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Fehlende körperliche Nähe - ein Problem des Alleinseins?

Dieses Thema im Forum "Einsamkeit" wurde erstellt von Cailly, 4 Mai 2005.

  1. Cailly

    Cailly Well-Known Member

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    hm, irgendwie schwierig mit dem Thema an zu fangen - weil es mich doch sehr massiv belastet...
    und ich einfach nicht mehr weiß wie ich damit umgehen soll.

    Mitlerweile bin ich schon soweit über "one night stands" nach zu denken - wohlwissen das die nichts für mich sind, aber mitlerweile ... naja die sehnsucht nach körperlicher Nähe - nach etwas Zärtlichkeit - ist so groß das ich selbst das in kauf zu nehmen bereit bin...

    und irgendwie schockiert mich das, ich denke auch darüber nach ob ich eigentlich noch normal bin ... naja gut normal bin ich eh nicht, wie auch?

    aber irgendwie ist das für mich das einzige wirkliche Problem das ich mit dem Alleinsein habe und ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll...

    und das macht mich ziemlich fertig.

    Kennt dieses Problem noch jemand von euch?
    und wie geht Ihr damit um?

    fragende Grüße,
    Cailly
     
  2. indian_love

    indian_love Member

    Sei stark!!!

    Liebe Cailly,

    Dein Problem kenne ich aus meiner Vergangenheit auch. Ich habe es getan, körperliche Nähe in ONS gesucht, ohne warten zu wollen oder dergleichen. Natürlich habe ich gelitten, mehr, als wenn ich es nicht getan hätte. Denn es verletzt ja doch, wenn man sich mehr Vorstellungen davon gemacht hat. Oder der Typ besonders kaltherzig war. Bereut hab ich es meistens.

    "und irgendwie schockiert mich das, ich denke auch darüber nach ob ich eigentlich noch normal bin ... naja gut normal bin ich eh nicht, wie auch?" >normal.. wer ist das? was soll das Wort normal? Wer bestimmt hier die Norm in der Zeit der Wandlungen??? Doch nur wir selbst. Stehe zu Dir. (ich weiß, ist leicht gesagt)
    Mach es nicht weiter zu einem Problem. Körperliche Nähe im Außen (andere Menschen) zu suchen, ist nicht immer gut.
    Besser wäre, seinen eigenen starken Weg zu suchen und ihn zu gehen.
    Soweit die Theorie. So, nun krame ich mal ein wenig in meinen Erfahrungen.. Du spürst sicher, daß Du eine Verbindung zum Göttlichen hast. Bitte doch darum, Dir Stärke zuzuführen, Liebe, Geborgenheit. Im Allgemeinen müßte das klappen, bei mir ging es, aber nicht immer.
    Manchmal habe ich diesen angeblichen Verlust von Nähe und Wärme gewandelt und in andere Bahnen gelenkt. So zum Beispiel in aktive Hilfe für jemand anderen, der gerade Hilfe braucht. (Helfersyndrom ausleben). Das lenkt ganz gut ab. (Manchmal hilft da nur noch Ablenkung, um wieder gestärkt hervorzugehen.)
    Ich empfinde diese Art von Beziehungen, wie sie größtenteils noch immer gelebt werden (außer spiritueller Art), als unschön. Ich mag diese Abhängigkeiten nicht. („Ich brauche Nähe, Geborgenheit...“ „Nur Du kannst sie mir geben..“ usw.) Das ist aus meiner Erkenntnis ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Erst dann kann man frei sein, echte Liebe (bedingungslose Liebe) leben, geben. Die Voraussetzung dafür ist, daß man zu sich selbst gefunden hat, statt immer wieder von anderen zu fordern, was sie einem sowieso nicht bzw nicht über längere Zeit geben können. Man sollte aufhören, Erwartungen in andere zu setzen, die man an sich selbst stellen muß, um diesen Kreis zu durchbrechen. Nicht im anderen suchen, sondern in sich selbst. In sich selbst den Weg zum Göttlichen finden, die Verbindung zum Göttlichen herstellen und erhalten. Das erst bringt das echte Glück, die echte, dauerhafte Geborgenheit, den HALT im Leben, nach dem wir alle suchen (oder gesucht haben).

    Ich hoffe, Du findest den Weg da heraus, und wünsche Dir viel Kraft dazu. Liebe, insbesondere die bedingungslose Liebe, möge Dir vertraut werden.

