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was ist denken ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Lebensfragen" wurde erstellt von noumenon, 19 April 2010.

  1. noumenon

    noumenon Member

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    was ist denken ? wozu brauchen wir das denken? ist denken der grund nicht frei zu sein ? was fällt uns zum denken ein ? bilder, prozess, gefühl, speicher, wissen, begrenzung, wiederholung, vergnügen, zwang, interpretation, analyse, lernen, individualität, gehirn, richtung, religion, politik, ok das genügt :) haben diese dinge etwas gemeinsam ?
    analyse- wissen, objekt, subjekt, gegenstand, distanz, zeit,...
    begrenzung-distanz, unzulänglichkeit, sicherheit, wissen, zeit, ....
    bilder- gefühl, erinnerung, zeit, wissen, hoffnung, .....
    gefühl- gedanke, schutz, wissen, wollen, erinnerung, zeit, erfahrung.........
    gehirn- entwicklung, zeit, werkzeug, menschliches, tierisches, prozess.......
    individualität- abgrenzung, ich, wissen, entwicklung, entfaltung, werden, zeit...........
    interpretation- tatsache, illusion, bilder, wissen, fühlen, zeit, .........
    lernen- wahrnehmen, speichern, wissen, wiederholung, zeit, abrufbar.........
    politik- ideal, autorität, wissen, zeit, entwicklung, prozess..........
    prozess-steuerung, wissen, zeit, kontrolle, vereinfachung, vereinheitlichung........
    religion- ideal, illusion, hoffnung, wissen, zeit, bindung......
    richtigung- orientierung, klammern, wissen, zeit, hoffen........
    speicher- information, wissen, zeit, abrufen, erweitern, ..........
    vergnügen- erleben, erinnern, wissen, zeit, wollen, ........
    wiederholung- erfahrung, wissen, zeit, präzission, speichern.......
    wissen-zeit, erfahrung, speicher, umsetztung, ............
    zwang- richtung, orientierung, ideal, wissen, zeit........
    ok, alle diese begriffe haben wissen und zeit gemein.
    phu i merk grad des wird jo ur viel, also werd i hier mal abbrechen und mal schauen was von euch kommt :)
     
  2. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    AW: was ist denken ?

    Interessante Frage.

    Beim nach-denken *grins* ergab sich für mich gleich die nächste Frage:

    Gäbe es Gedanken, wenn es keine Sprache gäbe?

    Ich denke in Worten. Hätte ich keine Worte gelernt, könnte ich dann denken? (Ich weiß daher nicht, wie ein Taubstummer denkt.)

    Für mich ist das Denken das Werkzeug, womit ich Inhalte (Bildinhalte) auf eine sprachliche Ebene transferieren kann, um sie weiterzugeben - eine In-Form-ation, einen Inhalt in eine Form zu bringen, damit sie sich anderen Lebewesen zeigen kann.

    Somit ist die Sprache ein Mittel des Austausches und das Denken der Weg, Inhalte zur Sprache umzugestalten, sodass sie geteilt werden können mit anderen Wesen.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  3. noumenon

    noumenon Member

    AW: was ist denken ?

    hmmm, spannend ich denken in bilder :), daher ich würde ich von geburt an blind sein glaub ich hätte ich das selbe problem :)

    also ich versuch das mal zu ergänzen wie ich das mein :)

    also wenn denke wissen und zeit sind, dann ist denken begrenzt und zeit ist differnzierter zu sehen also der unterschied in der zeit ist der man braucht zeit um von a nach b zu kommen, diese zeit will ich mal die tatsächliche zeit nennen und dann gibt es noch die psychologische zeit, also die zeit zwischen so ist man und so will man werden. und wichtig für diese frage ist nur die psychologische zeit, klar ist denken wichtig, wie weiß ich sonst wo ich wohne, usw. dieses denken ist tatsache und hat seinen platz es geht um das denken über etwas, beispiel: angst- wir haben um, von etwas angst, beispiel tod, ich sitzte hier schreibe diese zeilen und denke darüber nach plötzlich zu sterben, da entsteht keine angst, ich nehme zwar gefühle war aber das war es auch schon wieder. doch wenn ich jetzt in die zukunft denke also psychologische zeit und mir in bilder ausmale wie ich mal sterben werde entsteht in mir angst. also bedeutet für mich im hier zu denken keine bilder in die zukunft vergangenheit und aber auch gegenwart zu basteln. damit mein ich würde ich jetzt drüber nachdenken was diese zeilen alles auslösen könnten, hätte ich bedenken diese zu schreiben, daher im hier und jetzt zu denken ohne bilder zu bastelen, heißt für mich ausstieg aus dem denken, daher ist für mich der ausstieg aus dem denken die konzentration.
     
