Burnout-Syndrom - hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Dieses Thema im Forum 'Beruf und Berufung, Schule und Studium' wurde von Sister gestartet, 19 März 2007.

  1. shinystar New Member

    AW: Burnout-Syndrom - hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

    hallo,
    ich hab das thema schon in einem anderen forum breitgetreten - hier kurz die fakten

    ich bin kurz vor 30 und hab ca 3jahre nichts gemacht weil ich einfach nicht mehr konnte,
    arbeit da und dort und alles nervt, privat auch stress, nichtmal mehr zeit krankheiten auszukieren usw. - bis ich eben total das handtuch warf...
    im prinzip habe mal getan was ich wollte - dies und das, jedoch erholen konnte ich mich nie, weil ich kein einkommen hatte, und jedoch hoffte dass sich was entwickelte, hat sich aber nicht bis ich erneut aufgegeben hab -wobei ich mir große ziele gesetzt habe, und auch daran war die zu verwirklichen aber dann wieder bei projektstatus 90% alles komplett vernichtete woran ich 1 jahr lang arbeitet - total kapituliert praktisch
    meinen haushalt/heimat verlassen und hause jetzt praktisch in einem kleinen zimmer meiner eltern...
    keine freunde, kein soziales leben, keine beschäftigung kein job, keine aussichten auf irgendwas - ich friste hier nur mein dasein so dahin
    und meine eltern futtern mich halt durch...
    das sind so die burnout folgen
    und keiner weiß richtig damit was anzufangen...
    eltern können damit nicht umgehen, war schon bei 2 ärzten -auch nichts

    ich bin praktisch auf der suche nach einem erholungsjob mit unterkunft...

    stress/ärger/leistungsdruck oder zwang bringt mich auf die palme da schmeiss ich alles hin...

    irgendwie fühl ich mich nur noch qualifiziert als frühpensionist
    ich hab jegliche motivation verloren - obwohl ich 5 berufe hatte, umfangreiche kenntnisse da und dort - bis ich mir sagte NEIN beruflich in kein büro mehr, kein PC
    ich will was einfaches machen und mich nicht als bürosklave fühlen....
    ich will im prinzip auch zeit haben etwas zu machen und nicht immer kalkuliert/kontroliert und rationalisiert werden!

    vielleicht werd ich stallknecht, greenkeeper oder bademeister . mal sehen,
    aber ich gehe grundsätzlich mit dem ziel der erholung und der freude auf jobsuche
    stressresistenz o.ä. sowas kann ich mir gar nicht vorstellen!

    nächste woche gehe ich das erste mal zu einem therapeuten
    mal sehen - ob ich mein leben wieder auf die reihe krieg...
    jedoch ist das nicht meine erste krise, und irgendwie härtet man ab
    man akzeptiert eben dass man nur existiert /vegitiert
    macht sich schon lustig drüber - weil man sonst nix zu lachen hat!
    irgendwie macht sich so ein wurschtigkeitsgefühl breit/ während man vor jahren noch verantwortung trug bis man daran zugrunde ging
    ich weiß nicht was morgen ist oder in einem jahr oder mehr,
    jedoch versuche ich meiner zukunft ein schönes bild zu geben,
    das ist auch schön! - zeit zum träumen zu haben...
    jedoch ist das keine lösung

    doch anstatt mir sorgen zu machen in panik zu verfallen o.ä.
    sehe ich mein LEBEN als URLAUB denn nur so kann ich es erdulden so wie es eben ist

    lg
  2. Silence Well-Known Member

    AW: Burnout-Syndrom - hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

    Hallo Shiny,

    hattest Du schon mal eine mehrmonatige Rehabilitation in Erwägung gezogen ?

    In einer Fachkilinik, die sich auf psyschiche Erkrankungen spezalisiert haben ?

    Das ist zwar ein Kampf, aber würde sich bestimmt lohnen !!!


    Ich wünsche Dir viel Glück und gute Besserung !


    Silence
  3. shinystar New Member

    AW: Burnout-Syndrom - hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

    hmm Silence

    ja danke für den tipp, jeder gesunde mensch würde das womöglich in erwägung ziehen,
    aber ich hab so eine psychopharmakaphobie ... hab
    da schon erfahrungen gemacht mit polypharmazie und übelsten nebenwirkungen usw.
    keinen schönen erlebnisse die ich da machte - das war im prinzip auch nur eine flucht
    die mich noch weiter in die ege trieb und zur desozialisierung beitrug...

    ich bin da sehr vorsichtig geworden...

    ein psychiatrieaufenthalt ist gesellschaftlich verpönt, und karriereschädlich
    das ist mir alles selbst wieder auf den kopf gefallen, und als dankeschön
    kann man seine erlebnisse an traumata noch erweitern...

    da wurde ich gezwungen starke medikamente zu nehmen obwohl einem schond er kopf brummt und man selbst nicht mehr normal gehen kann usw.
    wurde da gezwungen praktisch obwohl ich mich immer schlechter dabei fühlte
    am ende fesseln einem die, spritzen einem nieder dass man überhaupt nicht mehr gehen kann und taub ist in den beinen
    das ist nicht toll....
    sowas möchte ich kein 2. mal erleben danke!
    da wurde schon monatelang herumprobiert und kein medikament half,
    wiso denn auch wenn die umstände gleich sind...

    ich frage mich immer bei dieser option was nachher anders sein soll?
    gewisse dinge / probleme die eben dazu in meine lage/situation geführt haben
    müssen gelöst werden... anstatt zusätzliche andere probleme geschaffen

    dazu sprech ich mal mit einem therapeuten nächste woche

    in der psychologie gehts ja auch draum gewisse muster zu lösen
    ein heilpraktiker hat gemeit dass da schon was vor meiner geburt gewesen sein soll...

    grüße
  4. marcomehh New Member

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