.... das Leben an mir vorbei???

nie nie wieder möchte ich das gefühl haben, das ich vorher hatte, als ich ständig die flucht ergreifen wollte und nicht wusste, wohin, weil ich einfach nicht die möglichkeit bekam und mich bestenfalls in eine schimmlige wohnung oder in eine wohngegend mit 90 prozent ausländeranteil hätte setzen können. oder wie es meine schwester gemacht hat auf die straße oder unter die brücke.
ich hätte es mit der wohnung nicht besser erwischen können, das allemal gesagt, aber das herum, das sich in zukunft mir bietet, fernab jeder ablenkungsmöglichkeit, ist trist. ich kann dinge machen, die nichts kosten, spazieren gehen etc.
ich hab das auch immer sehr gut alleine gekonnt mit den kindern. aber..... . es passt nicht mehr mit den kindern.
heute hat der bub mir eröffnet, ich kann mich gleich darauf vorbereiten, wie es ist, wenn ich alleine in der wohnung bin.
gestern an dem schönen tag hab ich ihm sieben mal gesagt, er soll sich anziehen, wir fahren raus in die pyhrn-gegend, er hat mich nicht gehört und nicht gehört. er hat sich ins badezimmer eingesperrt und es war dann ganz still. ich dachte mir, ich weiß nicht, was in meinem leben ständig abgeht. wenn ich jetzt die türe von außen aufmache, dann weiß ich nicht, was ich mache.
er ist dann hinten beim fenster rausgeklettert und davongelaufen. es war dann so spät, dass wir gar nicht mehr gefahren sind und er hat erreicht ,was er wollte.
 
Werbung:
die tochter ist von mir abgemeldet und kommt fast gar nicht mehr. und WENN sie kommt, dann liefern wir uns mitunter schlimme szenen. sie wird als gammlerin bezeichnet, und ich möchte ihr diese abwehrhaltung von seiten des umfelds ersparen und schau, dass sie ein wenig gepflegter rüberkommt. ich darf sie nicht angreifen. wenn ich sie anspreche hört sie nicht, sagt nur gib-endlich-mal-einen frieden, sie ist patzig und frech und unverschämt und es ist alles andere als eine freude, wenn sie hier ist. was soll man als mutter sich all
es gefallen lassen. sind die kinder zu zweit, gehts in der früh schon los, dass sie sich mit den schuhen beschmeißen, und als ich vom schifahren zurückgekommen bin letzte woche, da waren halt die schischuhe dran, dass sie dem anderen ins gesicht geknallt wurden.
jetzt eben verbünden die beiden sich und spielen total super miteinander, die tochter sagt dem buben textzeilen an, die heißen dann:
"ich mag zu papa von ......"
 
ich hab meine schwester jedenfalls immer verstanden, dass sie vom elternhaus davongelaufen ist, es war ja auch dort nicht auszuhalten, aber dass sie ihre kinder verlassen hat, DAS hab ich nicht verstanden.
wie kann man als mutter sowas tun??
jetzt versteh ich es. ich würde am liebsten auch meine sieben-sachen packen und von HIER weg gehen. energetisch muss es ein schlimmer ort sein, ich will nicht näher darauf eingehen aus schutz-gründen, weil sonst jeder weiß, WO wir zu finden sind.
ich kann halt das beste daraus machen, mich ins auto setzen und irgendwo hin fahren, wo es schön ist, wo ich mich wohl fühle und wo es mir gut geht.
wenn mein bub dabei ist, ist es nur eine frage der zeit, bis er hinter dem nächsten baum verschwunden ist und ich die landschaft nicht mehr sehe, weil
er auf und davon gelaufen ist.
es geht alles schief, was nur schief gehen kann, und wenn bei uns bald mal ein drama in der zeitung zu lesen ist wundert es mich nicht.
es sieht so aus, als würde es sich immer noch zuspitzen.
 
hilfestellung von außen hab ich keine ,ich bin auch erwachsen und kann nichts erwarten, es ist aber noch immer so, dass ICH ständig da bin und den leuten helfen und aber dafür gleich gar nichts bekomme. manchmal nicht mal einen kaffee. die leute rufen mich an, sie wollen mit mir reden, ich komm hin, und dann wollen sie nur meine hilfe bei einer bestimmten sache.
mein mann ist noch der, der mir am meisten mal hilft, er kommt mit dem kompressor und richtet die luft der räder her und wenn ich ihm bei seinen angelegenheiten helfe, dann bekomm ich die katzenstreu, die er mir besorgt, und das andere geschenkt.
ich denk mir, es läuft da was verkehrt, ich bin immer so zu dank verpflichtet und reiß mir die haxn aus, wenn mir mal wer geholfen hat, und selber bekomm ich gleich gar nichts.
mein bruder ist der nutznießer von einem riesen-geldwerten-vorteil im haus meiner eltern,
ich bekomm nicht mal an weihnachten vom vater eine kleinigkeit.
so hab ich dann auf die zukunft echte ängste, dass ich in der wohnung angesichts des nichts - tun - zu - können einen noch größeren vogel hab als ich eh schon jetzt habe und die kinder sich dann zu hundert prozent abwenden.
tja, jetzt kommen dann die beschimpfungen wieder vom forum, immer diese unzufriedenheit, und es gibt so viele möglichkeiten, wo etwas nichts kostet etc.etc.etc.
auf den liebevollen umgang mit den kindern kommts an und auf die stimmung, aber wie soll die stimmung gut sein, wenn man immer geben soll und geben soll und man aber keine energietankstelle hat??
 
