.... das Leben an mir vorbei???

liebe sonne,
hab mich jetzt schnell nochmal eingeloggt.
das VATERTHEMA *schüttel* war auch das meine. zugegeben nicht das einzige aber das größte.
ich kann dich nur nochmals ermutigen - trau dich hinzuschauen - hab keine angst.
nichts saugt dir mehr energie weg wie die angst.
natürlich mußt du bereit sein, wie schon gesagt, steinig und tränenreich - aber, das kann ich dir versprechen, wenn du aufgearbeitet und gelöst hast, eröffnet sich dir soviel gutes und neues.
dir und deinen kindern.

grüße salu
 
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was ich bei dir, liebe sonne, nie verstehen werde,
wenn du diesen- oder keinen bezug mehr zu deinem mann haben willst,
warum trennst du dich nicht?
wäre doch die ehrliche sache!
ists finanziell?
oder warum?
wenn du sagst die tochter bleibt bei ihm, der sohn ist in der letzten zeit auch sehr zu ihm hintendiert, gehts drum- das du die kinder nicht verlieren willst?
red mal mit ihm!
vielleicht will er auch schon weg!
wahrscheinlich!

wünsche euch wirklich alles gute

magnet

ich verstehs nur nicht, alle hier schreiben über die armen kinder, meistens ists dann so, dass die draufzahlen weil sich mann/ frau den luxus ihres egos(forgehen, saufen, konzerte,f mit anderen) nicht verbietenlassen wollen.
für genau das bin ich hier ziemlich beschimpft worden, scheinbar ists aber anderen auch sehr wichtig.
 
ich verstehs nur nicht, alle hier schreiben über die armen kinder, meistens ists dann so, dass die draufzahlen weil sich mann/ frau den luxus ihres egos(forgehen, saufen, konzerte,f mit anderen) nicht verbietenlassen wollen.
für genau das bin ich hier ziemlich beschimpft worden, scheinbar ists aber anderen auch sehr wichtig.

Das verstehe ich nicht - könntest Du das - vielleicht mit anderen Worten - nochmal erklären, was Du meinst?

Liebe Grüße
Reinfriede
 
warum trennst du dich nicht?
wenn man eine so lange und schwere zeit hinter sich und eine massive co-abhängigkeit entwickelt hat, schafft man die trennung nicht ohne fremde hilfe. das ist - so paradox es klingen mag - gleichbedeutend mit dem physischen ende.


ich lese im übrigen grade wieder den klassiker: 'wenn frauen zu sehr lieben' mir hilft das sehr.
 
des hab isch auch :) und auch noch 'die vaterfalle' von sigrid steinbrecher. wobei das onken-buch mir ehrlich gesagt zunächst garnicht so gut gefallen hat. vielleicht muss ich das auch nochmal lesen.
 
liebe rf,
was ich hier gemeint habe, ist, das einige threadschreiber hier, gerade die sich immer als gute mütter oder väter in den vordergrund stellen,(nehme mich persönlich keinesfalls aus) ihre eigenen befindlichkeiten vor das wohl ihrer, ach so geliebten- kinder stellen.
da verlass ich sie/ihn lieber, bevor ich mir das fortgehen verbieten lasse, usw.
ich habs aber bei "der scheidung" schon geschrieben, alles durchgesetzt- und glücklich? einsam.
hauptsache nichts gefallen lassen!

lg

magnet
 
Lieber Magnet!

Du neigst zu Extremen. Es gibt beide Pole, wie immer im Leben.

Es gibt die Menschen, die sich so zurücknehmen, dass sie letztendlich daran zerbrechen (Aufopferung) und es gibt den Gegenpol, der rücksichtslos seine Interessen verfolgt, egal ob andere dabei Schaden nehmen.

Die gesunde Mitte - um die gehts.

Ich hab mal vor zig Jahren in einer Eltern-Zeitschrift einen Satz gelesen, der sich mir eingebrannt hat - ich finde ihn enorm wichtig:

"Nur eine zufriedene Mutter kann eine gute Mutter sein."

