Reiche ich ihm aus, um glücklich zu sein?

Hallo ihr Lieben,

ich beginne mal damit, die Situation meines Freundes zu schildern.
Wir sind nun seit 6 Monaten ein Paar. Er ist 25, ich bin 20 Jahre alt. Er war von 2009 bis 2012 mit seiner Ex zusammen, zwei Jahre davon verheiratet. Sie hat damals schon ein Kind mit in die Beziehung gebracht und zusammen haben sie auch ein Kind, das fast 4 Jahre alt ist. 2012 dann hat sie sich von ihm getrennt. Ich weiß von den Dingen, die er mir erzählt hat, dass sie ihn wohl oft hintergangen hat, er immer alles für sie beide bezahlt hat, er sie jedoch sehr geliebt hat, denn er wollte sie dann mit der Heirat ganz an sich binden. Sie sind schon nach einem Monat Beziehung damals zusammen gezogen. Haben sich halt ein Leben mit den zwei Kiddies aufgebaut. Als dann Schluss war, kam er wieder zurück in seine Heimatstadt, wo er jetzt auch noch lebt. Seine Tochter lebt 300 km entfernt bei seiner Ex.

So, ich hatte vor ihm zwar auch schon zwei Beziehungen, diese Männer habe ich aber nicht so geliebt, wie ich meinen Freund jetzt liebe und mit denen war ich auch nur verhältnismäßig kurz zusammen (5 Monate und 1,5 Jahre). Ich war es, die beide Beziehungen beendet habe, einfach, weil ich merkte, dass es keine Liebe ist.

Meine Sorge ist nun, dass ich furchtbare Angst habe, dass ich ihm alleine nicht ausreiche, um glücklich zu sein. Vorher hatte er Frau und Kinder, hat mit seiner Familie zusammen gewohnt und gelebt und hatte einen gemeinsamen Alltag mit ihnen. Wir wohnen nicht zusammen und daran ist auch in den nächsten Jahren nicht zu denken. Er hat einen Berg Schulden, weil damals jede Rechnung auf seinen Namen ging und da jetzt noch einige Nachzahlungen kamen von Wohnungen, wo er gemeinsam mit seiner Ex lebte und all solche Dinge. Und solange er diese Schulden hat, werde ich nicht mit ihm zusammen ziehen, das will ich einfach nicht. Naja, er hatte eben mit seiner Frau und den Kindern ein gemeinsames Leben und mich sieht er nur am Wochenende, weil wir beide wegen der Arbeit nicht anders können (ich wohne außerdem 20 km entfernt von ihm). Dann ist es auch so, dass er seine Tochter ziemlich selten sieht und deswegen sehr oft traurig ist, sie vermisst und sie bei sich haben will. Jedes Mal, wenn er sich Bilder von ihr ansieht, weint er. Es scheint auch so zu sein, dass die Ex sich nicht sonderlich gut um die Tochter kümmert. Er sagt auch immer, dass es für ihn die schönsten Augenblicke sind, wenn er etwas mit mir und seiner Tochter gemeinsam unternimmt. Na klar, er genießt es, wenn sie bei ihm ist, das kann ich ja voll und ganz verstehen und möchte da auch gar nichts dagegen sagen. Aber ich habe Befürchtungen, dass er unsere Unternehmungen zu zweit nicht so sehr genießen kann. Dass ich alleine ihn nicht glücklich und zufrieden machen kann.

Es ist außerdem so, dass er sehr oft mit der Ex telefoniert. Er spricht dabei nicht nur über die Tochter, er erzählt ihr auch alle möglichen Dinge aus seinem Alltag. Und das alles, wenn ich dabei bin. Letztens erst wieder, als wir bei einer Veranstaltung waren, saß er neben mir und quatschte 20 Minuten mit ihr. Ich kam mir richtig übel ausgeschlossen vor. Mich ruft er übrigens nie an.

Er hatte so vieles mit der Ex, er hatte eine Hochzeit, hat zusammen mit ihr eine Schwangerschaft durchlebt, die Geburt seiner Tochter, all solche Dinge. Dabei denke ich mir, dass ich das alles nie übertreffen kann. Dass er die schönste Zeit seines Lebens schon hatte. Als er seine Frau und Tochter um sich hatte. So wird es niemals wieder sein. Ich will keine Kinder. Und bezüglich des Themas Hochzeit - natürlich stelle ich es mir schön vor, zu heiraten, aber wenn ich weiß, er hat das alles schon mal gehabt, er hat eine Frau bereits so sehr geliebt, dass er sie heiraten wollte.. Das zerreißt mir mein Herz. Er hat sie ja auch schon nach 1,5 Jahren Beziehung geheiratet. Das wird bei uns niemals so passieren, schon allein wegen der Schulden (die er jetzt wegen ihr am Hals hat und worunter ich jetzt leiden muss; wir unternehmen kaum was zusammen, weil er kaum Geld für irgendwas hat). Ich komme mir dann auch oft minderwertig im Vergleich zur Ex vor, weil er sie schon nach 1,5 Jahren geheiratet hat und mich wird er erst irgendwann heiraten.. Das tut schon krass weh.

