danke!
*eineschmunzelnde*
Eberesche
 

harmony

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Hm. Der Ansatz klingt gut, aber wenn ich in so einer Situation bin, regt mich das meistens sehr auf.

Meine Oma ist so.. ich versuche mich dann immer bei ihr auf die postiven Dinge zu konzentrieren, aber nach einer gewissen Zeit, halte ich es dann nicht mehr aus, dann muss ich gehn.. vielleicht probier ich es nächstes Mal damit mir mehr zu sagen, dass es ihr Problem ist. Danke für den Tipp Reinfriede...

@Eberesche: Ich würd dir einfach raten das zu tun, was du für gut empfindest und wo du dich wohl fühlst und nicht mit der Person zu argumentieren, das bringt meist sowieso nichts, aber dann weißt du wenigstens für dich, dass du es gut/richtig gemacht hast ;-)

Alles Liebe,
Stephanie
 

Hortensie

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Hm. Der Ansatz klingt gut, aber wenn ich in so einer Situation bin, regt mich das meistens sehr auf.

Meine Oma ist so.. ich versuche mich dann immer bei ihr auf die postiven Dinge zu konzentrieren, aber nach einer gewissen Zeit, halte ich es dann nicht mehr aus, dann muss ich gehn..
Ja, das kenne ich, so ist es hier auch.
StephanieK schrieb:
@Eberesche: Ich würd dir einfach raten das zu tun, was du für gut empfindest und wo du dich wohl fühlst und nicht mit der Person zu argumentieren, das bringt meist sowieso nichts, aber dann weißt du wenigstens für dich, dass du es gut/richtig gemacht hast ;-)
Nöö, argumentieren nutzt ja nix.
Das mache ich schon, ich halte wenig Kontakt. Macht einfach keinen Sinn.
Schade ist es nur für die Kinder...weil verwandt ist verwandt...
 

Frejya

Member
AW: Kennt ihr das auch?

Liebe Eberesche,


ich versuche so gut wie möglich, mich von dieser Art Mensch fernzuhalten. Bei Familienmitgliedern ist das möglicherweise etwas schwieriger.

Ich glaube, das sind Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind... Und bevor ich meine kostbare Energie derart unnütz vergeude, bleibe ich lieber etwas auf Abstand... Diese Menschen wissen oft den Einsatz gar nicht zu schätzen.


Liebe Grüße von
Frejya :daisy:
 

Wanderratte

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Ist das krankhaft oder was ist das?
Mit der Person darüber reden nützt nichts.
Was macht ihr in so einer Situation?

Was soll krankhaft sein? Meinst du, dass es vielleicht krankhaft ist, sich Gedanken darüber zu machen, ob man zu wenig Freunde hat?

Ich denke das Leben oft so ist wie es ist und man muss sein Leben akzeptieren. Irgendwann findet man die Leute, mit denen man sich versteht. Wenn ich mir etwas wünsche, dann bete ich auch manchmal dafür.

In welcher Situation? Versuche, nicht zu viel darüber nach zu denken. Mach dir nicht unnötig Druck!
 

Chris368

Member
AW: Kennt ihr das auch?

Ich denke nicht, dass es ein Zwang ist. Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind, werden von ihrer Umwelt häufig in negativer Weise reflektiert, was das Bewusstsein noch verstärkt, selbst nicht gut zu sein und dementsprechend auch nichts gutes in der Umwelt vorzufinden. Man müsste den ersten Schritt machen und diese Leute positiv reflektieren und die (wenn auch nur noch wenigen) guten Seiten an ihnen hervorheben.
 

Hortensie

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Ich denke nicht, dass es ein Zwang ist. Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind, werden von ihrer Umwelt häufig in negativer Weise reflektiert, was das Bewusstsein noch verstärkt, selbst nicht gut zu sein und dementsprechend auch nichts gutes in der Umwelt vorzufinden. Man müsste den ersten Schritt machen und diese Leute positiv reflektieren und die (wenn auch nur noch wenigen) guten Seiten an ihnen hervorheben.
Ja, das hast du schön geschrieben. Das habe ich schon versucht, da geht überhaupt nichts. Ich glaube der Zug ist abgefahren. Das blöde ist nur, die Kinder sind auch schon so. Die erkennen es zwar und gehen anders damit um, aber es ist sehr schwierig.
Ein guter Weg damit umzugehen ist, es auf keinen Fall persönlich zu nehmen.
 

Chris368

Member
AW: Kennt ihr das auch?

Das blöde ist nur, die Kinder sind auch schon so.

Das ist der zu erwartende Effekt, leider. Aber Kinder sind noch eher beeinflussbar außerhalb des familiären Umfeldes, z.B. wäre hier das Schulfach "Glück" angebracht. Allerdings überwiegt natürlich die sozialisatorische Leistung der Familie. Wie sieht es denn mit dem Freundeskreis der betreffenden Familie aus?
 

Hortensie

Well-Known Member
AW: Kennt ihr das auch?

Ja, sie bekommen es nicht anders vorgelebt...nie ist etwas gut genug...
Wird etwas besorgt gibt es niemals ein: schön - danke...es wird gleich "gemeckert"...
Freundeskreis...hm, mal überlegen...wenig...weil keiner ist ja gut genug...das ist auch schade, weil so bekommt keiner eine Chance...
 
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Chris368

Member
AW: Kennt ihr das auch?

Es wäre sehr wichtig, dass wenigstens die Kinder einen ordentlichen Freundeskreis aufbauen. Sind die Kinder denn häufig mit ihren Eltern zusammen oder gibt es die Gelegenheit, dass beispielsweise nachmittags eine größere Distanz aufgebaut werden kann, z.B. wenn die Kinder draußen spielen? Oder sind die Kinder schon älter?
 
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