,.., und wenn man diese mal hat, dann muss man voll aufpassen, dass man nicht mit haut und haar eingenommen ist.
ich hab da jemand netten kennen gelernt, mit dem ich mir niemals eine liebesbeziehung vorstellen kann,
aber auf freundschaft ist mir dieser mensch wichtig.
es kamen gleich die bekundungen von wegen ich liebe dich etc.etc. und ob er es mir nicht wert ist etc.etc. etc..
dieser mensch hatte auch eine trennung hinter sich, keine auto, und ich half ihm wo es ging, die sachen zusammen zu bekommen etc.etc.
jetzt HAT er ein auto, und ich wollte das ganze in die richtung echte freundschaft bringen, aber da kommt jetzt der rückzug, denn auf mag-dich-so etc. kann ich nicht eingehen, und somit ist für ihn schon erledigt. auch schwer zu tragen, dass man eine männliche freundin anscheinend tatsächlich nicht haben kann.
ich bekam aber eine ahnung davon, wie es ist, auch mal gemeinsam was zu machen, nicht immer alleine. und hab jetzt die rechnung, die da heißt ,ich kann nicht mehr so gut alleine sein wie vorher.

somit bin ich jetzt im grunde in der talsenke nach meiner trennung angelangt. die ersten monate ablenkung pur, keine zeit für irgendwen, keine hilfe in dem sinn, dass es über zwei stunden von zwei leuten hinausgeht,
alles alleine geschafft, voll stolz gewesen, dann die ablenkung,weil ich das geld in vollen zügen ausgegeben hab, drei mal schifahren mit war /danke meinem mann, der sich um die kinder gekümmert hat diese vier tage.
was kostet die welt?? dort ein möbelhausbesuch und da und hier .... . und jetzt das in die knie gezwungen sein.

DAS ist jetzt die angst die ich hab.
 
die gedanken an die zukunft der tochter hab ich schon aufgegeben, denn DIE würden mich verrückt machen.

die schulischen leistungen wieder am boden..... . die noten im zeugnis werden schlimm, ich will nichts mehr hören von nachhilfe etc..
kopf in den sand, mehr geht nicht. auch wenn ich morgen mit den zähnen knirsche.

wie gesagt, man kann einen schneeball retten, aber nicht eine ganze lawine.
was hats fürn sinn, jetzt noch einzugreifen.
ich hab mich völlig ausgeklinkt mit dem lernen, es ist SEINE sache.
 
und somit bin ich an einer stimmung angelangt, wo es nur mehr besser werden kann.
wenn nicht tatsächlich das heraufbeschworene drama passiert.
das-leben-an-mir-vorbei??
um das ging es ja.
WENN Ich mich trenne, dann hab ich mich zwar getrennt, aber dann kann ich mir nix mehr leisten.
ja, genau dort bin ich. und ich werde davon berichten, ob ich es schaffe oder nicht.
die wochen bis jetzt waren gut, aber
.... die angst, wie es weiter geht....
nimmt mich gerade ein wenig in beschlag.

und wenn der bub dann lieber beim papa einer comic-figur leben möchte als bei mir (hat er ja in seinem textheft geschrieben)
und
auch öfter sagt, er will zu SEINEM papa, dann ist das nicht so lustig.

er hat aber auch schon mal in der nacht geweint und gemeint, er will zu MIR.
das war das schönste, was ich in der letzten zeit gehört hab.,
auch wenns für die kinder traurig ist, sowas überhaupt sagen zu müssen.

lg abendsonne
 
Liebe Abendsonne!

Auch das ist ein Lernprozess, da drüberzustehen. Es wird in Deinem Leben IMMER Menschen geben, die Dich nicht akzeptieren/lieben/bewundern/mögen.

Es ist DEINE Wohnung, DEIN Garten und DEIN Leben, mach es nicht von der Akzeptanz rundherum abhängig.

Du, ich möcht nicht im Mindesten wissen, wie die Leut' über mich denken oder reden...sollen sie.