Ich liebe ihn wirklich über alles, aber es tut so weh, wenn ich an seine Vergangenheit denke und was er da alles hatte, dass ich oft Zweifel habe, ob ich allein ihn überhaupt jemals glücklich machen kann oder ob er mich wirklich so sehr liebt, wie er immer sagt.

Ich habe auch schon mal das Thema Exfreundin angesprochen, schon oft, und ihm klar gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie ihn unserer Gegenwart eine wichtige Rolle spielt. Weil er anfangs andauernd von ihr geredet hat. Das hat er jetzt eingestellt, aber er hat noch einen Haufen Dinge zuhause rumstehen, die an ihre gemeinsame Zeit erinnern.

Ich weiß jetzt auch nicht, was ich mir von euch erwarte, vielleicht einfach nur eine ehrliche Einschätzung, eine offene Meinung etc. Mich belastet das Thema zunehmend, weil es eben in unserer Gegenwart dauernd eine Rolle spielt. Er hat kein Geld für Unternehmungen, weil er die Schulden abbezahlen muss, er muss mit der Ex telefonieren, er muss zum Anwalt bezüglich Umgangsrecht... Das Thema Exfreundin ist sehr präsent in unserer Gegenwart, und das frisst mich immer mehr auf. :(
 
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Lucille

Well-Known Member
Meine Sorge ist nun, dass ich furchtbare Angst habe, dass ich ihm alleine nicht ausreiche, um glücklich zu sein.

Liebe Schmetterling,

wie kommst Du nur darauf, dass es alleine in Deiner Hand
liegt, ob er glücklich ist oder nicht? Das "Glück" - im Sinne von
Lebenszufriedenheit - ist abhängig von mehreren Faktoren,
Beziehung ist nur einer davon.

Es scheint auch so zu sein, dass die Ex sich nicht sonderlich gut um die Tochter kümmert.

Was veranlasst Dich zu dieser Annahme?
Und - ganz provokant - was geht es Dich an?

Dann ist es auch so, dass er seine Tochter ziemlich selten sieht und deswegen sehr oft traurig ist ... Jedes Mal, wenn er sich Bilder von ihr ansieht, weint er.

Wie oft sieht er seine Tochter denn?
Bei der großen Entfernung stelle ich mir eine gewisse
Regelmäßigkeit schwierig vor.

Es ist außerdem so, dass er sehr oft mit der Ex telefoniert. Er spricht dabei nicht nur über die Tochter, er erzählt ihr auch alle möglichen Dinge aus seinem Alltag. Und das alles, wenn ich dabei bin.

Sicher nicht schön für Dich - aber er scheint mit der Frau
noch nicht abgeschlossen zu haben.

Mich ruft er übrigens nie an.

Kann es sein, dass Eure Beziehung sehr einseitig ist, was
die Zuneigung betrifft? Er scheint Dir nicht den gleichen
Stellenwert zu geben wie Du ihm.

Ich komme mir dann auch oft minderwertig im Vergleich zur Ex vor, weil er sie schon nach 1,5 Jahren geheiratet hat und mich wird er erst irgendwann heiraten..

Willst Du denn unbedingt geheiratet werden??
Von einem Mann, der Dich nie anruft?
Du bist erst 20 (!) Jahre alt, und da sollte Dein Fokus
auf anderen Dingen liegen als auf einer Hochzeit.
Die Zeiten, wo Frauen sich über Heirat definieren,
sind doch längst vorbei, oder? ;--)

Ich habe auch schon mal das Thema Exfreundin angesprochen, schon oft, und ihm klar gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie ihn unserer Gegenwart eine wichtige Rolle spielt.

Als Mutter seines Kindes wird sie immer eine Rolle
in seinem Leben spielen.

Das betrifft auch die Akzeptanz seiner Vergangenheit
mit dieser Frau. Du tätest gut daran, Dir selbst ganz ehrlich
die Frage zu beantworten, ob Du das kannst oder nicht.

... wegen der Schulden (die er jetzt wegen ihr am Hals hat ...

Mit dieser Einschätzung, dass alles ihre Schuld ist, wäre ich vorsichtig.

Das Thema Exfreundin ist sehr präsent in unserer Gegenwart, und das frisst mich immer mehr auf.

Das würde ich auch nicht wollen.

Lasse den Mann seine Angelegenheiten in Ruhe regeln,
mit Druck und Forderungen erreichst Du nichts. Und Gefühle
kannst Du auf diesem Weg ebenfalls nicht steuern.