Und ja, das ist es. Wenn eine Frau massive Probleme hat, fertig ist, wie kann sie dann die Energie und die Kraft und die Geduld haben, ihren Kindern das zu geben, was diese brauchen?

Das Naheliegendste ist, sich selbst in einen Zustand zu bringen, in dem frau wieder die Energien fließen lassen kann - zugunsten der Kinder.

Und genau um das gehts auch hier in dem Thread. Abendsonne verzettelt sich meiner Meinung nach in Analysen, Konstruktionen, Erklärungen der Dinge, die um sie herum passieren und beschäftigt sich immer damit, wie diese Dinge auf sie wirken. Das kostet Energie und Kraft, die sie woanders - nämlich bei ihren Kindern - brauchen würde.

Statt dass sie einmal Stopp sagt und auf ihre eigenen Bedürfnisse schaut. Und damit meine ich NICHT Fortgehen, Fremdgehen etc. - also die Dinge, die DU mit Bedürfnissen gleichsetzt - sondern Abgrenzung. Herauszufinden, wo sind meine Grenzen, was lasse ich in mein Leben und was nicht. Was darf mich kümmern und was nicht. Wer ist es wert, beachtet zu werden und wer nicht.

Um - abgegrenzt - ein für sich autonomes Leben führen zu können. Und mit autonom meine ich auch nicht alleine. Sondern selbstbestimmt.

Das Fortgehen, Fremdgehen etc. hat NICHTS mit Autonomie zu tun, das ist ein innerer Zustand, kein äußerer.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
schon wieder rf, nicht ICH setze das fort-fremd-konzert- und irgendwelches sonstiges gehen mit bedürfniss gleich, sondern eben die sonne- und noch viele andere.
oder urlaub- ich fahre liebend gern weg- wenns aber nicht geht, weil zwei zahnspangen dieses jahr fällig werden, oder ich beim haus ne heizung brauche, ein neues auto kaufen muss, dann leb ich ohne- und ohne "nachsudern".
mir ists lieber, meiner kinder tun in der schule normal, als dass ich nach indien fliege!
wenn BEIDES geht- juhuuu!

lg

magnet
 
Reinfriede
Das Fortgehen, Fremdgehen etc. hat NICHTS mit Autonomie zu tun, das ist ein innerer Zustand, kein äußerer.

Es hat mit GEFÜHLTER Autonomie zu tun, meinst Du das?
Die Handlungsweisen sehe ich als Stellvertreter für unbewusste Ausbrüche aus dem Leben, wie es gerade gelebt wird. Fortgehen wird zum Synonym für Freiheit, Fremdgehen für Selbstbestimmtheit, Urlaub (wenn Priorität, wie bei Abendsonne) für Durchbrechen von Begrenzungen, usw.

magnet
einige ... die sich immer als gute mütter oder väter in den vordergrund stellen ... ihre eigenen befindlichkeiten vor das wohl ihrer, ach so geliebten- kinder stellen.

Stimmt so.
Zu einer gewissen Krisen-behafteten Zeit in meinem Leben habe ich auch nur MICH gesehen. Ich schäme mich heute dafür. Und ich sage es meinen Kindern genau so. Nicht, weil ich von ihnen Verständnis oder gar die Absolution möchte, sondern weil sie wissen sollen, dass sie an ihren eigenen damaligen Wahrnehmungen niemals zu zweifeln brauchen. Es war ... shit. Aber es war so.

abendsonne
er hat eben zu viele "entsprechende" tendenzen, eben solche, die ich nicht mehr in meinem leben haben will.

Liebe Abendsonne, aber Du HAST sie in Deinem Leben.
Auch wenn Du das nicht möchtest. So sehr kannst Du Dich innerlich gar nicht distanzieren, als dass das Zusammenleben mit so viel "will-ich-nicht" Dich nicht doch tangieren würde.