Liebe Grüße
Reinfriede, auch grade in den grauen Garten guckend...macht nix, es wird schöner!


liebe reinfriede, du hast recht. dennoch denk ich mir , jeder ist aufgefangen in einem sozialen netzwerk, jeder hat leute, mit denen er lachen kann, kochen kann, wandern gehen kann,
ich komm mir halt momentan sehr, sehr einsam vor, es GIBT schon auch für mich noch leute, wo man sich alle monate mal trifft, aber..... generell ist da nicht viel, wo auch ICH sagen kann, es zieht mich dort hin. so hab ich halt gedacht, mit der neuen wohnumgebung, dem schulstart etc. etc. ergibt sich ja doch so einiges. andere ziehen um und haben sofort die nette nachbarin an der seite.
zu viel kontakt würd ich auch nicht wollen, aber gestern hätt ich was gebraucht und bei der nachbarin geklopft (ich hab alle "lebensnotwendigen" dinge daheim, aber kein pflaster), und da sagte die stimme ja und als ICH dann was sagte, sagte niemand mehr was. sowas tut einfach auch irgendwie weh und macht einen niedergeschlagen. es hätten einige leute diese wohung wollen aus den häusern, und ich hab sie halt bekommen, naja, da muss man dann rechnen mit anfeindungen, lustig ist es nicht.
ich wollte eigentlich nicht mehr schreiben im forum, weil mein mann ja alles lesen kann, aber mir ist das jetzt schon egal, so wie ich überhaupt zu ALLEM stehe.
und wenn dinge aufkommen, dann ists halt so, man darf halt nicht tun, zu dem man nicht steht und das man dann nicht verantworten kann.
ich kann ALLES verantworten, was ich mache. auch wenn ich bei vielem weiß, dass es nicht richtig ist.
ich bin aber auch nur ein mensch, und kann halt manchmal nicht anders.
DAS wird der magnet sich auch immer gesagt haben.
so bin halt ich jetzt an der reihe, unzählige "fehler" zu machen und das auch zuzulassen.
ich bin mir das selber wert.
lg nochmal
 
Hallo abensonne,
ich hatte ja gesagt, es kommen gute und schlechte Zeiten - ein Auf und ein Ab.

die tochter ist von mir abgemeldet und kommt fast gar nicht mehr. und WENN sie kommt, dann liefern wir uns mitunter schlimme szenen. sie wird als gammlerin bezeichnet, und ich möchte ihr diese abwehrhaltung von seiten des umfelds ersparen und schau, dass sie ein wenig gepflegter rüberkommt. ich darf sie nicht angreifen. wenn ich sie anspreche hört sie nicht, sagt nur gib-endlich-mal-einen frieden, sie ist patzig und frech und unverschämt und es ist alles andere als eine freude, wenn sie hier ist. was soll man als mutter sich all
es gefallen lassen. sind die kinder zu zweit, gehts in der früh schon los, dass sie sich mit den schuhen beschmeißen, und als ich vom schifahren zurückgekommen bin letzte woche, da waren halt die schischuhe dran, dass sie dem anderen ins gesicht geknallt wurden.
jetzt eben verbünden die beiden sich und spielen total super miteinander, die tochter sagt dem buben textzeilen an, die heißen dann: "ich mag zu papa von ........"
Laß´ die Kinder....verlange nichts von ihnen.... Ich weiß, das ist sehr schwer in deiner Situation.
Die Kinder denken, du bist schuld, dass der "arme Papa" jetzt alleine ist und sie (müssen) handeln danach. Sie können nicht anders. Sie meinen, sie müssen dich "bestrafen"...und du steigst voll darauf ein und spielst mit. Du müsstest schaffen, gelassener zu sein. Vielleicht solltest du dir doch Hilfe suchen, auch wenn du schon erwachsen bist. Es gibt Dinge, die kann man/frau alleine nicht bewältigen, weil man den Lösungsschlüssel nicht alleine findet. Dazu braucht es professionelle Hilfe. Das mag manchmal nur ein klein wenig sein, hat aber sehr große Auswirkungen. Denk doch noch mal drüber nach. :)
und somit bin ich an einer stimmung angelangt, wo es nur mehr besser werden kann.
wenn nicht tatsächlich das heraufbeschworene drama passiert.
das-leben-an-mir-vorbei??
um das ging es ja.
WENN Ich mich trenne, dann hab ich mich zwar getrennt, aber dann kann ich mir nix mehr leisten.
ja, genau dort bin ich. und ich werde davon berichten, ob ich es schaffe oder nicht.
die wochen bis jetzt waren gut, aber
.... die angst, wie es weiter geht....
nimmt mich gerade ein wenig in beschlag.

und wenn der bub dann lieber beim papa einer comic-figur leben möchte als bei mir (hat er ja in seinem textheft geschrieben)
und
auch öfter sagt, er will zu SEINEM papa, dann ist das nicht so lustig.

er hat aber auch schon mal in der nacht geweint und gemeint, er will zu MIR.
das war das schönste, was ich in der letzten zeit gehört hab.,
auch wenns für die kinder traurig ist, sowas überhaupt sagen zu müssen.

lg abendsonne
Ich fühl mit dir abensonne. Deine Kinder lieben dich, auch wenn sie es dir im Moment nicht zeigen können.
Hortensie
 
Liebe Abendsonne,

ich bewundere Dich sehr für Deine Offenheit und - wieder einmal - für Deine lebendige Art und Weise,
deine Gedanken niederzuschreiben.
Ich habe sehr wohl eine Ahnung, wie es Dir geht.
Insbesondere in Bezug auf die Situation mit den Kindern.