    Herzliche Grüße sendet Dir Anne
     
  3. Cailly

    Cailly Well-Known Member

    Hallo Anne,
    danke für deine Antwort - auch wenn ich nicht wirklich verstehe was du mir da nun eigentlich sagen willst...

    ich mein der Mensch ist doch nunmal als "soziales Wesen" konzipiert und es ist doch eigentlich völlig "normal" das demnach auch jeder Mensch ein Bedürfniss nach körperlicher Nähe hat - oder?
    ich mein warum sonst wird der Mensch schon mit diesem "grundbedürfniss" geboren?
    sicher, manch einer hat dann das pech ohne dieses "grundbedüffniss" normal erfüllt zu bekommen auf zu wachsen - und sucht es eben da wo er/sie es gelernt hat zu finden...beim sex eben...ich habs auch nie anders erlebt - was solls? immerhin kann man da körperliche Nähe bekommen, auch wenn man dafür eben dem anderen seine sexuelle Befriedigung für verschafft...so schlimm ist das ja auch net, wars an sich auch nie...

    dieses Gerede von innerer Geborgenheit im "einssein mit dem Göttlichen" - sorry aber das klingt für mich vollkommen abgehoben...

    liebe Grüße,
    Cailly
     
  4. Brummel

    Brummel Guest

    Hallo Cailly!
    Das kenne ich was Du schreibst. Wenn man nicht der Typ ist für ONS's lieber die Finger davon lassen. Sie sind es nicht wert, weil man etwas Bestimmtes sucht und es dadurch nicht findet. Für ein paar Stunden vielleicht, aber hinterher fühlt man sich noch schlechter als vorher. Deswegen lieber gar nicht, aus meiner Sicht :rolleyes: .
    Es ist ganz normal, dass wir körperliche Nähe brauchen. Der Mensch ist ein sehr soziales Wesen und kein Stein. Neulich sah ich einen Bericht im TV und es hiess, wir sind verwandt mit den Schimpansen, diesen süssen Geschöpfen. Und wie leben die? Es ist bei ihnen ganz normal, dass sie sich berühren, sich umarmen, oder sich manchmal streiten und was nicht alles. Warum sollte es bei uns Menschen anders sein. Ist vielleicht weit hergeholt der Vergleich, aber warum nicht.
    Es hilft manchmal schon, wenn man mehrere Freunde hat, mit denen man zusammen ist. Zusammen lachen, mal rumalbern, reden können. Freunde kann man immer finden, in Vereinen, Kursen, beim Sport und vieles mehr. Dann ist man nicht mehr so fixiert auf einen einzigen und wird dadurch lockerer. Locker genug, um einen Freund, den Richtigen, zu dem man passt, kennenzulernen. Spreche aus Erfahrung :rolleyes: ...
    Viele Grüsse
     
  5. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Liebe Cailly,

    mich macht die Sehnsucht nach Körperlichkeit und Zärtlichkeit auch nach kurzem ziemlich unruhig. Und ich habe verschiedene Strategien gehabt damit umzugehen. Eine davon war Sex mit dem Ex, was vielleicht nicht immer das beste ist, aber für mich immer noch besser als gar nichts war. Aber anstatt auf ONS zu kommen, die wären für mich schwieriger zu organisieren gewesen, habe ich ziemlich gezielt nach einem Partner gesucht. Aber wenn Dein Umfeld ONS hergibt und Du Dich damit nicht schäbig fühlst und ein Teil von dem bekommst was Du brauchst, solltest Du deswegen kein schlechtes Gewissen haben.

    Früher hätte ich gedacht eine Kontaktanzeige die kann ja nur jemand aufgeben, der keineN mehr abbekommen hat. Aber manchmal ist man im Leben so eingebunden, daß einfach kaum passende neue Männer oder Frauen dazu kommen und da gibt es eben eine Reihe von Möglichkeiten gezielt auf Partnersuche zu gehen. Und eben nicht wie ein Mauerblümchen warten, daß der oder die Passende noch auftaucht.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  6. Cailly

    Cailly Well-Known Member

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    hallo Brummel, Hallo Ereschkigal,

    erstmal danke für eure Antworten :)

    @ Brummel : hm, also ganz ehrlich was "freunde" betrifft - da bin ich mitlerweile wirklich vorsichtig geworden, hab mich Jahrelang von "angeblichen Freunden" nur ausnutzen lassen und natürlich - als es mir mies ging und ich mal hilfe gebraucht hätte war keine da...
    deshalb geh ich auch wirklich vorsichtig damit um jemanden als "freund" zu bezeichnen... gute bekannte - ja sicher da hab ich einige, aber wirkliche Freunde? - nein nur eine die ich so bezeichnen würde und der gehts selbst verdammt mies.
    von Vereinen - halt ich aus erfahrung auch nix, sport war noch nie mein Ding schon gar nicht in gruppen (danke an unser Schulsystem) und sonst? tja viel unter Leute geh ich net und allzu gesprächig bin ich an sich auch net...nicht mehr.