Du hast Dich verliebt in einen Mann "mit Vergangenheit"
und entsprechenden Pflichten ... diesen Tatsachen musst Du
ganz realistisch ins Auge sehen.

Sind er und seine Ex denn geschieden?

LG
Lucille
 

Clara Clayton

Well-Known Member
Hallo Schmetterling,

du hast dich da in einen Mann verliebt, der für sein Alter schon reichlich Vorleben hat. Inklusive Kind, Exfrau und viele Schulden.

Du bist ein paar Jahre jünger und machst auf mich einen sehr vernünftigen, klugen Eindruck.

Dein Freund kann sich glücklich schätzen, jemanden wie dich gefunden zu haben. Ich hoffe, er weiß das auch.

Ich finde es gut, dass du nicht mit ihm zusammenziehen willst. Du bist noch so jung und startest erst gerade ins Leben. Dafür hat dein Freund sicher Verständnis.

Dass du da einiges von seinem Vorleben, also auch von seiner Exfrau mitbekommst, wird sich nicht vermeiden lassen, denn schließlich war sie eine zeitlang ein wichtiger Teil seines Lebens.

Aber dein Freund sollte es dringend vermeiden, in deiner Anwesenheit mit ihr zu telefonieren. Und da er sich von ihr getrennt hat, geht sie sein neues Privatleben auch nichts mehr an.

Hier sollte er lernen einen Grenze zu ziehen, schon um dir nicht weh zu tun. Aber auch für ihn und seinen Gemütszustand wäre das besser.

Klar, wird er schon wegen des Kindes mit ihr in Kontakt bleiben. Das soll -und muß er ja auch. Auch seine Schulden wird er nicht so schnell loswerden.

Dir sollte ganz klar sein, dass so eine Beziehung nicht leicht sein wird.

Du solltest dich nicht fragen, ob du ihn glücklich machen kannst. Die Frage ist eigentlich: wird ER dich glücklich machen können auf Dauer. Wird ER dir genügen?

Aber all das wird dir die Zeit zeigen.

Bleibe ganz bei dir. Heirate ihn nicht, weil du denkst, ihn würde das glücklich machen. Ziehe nicht mit ihm zusammen und setzte nicht einfach ein Kind in die Welt, weil er es möchte.

Ich kann mir vorstellen, dass seine Tochter sehr unter der Situation zwischen den Eltern leidet. Auch an das andere Kind denke ich.

Wenn dein Freund so vernünftig gewesen wäre wie du, dann hätte er ein wenig mehr überlegt, bevor er sein Leben in diese Richtung gelenkt hat.

Aber er hat großes Glück. Er hat dich gefunden! Wenn er das nicht zu schätzen weiß, dann ist er, verzeih, ein ziemlicher Trottel, der dich eh nicht verdient.

Ich bewundere dich. Ich war in deinem Alter nicht in der Lage so klug zu überlegen.

Alles Gute für dich!
 

Lucille

Well-Known Member
Und da er sich von ihr getrennt hat ...

... dann hat sie sich von ihm getrennt.

Sie hat sich von ihm getrennt - und nicht umgekehrt.

Ich denke, das macht einen entscheidenden Unterschied
und stellt auch eine mögliche Erklärung dar, warum er
anscheinend noch weit davon entfernt ist, diese Beziehung
aufgearbeitet zu haben.

Es kann durchaus sein, dass er diese Frau nach wie vor
liebt ... und dass Schmetterling die Funktion eines
kompensierenden Trostpflasters erfüllt. Sei es nur, um
sein verletztes Ego ein Stück weit zu heilen.

Das mit Sicherheit erkennen zu können ist aus Deiner Sicht,
liebe TE, äußerst schwierig. Aber Du tätest Dir selbst einen
Gefallen, auch diese (schmerzliche) Möglichkeit in Betracht
zu ziehen.

LG
 
Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken, dass ihr mir so aufrichtig geantwortet habt.