Die Ablehnung meiner Kinder mir gegenüber hat damals meinen ganzen Lebenssinn in Frage
gestellt. Ich war so gefangen in meiner eigenen Verzweiflung, dass es am schwierigsten war, hinter der
Zurückweisung ihrerseits den eigentlichen Schmerz zu sehen. Ich habe damals eine sehr
sympathische Kinderpsychologin hier aufgesucht, die Tacheles geredet und mir die Situation
aus Sicht der Kinder (!) näher gebracht hat. Das hat mir weit mehr geholfen als sämtliche weichgespülten,
wenn auch gut gemeinten Aussagen anderer Menschen.
Ich musste so lernen, die Bewertung ganz anders anzusiedeln. Nicht ICH war das
"Opfer" - es waren SIE. Und aus dieser Erkenntnis heraus konnte ich durchhalten. Es war trotzdem
schlimm, über Jahre hinaus beharrlich-liebevoll die "offene Tür" zu vermitteln - im Gegenzug ein
Minimum an Resonanz.

Was ich Dir hier umständlich und mit vielen Worten sagen will ... das Verhalten Deiner Kinder ist
hauptsächlich der Situation und ihrer Hilflosigkeit geschuldet. Gleichzeitig kann es aber
durchaus auch sein, dass ein Teil ihrer Aggressionen tatsächlich Dich, die Mama, meint. Versuche, auch diesen
Aspekt einfach zuzulassen, denn er hat auch seine Berechtigung.

Deine Kinder re-agieren - viel schlimmer wäre es, würden sie verstummen und ihre Emotionen unterdrücken.
Je mehr Gleich-mut Du zeigst, desto beständiger wirst Du von ihnen wahrgenommen.
Indem Du Deine Tochter einfach (los)lässt, respektierst Du ihre (momentane!!!) Entscheidung, und das
finde ich gut und langfristig positiv.

Wie ich mit dem ständigen Weglaufen des Jungen umgehen würde, das weiß ich ehrlich
gestanden auch nicht. Das betrifft ja auch Deine Aufsichtspflicht. Vielleicht wäre es am besten, Du würdest
ihm ganz sachlich sagen, dass es Dir lieber ist, wenn er ganz beim Papa ist, denn DU bist damit überfordert.
Die Botschaft würde er auch in seinem Alter verstehen, denke ich.

Für jetzt liebe Grüße,
Lucille
 
Liebe Abendsonne!

Ich schließe mich Lucille an, zu diesem Absatz fällt mir vielleicht noch was ein, was eventuell überlegenswert sein könnte:

Wie ich mit dem ständigen Weglaufen des Jungen umgehen würde, das weiß ich ehrlich
gestanden auch nicht. Das betrifft ja auch Deine Aufsichtspflicht. Vielleicht wäre es am besten, Du würdest
ihm ganz sachlich sagen, dass es Dir lieber ist, wenn er ganz beim Papa ist, denn DU bist damit überfordert.
Die Botschaft würde er auch in seinem Alter verstehen, denke ich.

Mir ist bei meinen Kindern oft aufgefallen, dass sie in grundlegenden Dingen ähnlich reagieren wie ich, wenn ich vor einem Problem stehe.

Meine Jüngste macht das auch heute noch - wenn sie sich überfordert fühlt durch irgendeine Situation, setzt sie sich (sie sagt das vorher) ins Auto und fährt mal eine Stunde planlos herum. Oder sie geht laufen, einfach weg, weg, weg.

Und dreimal darf man raten, von wem sie das hat.:confused: Es ist MEIN Muster, wenn ich denke, ich komm auf keinen Lösungsansatz. Ich bin nicht der Typ der beharrlich genug ist, etwas durchzusetzen, ich lauf eher davon. Eine Stunde im Cafe und es geht wieder, ich hab dann den Abstand wieder, den ich brauche.

Vielleicht ist es, Abendsonne, bei Deinem Jungen ähnlich, auch bei Deiner Tochter. Dieses weg, weg, weg - weg vor den Problemen, einfach weg. Du lebtest auch emotional von einem Urlaub zum anderen, das was Dich wieder "rundlaufen" ließ, waren Ortswechsel, wenn auch immer nur für kurze Zeit.

Genau für dieses "Wegkommen" von daheim warst Du zumindest früher bereit, alles zu geben. Vielleicht würde Dein Sohn das auch brauchen, dass er MIT DIR wegkann.