    übrigens - fixiert auf einen einzigen bin ich nur wenn ich mit jemandem ne Beziehung habe, hab ich aber seit März nimmer... nur die Männers mit denen ich sonst (naja die zwei waren wegen der Beziehung etwas beleidigt, weil wenn beziehung -> dann bin ich treu) einige schöne stunden verbracht hatte haben irgendwie keine Zeit für mich *seufz*....

    @ Ereschkigal: hm ja das mit dem sich nach nem ONS schäbig fühlen - das ist ja mein Problem das kommt irgendwie schon...
    anders wars wie oben schon erwähnt mit den beiden mit denen ich mich solange ich keine Beziehung hatte ab und an mal getroffen hatte - beide wollten eh keine Beziehung (naja der eine ist eh verheiratet) und so blieb es bei gelegentlichen Treffen - das war soweit auch ganz ok, bis mich eben die "vermeintlich große Liebe" erwischt hatte...und nun hab ich eben gar nix mehr und komm damit nicht klar.
    Sex mit dem Ex - hm ja da wären wir bei dem Problem.... die beiden EX (die derzeit ungebunden sind - die gebundenen kämen net in frage - & mit mir Kontakt haben) wollen zwar, haben aber leider auch entweder keine Zeit oder keine Fahrgelegenheit (ziemliche entfernung)...der Umsetzung *lach*
    Vielleicht sollte ich doch mal wieder aktiv auf Suche gehen und diverse Anzeigen schalten? *denk*
    Wobei ganz ehrlich rauskäme wohl:

    Impotenter Mann fürs Leben gesucht....oder so ähnlich *fg*

    aber im ernst ich wüßte nimmer was ich da schreiben soll, an Liebe glaub ich nicht mehr und "nur sex" wär auf dauer auch nix....ich glaub ich weiß gar nicht was ich will, nur was mir fehlt weiß ich aber nicht wie ich das bekommen könnte *grübel*

    liebe Grüße,
    Cailly
     
  7. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Liebe Cailly,

    wenn man nicht weiß, was man sucht, dann ist es relativ schwierig zu finden. Aber vielleicht reicht es auch zu wissen, was Dir fehlt. Wenn Du klar formulieren kannst, was Dir fehlt und was Du in einer Beziehung suchst, gibt es bestimmt Männer, die bereit sind darauf einzugehen.

    Nehme einfach Deine Bedürfnisse als Ausgangspunkt und gehe relativ offen damit um. Achte auf Deine Grenzen und darauf, was Du bereit bist zu geben. Versuche es zum Beispiel in einer Online-Kontaktanzeige, da hat man dann die Möglichkeit sich virtuell zu treffen und ein Bild von dem anderen zu machen und merkt schon ob es paßt oder nicht.

    Ich hatte zweimal eine Kontaktanzeige im Netz und das eine Mal war es eigentlich mehr eine Ver**schung, aber gerade darauf haben eine ganze Menge reagiert. Auch eine Freundin von mir hat über so eine Blödel-Anzeige ihren Partner gefunden. Und nach so einer Anzeige heißt es dann erstmal aussortieren, was nicht passt, die anderen die man so auf den ersten Eindruck nett fand, antworten ... Man sollte das ganze aber nicht zu ernst sehen. wie suchst Du Dir einen Imbiß wenn Du hungrig bist in einer fremden Stadt aus. du hast ntürlich auch die Möglichkeit auf eine Anzeige zu antworten. Mir hat auf dem Gebiet Aktivität immer gut getan. Doch auch da muß jedeR ihre eigene Art finden mit umzugehen.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  8. indian_love

    indian_love Member

    meine Antwort an Dich (siehe oben)

    Liebe Cailly,

    ja das kann ich mir vorstellen, daß das komisch klingt für Dich. Es war mein Weg (und ist es noch), und spirituelle Wege sind nunmal verdammt schwer in begreifbare Worte zu fassen.

    Mir fällt da noch was auf: Du schreibst, Du weißt nicht genau, was Du suchst, glaubst nicht mehr an die Liebe usw.
    Das kenne ich auch von mir. Den Glauben an echte, tiefe Liebe hatte ich auch jahrelang verloren, aber irgendwoher habe ich ihn wiederbekommen, obwohl ich mir diesen Optimismus vom Verstand her nicht erklären kann.
    Aber Optimismus bzw Vertrauen darin, daß es da irgendwo noch jemanden gibt, der super zu einem passt, ist nicht verkehrt. Denn durch den Glauben daran kommt man ihm näher, so daß man ihm irgendwann einmal, wenn die Zeit dafür gekommen ist, begegnet. Sorry, ist wieder sehr spirituell, aber so ist es nunmal. Wünsche können sich nur erfüllen, wenn man an sie glaubt, sie losläßt (sich nicht darauf versteift) - dann können sie sich manifestieren und plötzlich werden sie wahr. Meistens hat man dann gerade nicht mehr daran gedacht. http://www.lebensfragen.com/forum/n.../newreply.php?do=newreply&noquote=1&p=187119#