Lucille:
Ich kann aus seinen Erzählungen ableiten, dass seine Ex die Tochter nicht unbedingt immer super behandelt. Sie raucht viel, auch im Kinderzimmer, die Tochter hat bereits eine chronische Bronchitis. Ich sehe auch am Verhalten der Kleinen, dass sie zuhause wohl nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie sich vielleicht wünscht. Sie betont ständig, welche Dinge ihr gehören und sucht dafür auch Bestätigung. Außerdem trägt sie meist Klamotten, die ihr gar nicht passen. Und ihre Sachen und auch sie selbst stinken fürchterlich nach Rauch. Mich geht es insoweit etwas an, dass mein Freund mir dann natürlich sehr oft davon erzählt, dass er es schlimm findet, wie seine Ex mit dem Kind umgeht, dass er sie so gerne bei sich wohnen hätte und so weiter. Er sieht seine Tochter sehr unregelmäßig, etwa aller 2-3 Monate für 2 Wochen. Da gab es aber auch riesige Streitereien um den Umgang mit seiner Ex, sie wollte es ihm verbieten, die Tochter zu sehen und nun darf er sie wohl nur noch sehen, wenn die Kleine Ferien hat. Aber da ist noch keine genaue Regelung getroffen worden.
Naja, ich habe oftmals das Gefühl in unserer Beziehung, dass ich mehr "opfere" für ihn. Dass ich halt akzeptiere, dass er viele Schulden hat, verheiratet war, ein Kind hat etc. Ich habe oft das Gefühl, dass ich mehr auf seine Bedürfnisse eingehe als er auf meine. Ich tröste ihn immer, wenn er traurig ist, höre ihm immer zu, ich weiß nahezu alles über seine Vergangenheit... Aber ihm ist noch nicht aufgefallen, dass er bisher fast nichts über meine Vergangenheit weiß (Ich hatte auch so meine Schwierigkeiten, Mobbing, Essstörung, Mutter hatte Krebs).
Natürlich will ich im Moment nicht, dass wir heiraten. Ich stecke gerade mitten im Studium, will danach noch den Master machen, da habe ich keine Nerven für was anderes. Aber irgendwo macht die Tatsache, dass er sich so schnell für eine andere Frau entschieden hat, eifersüchtig.
Natürlich akzeptiere ich, dass er mit der Mutter seines Kindes Kontakt haben muss, schon des Kindes wegen. Aber er meckert nur über sie rum, wenn er von ihr spricht (und das tut er oft) und beleidigt sie und alles, und dann spricht er am Telefon mit ihr wie mit einer guten Freundin. Ich verstehe beim besten Willen nicht, was das soll. Ich kann es mir nur so erklären, dass er tatsächlich noch nicht mit ihr abgeschlossen hat, wofür es auch etliche Anzeichen gibt. Er hat zum Beispiel noch das Ringkissen von ihrer Hochzeit im Wohnzimmerschrank und im Bücherregal steht ein Buch, welches ihre persönliche Liebesgeschichte erzählt. Und dann eben die Telefonate. Bilder von ihr hat er auch noch auf dem Handy. Ich hab das aber alles durch Zufall gesehen. Das Ringkissen habe ich gesehen, als er was aus dem Schrank geholt hat, das Buch hab ich mir angesehen, als er nicht da war und die Bilder hat er mir aus Versehen gezeigt, da hat er ganz schnell weitergeblättert.
Ja, er und seine Ex sind seit September geschieden, also erst kurz. Da waren wir schon zusammen.

Clara:
Deine Worte haben mich sehr bewegt, vielen Dank dafür. Vor allem Danke für die Komplimente :)
Ja, mein Freund hat Verständnis dafür, dass ich nicht mit ihm zusammen ziehe, aber andererseits beklagt er sich auch oft, dass er sich wünschen würde, wir könnten uns öfter sehen.
Ganz vermeiden lässt sich der Kontakt zur Ex nicht, das ist richtig. Aber er muss ihr ja auch nicht seine ganze weitere Lebensgeschichte erzählen, noch dazu, wenn ich dabei bin. Das ist dann schon irgendwo verletzend. Besonders, weil ich weiß, dass er ausrasten würde, wenn ich auch nur mit einem Ex Kontakt hätte. Er ist wirklich super eifersüchtig.
Nein, mir ist bewusst, dass diese Beziehung nicht leicht werden wird. Aber abgesehen von den ganzen Dingen, über die ich mich beklage, ist er ein wundervoller Mann. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, und er hatte etwas an sich, was ich bei anderen Männern immer vergeblich gesucht habe. Aber manchmal habe ich eben das Gefühl, dass ich ihm nicht so viel bedeute wie er mir. Weil er so wenig auf mich eingeht. Sein Leben steht bei unseren Unterhaltungen im Vordergrund. Er sagt zwar immer, dass er will, dass es mir gut geht und dass er nur glücklich ist, wenn ich es bin, aber er geht nicht auf mich ein, wenn es mir schlecht geht. Er lenkt dann immer nur alles wieder auf sich ("bei mir war das so und so", "ich hab das und das erlebt"...).
Nein, ich werde nichts machen, nur weil er es so möchte. Schon gar nicht solche relevanten Entscheidungen wie gemeinsame Wohnung, Hochzeit, Kind. Das ist meine Entscheidung und wird es immer bleiben.
Ich habe nur wirklich Angst davor, dass er seine Ex noch liebt und ich ihm nicht wichtig bin. Wenn ich ihn frage, ob er mit ihr wirklich schon abgeschlossen hat, sagt er meist sowas wie: "Na klar, sie hat mich eh nicht verdient" oder so, was ja nicht unbedingt davon zeugt, dass sie ihm wirklich egal ist.
 

