was macht es sooo schwer?

mikulasek claud

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:confused: wenn ich mir die beiträge so durchlese finde ich es immer wieder bemerkenswert, wieviele gute hilfestellungen kommen und wieviel veränderung hier möglich ist! trotzdem stelle ich mir die frage:
was ist so schwer daran professionelle hilfe anzunehmen?
was ich immer wieder höre ist: ANGST vor einem fremden sein leben auszubreiten,
nicht als "krank" gelten zu wollen!
und das kostet soviel und dauert ewig!
da ich in einem "beratenden" beruf bin, würde mich brennend interessieren was ich verbessern könnte, weil ich es sehr schade finde, mein wissen nicht an mehr menschen weitergeben zu können :stickout2
freue mich über viele antworten
claudia
 
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Hallo Claudia,

interessantes Thema das du da ansprichst.
Ich persönlich kann dir keine Antwort darauf geben, weil es mir nicht schwer gefallen ist mir Hilfe zu holen.
Im Gegenteil, ich spürte sofort als die Probleme begannen, dass ich da alleine nicht weiter komme.
Und da hatte ich keinerlei "Hemmungen" in Therapie zu gehen!

Ich habe aber eine Frage an dich:
was genau und wozu möchtest du denn etwas verändern?
Wer zu dir kommt, hat sich doch schon entschlossen Hilfe anzunehmen!?

Viele Grüsse
Rucola
 
Hallo Claudia,

kann es daran liegen, daß viele Betroffene in Wahrheit gar keine Hilfe wollen??? Ein sehr lieber Mensch, der sich sehr viel mit dieser Materie beschäftigt, hat mal zu mir gesagt, daß er den Eindruck hat, daß sich viele einfach nur durch Austausch mit Gleichgesinnten "in ihrem Leiden bestärken lassen wollen" und kein WIRKLICHES INTERESSE daran haben, das Leiden abzustellen - vielleicht weil sie noch nicht so weit sind???

Außerdem, denk' ich mir, muß es einfach "passen" - die Menschen, welchen Du helfen kannst, finden auch zu Dir!!!

Liebe Grüße
Clouds
 
Hallo Claudia,

ist wirklich eine gute Frage! Ich bin auch annähernd in einer beratenden Tätigkeit und find's auch schade, dass so wenige die angebotenen Hilfestellungen nicht nutzen. (bin im Suchtsbereich)
Vielleicht braucht unsere Gesellschaft ja noch ein wenig Zeit um mit Poblemen zu einem Professionisten zu gehen. Ich glaub, viele haben ein Problem damit sich Probleme einzugestehen. Heile Welt ist ja viel besser... Allerdings nicht real! Wer zu einem Therapeuten geht, wird schnell als "Gestörter" ect. abgestempelt. Das macht es Betroffenen natürlich nicht leichter.
In den USA ist es ja gang und gebe sich fremde Hilfe zu holen. Vielleicht kommt das ja bei uns auch noch - die Hoffnung lebt! Man muss dem Ganzen vielleicht nur Zeit lassen.
Aktiv ändern kann man daran, glaube ich, nicht so wirklich etwas. Man kann nur versuchen anderen zu sagen, dass sie nicht alleine Probleme haben, sondern dass jeder sein Paket herumträgt. :autsch:

Liebe Grüße

Atanua
 
Hallo Claudia,

schließe mich Rucola an, interessantes Thema.

Du fragst:

was ist so schwer daran professionelle hilfe anzunehmen?

Nun einige der Gründe hast du schon selbst benannt. Diesen Gründen kann ich allen zustimmen
Und die Liste könnte ich dir, aus meinen eigenen Erfahrungen die ich mit Professionellen gemacht habe, noch um einiges Erweitern.
Auch ich habe mir vor über 20 Jahren das erste Mal Professionelle Hilfe holen wollen, weil ich auch gemerkt habe dass das alles alleine nicht zu bewältigen sei.
Was ich da seinerzeit erlebt habe hat mein Schweigen nochmals um fast 20 Jahre verlängert.
Das grauenhafteste Erlebnis nach dem ich mit einem Profi über meinen Sexuellen Missbrauch sprach war die Frage >und wann geben sie endlich zu dass es ihnen auch Spaß gemacht hat<

In den letzten Jahren musste ich mehrfach zu so genannten Professionellen und wieder ein Grauen. Alleine die "Überprüfung" Medizinischer Dienst und Gutachter sind so eine Sache für sich. Eigentlich nur für psychisch Gesunde zu bewältigen.
Arroganz, entwürdigendes Verhalten ect ect. Die Suche bei Nichtprofessionellen (Heilpraktiker / Esoterik ) das Gleiche in grün.