  4. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    AW: was ist denken ?

    ok, ich passe.

    Ich versteh nicht im geringsten, was Du meinst.

    Für mich ist Denken nicht automatisch Wissen und Zeit, sondern etwas anderes (hab ich in meinem Posting erklärt), darum kann ich Deinen Schlussfolgerungen auch nicht folgen.:confused:

    Den Satz hier:

    versteh ich auch nicht.

    Sorry

    liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. harmony

    harmony Well-Known Member

    AW: was ist denken ?

    interessant ;-) Ich hatte erst letztes Semester eine Lehrveranstaltung namens "Epistemology" = Die Lehre vom Wissen, wo wir uns damit beschäftigt haben was wissen ist bzw. ob Wissen überhaupt exisitert... sehr umstrittenes Thema unter den Philosophen...

    um zum Thema zu kommen... ich denke auch eher in Bildern, natürlich auch manchmal in Worten, wobei ich denke, dass die Sprache eher aus dem Denken entstanden ist als umgekehrt... denn Menschen hatten wohl Gedanken, und wollten diese anderen mitteilen... wäre mein "uneducated guess" .. ahh mir fällt keine gute Übersetzung ein, sorry ;-)

    für mich ist Denken das Benutzen des Verstandes, auch im Zusammenhang mit Logik und daher das Gegenteil von Fühlen.
     
  6. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

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    AW: was ist denken ?

    Hm...ob die Sprache aus dem Denken entstanden ist oder umgekehrt - ich sehe es so, dass das eine das Mittel des anderen ist. Was dabei Mittel und was dabei Verursacher ist, kann ich nicht sagen, weil das bei mir parallel läuft.

    Nehmen wir mal an, es gibt den Menschen (noch) nicht. Die Bilder sind allen zugänglich, weil keine Körper vorhanden. Erst mit Eintritt in einen Körper erfolgt eine "Trennung" von anderen, wir haben (Körper-)Grenzen.

    Das Denken ermöglichlicht nun, die Bilder, an denen wir nach wie vor teilhaben, in eine sprachliche Forum zu bringen, mithilfe derer sie diese (Körper-)Grenzen überwinden können, Austausch der Bilder ist somit möglich.

    Als Beispiel nehme ich jetzt mal einen Buchautor. Seine inneren Bilder versucht er zu strukturieren, zu benennen, in eine Form zu bringen, also eine In-Form-Ation daraus zu machen.

    Der Leser liest die Worte und im Idealfall entstehen die Bilder des Autors in seinem Kopf, der Überbringer ist damit das Wort.

    Das Denken ist demnach das Werkzeug, das innere Bilder so aufbereitet, dass sie die menschlichen Körpergrenzen verlassen können und ermöglicht so das Teilhaben-Lassen.

    Ich weiß nicht, in welcher Form man ohne Sprache denken kann. Ich kanns halt nur von mir sagen - bei mir werden Bilder nebenbei immer in Worte gefasst in meinem Hirn.

    Wenn jemand spricht, so "sehe" ich gleichzeitig die Worte wie eine Laufschrift, auch wenn ich spreche, so läuft diese mit.

    Auch bei meinen eigenen Gedanken, die ich so habe, die werden alle innerlich "mitgeschrieben".

    Wenn ich an einen Berg denke, dann sehe ich das Bild von einem Berg und in einer anderen Ebene sehe ich das Wort "Berg". Wobei die Sprachebene mal mehr oder mal weniger transparent ist, beim Denken ist sie ätherisch, transparent, beim Sprechen oder Zuhören ist sie klarer.

    Aber ich weiß durch Gespräche mit anderen Menschen, dass das eher Reinfriede-typisch ist, bei mir ist das Denken eng mit Worten verknüpft. Das eine kann offensichtlich ohne das andere nicht existieren.

    Nein, stimmt nicht ganz - bei Astralreisen sehe ich keine Worte, da gibts ausschließlich Bilder und Gefühle.

    Wenn ich wieder "zurück" bin und lasse diese Eindrücke nochmal revue passieren, dann sehe ich wieder die Worte dazu.

