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Meine Lehre

Dieses Thema im Forum "Beruf und Berufung, Schule und Studium" wurde erstellt von Lichtfunken, 22 August 2006.

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Ist Euer Beruf nur ein Beruf oder eine Berufung?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 13 September 2006
  1. Leidenschaftliche Berufung

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. Berufung

    50,0%
  3. Brauche einfach das Geld

    25,0%
  4. Nur so ein Beruf

    25,0%
  1. Lichtfunken

    Lichtfunken Guest

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    Hallo Leute!

    Ich habe meine Lehrabschlussprüfung im Bereich Köchin absolviert und habe leider nur das Fachgespräch bestanden. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich Fleisch in Übermengen gegessen und ich bin ja auf einem Bauernhof aufgewachsen und jetzt bin ich Vegetarier und koste auch kein Fleisch mehr. Einerseits tun mir die Tiere leid und dann vertrag ich dieses Fleisch auch nicht mehr, ich bekomme dann Zustände!

    Meine Lehre ist Ende August aus und ich kann bis Ende Dezember dort bleiben. Ich weiß auch noch nicht, was ich nachher mache. Warhscheinlich in einem vegetarischen Restaurant arbeiten, was aber gar nicht so einfach in Österreich ist. Oder vielleicht eine Lehre im Bereich EDV/PC machen oder etwas, was mich interessiert. Aber zuerst brauche ich eine Lehrabschlussprüfung, ich habe nur viel Panik und Angst davor und weiß gar nicht, wie ich das in den Griff bekommen soll. Im Oktober habe ich die 2.Chance auf die Lehranschlussprüfung, da gibt es vielleicht Wiild, weiß es aber nicht, und ich habe gar keine Ahnung davon!

    Wie ergeht es Euch, oder wie ist es Euch ergangen? Habt ihr auch Probleme gehabt und liebt ihr Eueren Beruf? Oder geht ihr nur für das Geld arbeiten, was macht ihr beruflich?
     
  2. Die Suchende

    Die Suchende Well-Known Member

    AW: Meine Lehre

    Lieber Lichtfunken,

    deine Zweifeln kann ich nur sehr gut nachvollziehen...

    Als Kinder haben wir ein Bild vor Augen, dass wir alles erreichen können, alles machen können, dass uns die Welt zu Füßen liegt... Kaum im Berufsleben angekommen werden wir in einer von wirtschaftlichkeit geprägten Welle überrollt.

    Bei mir war es damals so, dass ich auch überhaupt keinen wirklichen Berufswunsch vor Augen hatte und in meinen Beruf eher "reingerutscht" bin. Ich bin von Hause auf Bürokauffrau und habe fast zehn Jahre in einem Zeitungsverlag gearbeitet. Ich habe diesen Job manches Mal sehr gerne gemacht, manches Mal na ja... und es gab Tage, da habe ich die Arbeit und alles was damit zusammenhing gehasst...

    Bis mich meine wirklich Berufung gefunden hat. Ich bin im Moment im Erziehungsurlaub zu Hause. Und hier habe ich das Gefühl angekommen zu sein. Allerdings nur zeitlichlich begrenzt, irgendwann werde ich mich wohl wieder in die Arbeits-Welt hinauswagen (müssen).

    Ich bewundere Menschen, die von sich aus sagen, im Beruf auch die Berufung gefunden zu haben. Aber diese Menschen gibt es nicht allzu oft, es gibt überall einen Haken.

    Deswegen habe ich versucht, mich nie über meinen Beruf oder meine Arbeitsstätte zu definieren - meine Leidenschaft gehört einfach anderen Dingen, für die es kein tägliches Brot gibt.

    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Glück für die zweite Prüfung. Auch wenn du nicht im Beruf bleiben solltest, ich denke dennoch es ist wichtig, eine abgeschlossene Ausbildung zu haben.

    Kannst du es dir denn finanziell überhaupt leisten, eine andere Berufsauswahl zu starten?

    Alles Gute.
     
  3. Lichtfunken

    Lichtfunken Guest

    AW: Meine Lehre

    Hallo Die Suchende!

    Danke für Deine Antwort!
    Bei uns in der Arbeit passt ja das Arbeitsklima auch nicht. Natürlich ist ein Abschluss wichtig, ich fürchte michnur so sehr davor!

    Ob ich es mir finaziell leisten kann? Wieso nicht, wenn ich eine andere Lehre machen will?

    Schöne Grüße:)
     
  4. Die Suchende

    Die Suchende Well-Known Member

    AW: Meine Lehre

    Hallo lieber Lichtfunken,

    Ja klar, dass macht es natürlich umso schwerer. Die meisten Probleme, die ich auf der Arbeit hatte, hingen auch damit zusammen. Und man verbringt schließlich viel Zeit mit seinen Kollegen und Vorgesetzten. Wahrscheinlich mehr Zeit als mit seiner eigenen Familie. Ich habe die Zeit gut "überlebt" weil ich mir immer sicher war, dass die Arbeitszeit ja nur begrenzt ist, und ich irgendwann einmal Mutter sein wollte und (wenigstens für 3 Jahre) zu Hause bleiben würde.

    ich drücke dir ganz fest die Daumen, wird schon klappen! :umarmen:
    Na, ich dachte daran, dass ich keine neue Ausbildung machen konnte, weil ich seitens meiner Eltern keine Unterstützung erwarten konnte. Und für die Ausbildung die mich interessiert hätte, da hätte ich auf eine Schule gehen müssen. Und ich weiß nicht, ob es dafür eine staatliche Förderung gegeben hätte, weil ich einen "sicheren" Beruf nach meiner Ausbildung hatte...

    Ich wünsche dir alles Gute und halte mich auf dem Laufenden.
     

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