Vor nun einem Jahr ist es dann doch noch geschehen und ich habe Hilfe bei Professionellen, die aber wiederum nicht bei der Krankenkasse anerkannt werden obwohl sie ausgebildet sind, gefunden.
Nun ich muß selbst bezahlen, aber das ist es mir Wert, außerdem wird dort Einkommensabhängig berechnet. Somit kann ich es mir auch leisten. Sehr fair und einfach klasse Umgehensweise.

Dort bin ich endlich auf Verständnis, Mitgefühl und Achtung meiner Person, meines Leidenweges gestoßen.
Dass wiederum hat es ermöglicht mein Vertrauen, in Therapeuten, das mittlerweile durch die grauenhaften Erfahrungen in der Vergangenheit mehr als erschüttert war wieder zu gewinnen. Ich fühle mich dort nun wohl und sicher.
Es geht voran.

Was hier im Forum passiert ist etwas ganz besonderes.
Es ist hier sehr menschlich. Ich erlebe dass hier sehr mitfühlend miteinander umgegangen wird. Von kleinen Ausnahmen abgesehen.

Es wird sich gegenseitig Mut gemacht. Kleine Erfolge werden wahrgenommen und beachtet.
Ich find es einfach schön.
Das ist etwas was mir bei den „Profis“ total gefehlt hat.

Ich glaube in einem der Bücher von L. Hay, kann aber auch ein anderer Autor gewesen sein, habe ich gelesen, holen sie ihr inneres Kind dort ab wo es jetzt steht. Das kann in der frühen Kindheit in der Pubertät oder später sein.

Auf Therapeuten oder Berater bezogen holen sie ihren Patienten oder Klienten dort ab wo er jetzt steht.

Einem Blinden sagt man auch nicht ach sieh doch ist das Rot des Sonnenunterganges nicht wunderschön. Oder stell dich nicht so an wenn du dich genug anstrengst kannst du schon sehen wie schön es ist.

Und so ist es mit den psychisch Kranken oder Problembelasteten Menschen.
Einem verängstigten Menschen der voller Angst steckt zu sagen >stell dich nicht so an du brauchst doch vor ... keine Angst zu haben<.
Den kann man auch gleich alleine lassen.
Denn zu der Hilflosigkeit nicht alleine zu Recht zu kommen mit der Angst, die ja bereits da ist, kommt noch das Gefühl des Versagens dazu. Nicht gut.
Oder die Erwartungshaltungen und Geduld Seitens des Profis. Ich denke da gäbe es auch viele die an sich arbeiten müssten.

Vielleicht gibt es zu viele Professionelle denen die gelebte Erfahrung fehlt. Sei es durch eigenes Betroffen sein oder erleben im Bekannten und Freundeskreis.

Vielleicht muß es aber insgesamt noch zu einem Umdenken kommen denn in unserer Gesellschaft hat man zu funktionieren und das möglichst perfekt.
Wenn schon krank dann doch bitte was Sichtbares.

Und vielleicht kann in so einem Forum so viel bewegt werden da viele aus eigener gelebter Erfahrung sprechen.


Was nun deine Arbeitsweise anbelangt nun die kenne ich nicht kann also gar nicht sagen was du bei dir verändern könntest.

Hast du denn wirklich das Gefühl dass du was ändern musst?


Liebe Grüße Michi
 
an alle!
danke für die antworten die ich bis jetzt erhalten habe - sind schon toll.
was ich an der ganzen sache schade finde, ist wenn ich sehe wie sich menschen, speziell paare "abmühen" bei den mustern die sie aufgebaut haben. (gilt aber auch für einzelne) ich habe schon sooft gehört - wäre ich nur früher gekommen, ist ja gar nicht schlimm und auch noch einfach umzusetzen!
vielleicht wie bei einem elektroschaden, wo man selbst etwas repariert und irgendwann dann doch den elektriker holt und sagt: "so einfach war das?"
und wie hier auch schon gesagt wurde, in amerika wird das ja auch in einigen filmen gezeigt das man sich hilfe holen kann - bei uns ist es halt noch "schlimm" behaftet....eine klientin hat einmal zu mir gesagt: ich leiste mir dich wie, andere eine nageltante und außerdem werden probleme gar nicht mehr so groß! das war eines der schönsten komplimente für mich :stickout2
ich dachte hier, könntet ihr mir sagen, was euch angst nehmen würde und ob geld auch eine rolle spielt! (tut es natürlich - aber welche)
therapien werden ja meistens gezahlt und lebensberatung und aufstellungen nicht!
aufjeden fall danke für eure bisherigen antworten :stickout2
claudia
 
hallo Claudia,

dein Thema lässt mich irgendwie gedanklich noch nicht los.