Du warst Schifahren - DU entkommst dem Alltag - was macht Dein Kind?

Du hast doch dieselben Fluchtreflexe wie Deine Kinder. Warum sollten sie anders reagieren, als sie es bei Mama sehen?

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Vielleicht würde Dein Sohn das auch brauchen, dass er MIT DIR wegkann.

.....mich ins auto setzen und irgendwo hin fahren ...wenn mein bub dabei ist, ist es nur eine frage der zeit, bis er hinter dem nächsten baum verschwunden ist und ich die landschaft nicht mehr sehe, weil er auf und davon gelaufen ist.

Schwierig.

Oder es ist tatsächlich in seinen Augen einfach ein harmloses Spiel.
Es muss nicht unbedingt etwas anderes dahinter stecken.


dennoch denk ich mir , jeder ist aufgefangen in einem sozialen netzwerk, jeder hat leute, mit denen er lachen kann, kochen kann, wandern gehen kann,
ich komm mir halt momentan sehr, sehr einsam vor, es GIBT schon auch für mich noch leute, wo man sich alle monate mal trifft, aber.....

So stimmt das nicht, Abendsonne, dass jeder in einem (funktionierenden!) sozialen Netzwerk aufgefangen ist.
Ich habe von anderen Menschen auch diesen Eindruck - und sie witzigerweise von mir.
Dabei stimmt es (also mich betreffend) gar nicht.
Ich wüsste beim besten Willen nicht, wer mit mir kochen oder wandern sollte. Echt nicht.
Von Zeit zu Zeit treffe ich mich mit zwei Freundinnen (nicht zusammen), oder einer guten Bekannten, wir gehen Kaffee trinken, in's Kino oder machen einen Waldspaziergang.
Das war's dann auch schon.
Und ich wünsche mir die Art von Freundin/Freund , die/den ich, zumindest theoretisch, auch um 2 Uhr nachts anrufen kann.
Ich würde es eh nicht tun, aber ich hätte gerne dieses Gefühl.

Die Leute hier im Haus sind nett und freundlich, aber über den (von mir nicht sehr geliebten) Smalltalk über Wetter & Co. geht es
kaum hinaus. Das liegt sicher auch daran, dass fast alle hier schon ewig wohnen, und ich bleibe eine "Neue" ... irgendwie.
Bei der außerdem die eigenen Kinder nicht wohnen, das sorgt immer für ... nun ja, Erstaunen ...
Ich möchte nicht wissen, was "man" so unter einander redet.
Mit persönlicher Info bin ich (bei allen Menschen) mehr als zurückhaltend, und so kann eigentlich gar nichts entstehen.
Ich fühle mich auch oft einsam, glaube zu wissen, woran es liegt, und kann (will) es gleichzeitig nicht ändern.
Paradox.

Das verlässlichste Netzwerk vieler Menschen ist die enge oder erweiterte Familie, habe ich festgestellt.
Erinnerst Du Dich an die "Bilderbuch-Familie", von der ich mal geschrieben hatte?
Nun, die einzige echte Freundin dieser Frau - bin ich. Weitere nähere Kontakte laufen ausschliesslich über die
Familie. Da diese groß ist und gut funktioniert, hat sie logischerweise ein tragfähiges soziales Netz.
Darum beneide ich sie sehr, denn genau das (meine Familie mütterlicherseits) ist im Grund ein wackeliges und unbeständiges Konstrukt.
Genau das wollte ich meinen Kindern nie so vorleben, aber ich wüsste nicht, wie eingreifen.

"Familie" fehlt mir am meisten. Erstens meine eigene - und zweitens die von meinem Ex. Sie haben sich alle - ausnahmslos - nach der
Scheidung auf seine Seite geschlagen, von jetzt auf gleich den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich wage auch heute noch die Vermutung, dass,
wäre ich statt ihm in dem schönen großen Haus geblieben, dann sähe der "Verteiler" anders aus. Und ja, ich liege sicher nicht so falsch mit
meiner Annahme, dass ganz gewöhnlicher Opportunismus eine Rolle spielt.

ich kann ALLES verantworten, was ich mache. auch wenn ich bei vielem weiß, dass es nicht richtig ist.
ich bin aber auch nur ein mensch, und kann halt manchmal nicht anders.
[...]
so bin halt ich jetzt an der reihe, unzählige "fehler" zu machen und das auch zuzulassen.

Meinst Du jetzt die Finanzen?
Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, weißt Du.

Wie verhält sich denn Deine Familie Dir und den Kindern gegenüber?
Haben sich "Lager" gebildet?
Sind wenigstens die Kinder überall und ohne Vorurteile willkommen?

LG
Lucille
 
Liebe Lucille!