    Liebe Grüße von Anne
     
  9. Cailly

    Cailly Well-Known Member

    Hallo Ereschkigal, hallo indian_Love,

    danke für eure Antworten :)

    @ Anne: also wie schwierig es ist spirituelle Erfahrungen oder Wege in verständliche Worte zu fassen - ja doch das kenn ich auch *zwinker*

    was die Liebe betrifft - hm naja also ich glaube irgendwie schon an die Liebe, ich weiß ja das ich fähig bin zu lieben, ist meist sogar ganz einfach Andere zu lieben wenn man bereit ist sich auf sie ein zu lassen... nur was ich nicht mehr glaube ist: das ich jemals jemanden finde der "mich liebt" - das kann ich ja selbst auch nicht....ich komme einfach nicht gegen die "erlernten Programme meiner Kindheit" an, in denen mir beigebracht wurde das ich eben "nicht liebens-Wert bin".

    @ Ereschkigal: hm, tja meine Grenzen beachten das ist schon sehr schwierig weil ich sie eh kaum bemerke *seufz*
    was mir fehlt und was ich suche - doch irgendwie weiß ich das schon, aber ich weiß nicht wirklich wie ich das "in worte fassen" soll...
    hm, ist irgendwie nicht gerad einfach *denk*

    liebe Grüße,
    Cailly
     
  10. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Liebe Cailly,

    die letzte Zeit habe ich viel beobachtet und wieviel Liebe ein Wesen ausstrahlt oder ihm entgegengebracht wird, hängt überhaupt nicht damit zusammen, ob es normal, intelligent, oder gar perfekt sind. Sondern diese Eigentschaften sind auf einer ganz anderen Ebene. Gerade behinderte Kinder oder welche mit Entwicklungsrückstand, haben oft eine ganz andere Energie und rufen in anderen Liebe hervor oder verbreiten diese durch ihre Freude und Ausstrahlung.

    Sich selbst lieben ist nicht so einfach und vielleicht sollte man das ganze nicht so abstrakt beginnen. Jeden Tag und jede Stunde kann man sich etwas Gutes gönnen, kann man ein Tätigkeit mit Freude tun, kann man für irgend etwas im Leben dankbar sein. Keiner von uns ist perfekt, jeder hat Fehler, aber Freude und Dankbarkeit verändern die Lebensqualität. So ist es möglich jeden Tag für sich selbst etwas zu tun. Auf diese Art habe ich angefangen mein Leben anders zu gestalten und es ist gefühlsmäßig einfach ein ganz anderes Leben dadurch entstanden. ich freue mich, wenn ich eine schöne Blume sehe, wenn meine Tochter albern, begeistert, verkuschelt ... ist, wenn unser süßer Kater auf meinen Schoß kommt sich streiheln läßt und schnurrt, wenn ich Freunde treffe mit denen ich mich verbunden fühle, an einem netten Gespräch mit der Nachbarin ... Es gibt einfach unzählige Möglichkeiten und jedeN erfreut etwas anderes. Menschen und Umgebung muß nicht perfekt sein, damit man Liebe und Freude empfinden kann. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die einen erfreuen. Das ist meine Erfahrung. Aus diesen kleinen Dingen kann sich nach und nach ein anderes Lebensgefühl entwickeln.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  11. Cailly

    Cailly Well-Known Member

    Hallo Ereschkigal,

    hm, also das mit dem Liebe ausstrahlen oder entgegengebracht bekommen - versteh ich nicht so ganz, ich mein klar merk ich an mir selbst das es bei manchen Menschen viel leichter ist sie zu lieben und bei anderen muss man schon genauer hinsehen - aber liebenswert erscheinen mir eigentlich fast alle - bis auf Menschen die absichtlich anderen (vor allem Kindern oder Tieren) schmerzen zufügen und eben mich selbst....obwohl ich nie anderen absichtlich wehtun würde, aber an mir selbst find ich einfach nix "liebenswertes".

