mein chaotisches leben. ende in sicht?

bergfrau

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1. Lebensjahr:

Meine Geburt, am 11. August 1975, 4.00 uhr Morgens, in Papas Bett mit einer Hebamme.

Sternzeichen Löwe/ Aszendent auch Löwe

Vorherrschender Planet in der Geburtsminute: die Sonne (Feuer, Feuer, Feuer)

Augenfarbe blau

Gewicht bei der Geburt: Viereinhalb Kilos.

Angeblich werde ich wenn ich schreie einfach in ein anderes Zimmer gestellt.

Hab ich später von einer Nachbarin erfahren.

4. Lebensjahr:

Ich bekomme ein Brüderchen.

Wir halten fest zusammen und wollen mit Papa leben, falls Mama und Papa sich scheiden lassen.

Mama schreit immer rum bis sie heiser wird, und ich ertrage den Holz-Teppichklopfer am nackten Arsch einfach nicht mehr.

(sie sind heute noch verheiratet und inzwischen vertragen wir uns ganz gut –

nach einer Familienaufstellung mit 21 haben wir uns versöhnt )

7.Lebensjahr:

Volksschule, lange braune Locken, etwas schüchtern,

lerne Radfahren, sehe Zwerge und bin mir sicher, daß sie mit mir gesprochen haben,

keiner glaubt mir. Intensive Träume, dominante Mutter, Bettnässen bis zum 12. Lebensjahr, Harninfektionen und Blasenentzündungen,

komme deswegen zu den barmherzigen Schwestern nach Linz (obwohl mehrere Ärzte meiner Mutter sagten,

daß es an ihrer dominanten Art läge, daß ich ins Bett mache und dauernd mit der Blase Probleme hätte)

und es wird eine Harnröhren-Erweiterung an mir vorgenommen.

Das hab ich heute noch dunkel in Erinnerung- dunkel im wahrsten Sinne des Wortes, ich weiß noch,

daß ich panische Angst hatte, fühlte mich alleine, es war dunkel, es tat weh…..

Ich nage an meinen Fingernägeln bis die Finger bluten. Das ist mir übrigns geblieben, allerdings immer wenn ich schwanger wurde hatte ich vorübergehend lange Fingernägel.

9. Lebensjahr:

Ein Nachbarjunge belästigt mich mehrere Monate lang sexuell-

ich schreibe es in mein Tagebuch, Mama liest es und-

….glaubt mir nicht. > Vertrauensbruch.

12. Lebensjahr:

Ich bin zum ersten Mal verliebt in einen Jungen aus einer anderen Klasse.

Mama kriegt es raus, verbrennt sein Foto und beschimpft mich als Hure.

14. Lebensjahr:

Kloster-Internat

Ich beginne heimlich zu rauchen und treffe mich heimlich mit Jungs,

bin der absolute Liebling der Oberschwester, sie schreibt mir Jahre später noch Weihnachtskarten

und erzählt mir, daß sie früher mal mit einer Harley Davidson gefahren ist. Ich liebe sie.

Ich trage Lederkappen, Fldermaus-Pullover in grell-grün, Overknees und Jeans- Minis,

grüne Fingernägel und Stachel-Lederbänder.

Schwärme von Amerika und Harley Davidsons und Punks.

15. Lebensjahr:

Kellner-Lehre in einem Haubenlokal begonnen.

Berufsschule,Alkohol, Partys, Fortgehen, Leichte Drogen.

Immer in einer Welle aus Alkohol und Drogen.

Realitätsverlust.

Keinen Sinn für Gefahr. Alles ist nur Spaß und Spiel.

Dann die Vergewaltigung…..

Ich fühle mich alleingelassen.

Keine Freunde, kein Vertrauen zu irgendwem, ich behalte es für mich.

16. Lebensjahr:

Ein Jahr lang „verbrauche“ ich Männer.

Ich hasse sie und kann nicht ohne sie- ich will Liebe und gebe Wut.