Ja, das ist sicher schwierig, man kann in ein Kind (gerade in diesem Alter) auch nicht reinschauen....ich dachte daran, dass AS schrieb, so gönnte sich Schiurlaube in der letzten Zeit, offensichtlich war das ohne Kinder. Vielleicht fühlte sich der Junge da alleingelassen, verraten und sah gleichzeitig die stetige Reaktion seiner Mutter - weglaufen, wenns mühsam wird. Und er macht es ihr nach, in seinem Rahmen. Das war mein Gedankengang, aber es ist - wie alles - reine Spekulation.

So stimmt das nicht, Abendsonne, dass jeder in einem (funktionierenden!) sozialen Netzwerk aufgefangen ist.
Ich habe von anderen Menschen auch diesen Eindruck - und sie witzigerweise von mir.
Dabei stimmt es (also mich betreffend) gar nicht.

Das glaube ich auch - Nachbars Gras ist immer grüner. Andere habens immer leichter. Andere haben mehr Geld, mehr Freude, mehr Kontakte, paradoxerweise wird das von den anderen in Bezug auf einen selbst auch oft so gesehen.



Ich wüsste beim besten Willen nicht, wer mit mir kochen oder wandern sollte. Echt nicht.
Von Zeit zu Zeit treffe ich mich mit zwei Freundinnen (nicht zusammen), oder einer guten Bekannten, wir gehen Kaffee trinken, in's Kino oder machen einen Waldspaziergang.
Das war's dann auch schon.
Und ich wünsche mir die Art von Freundin/Freund , die/den ich, zumindest theoretisch, auch um 2 Uhr nachts anrufen kann.
Ich würde es eh nicht tun, aber ich hätte gerne dieses Gefühl.

Ich habe da meine Meinung dazu, ich glaube, dass Einsamkeit immer ein selbstgewählter UND innerer Zustand ist. Denn jeder Mensch hat (außer er ist ein Komapatient) die Möglichkeit, soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Wenn sie einschlafen oder unbefriedigend sind, wählt man das - aus irgendeinem Grund - selbst. Wenn man nicht mehr Vorteile als Nachteile dadurch hätte, würde man es nicht tun.


Mit persönlicher Info bin ich (bei allen Menschen) mehr als zurückhaltend, und so kann eigentlich gar nichts entstehen.
Ich fühle mich auch oft einsam, glaube zu wissen, woran es liegt, und kann (will) es gleichzeitig nicht ändern.
Paradox.

So richtig paradox finde ich es nicht, sondern Dir wird eben bewusst sein, dass diese Einsamkeit zwar manchmal negativ empfunden wird, aber sie im Endeffekt Dir mehr Vorteile bietet.



Das verlässlichste Netzwerk vieler Menschen ist die enge oder erweiterte Familie, habe ich festgestellt.
Erinnerst Du Dich an die "Bilderbuch-Familie", von der ich mal geschrieben hatte?
Nun, die einzige echte Freundin dieser Frau - bin ich. Weitere nähere Kontakte laufen ausschliesslich über die
Familie. Da diese groß ist und gut funktioniert, hat sie logischerweise ein tragfähiges soziales Netz.

Wer weiss, ob sie das wirklich immer als so toll empfindet, denn auch Familienkontakte können zu eng sein oder als belastend erlebt werden.

Von außen sieht es oft anders aus, möglicherweise muss Deine Freundin in Bezug auf die Familie viele Kompromisse eingehen, die Du niemals eingehen würdest. Sachen schlucken, die normalerweise ein No-Go für jemanden anderen wären, einfach, damit dieses soziale Netzwerk funktioniert. Oft ist das, was so bilderbuchmäßig aussieht, mit einem hohen Preis belegt.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte das nicht schlechtreden, aber alles, was seinen Wert hat, hat auch seinen Preis (nicht finanziell gemeint).



Darum beneide ich sie sehr, denn genau das (meine Familie mütterlicherseits) ist im Grund ein wackeliges und unbeständiges Konstrukt.
Genau das wollte ich meinen Kindern nie so vorleben, aber ich wüsste nicht, wie eingreifen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du es eh richtig machst. Deine Kinder können von Dir aus jederzeit zu Dir, Du bist immer für sie da, was gibt es Schöneres, gerade wenn sie erwachsen sind/werden? Und ich glaube auch, dass Deine Kinder NICHT so in Verhältnis haben werden zu Dir wie es Du zu Deiner Mutter hast. Auch wenn Du meinst, in manchen Situationen Parallelen zu ihrem Verhalten bei Dir zu entdecken, Du bist nicht sie und Du agierst nicht gleich, schon alleine deshalb, weil Dir die Konsequenzen in Bezug auf die Kinder bewusst sind. Das ist eine Eigenschaft, die bei Deiner Mutter (soweit ich das von den wenigen Infos herauslesen kann) nicht vorhanden ist.

Wenn Kinder später ein gutes und liebevolles Verhältnis zu ihrer Mutter/ihrem Vater haben, so ist das in erster Linie die Summe aus dem Verhalten der Eltern. Damit hast Du die Zügel in der Hand, das ist kein unabänderliches Schicksal.