    übrigens das man indem man sich selbst etwas gönnt - ein gutes Buch lesen, malen, essen wenn man hunger hat - sich besser fühlt das hab ich auch schon gemerkt. Viel hat es zwar nicht verändert, aber naja ich hab mir früher ja auch gar nix gegönnt, oft nichtmals solche selbstverständlichkeiten wie regelmäßiges essen, genug schlaf oder so....
    vermutlich müsste ich da wohl noch mehr tun und auch mehr geduld mit mir haben *denk*
    freuen kann ich mich durchaus - auch über kleinigkeiten, nur gibt es seltener gelegenheiten oder dinge an denen ich mich erfreuen kann, dafür gibts eben um so mehr dinge in meinem Leben die mich immer mehr runterziehen... neben den finanziellen und sozialen Problemchen besonders die Gesundheitsprobs - schmerzen sind nunmal für mich etwas negatives und ich komm auch net damit klar die andauernd verstecken zu müssen oder auch nur sie ertragen zu müssen...weil schmerzen zu zeigen das mag ich einfach nicht, genauso wie ich nie vor anderen weinen würde oder so - ich hab einfach angst davor solche negativen gefühle vor anderen zu zeigen. Was natürlich dafür sorgt das ich mich noch mehr zurückziehe...*seufz*

    naja ist eben ne ziemlich miese situation...

    cailly
     
  12. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Liebe Cailly,

    wenn man Schmerzen hat oder man gesundheitlich nicht fit sind, ist es schon so, daß die normalen alltäglichen Belastungen zuviel sind und dann baut sich oft so ein Druck auf, was alles noch notwendig ist. Da ist es schwer raus zu kommen. Die finanziellen Dinge sind mir immer leicht gefallen, obwohl ich oft auch wenig hatte. Es ist halt so, daß wenn man Geld nicht als Ersatzbefriedigung für irgend etwas nimmt, das man mit weniger zufrieden ist.

    Bei Schmerzen und Krankheit ist es schwierig, den Blick auf was positives zu lenken. Ich habe ein Buch gelesen von jemanden der Kinderlähmung hat und wie er es geschafft hat bei minimaler Beweglichkeit bei schwierigsten körperlichen Zuständen sich Freude und geistige Beweglichkeit zu erhalten. Es war echt beeindruckend und ich hätte dies nie gekonnt. Schon als ich eine Zeit nur mit Gehhilfen laufen konnte, war es ziemlich schwierig.

    Ich glaube eigentlich nicht, daß es an Dingen oder Begebenheit mangelt über die du Dich freuen kannst. Ich kenne es so, daß ich durch die Probleme des Lebens einfach sehr viel übersehe und gar nicht wahrnehme.

    Meines Erachtens nutzt es nichts Schmerzen zu verstecken genauso wenig wie Tränen. Wahrscheinlich würde ich sie nicht jedem zeigen, aber zum Beispiel meinen Kindern sage ich, wenn mir etwas weh tut. Ich kenne es von mir selbst. Als Kind sieht man gern die Ursache in sich selbst und fühlt sich für etwas schuldig oder verantwortlich mit dem man ganz und gar nichts zu tun hat. Was kann meine Tochter dafür, wenn ich Kopfschmerzen habe. Also sage ich es ihr, damit sie nicht denkt, ich wäre wegen ihr gereizt oder sie hätte etwas falsch gemacht. Gerade für die direkte Umwelt und die Freunde ist es wichtig offen über solche Dinge zu reden. Sonst glaubt der oder die andere das und daraus folgt ein Verhalten von dem ich wieder glaube und so bleiben wir dann in Mutmaßungen stecken und haben nicht die Möglichkeit uns wirklich zu begegnen.

    Ich zeige auch nicht jede Gefühlsregung jeden und gehöre eher zu den verschlosseneren Menschen. Aber für ein gutes Miteinander ist meines Erachtens eine gewisse Kommunikation erforderlich. Wenn sie einmal nicht geklappt hat, dann gibt es ein nächstes Mal bei der ich es anders versuchen kann.

    Es ist auch nicht so, daß ich jetzt von mir behaupten würde ich liebe mich selbst. Die Liebe zu anderen ist leichter für mich zu empfinden. Aber ich versuche mich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen und meine Bedürfnisse und Wünsche zu akzeptieren und etwas zu ihrer Erfüllung zu tun. Manchmal geht es schief und es kommt nur Stress ... dabei raus und manchmal ist alles rund und schön und alle Beteiligten genießen den Augenblick. Gerade mir meine eigenen Bedürfnisse zu sehen und sie zu akzeptieren und etwas dafür zu tun, daß sie erfüllt werden, konnte ich früher überhaupt nicht. Oft habe ich mich schuldig gefühlt, weil ich Bedürfnisse hatte und habe diese mit komischen Strategien abgewehrt. Wenn ich meine Bedürfnisse akzeptieren kann und nicht in das Gefühl komme, hilfe ich sterbe, wenn dies oder das nicht erfüllt wird, ist die Möglichkeit, daß sie gestillt werden schon viel größer.