Ich nehme Männer nicht mehr ernst.

Kenne keine Gefahr mehr.

Ich weiß, daß sie schwach sind. Daß sie töten.

Daß sie Frauen tot machen innerlich.

Autostoppen Nachts, Rumfahren, betrunken mit wildfremden Typen,

kiffen mit irgendwelchen Kerlen, Alkohol bis zum Umfallen.

Kaum Schlaf. Keine echten Freunde. Nur Saufkumpels. Und diejenigen die mich im Bett haben wollen.

17. Lebensjahr:

Ich bin verlobt.

Hab einen gefunden, der ein richtiger „Kuschelteddy“ ist.

Wir fahren Vespa, sind glücklich.

Dann erwische ich ihn mit einer anderen als ich von der Berufsschule heimkomme.

Ich bin am Boden zerstört und bettle ihn an, zu bleiben. Er geht, sagt, daß ich klammere.

17.-18. Lebensjahr:

Ich bin schwanger. Hab mich da schwer verliebt in einen.

Ich will ein Kind.

Ein Kind wäre wunderbar. Kinder sind süß. Es würde mir gehören.

Ich könnte es lieben. All die Liebe die ich nie rausgelassen hab.

Ich lasse mich tätowieren. Mein erstes Tattoo- ein Indianer-Portrait….

18. Lebensjahr:

Ich bringe mein Kind zur Welt.

Der Vater dazu existiert nicht mehr.

Ich hab ihn angezeigt wegen schwerem Betrug und Körperverletzung,

er bekam zwei Monate Haftstrafe bedingt auf zwei Jahre.

Und er muss alles zurückbezahlen, was er mir gestohlen hat.

Er hat mich in den Bauch getreten als ich im 7. Monat war.

Er ging ins Bordell während ich unser Kind im Bauch trug.

Er hinterging und belog und betrog mich.

Die Freundin die er nach mir hatte, hat er gewürgt- das stand in der Zeitung.

Ich hatte Angst vor ihm.

Im 9. Monat schmiss er Nachts betrunken Steine an mein Fenster.

Todesangst.

Die Frau nach mir zog ihre Anzeige zurück und sagte plötzlich

sie könne sich nicht mehr erinnern wie`s genau war.

Ich brachte meine Tochter alleine zur Welt.

Suchte mir eine Wohnung.

Schlagartig hörte ich auf mit Drogen, mit Partys, mit Jungs, mit Alkohol.

Ich war nur noch MAMA. Sonst nichts.

20. Lebensjahr:

Ich lebe ruhig und glücklich mit meiner Tochter in meiner eigenen Mietwohnung in meiner Heimat..

Meine Eltern sind überrascht, wie gut ich mit dem Kind klarkomme.

Die Pause tut mir gut. Meine abgenagten Fingernägel wachsen. Ich werde ruhig innerlich.

Dieses Kind verarscht mich ja auch nicht, geht nicht fremd, tritt und betrügt mich nicht,

vergewaltigt und schlägt mich nicht.

Klar komm ich klar damit.

Lerne einen lieben Mann kennen.

Der liebt nicht nur mich sondern auch das Kind.

Er wickelt, er wäscht, er macht Fläschchen,

er schlägt mich nicht. Er schreit nicht. Er säuft nicht.

Er versteht mich. Er liebt mich.

21. Lebensjahr:

Wir heiraten.

Ich bin wieder schwanger.

Diesesmal soll alles ander werden.

Es wird ein Sohn.

Er wird Eltern haben.

Er soll in Liebe aufwachsen.

Ich beginne zu malen, zu dichten, mache meine erste Ausstellung mit den Bildern.

Ich mach den ersten Grad in Reiki und beginne mich für spirituelle Dinge zu interessieren.

Bin ein Vogel im goldenen Käfig des Hauses der Schwiegereltern.

22. Lebensjahr:

Ich bin glücklich.