"Familie" fehlt mir am meisten. Erstens meine eigene - und zweitens die von meinem Ex. Sie haben sich alle - ausnahmslos - nach der
Scheidung auf seine Seite geschlagen, von jetzt auf gleich den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich wage auch heute noch die Vermutung, dass,
wäre ich statt ihm in dem schönen großen Haus geblieben, dann sähe der "Verteiler" anders aus. Und ja, ich liege sicher nicht so falsch mit
meiner Annahme, dass ganz gewöhnlicher Opportunismus eine Rolle spielt.

Das war bei mir nach meiner Scheidung zum Großteil auch so, ich glaube das ist normal. In der (sehr kleinen) Familie meines Exmannes bin ich höchstens die hysterische Alte, die den armen Mann nicht nur finanziell ausgenommen hat, sondern auch unfähig war, die 3 Kinder alleine aufzuziehen (ich hab vielleicht alle paar Monate (!) mit meinem Exmann über wichtige Entscheidungen die Kinder betreffend gesprochen, weil ich ihn einbinden wollte, für MICH war das im Sinne der Kinder, was seine Verwandschaft da draus macht, ist mir bewusst - aber auch völlig wurscht).

Meinungen gibts wie Sand am Meer, und dass sich die Verwandtschaft immer auf die Seite des Blutsverwandten schlägt, ist auch eher üblich. Blut ist dicker als Wasser (Du möchtest nicht wirklich wissen, was MEINE Verwandtschaft über meinen Exmann denkt, obwohl ich immer gesagt hatte, urteilts bitte nicht, an einer Scheidung sind immer beide "schuld", demnach auch ich).

Ich erinnere mich noch gut daran, wie der Ex-Freund meiner Tochter, nachdem sie mit ihm Schluss gemacht hatte, zu mir gekommen ist, um das arme Opfer zu spielen und mir "die Augen über meine Tochter zu öffnen". Viel konnte er mir gar nicht verraten, denn er ist mit vollem Karacho und ohne viele Worte bei mir hochkant rausgeflogen, freundlich, aber bestimmt. Blut IST dicker als Wasser. (War übrigens beim nächsten Freund meiner Tochter dasselbe Szenario, aus irgendeinem Grund dürften alle jungen Männer denken, sie könnten damit etwas erreichen? Mir wäre sowas im Traum nicht eingefallen, die Eltern eines Ex zu kontaktieren, um mich zu beschweren - ich finde das völlig krank).

Verwandte (und auch Freunde) werden fast immer parteiisch sein. Ich glaub, es ist einfach wichtig, diese Dinge nicht an sich rankommen zu lassen bzw. ihnen nicht die Macht zukommen zu lassen, das eigene Leben zu beeinflussen.

Der Freundeskreis muss, wenn man das wirklich möchte, größtenteils neu aufgebaut werden.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Werbung:
hab mir eure beiträge eingehendst und bedacht durchgelesen, besonders lucille, deine schilderung von deinem sozialen umfeld haben mich berührt. ich lese schon bewusst langsam, damits nicht gleich wieder aufhört :).
leider kann ich nicht viel schreiben im moment. und meine ausführungen sind bei weitem nüchterner
Das verlässlichste Netzwerk vieler Menschen ist die enge oder erweiterte Familie, habe ich festgestellt.
Erinnerst Du Dich an die "Bilderbuch-Familie", von der ich mal geschrieben hatte?
Nun, die einzige echte Freundin dieser Frau - bin ich. Weitere nähere Kontakte laufen ausschliesslich über die
Familie. Da diese groß ist und gut funktioniert, hat sie logischerweise ein tragfähiges soziales Netz.
Darum beneide ich sie sehr, denn genau das (meine Familie mütterlicherseits) ist im Grund ein wackeliges und unbeständiges Konstrukt.
Genau das wollte ich meinen Kindern nie so vorleben, aber ich wüsste nicht, wie eingreifen.

"Familie" fehlt mir am meisten. Erstens meine eigene - und zweitens die von meinem Ex. Sie haben sich alle - ausnahmslos - nach der
Scheidung auf seine Seite geschlagen, von jetzt auf gleich den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich wage auch heute noch die Vermutung, dass,
wäre ich statt ihm in dem schönen großen Haus geblieben, dann sähe der "Verteiler" anders aus. Und ja, ich liege sicher nicht so falsch mit
meiner Annahme, dass ganz gewöhnlicher Opportunismus eine Rolle spielt.
ich denke, das hat sicher auch etwas damit zu tun, dass man irgendwann, wenn die kinder dem "kind-alter" entwachsen sind , man ausschließlich den status der "ex" hat, die ja demnach nicht mehr zur familie gehören. vorher wird man noch als "die mutter der enkel, der nichte, des neffen" etc. akzeptiert, später ist es dann vorbei.