    Wie ist das bei Dir mit dem Bedürfnis nach Freunden, nach Mitgefühl, wenn es Dir schlecht geht? All das wird bei Rückzug nicht abgedeckt. Oft ist es wichtig, daß man eine Zeit mehr Ruhe für sich hat, aber wenn es aus Angst vor ... etwas ist, ist die Ruhe und das Zurückziehen nicht mehr freiwillig.

    Ich habe gelernt, daß es oft einfacher ist, die "negativen" Gefühle vor anderen zu zeigen und es danach dann meist auch wieder gut ist. Mir gelingt das auch nicht immer und ich fresse auch öfters etwas in mich hinein, aber das führt oft dazu, daß man glaubt dieses Gefühl würde nie aufhören. Wenn ich es lebe oder ausdrücke ist es meist ziemlich schnell vorbei. Es ist so, als wenn ich nie etwas weggebe oder wegwerfe. Nach einer Zeit ist alles dann furchtbar zugemüllt und es ist gar nicht mehr möglich Ordnung und Klarheit zu schaffen. Dann ist es wichtig, alles alte, was ich nicht mehr brauche zu entsorgen, zu sagen Du bist ein altes Gefühl Dich hatte ich als ... und sich dann auf das jetzt zu konzentrieren.

    Was ich da alles schreibe, klingt wahrscheinlich logisch. Aber so wie ich Dein Leben einschätze, hattest Du bei all den, was auf Dich zu kam, kaum Zeit die Gefühle anzuschauen und auszusortieren. Doch jeder kann irgend wann damit anfangen. Das nächste was ich auch immer noch wichtig finde, ist sich klar zu machen, wo für einen der Weg angefangen hat. Jemand der als Kind von den Eltern unterstützt wurde, aufs Gymnasium ging ... dem alle Möglichkeiten der Bildung offen standen für diesen ist es nichts besonderes ein großes Allgemeinwissen zu haben. Jemand der Arbeiten mußte und nicht zur Schule durfte, bei dem sieht das alles ganz anders aus. Das heißt aber noch lange nicht, das nicht beide gleich intelligent ... sind. Aber die Grundvoraussetzungen waren einfach unterschiedlich. Wenn der eine seinen Doktor macht, ist er seinen Weg gegangen, hat ihn das Kraft Zielstrebigkeit ... gekostet. Wenn der andere dem nie Bildung zur Verfügung stand, jetzt aber irgendwann beschließt, er wollte auch einen Doktor machen, wird der Weg dahin viel schwieriger sein. Erst muß er die Zulassung für eine Universität also das Abitur machen ( dies wurde dem anderen schon in der Kindheit und Jugend mitgegeben) Dann muß er studieren, vielleicht sich sein Geld verdienen ...

    Wo bist Du heute angekommen? Und wo hat Dein Weg angefangen? Was hast Du als Kind als Normalität erlebt und was erlebt Dein Kind als Normalität. so wie ich es verstanden habe, liege Welten dazwischen. Aber diese "Normalität", die Du heute mit Deinem Kind lebst, hat dich viel mehr Kraft gekostet, Du hast einen viel weiteren Weg zurück gelegt, als viele andere. Das solltest Du achten und wissen. Und für Dich sind manche Dinge auch schwer, die jemand anders ( der unter besseren Umständen groß geworden ist) als ganz selbstverständlich ansieht.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  13. Cailly

    Cailly Well-Known Member

    Hallo Ereschkigal,
    hm ich hab nun lange nachgedacht, also das mit dem negative gefühle wie "angst","traurigsein", "weinen" oder so zu zeigen vor anderen - da hab ich bisher immer nur ablehnung erfahren... als Kind gabs dafür Schläge, Isolation oder "kein essen" (das gab es eh selten genug, war aber die belibteste Strafe)
    und seit ich erwachsen bin erleb ich nur das die anderen sich zurückziehen wenn ich solche Gefühle zeige, auch wenn es mir mies geht, ich gar schmerzen hab - wenn ich es zeige folgt ablehnung oder ignoration...also zeig ich es eben nicht mehr... logische Schlußfolgerung, oder?

    bei meinem sohn - ja doch da sag ich es schon, aus den gleichen Gründen die du angeführt hast, er ist auch der einzige der akzeptiert das es auch mir mal schlecht geht, oder ich schmerzen hab...alle anderen hat es nie interessiert.