Lucille

Well-Known Member
ich habe oftmals das Gefühl in unserer Beziehung, dass ich mehr "opfere" für ihn.

Ich verstehe, was Du zum Ausdruck bringen willst.
Aber das Gefühl, sich für den Partner zu "opfern", lässt lediglich
auf ein Ungleichgewicht schließen, das langfristig nur unzufrieden
macht. Du lässt es zu, dass Deine eigenen Bedürfnisse in den
Hintergrund treten. Das kann - und sollte - nicht Dauerzustand
in einer ausgewogenen Beziehung sein.

Aber er meckert nur über sie rum, wenn er von ihr spricht (und das tut er oft) und beleidigt sie und alles, und dann spricht er am Telefon mit ihr wie mit einer guten Freundin. Ich verstehe beim besten Willen nicht, was das soll.

Eigentlich ist das leicht zu verstehen.
DIR möchte er vermitteln, dass seine Ex keinerlei positiven
Gefühle (mehr) in ihm hervorruft.
IHR gegenüber verhält er sich so, wie es seinen ehrlichen
Empfindungen entspricht.

Dass er seine Ex schlecht macht, spricht übrigens nicht für
ihn, ganz im Gegenteil.

Ich kann es mir nur so erklären, dass er tatsächlich noch nicht mit ihr abgeschlossen hat, wofür es auch etliche Anzeichen gibt.

Das ist keine gute Voraussetzung für eine neue Beziehung.
Das erklärt auch, warum seine Bereitschaft, sich ganz auf
Dich einzulassen, begrenzt ist. Er kann nicht anders.

Darf ich fragen, warum er sich getrennt hat?

Wenn ich ihn frage, ob er mit ihr wirklich schon abgeschlossen hat, sagt er meist sowas wie: "Na klar, sie hat mich eh nicht verdient" oder so ...

Solche Frage, liebe Schmetterling, bringen nichts.
Er antwortet lediglich Deinen Erwartungen entsprechend.

Verlasse Dich auf Dein Bauchgefühl ... das Dir doch ohnehin
suggeriert, dass er nicht wirklich frei ist. Auch die erfolgte
Scheidung sagt wenig aus .... seine emotionale Unfreiheit ist
ganz anders (und stärker) zu gewichten.

LG
Lucille
 

Clara Clayton

Well-Known Member
Liebe/r Schmetterling,

du scheinst dir nicht so sicher zu sein, ob dein Freund wirklich der Richtige für dich ist. Einerseits magst du Vieles an ihm sehr, andererseits ist sein Verhalten für dich oft unverständlich.

Ich meine auch, du solltest ganz genau auf dein Bauchgefühl hören. Was willst DU von deiner Beziehung?

Vielleicht hilft es dir, wenn du einmal abwägst. Stell dir eine Waage vor. Wirf alles Tolle und Schöne in die Waagschale, das ihr gemeinsam habt.
Dann lege alles Negative, all deinen Frust und den Ärger, das dir euer Zusammensein schwer macht, in die andere Waagschale.

Welche Seite wiegt schwerer?
 
Lucille:
Ja, du hast recht, meine Bedürfnisse sind schon einige Male in den Hintergrund getreten. Ich möchte so gerne mit ihm eine Beziehung und eine gemeinsame Liebe, die unbeschwert ist und nicht von der Vergangenheit gedrückt wird. Dass er eine Vergangenheit hat, das ist klar und dass die sich nicht löschen lässt auch. Aber er baut sie sehr in unseren Alltag ein, und das stört und bedrückt mich zunehmend.

Ich weiß den genauen Trennungsgrund nicht. Ich kann dir alles erzählen, was ich weiß. Die beiden waren eine Weile zusammen, haben ja auch zusammen in seiner Heimatstadt gewohnt (wo er nun auch wieder wohnt) aber sie hat dann nach einiger Zeit Schluss gemacht und ist in eine andere Stadt gezogen, wo sie jetzt immer noch lebt. Er ist ihr hinterher, mit dort hin gezogen. Wann genau die Hochzeit war, ob vor oder nach der kurzen Trennung, weiß ich nicht. Naja, dann haben sie dort wieder eine Weile zusammen gelebt und sie hat ihn betrogen - mit seinem Cousin - und hat ihm das dann irgendwann gesagt und ihn rausgeschmissen. Da kam er wieder zurück in seine Heimatstadt, weil hier auch seine Familie lebt. Also sie hat sich getrennt und ihn schwer verletzt und betrogen.
Er meinte dann stets zu mir, dass er ihr nie eine Träne nachgeweint hätte - das glaube ich ihm überhaupt nicht.