Der Mann ist ein toller Mann

Die Kinder sind süß und gesund

Ich lebe im Haus der Schwiegereltern und soll nur noch Hausweibchen sein.

Mir wird das zu langweilig.

Ich mache Schamanismus-Seminare, fliege nach Canada, mach Ausstellungen,

dichte, schreibe, fotografiere….usw….

23.-26. Lebensjahr:

Wow- das geht dahin: Schamanismus-Seminare, Workshops an Schulen, Behindertenheimen, in Kindergärten, Eltern-Kind-Zentren, Mitglied im Kunstzirkel A3 der Galerie Wallisch in Eferding, die Zeitungen schreiben über mich, ich gewinne einen Fotowettbewerb, treffe Schamanen aus der Mongolei und aus Canada, finde wirklich tolle Freunde, lerne Leute kennen, schaff das mit den Kindern total gut, bin voll motiviert und inspiriert und meine Energie verstreut sich in alle Richtungen, ich mache einfach ALLES.

Mein Mann ist der Beste den ich finden konnte. Meine Kinder gehen in Montessouri-Kindergärten.

Mein Inuit-Freund Augiak initiiert mich zur Schamanin.

26. Lebensjahr:

Alles durcheinander.

Mein Mann hat einen Typen ins Bett geholt nachdem er betrunken aus einer Bar nach Hause kam.

Er stellt fest, daß er Bisexuell ist und ich kann`s kaum glauben, daß er das macht.

Ist er schwul? Ich versteh die Welt nicht mehr.

Wir führen ein Jahr lang eine Dreierbeziehung.

Besser so, als alles aufgeben.

Ich beginne wieder zu trinken, gehe wieder fort.

Mein Mann wird eifersüchtig, weil ich nur mit seinem Freund über alles reden kann.

Immer öfter unternehmen wir was gemeinsam, reden über alles, er entwickelt sich zum besten Freund für mich.

Es entsteht Streit. Heimlichtuerei. Keiner soll was erfahren. Die Schwiegereltern auch nicht.

Die Kinder schon gar nicht.

Ich bin fix und fertig- wie soll ich da rauskommen ohne die Ehe hinzuschmeissen?

Eines Tages: Schamanenkrankheit?

Die Geister schreien mich an und schimpfen mich.

Ich nehme 6 Kilos in zwei Tagen ab, fühle mich so schwach, daß ich kein Glas mehr heben will/kann.

Habe Fieber. Träume intensiv. Habe Visionen.

Ich soll schamanisch leben. Sagen sie.

Aufhören mit Alkohol, mit Drogen, ich soll heilen. Dafür bin ich da.

Die Fledermaus in der Geistwelt flattert um mich und kreischt mich an. Es tut weh….

OK, ich verspreche, zu tun, was sie von mir wollen.

Ich weiß, daß es das beste ist für mich.

27. Lebensjahr: Scheidung.

Auszug.

Die Hölle.

Mein Sohn leidet, weil er seinen Papa vermisst.

Meine Tochter leidet weil sie ihren Ersatz-Papa vermisst.

Ich leide, weil ich so glücklich war und weiterhin glücklich sein wollte.

Weil ich mich als Rabenmutter fühle.

Rückzug mit dem gemeinsamen Freund, in ein Haus am Berg oben, weit weg von allem.

Natur pur.

Stille.

Leider säuft der Freund und wir kriegen Probleme.

Er schreit rum.

Macht sich selbst schuldig für unsere Scheidung, für das ganze Desaster.

Er hatte nie zuvor eine Freundin und jetzt gleich zwei Kinder dazu.

Es wird ihm alles zu viel, er ist streng katholisch und glaubt,

daß er ein Sünder wäre

„du sollst nicht begehren Deines nächsten Weib, Du sollst nicht Ehe brechen“, usw….

Die Kinder haben Angst.

Ich habe Angst. Wo soll ich hin?

Eines Nachts schneidet er sich die Pulsadern auf- ich flüchte mit den Kindern.

Es wird zu gefährlich.