    was das stillen von bedürfnissen betrifft - naja da bin ich schon seit jahren dran das ich mir wenigsens einige "grundbedürfnisse" wie genug essen, schlaf und so selbst zugestehe und dem auch nachgebe, früher hab ich immer wieder gedacht das darf ich doch gar nicht und egal wie mies es mir ging mehr wie 6 stunden schlaf und maximal 800cal/tag an Nahrung darf ich mir nicht gönnen....nun hab ich mit den Folgen dieses Raubbaus an meinem Körper zu kämpfen, zusätzlich zu den anderen Krankheiten die ja auch noch da sind....aber immerhin geb ich mir mühe nun so vernünftig wie möglich zu essen, für genug schlaf zu sorgen und mir eben auch mal etwas Zeit zum ausruhen zu gönnen - mal zu lesen oder am PC sitzen und nur spielen oder so...hätte ich früher nie gemacht. Zeit für Creatives einfach nur so, ohne zweck - gab es früher auch nie, creativität durfte nur ausgelebt werden um Anderen damit ne Freude zu machen, mitlerweile mach ich es auch einfach nur für mich - das ist z.B. etwas das mir sehr gut tut und woran ich mich immer erfreue.

    Das Bedürfniss nach Mitgefühl? was ist das? ich kenn es nicht das jemand mitgefühl für mich hat... ich hab es mit anderen, aber mit mir? nee da gibts eh niemanden, das kenn ich gar nicht.... und Freunde? naja wirkliche Freunde hab ich eh nur eine und die ist selbst eigentlich immer nur mies drauf - manchmal zieh ich mich selbst da zurück weil ich keine kraft mehr hab, zumal helfen kann ich ihr ja auch nicht.

    Alte Gefühle aus zu sortieren - hm ich weiß nicht, viele davon sind eh nur mühsam verdrängt und da mag ich auch nicht drauf schauen, dann kommt ja doch nur wieder alles hoch und schlägt über mir zusammen... lieber gar nicht hinsehen, irgendwie versuchen durch zu kommen.

    zu meinem Weg - wo hat er angefangen? und wo bin ich heute?
    tja gute Fragen, die erstere kann ich nicht wirklich beantworten... nur das sehr vieles schiefgelaufen ist und das es sehr sehr früh angefangen hat...
    und wo ich heute bin?
    nunja ich nehm weder drogen, noch trinke ich; hab versucht meinem Kind liebe und Geborgenheit zu geben und hab trotzdem wie es aussieht völlig versagt, gelernt hab ich auch nix von nem Job oder auch nur daran zu denken mal ganz zu schweigen, mein Körper ist alt, kaputt, verbraucht und krank,
    ich bin überschuldete ohne ausweg, komme mit beziehungen nicht klar - warum weiß ich nicht aber keiner hälts mit mir aus, und naja ich bin eben einfach nur am ende, im tiefsten Kerker angelangt und trotzdem versuch ich noch immer irgendwie zu überleben.
    Und meine miesen Vorraussetzungen an zu führen - tja da kommt als reaktion doch nur von allen das ich endlich aufhören soll meine Vergangenheit für mein verkorkstes Leben verantwortlich zu machen, es wär ja meine Schuld und ich müsse eben aufstehen und es anpacken dann würd ich auch da raus kommen... tolle hohle sprüche...die nur noch mehr verletzen.
    Und ich fühl mich nur noch schuldig und als versager, hab ja nix geschafft, hab nur überall versagt...

    cailly
     
  14. indian_love

    indian_love Member

    Liebe Cailly,

    zu Deinem Zitat:

    Ich finde, Du denkst zu negativ, insgesamt. Klar ist es alles andere als einfach, aus Problemen ganz allein herauszukommen und weiterzugehen, den Lichtblick zu bekommen usw. Aber ich weiß wovon ich rede, denn ich würde nicht helfen wollen (und können), wenn ich das nicht kennen würde. Das Selbstvertrauen -Vertrauen in Dich selbsts, in Deine Kraft, Stärke- kann untergehen, wenn man sich an anderen mißt, besonders in Abhängigkeit vom gängigen Gesellschaftsbild. Ich hab mich davon losgelöst, was irre schwer war, denn es ist ein Teufelskreis. Ich habe den Vorteil, daß ich immer Einzelgängerin war. Dennoch habe ich viele Jahre gebraucht, um zu mir selbst zu finden, anzuerkennen, daß niemand mir bessere Ratschläge geben kann, als ich mir bzw ich mir mit Gottes Hilfe. Heute kann ich mit Erstaunen sagen, daß ich so stark geworden bin, wie die, die ich damals für ihre Stärke bewundert habe. Und ohne den Glauben an Gott und die unzähligen Beweise, die ich durch mein blindes Vertrauen an Gottes Hilfe bekam, hätte ich diesen harten Weg mit Sicherheit nicht geschafft, ich wäre untergegangen, mit Sicherheit nicht mehr am Leben. (Jetzt all die negativen Erlebnisse aufzuzählen, wäre zu lang und zu anstrengend für mich, glaub mir einfach, daß es verdammt hart war, was ich erlebt habe.)
    Der Anfang ist wichtig:Vertrauen zu haben, absolut blindes Vertrauen, daß es Auswege aus ALLEM gibt, irgendwo, dann regelt sich Vieles. So ist es eben, daß man das Licht am Ende des Tunnels so oft nicht sehen kann; erst, wenn man ein klein wenig dran glaubt, daß es weitergeht, obwohl es auswegslos erscheint, erst dann öffnen sich die Türen... und es geht weiter! Was Du in jedem Fall brauchst, ist Mut dazu. Beweis es Dir. Und bis es Dir wieder besser geht, beachte die anderen mit ihren Sprüchen und dem, was sie denken könnten, einfach nicht. ich weiß, es ist einfach gesagt.