Das stimmt, die Scheidung bestätigt nur formal ihre Trennung. Er hat auch am Tag nach der Scheidung sehr geweint, das hat ihn stark mitgenommen. Das weiß ich jedoch nur von seiner Mama (ich verstehe mich sehr gut mit ihr). Sie meinte, es würde ihn noch stärker belasten, als er zugibt.

Ich habe einfach große Angst davor, mir einzugestehen, dass ich seine Liebe teilen muss, weil er mit der Vergangenheit nicht abschließen kann.

Clara:
Deine Worte sind sprechen mir wie aus der Seele.
Viele Dinge, die ich mir von einer Beziehung wünsche, erfüllt er im Übermaß, er schenkt mir sehr viel Nähe, Zuneigung, Zärtlichkeit, Fürsorge und Wärme. Andererseits gibt es auch viele Dinge, auf die ich in unserer Beziehung bisher vergeblich hoffe: gemeinsame Unternehmungen (er hat kein Geld), für ihn die (momentan) Einzige zu sein, für ihn an erster Stelle zu stehen, viel Aufmerksamkeit und solche Dinge.

Mein Frust, mein Ärger, meine Traurigkeit, meine Eifersucht und meine Angst wiegen momentan schwerer. Das Schöne in unserer Beziehung ist keinesfalls außer Acht zu lassen, er hat vieles an sich, was ich mir unbedingt von einem Mann wünsche (er kann kochen, er ist musikalisch, romantisch, selbstbewusst, schlau, ich kann vieles von ihm lernen etc.), aber besonderes seine Ex, die er immer wieder in den Vordergrund drängt, belastet mich schwer. Aber ich kann und möchte die Hoffnung und den Glauben an uns nicht aufgeben, ich denke immer noch, dass wir das schaffen können, dass ich ihm vielleicht helfen kann, besser mit seiner Vergangenheit klar zu kommen, ich möchte für ihn da sein. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es mich nicht wirklich erfüllt. Dieser innere Konflikt scheint für mich (noch) keine Lösung zu haben..
 

Lucille

Well-Known Member
Aus Zeitgründen nur ganz kurz ... ich möchte an dieser Stelle
Claras anerkennende Worte unterstreichen. Ich bin ebenfalls,
in Anbetracht Deines Alters, beeindruckt von Deiner reflektierten
und besonnenen Art zu schreiben.
Und Du verstehst es, die Situation nachvollziehbar darzustellen,
ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

Chapeau, liebe Schmetterling!

LG
Lucille
 

Bachstelze

Well-Known Member
Liebe Schmetterling,

sei vorsichtig mit der Hoffnung ihm helfen zu können, mit seiner Vergangenheit besser klarzukommen.

Natürlich ist man gegenseitig in einer Beziehung für einander da, aber mit seiner Ex abzuschließen ist etwas das er in meinen Augen unbedingt allein schaffen muss, wenn er mit Dir eine Beziehung führen möchte.

Ein paar Dinge gibt es die Du erzählst, wo bei mir schon ein bissl die Alarmglocken bimmeln. Dass er zwar viel Nähe und Zärtlichkeit schenkt, aber nicht auf Dich eingeht. Dass er sagt "sie hat mich eh nicht verdient". Dass er bei Dir über sie schimpft, aber dann locker flockig mit ihr am Telefon plaudert, statt die Kommunikation auf das nötigste beschränkt.

Das sind Dinge, die so nicht recht zusammenpassen. Die Nähe und Zärtlichkeit schenkt er möglicherweise nicht Dir, sondern sich selbst.

Ich will Dir jetzt nicht mit aller Gewalt etwas madig reden, aber es beschäftigt Dich ja ohnehin sehr.

Ich würde mal an Deiner Stelle damit anfangen, Dich nicht mehr zum Mülleimer machen lassen. Ich würde ihm sagen, dass ich das Geschimpfe über seine Ex nicht mehr hören möchte, wenn er gleichzeitig mit ihr so netten Kontakt pflegt, dann passt das einfach nicht zusammen. Dann ist er entweder zu ihr oder Dir oder sich selbst nicht ehrlich, und tragen darfst es Du.

Immerhin schimpft er auch auf die Mutter seines Kindes, und das Kind wird auch einiges von ihr haben. Mit der Mutter abzuschließen ist seine Aufgabe, nicht Deine, also soll er aufhören bei Dir zu schimpfen, finde ich.

Alles Gute bei der ganzen Geschichte wünsche ich Dir
B.
 

Clara Clayton

Well-Known Member
Lieber Schmetterling,

grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass keine neue Beziehung angefangen werden sollte, wenn eine alte noch nicht beendet ist.

Das ist in der Realität leider nicht immer so zu leben. Wenn Gefühle im Spiel sind, dann sieht die Situation eben ganz anders aus.

Du hast deinen Freund sehr früh nach seiner gescheiterten Beziehung kennengelernt. So wie du eure Lage beschreibst, hat er noch längst nicht damit abgeschlossen. Da sind noch sehr viele Gefühle vorhanden. Es mögen negative Gefühle sein, doch das ist unerheblich.