Kann vorübergehend mit den Kindern bei meinen Eltern einziehen.

Ein riesiges schwarzes Loch.

Wer bin ich? Was bin ich?

Wohin geh ich?

Aber die Geister sind da und helfen mir.

28. Lebensjahr:

Wieder in der Heimat. Opa ist gestorben.

Er begleitet mich jetzt in der Geistwelt.

Ich hab eine eigene Wohnung mit den Kindern.

Im Paradies. Höhlen, der Fluss, Berge, Schluchten, Wiesen, Bäume um uns herum.

Neu-Anfang.

Die Geister wollen daß ich mich Schamanin nenne.

Ich mache Seelenrückholungen und Extraktionen.

Dann wieder ein Mann.

Diesesmal Manipulation, schwarze Magie, Ausnutzen, Fremdgehen.

Schon wieder.

Nach nur einem Jahr: Nervenzusammenbruch.

Gedanken an Selbstmord.

Das kann doch nicht sein.

Sind Männer alle Arschlöcher?

Ich bitte einen Freund und Schamanen um Hilfe.

Er behandelt mich.

Ich schmeisse den Kerl raus

Trotz allem verzeihe ich den Männern und lade den leiblichen Vater meiner Tochter zu einem ersten Treffen

Meine Tochter lernt ihren Vater endlich kennen.

Regelmässiger Kontakt entsteht.

Ich bin froh drum.

Sie soll wissen, wo sie herkommt.

Super Kontakt zu meinem Ex-Mann der die Kinder BEIDE regelmässig holt

und wir können wieder normal miteinander reden.

29. Lebensjahr:

Ich will leben.

Schreibe ein Buch- Gedichte der Verzweiflung, Trauer,

Misstrauen, Angst….

Ich kann alleine leben.

Ich bin stark genug.

Ich gehe diesesmal nicht.

Die Wohnung gehört mir.

Es geht uns gut.

30.Lebensjahr:

Das beste Jahr meines Lebens.

Ein Mensch der gut zu mir ist.

Ein Mann der 10 Jahre jünger aber so voller Weisheit und Wärme und Herzlichkeit ist.

Er schlägt mich nicht. Er trinkt nicht. Er betrügt mich nicht. Gar kein Interesse für sowas.

Er nutzt mich nicht aus.

Meine Seele kanns nicht fassen.

Sie traut dem Frieden nicht.

Eifersucht auf alles und jeden.

(Sicherheitshalber)

Ich habe Angst ihn zu verlieren, obwohl es garkein Thema ist.

Er nimmt mich so wie ich bin.

Mit allem drum und dran.

Er will heiraten.

Will noch ein Kind (das letzte)

Ich weiß, daß ich auch alleine überleben könnte.

Keine Abhängigkeit mehr.

Keine Manipulation mehr.

Er lässt mich wie ich bin.

Hängt sich nicht dran.

Die Kinder fassen Vertrauen.

Langsam öffnet sich mein Herz.

Meine Seele hat noch immer Angst.

Wir verloben uns.

Mit diesem Menschen will ich ein Leben lang zusammen sein.

Er ist es.

Er braucht mich nicht um stark sein zu können.

Ich brauche ihn nicht um stark sein zu können.

Jeder behält seine Kraft für sich und ist stark aus sich heraus.

Eine tolle Verbindung.

Ich erwache wieder und bringe mein drittes Buch heraus.

Mache wieder Seminare.

Schreibe, schreibe, schreibe.

Nächstes Jahr wollen wir heiraten.

Ich lebe.

Ich habe alles erlebt.

Ganz oben

Und ganz unten

Ich bereue NICHTS.