    Habt Ihr Euch beim Denken schon mal beobachtet? Ist gar nicht mal so einfach...bin schon gespannt, wie Ihr das beschreibt.

    Liebe Grüße

    Reinfriede
     
  7. noumenon

    noumenon Member

    AW: was ist denken ?

    hallo reinfriede,

    deine art zu denken find ich interessant, da sie mir völlig fremd ist, doch kann ich es nachvollziehen, das wir unterschiedliche wahrnehmungskanäle verwenden.
    mir stellt sich die frage der freiheit, kann ich vom denken frei sein wenn ja wie

    also für mich bedeutet freiheit, nicht zu denken doch was bedeutet nichtdenken? ich glaube der part der das denken aufhebt ist einsicht oder erkenntnis
    für mich bedeutet einsicht oder erkenntnis, die tatsache im vorgang zu erkenne.
    ein beispiel

    ich war mal beim billa und hab mir eine mango gekauft, muss dazu sagen bis zu diesem zeitpunkt hatte ich noch nie eine mango gegessen, klar säfte hab ich schon viele getrunken. doch die frucht selbst hab ich noch nie gegessen.
    also ich steh da so und un nehm mir diese frucht der preis war über drei eure. ich war gleich mal sauer doch hab ich sie mir gekauft. zuhause angekommen war ich noch immer sauer das ich sie gekauft hab weil ich sie als teuer empfand. also beginn ich dies fraucht aufzuschneiden und war gleich noch mehr angefressen erstens war der kern ein drittel der frucht und zweitesn wars a panscherei, da hab i ma dacht nie mehr werd ich diese frucht kaufen, so sauer wie ich wahr biss ich also in diese frucht, ich war völlig von den socken diese mango hat mir subjektiv so gut geschmeckt dass ich alle bedenken und gefühle die ich vorher hat von einer sekunde auf die andere aufgegeben hab. die erkenntnis hat mein denken sofort aufgehoben, ab jetzt ist es erfahrung. somit erinnerung und dadurch gedanke. die erkenntins daraus war alles was ich bis dahin gelernt, erfahren, gewusst habe war in einem bruchteil von einer sek. verflogen, also geht es das man denken ausschalten kann. man muss nur einfach die tatsache (mango) wahrnehmen ohne weiter zu denken weder an das positive noch an das negative. das funktioniert für mich mitlerweile ganz gut, daducht erlebe ich auch immer wieder freude, auch beim schreiben dieser zeilen obwohl ich schon öfter drüber geschrieben hab, ist das immer wieder neu
     
  8. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    AW: was ist denken ?

    Hallo Noumeon!

    Ich hab mir das mit der Mango grade vorgestellt. Kann ich nachvollziehen, ich liebe frische Mangos.:)

    Wenn ich reinbeisse und das total genieße, dann sehe ich ein *wow* vor meinen Augen. Geschrieben. Oder *süß* oder halt ein Wort, dass jede Empfindung be-schreibt, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Jedes Gefühl wird von einem Wort begleitet, auch die spontanen. Die einzige Situation, die ich kenne, wo das nicht der Fall ist, sind Astralreisen. DA ist das Denken und damit die Wortschreiberei offensichtlich im Körper geblieben.

    Darum habe ich auch die Theorie, dass das Denken ein Werkzeug des Körpers ist, mit dem wir, solange wir bei vollem Bewusstsein sind, untrennbar verbunden sind.

    Aber ich glaube zu verstehen, was Du meinst. Je intensiver und spontaner Empfindungen sind, desto mehr kann es sein, dass das Denken in den Hintergrund gerät und damit nicht wahrgenommen wird.

    Bei einem Fast-Unfall mit dem Auto hatte ich mal das Gefühl, dass plötzlich alles in Zeitlupe ablaufen würde. Das ist auch so eine Situation, wo ich mich nur an die Bilder erinnern kann, da sah ich damals auch keine Worte.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  9. Heyder

    Heyder Well-Known Member

    AW: was ist denken ?

    wobei viele gehirnforscher mitlerweile überhaubt ins zweifeln kommen,ob denken,entscheidungen und daraus volgende gefühle wirklich "frei" sind.

    ein sehr kompleziertes thema.

    wenn man das gehirn rein physikalisch sieht,so gibts nun mal keine echte freiheit der entscheidung.
     

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