Dein Freund kann sich noch nicht abgrenzen von seiner ehemaligen Frau. Er wird es auch wohl noch eine ganze Weile nicht können. Und das nicht nur wegen seiner Tochter.

Das mußt du wissen, wenn du weiter mit ihm zusammen sein willst.

Kannst du das ertragen?

Dein Freund scheint mir nicht der Mann zu sein, der lange abwägt und überlegt, bis er sich für etwas entscheidet.

Er hat für seine jungen Jahren bereits ein ziemliches Vorleben. Er hat geheiratet, weil er sehr verliebt war, er hat ein Kind mit seiner Frau, die ebenfalls schon von einem Vorleben geprägt ist. Er hat sich mit einer Frau eingelassen, die Kettenraucherin ist und ihr Kind/ihre Kinder vernachlässigt. Und zudem hat er sich ordentlich verschuldet.

Das alles klingt für mich, ganz nüchtern betrachtet, sehr abschreckend und, verzeih, auch sehr unreif. Auf alle Fälle scheint er mir nicht der Typ zu sein, der gut klar kommt im Leben.

Wenn er vernünftig wäre, würde er viel mehr Rücksicht auf dich nehmen. Du bist viel jünger als er. Du studierst. Dein ganzes Leben liegt noch vor dir. Er kann dir gar nichts bieten, außer seine Zuneigung, von der du glaubst, dass er sie für dich hat.

Du dagegen klingst sehr vernünftig und voller Wärme. Vielleicht ist es diese Vernunft und deine Klugheit, die deinem Freund jetzt so guttun. Doch das wird dir eines Tages zu wenig sein, weil es einfach zu wenig ist, um auf Dauer zusammenzusein.

Ich bin ganz sicher, dass du das eines Tages auch so sehen wirst. Bis dahin paß auf dich auf und laß dich nicht zu sehr einvernehmen von seinem Leben. Sei dir wichtig!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du glücklich wirst!:)
 
Lucille:
Vielen, vielen Dank für deine sehr herzerwärmenden und ergreifenden Worte! Das ist wirklich ein sehr schönes Kompliment!

Bachstelze:
Danke für deine Worte. Du könntest durchaus recht haben mit der Annahme, dass er diese Zuneigung mehr sich selbst schenkt. So habe ich das noch gar nicht betrachtet, aber es scheint sehr nahe zu liegen. Das verunsichert mich natürlich bloß noch mehr.
Ich habe ihm auch schon mehrere Male gesagt, dass ich nichts mehr von und über seine Ex hören will; wenn es um seine Tochter geht, kann er mir gerne alles erzählen, aber keine Geschichten mehr über seine Ex. Er hält sich daran nur bedingt. Er bringt sie oft in Gesprächen ein, die rein gar nichts mit ihr zu tun haben. Einmal haben wir uns im Auto ganz normal über die Umgebung unterhalten, da meinte er plötzlich: "Schau mal, da drüben in dem Gebäude habe ich meine Ex geheiratet." Das hat nicht unbedingt zu den Dingen gezählt, die ich unbedingt wissen wollte.
Bei mir schrillen auch oft die Alarmglocken, aber ich möchte es gleichzeitig auch nicht sehen und wahrhaben, weil er mir trotz allem sehr viel bedeutet.

Clara:
Ob es positive oder negative Gefühle sind, ist tatsächlich egal. Ich weiß, dass ihm seine Ex dauernd im Kopf rumspukt, und das beunruhigt mich sehr.
Ob ich das auf Dauer ertragen kann, weiß ich noch nicht zu sagen. Im Moment ist es oft verletzend, aber die schönen Momente überwiegen noch.
Zu dieser Zeit war er sicher noch sehr unreif, ja. Mir selbst ist er nie unreif vorgekommen. Er verhält sich fast immer sehr erwachsen und erfahren. Nur hat er meist seine Gefühle oft nicht im Griff. Wenn er z.B. wütend ist, kann er schon sehr aggressiv werden (allerdings nur verbal, in keiner Weise körperlich) und ist dann auch ziemlich streitlustig. Aber ich denke, dass ihn die vielen Ereignisse in seinem Leben reifer gemacht haben. Bisher hat er noch nicht viel vorzuweisen, nein. Er hat mehr Mist gebaut im Leben als etwas Vernünftiges angestellt.

Mit Sicherheit hat er sich nach einer Person gesehnt, der er vertrauen kann. Und er weiß, dass ich diese Person bin. Ich würde ihn nie absichtlich verletzen oder betrügen oder so was. Dass er mir nichts bieten kann, stimmt sehr genau. Da er die Schulden hat, können wir so gut wie gar nichts unternehmen, was mich auch ziemlich belastet, weil ich eigentlich gerne etwas erleben, auf Konzerte gehe, Museen, Schwimmen und all solche Dinge. Aber das geht nicht, weil er kein Geld hat.