PS: ich bin im Momnt schwanger zum dritten Kind und werde mich danach unterbinden lassen.
Wir werden im Juni nächstes Jahr heiraten. Das Kidn wird Anfang Mai zur Welt kommen.

bergfrau
 
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AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Liebe Bergfrau,

ich schreibe dir zu deinem Beitrag, weil er mich sehr berührt hat!!! Ich habe ähnliche Dinge "durch" gemacht. Bin nun ebenfalls Mutter dreier Kinder! Ich wünsche dir Kraft, soviel du brauchst. Eine Zukunft mit diesem Mann und auch alleine weiter stark zu sein! Liebe für dich und eine Kinder! Finde deinen Eintrag wundervoll! Alles Liebe
Claire:liebe1:
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

liebe claire, danke für deine liebe antwort und für deine guten wünsche!
ja, ich glaub es ist wichtig, immer zu wissen, daß man auch allein gut leben kann.
daß man keinen mann BRAUCHT um glücklich sein zu können.
es ist auch alleine ganz schön.
diese abhängigkeit kann einen fast umbringen, wenn man plötzlich verlassen wird.

ich schau gleich mal, was du so geschrieben hast.

herzliche grüsse,

bergfrau
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Liebe bergfrau,

du hast in deinem Leben erfahren müssen, daß es nur einen gibt auf den du dich wirklich verlassen kannst und daß bist du selbst.

Manche Menschen müssen einen langen Leidensweg gehen, bis sie bei sich selbst ankommen.

Man sagt, daß Gott die die er am meisten liebt, dieses Schicksal auferlegt, weil sie merken sollen, wie stark sie sind und daß sie eine Aufgabe im Leben haben.

Du wirst lernen ob du aus der Bedürftigkeit heraus dir einen Mann suchst oder jemanden der dir wirklich gut tut und eine Bereicherung für dich ist und nicht eine Gefahr.

Ich wünsche dir, daß du auch eine starke Schulter findest die dich aushält und an der du dich anlehnen kannst. Du brauchst einen stark in sich gefestigten Partner, der deine Kraft und auch deine Ängste und Sehnsüchte aushält.

Alles Liebe

Laura
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

danke laura, deine antwort find ich wunderschön- und werd sie mir ausdrucken und mehrmals durchlesen.
ich musste schmunzeln, als ich deinen letzten satz las.
denn diesen gefestigten mann hab ich witzigerweise vor einem jahr in meinem partner gefunden, der allerdings um 10 jahre jünger ist als ich.
so eine ruhe und klarheit hatte ich in meinem ganzen leben nicht.
und manchmal weiß ich einfach, daß er sowas wie ein engel sein muss.
er sagte mal zu mir: "ich bin nur da, damit es dir gut geht" - und in dem moment hatte ichb wirklich das gefühl hinter ihm würde ein engel stehen, der das DURCH meinen freund sagt. ich hatte gäsnehaut in dem moment.

wir heiraten nächstes jahr und ich bin schwanger.
und ich fühle mich, als hätte ich endlich einen hafen gefunden.
als wäre ich endlich den stürmischen lebenswellen entkommen und hätte nun sicherheit und ruhe.
aber mit einer tiefen gewissheit weiß ich jetzt, daß ich es auch ohne ihn schaffen würde- bisher hab ich`s ja immer geschafft.
ohne dieses wissen hätte ich mich niemals auf ein drittes kind eingelassen.

herzgrüsse dir,

bergfrau
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Liebe bergfrau,

vielleicht noch ein Tipp für die Zukunft. Achte darauf, daß du nicht in die Täter / Opferrolle kommst.

Wichtig ist, daß du dich rechtzeitig abgrenzt gegen, daß was du nicht willst.

Ich finde es wunderschön, daß du nach alldem, wirkliche Liebe erfahren darfst.

Das wird dir helfen, diese Traumata zu überwinden und kann dich bis in die tiefsten Zellen heilen.