Auch die Kinder, die ja (ungewollt und unbewusst) zu Erfüllungsgehilfen in Euren Paar-Psycho-Kriegen werden, werden irgend wie gezwungen, im Alltag Position zu beziehen und befinden sich damit in einem andauernden Loyalitätskonflikt. Oder wie siehst Du das?

Ich nehme an, die Erkenntnisse der Therapie am Sohn unterliegen ebenso wie bei Erwachsenen der Schweigepflicht. Finde ich eigentlich schade, dass Du aufgrund eben der Schweigepflicht keine Einsicht in seine Probleme bekommst, Du würdest bestimmt vieles anders sehen.

LG
Lucille
 
Auch wenn Du das nicht möchtest. So sehr kannst Du Dich innerlich gar nicht distanzieren, als dass das Zusammenleben mit so viel "will-ich-nicht" Dich nicht doch tangieren würde.
als frau mit einer ähnlichen problematik kann ich das absolut bestätigen - das sich ständige abgrenzen müssen, diese ganze wut und hilflosigkeit während der jahre hinterlassen fühlbare und sichtbare spuren. gerade bei einem durchlässigen menschen mit wenig autonomiebestreben, der sich eigentlich ganz stark nach partnernähe und unterstützung sehnt.
Ich nehme an, die Erkenntnisse der Therapie am Sohn unterliegen ebenso wie bei Erwachsenen der Schweigepflicht. Finde ich eigentlich schade, dass Du aufgrund eben der Schweigepflicht keine Einsicht in seine Probleme bekommst, Du würdest bestimmt vieles anders sehen.
dazu kann ich folgends sagen - ich habe zwei neffen, die sich aufgrund ihrer hochbegabung I hochintelligenz gepaart mit adhs verschiedenenen tests unterziehen mussten - es gab massive familiäre probleme - und daraufhin in therapie bzw. ergotherapie waren.

dort wurde von anfang an auf die situation in der familie bezug genommen und die eltern mit einbezogen. es gab über den verlauf der tests und behandlungen immer wieder elterngespräche und es wurden auch die interaktionen der einzelnen familienmitglieder untereinander per videoaufzeichnung festgehalten und diskutiert.
mir ist eine schweigepflicht nicht eingängig, denn ich gehe mal davon aus, dass die kinder minderjährig sind und die erziehungsberechtigten daher wissen MÜSSEN, wie es um das kind steht.
lt. besagter erfahrung ist es eher so, dass wenn kein dialog zwischen eltern und psychologen I therapeuten stattfindet, die eltern auch kein interesse daran haben, sondern das wohlergehen ihrer kiddies in die hände der betreuer legen, die's dann für sie richten sollen. das möchte ich allerdings abendsonne absolut nicht unterstellen, es war die aussage der psychologen.
 
Es hat mit GEFÜHLTER Autonomie zu tun, meinst Du das?
Die Handlungsweisen sehe ich als Stellvertreter für unbewusste Ausbrüche aus dem Leben, wie es gerade gelebt wird. Fortgehen wird zum Synonym für Freiheit, Fremdgehen für Selbstbestimmtheit, Urlaub (wenn Priorität, wie bei Abendsonne) für Durchbrechen von Begrenzungen, usw.

Liebe Lucille!

Ja genau - das meinte ich. Wenn ich innerlich selbstbestimmt und frei bin, brauche ich keine Ersatzhandlungen, die mir letztendlich zeigen wollen, welche Anteile ich in mir schmerzhaft geknebelt habe.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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lt. besagter erfahrung ist es eher so, dass wenn kein dialog zwischen eltern und psychologen I therapeuten stattfindet, die eltern auch kein interesse daran haben, sondern das wohlergehen ihrer kiddies in die hände der betreuer legen, die's dann für sie richten sollen. das möchte ich allerdings abendsonne absolut nicht unterstellen, es war die aussage der psychologen.

Liebe Pisces!

Das klingt logisch, sehr logisch. Und ich denke auch, dass bei der Behandlung der Kinder natürlich die Eltern miteinbezogen werden sollen - denn alles steht ja in ständiger Interaktion.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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