Ich nehme mir deine Worte zu Herzen und werde dafür sorgen, dass es in erster Linie MIR gut geht und ICH mich wohlfühle. Das ist tatsächlich sehr wichtig, denn mit mir muss ich noch mein ganzes Leben verbringen.

Danke, das wünsche ich mir auch sehr!
 

Reinfriede

Well-Known Member
Liebe Schmetterling!

Beim Durchlesen Deiner Schilderungen schwant mir nichts Gutes...Du dürftest an einen Mann geraten sein, der sich in der Opferrolle sehr heimisch fühlt. Das sind Dinge, die man vom Prinzip her eben lebt oder nicht. Diese Rolle aufgeben zu können erfordert sehr viel an Selbstreflexion und Lebenserfahrung.

Wenn ich ihn frage, ob er mit ihr wirklich schon abgeschlossen hat, sagt er meist sowas wie: "Na klar, sie hat mich eh nicht verdient" oder so, was ja nicht unbedingt davon zeugt, dass sie ihm wirklich egal ist.

Die Aussage, sie hätte ihn nicht verdient sagt einiges über seine Rolle aus. Er sieht sich als Opfer, als Unschuldigen, seine Meckereien über sie tun das Übrige dazu.

Welchen Mann hast Du da?

Jemanden, der aus Prinzip sein Gegenüber für das, was mit ihm passiert, verantwortlich macht. Überprüf diesen Gedanken mal in einer stillen Stunde...

Und überlege Dir, wie das für die Zukunft für Eure Beziehung sein würde. Egal, was Du tust (oder nicht tust), er wird das Opfer sein und Du der Täter.

Du siehst jetzt bereits, dass Eure Beziehung hauptsächlich von seinen Bedürfnissen lebt. Deine kommen eindeutig zu kurz - es könnte auch gut sein, dass er jemand ist (und das wäre typisch für die ewige Opferrolle), der nur nimmt und wenig gibt. Denn als Opfer hat man das Recht dazu.:cool:

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe, eine Partnerschaft, die beiden etwas gibt, sehe ich hier nicht. Du bist sein Halt, sein Mentor, sein Unterstützer, sein Tröster - er darf weiterhin in der (hilflosen) Opferrolle verharren.

Es liegt an Dir zu entscheiden, ob Du Dir so eine Beziehung auf Dauer antun möchtest.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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Hallo Reinfriede,

deine Worte sind sehr ehrlich und ich kann darin sehr viel Wahrheit erkennen.
Du hast recht damit, dass er sich in der Opferrolle sieht. Er hat zu mir auch schon Sätze gesagt wie "Ich wurde schon sehr oft verletzt und es ist sehr viel kaputt gegangen in mir. Es liegt an dir, ob das wieder heilt." oder "Ich werde dich nie verletzen. Ich könnte es dir auch nicht verzeihen, wenn du mich verletzt." Irgendwie finde ich, dass er sich da sehr als Selbstdarsteller aufführt. Es war auch so, dass, egal, worüber wir uns gestritten haben, immer ich erstmal Schuld war. Ich habe das aber nie eingesehen und bin auch nie wieder zu ihm gekrochen, letztendlich hat er gemerkt, dass ich nicht die Schuld für Dinge auf mich nehme, für die ich nichts kann. Da hat er sich dann immer entschuldigt und kam wieder an. Also ich habe ihm eigentlich schon öfter deutlich gemacht, dass ich nicht dauernd die Täterrolle für alles annehme. Aber es ist tatsächlich so, dass er immer im Mittelpunkt steht, egal, worüber wir reden. Er, er, er. Meine Bedürfnisse kommen eindeutig zu kurz, das ist mir in letzter Zeit verstärkt aufgefallen. Ich habe auch bereits die Erfahrung gemacht, dass er, wenn ich ihn darauf aufmerksam mache, was ICH mir gerade wünsche und was ICH möchte, zwar große Reden schwingt, aber nichts tut. Das macht mich sehr traurig, weil ich bisher schon viel Kraft, Zeit, Verständnis und auch Geld für ihn aufgebracht habe, damit wir eine schöne Zeit zusammen haben können. Doch wenn ich drüber nachdenke, kommt seinerseits nichts zurück.

Ich weiß nicht, ob ich das auf Dauer aushalte und ertrage, ich weiß nur, dass ich ihn sehr liebe und dass ich im Moment nie die Kraft aufbringen könnte, ihn zu verlassen, da ich trotz allem mit ihm bisher eine wirklich schöne Zeit hatte. Besonders, weil ich seine ganze Familie sehr ins Herz geschlossen habe.
 
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