Alles Liebe Laura
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

liebe bergfrau!
du scheinst ja schon mehrere gipfel erklommen zu haben ;-))) ich fand es ganz berührend dein leben so aufgelistet zu sehen, mit einigen absätzen zum verschnaufen darin.....
wir lernen und lernen...all das was du erlebt hast, hat dich zu dem menschen gemacht der heute geliebt wird und nochmals schwanger ist...du wärst nicht du, ohne dem erlebten....
ich wünsche dir weiterhin die kraft und liebe die dein leben schon solange begleitet....
lg claudia
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

oh ich hab erst jetzt hier wieder reingeschaut. ich dank euch ganz herzlich für eure lieben antworten!!!!!
:-)

bergfrau
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Hallöchen liebe Bergfrau

deine Lebensgeschichte hat mich zu tiefst berührt ... ich heul grad wie ein Schlosshund, weiß nicht warum ... u.a. auch, weil ich grad Probleme mit meinem Freund hab, weil ich Probleme mit mir selbst hab ... und na ja ...

Du bist ein wunderbarer, bewundernswerter Mensch, und ich glaube, du hast sooooo viel mehr Menschliches in dir, als so manch andere Leute mit einem behüteteren und "einfacheren" Leben.

Es ist sooo traurig, daß manche Menschen soo viel aufgebürdet bekommen. Dem einen passiert rein gar nix, führt so ein Bilder-Buch-Leben, und die anderen scheinen von einem Tief, ins nächste Hoch, dann wieder Tief ... u.s.w. zu gelangen. Es muss einfach ein tiefgründigerer Sinn dahinter sein.

Eine Lebensaufgabe - die du wunderbar meisterst und bestimmt noch meistern wirst. In dir steckt eine unglaubliche Kraft, und deine Engel sind an deiner Seite.

P.S. und ich glaube auch, daß du wirklich eine gute und sehr kreative Künstlerin bist ;-)))

Ganz ganz ganz liebe Grüsse, Glückseeligkeit und Hoffnung von
MonyPenny
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

liebe bergfrau,


wieviel "leben" kann denn überhaupt platz haben in so einer zeit??

eine sehr ergreifende geschichte allemal!!!

ich hab soo gehofft, dass die geschichte einen guten ausgang erzählt und
es sieht so aus, als hättest du den durchbruch wirklich geschafft. dafür freue ich mich so für dich!!
Man sagt, daß Gott die die er am meisten liebt, dieses Schicksal auferlegt, weil sie merken sollen, wie stark sie sind und daß sie eine Aufgabe im Leben haben.

Du wirst lernen ob du aus der Bedürftigkeit heraus dir einen Mann suchst oder jemanden der dir wirklich gut tut ......
danke für diesen wunderschönen beitrag, laura

lg an euch
chira
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

den guten ausgang der geschichte hab ich heute zum ersten mal per ultraschall sehen können.
eine kleine springbohne mit beinchen und ärmchen und köpfchen und nase und augen und fingerchen... sooooo süß.
bin ganz hin und weg.
und mein schatz war dabei und wir haben beide fast geheult vor freude.
ich glaube die schönste zeit in meinem leben kommt jetzt.
und jetzt weiß ich sie auch richtig zu schätzen.
und ich bin unheimlich dankbar dafür, daß ich das jetzt so erleben darf.

das leben ist ein wunder.

wirklich.


bergfrau
 
AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Liebe Bergfrau

Ich finde Deine Lebensgeschichte sehr berührend und bewegend. Ich bin noch ziemlich jung und mir wurden (bisher) nicht allzu schwere Steine in den Weg gelegt. Ich bin der Meinung, dass man im Leben keine Aufgaben gestellt bekommt, welche man nicht lösen kann, manchmal braucht man ein wenig länger um daraus zu lernen und manchmal nicht. Ich finde es toll, dass Du nicht aufgegeben hast und nun zu Deinem Glück gefunden hast. Sieh es als ein Teil von Dir, ohne dem Du nicht geworden wärst, was Du nun bist.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie von ganzem Herzen viel Glück =)
 
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AW: mein chaotisches leben. ende in sicht?

Was fuer eine schoene, traurige, unfassbare und nachdenkliche Geschichte Bergfrau. Danke fuers Vertrauen mitzuteilen :)
 
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