ich seh es bei mir selber, mein ex-schwager (der geschiedene mann meiner schwester - ich mag ihn nicht besonders, er ist ein speckjäger wie er im buche steht, und das unterstreiche ich noch doppelt und dreifach, da kann sein schicksal mich nicht mal umstimmen), also, er ist mit seiner freundin immer noch an den hl. abenden anwesend,

und ich denk mir, was tut er denn da??

der neffe längst erwachsen, .... . es ist, als würde er noch "ansprüche" erinnern wollen alleine mit seiner anwesenheit, er lädt sich ja meist selber ein.

würden wir eine affinität spüren, könnte er ex sein wie er will, es würde für mich nicht zählen. es zählt für mich der MENSCH: der vielleicht für jemand anderen passt, für MICH aber passts nicht.

weißt du, was ich meine??

vorher hatte er für mich noch den status des vaters meiner neffen. da passte es noch. jetzt passt es nicht mehr.

wenn die kinder klein sind, geht der kontakt zu den kindern einfach über deren eltern, daher sind viele großéltern etc. in dieser zeit noch da. wenn sie dich als mutter nicht mehr "brauchen", weil die kinder bei den vätern sind oder eben groß sind, dann kommt der wahre bezug zum vorschein.

und oft ists denk ich mir tatsächlich ein "solidarisch" erklären mit genau EINER seite.

mir kommt vor, die gesellschaft ist so schwarz-weiß denkerisch. entweder diese seite oder diese. ein gleichschwingen in beide richtungen gibts oft nicht. da kann der ex gut sein und passend sein wie er will. es ist VORBEI und da muss man sich dann entscheiden.so kommts mir echt vor. und das ist absolut traurig. das meinst du auch mit opportunismus??

alle sind gottseindank nicht so.

die familie meines mann es ist jedenfalls derzeit noch absolut fair zu mir, bezieht mich ein usw. . wie es später aussieht?? wenn ich in der mutter-rolle nicht mehr so wichtig bin, weil die kinder eigenständig sind??? weiß ich nicht. ich denk mir, die sind aber von grund aus andere menschen, nicht so kleinkariert, echt fair und eben ... anders. besser :). ich glaub, dort bin ich auch noch in 10 jahren willkommen. auch mein mann wird von meiner familie nicht abgeschottet, im gegenteil, die trauern ihm ein wenig nach. als weltoffenen, gescheiten, witzigen menschen.


Die Ablehnung meiner Kinder mir gegenüber hat damals meinen ganzen Lebenssinn in Frage
gestellt. Ich war so gefangen in meiner eigenen Verzweiflung, dass es am schwierigsten war, hinter der
Zurückweisung ihrerseits den eigentlichen Schmerz zu sehen.
hmm. auch hier bin ich härter. ich bin gar nicht so verzweifelt. ich sehe es eher so, dass auch ICH mal an die reihe kommen darf. ich hab mein leben lang den schwarzen peter bekommen, war zu lieb und zu nett und hab alles mit mir machen lassen. der kleinste windhauch hat mich umfallen lassen, weil ich nie stabil genug geworden bin, weil die anderen immer bevorzugt waren. aber ich war immer gleich am aufstehen, sofort. ich hab mir durch die ganzen narben eine art schutzmantel angedeihen lassen, und wenn ich wieder umgeworfen werde, dann tut mir das nicht mehr viel. es ist halt so, dass ich umfalle, aber gleich wieder aufsteh.

dass meine kinder genau in dieser phase, wo ich fast unverletzbar bin, groß werden, tut mir irgendwie leid. sie sind schon mit einer gewissen härte meinerseits konfrontiert.

ich seh mich natürlich schon leid, wenn andere kinder sich bei den mamas anlehnen und liebe sachen wie "du bist die beste mama der welt" sagen, aber bei mir ists halt anders, und ich wundere mich ja auch nicht, weil ich eben auch nicht gerade super bin.

aber ich mach mich da nicht fertig.

es ist immer ein umfallen, wie gesagt, ein einklinken in die neue situation, und dann gehts einfach weiter.
es ist wie es ist. bei den kindern hats andere dimensionen, aber das kleine spielt halt ins große rein.

so wie ich auch sage, gut, die nachbarn haben eine ablehnende haltung mir gegenüber, dann kommt aber gleich dieses "na dann eben nicht".

und fast so verhält es sich mit den kindern. was kämpfe ich denn da lange und lass mich deppert behandeln?? natürlich wärs für die kinder schöner, hätten sie eine mama die ständig da steht mit offenen armen.

ich steh ja auch so da, aber wenn ich dann gleich wieder eine drüber bekomm, verschließ ich mich halt. beim buben ist die toleranz viel größer, er gibt mir ja auch was von sich. dürfen mütter eigentlich erwarten, dass sie von den kindern auch was bekommen??
 
Zurück
Oben