    Na ich hoffe sehr, daß ich Dir damit ein wenig helfen konnte..

    Liebe grüße von Anne
     
  15. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Ich weiß nicht, ich kann mir nicht vorstellen, daß Du Mitgefühl überhaupt nicht kennst. Wenn ich meiner 9 jährigen Tochter erzähle, daß ich Kopfschmerzen habe, dann ist sie oft ganz lieb zu mir und kümmert sich um mich ... Verhält sich Dein Sohn (???) anders?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mich gerade meine verdrängten Gefühle steuern und als mir das klar wurde, habe ich nach und nach versucht sie anzuschauen. Das geht nicht alles auf einmal und man braucht eine Menge Kraft dazu. Eine Zeit lang habe ich Erinnerungen aufgeschrieben und um sie los zu werden, eine Zeit hatte ich eine Therapie, dann habe ich es mit positiven Denken ausprobiert und immer ist etwas neues, was mir hilfreich erschien in meinem Leben aufgetaucht. Manche Dinge habe ich wieder bleiben lassen, andere mache ich bis heute, wenn es mir schlecht geht. So habe ich nach und nach das aus den Angeboten herausgefiltert, was mir gut tut und mir weiterhilft.

    Meiner Meinung ist es eine Leistung mit so einer Kindheit hinter sich, keine Drogen zu benutzen um sich zu benebeln und sich die Realität vom Halse zu halten.
    Wieso glaubst Du, daß Du völlig versagt hast? Du hast Dein Kind nicht geprügelt nicht eingesperrt, nicht mit Essensentzug gedroht. Du bist einen anderen Weg in der Erziehung gegangen. Das ist nicht leicht. Und Du versuchst etwas zu vermitteln was Du kaum erlebt hast. Ist das keine Leistung, nichts besseres, wie Dein Leben bei Deinen Eltern?

    Liebe Cailly verschuldet und überschuldet sind viele. Es gibt nicht viele, die sich dies eingestehen. Das hängt auf der einen Seite mit der leichtgläubigkeit der Kunden zusammen und auf der anderen mit der Taktik der Banken und von allen die Konsumgüter verkaufen. Hier in Deutschland gibt es leider keine Pleite von Privatpersonen und die Möglichkeit eines Neuanfangs, wie ich es aus der USA gehört habe.

    Es nützt natürlich nichts über Deine Vergangenheit zu jammern, aber die meisten wissen gar nicht, wie gut es ihnen gegangen ist und welche Voraussetzungen durch diese Vergangenheit entstehen. Sie denken alles ist ihr Verdienst. Es gibt natürlich auch Menschen mit guten Voraussetzungen die nichts daraus machen. Aber wenn jemand ernsthaft behauptet, daß alle die gleichen Chancen haben sich ein "gutes" Leben aufzubauen, dann ist er bescheuert. Das ist einfach nicht so. Das eine Päärchen kriegt zur Hochzeit Bausparverträge geschenkt in Summen, die andere nie in ihrem Leben jemals besitzen werden. Und der nächste will nur von zu Hause weg und geht so schnell wie möglich arbeiten um auf eigenen Füßen zu stehen und hilft dann eventuell noch finanziell seinen Eltern. Ja klar ist es für die menschen, die alle Unterstützung innerhalb des Elternhauses hatten leichter sich ein gutes Leben aufzubauen. So wie Du geschrieben hast, hast Du Dich immer für Deine Mutter verantwortlich gefühlt. Ist das keine Leistung? Viele wichtigen leistungen werden in unserer heutigen Gesellschaft nicht mit Geld und ansehen vergütet. Das ist nun mal so, aber das heißt noch lange nicht, daß Du diese Dinge selbst nicht achten solltest.

    Was ist zur Zeit mit Deinem Sohn los, daß Du glaubst Du hättest innerhalb der Erziehung versagt?

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     

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