.... mein wissen nicht an mehr menschen weitergeben zu können

Wie sieht es aus mit Werbung für dich und deine Arbeit.
In Tageszeitung oder als Infoblätter / Flyer in Geschäften Apotheken oder bei der Gemeinde auslegen.
Info Abende oder "Schnupperkurse" anzubieten.
Weiß ja nicht was du in der Richtung schon unternommen hast.

Das wären doch vielleicht Möglichkeiten durch die du noch mehr Menschen erreichen könntest.

was ich an der ganzen sache schade finde, ist wenn ich sehe wie sich menschen, speziell paare "abmühen" bei den mustern die sie aufgebaut haben. (gilt aber auch für einzelne) ich habe schon sooft gehört - wäre ich nur früher gekommen, ist ja gar nicht schlimm und auch noch einfach umzusetzen!
Natürlich ist das schade sich das mit anzusehen.
Kann doch aber sein dass es mit zu dem Lernprozess der Paare und Einzelnen gehört genau dass erst durch zu machen.
Um daran zu wachsen und zu reifen.
Die Aussage stimmt schon - wäre ich nur früher gekommen - aber eben aus der Sichtweise nach Beginn der Beratung oder Therapie.
Hinterher wenn man eine Zeit des Leidens durch gestanden hat und sich "endlich" Hilfe holen konnte ist es leicht zu sagen, ja wenn ich gewusst hätte das....
Es ist ja schon im privaten Umfeld schwer sich mit anzusehen wenn sich jemand so schwer tut wo doch die Lösung scheinbar greifbar nahe ist.

Ich hab mir mal vorgestellt wie es mir, wäre ich in einem Beratenden Beruf tätig, damit ginge.

Kann es sein dass es einem dann noch schwerer fällt sich so was mit anzusehen. Weil man genau weiß dass es doch eigentlich viel viel einfacher geht wenn...
Ja wenn... die betreffenden Personen weiter wären in ihrer Entwicklung.
Kann es sein dass Menschen in beratenden Berufen ein größeres Bedürfnis haben helfen zu wollen.
Und dass in den beratenden Berufen enorme Erwartungen erfüllt werden müssen. Nicht nur die von dem Klienten an den Ratgebenden
Sondern auch von dem Ratgebenden an den Klienten.

Wie geht man damit um wenn es nicht "funktioniert" hat. Ich meine wenn es nicht voran geht trotz aller Bemühungen, der Klient -will und will - ersetzbar mit - kann und kann - einfach nicht davon lassen sich gewisse Dramen immer und immer wieder "anzutun". Ich meine jetzt nicht nur die Beraterseite. Was ist mit den Erwartungen die man selbst als Mensch an den Klienten hat.


Vielleicht ist es für Beratende Menschen so, dass sie wie ein Gärtner geduldig, womöglich noch geduldiger als geduldig abwarten müssen.
Bis die Zeit reif ist.

Sich sozusagen an den Spielfeldrand zu stellen und abzuwarten.
Ich könnte mir gut vorstellen dass das manchmal sehr schwer fällt.



und ob geld auch eine rolle spielt! (tut es natürlich - aber welche)


Geld spielt dabei sicher eine größere Rolle als so manch einer sich vorstellen kann. Oder Zugeben mag.
Hätte ich genug Geld würde ich mich aber Ruck zuck zu einer Aufstellung anmelden.
Hab ich aber definitiv nicht.

Mh, überlege gerade ob ich kein Geld habe weil ich nicht oder noch nicht zu einer Aufstellung soll?
oder ist es mal wieder das Mangeldenken...

Na egal darum geht’s im Augenblick ja nicht
.. denn ich glaube wenn es dazu kommen soll, Aufstellung, wird auch das Geld dafür da sein.

was euch angst nehmen würde
tja was mir in meinem Fall die Angst gemacht hat und im positiven wieder genommen hat hab ich ja geschrieben.

Um da noch mehr zu erfahren könntest du ja auch mit deinen Klienten ins Gespräch kommen und daraus vielleicht einen neues Angebot entwerfen.

Ich mein, du sprichst genau die Punkte an was deinen zukünftigen Klienten Angst machen würde und als Gegengewicht die Info was bei dir anders läuft.

Beispiel
Leistungsdruck/ Zeitdruck = bei mir Beratung ohne Leistungs- oder Zeitdruck

Angst davor nicht ernst genommen zu werden = bei mir werden sie ernst genommen und mit Achtung und Respekt behandelt, mag ihnen ihr Problem noch so lächerlich vorkommen
usw.

Für Angebote /Werbezwecke natürlich entsprechend ausformuliert.


das waren noch so meine Gedanken zu deinem Thema
jetzt ist aber genug
für heut
:)

Liebe Grüße
Michi
 
Hallo Claudia,

Hab mir gerade deine page angeschaut. Ich find das "Baumbild" ganz toll!

Ich halt dir die Daumen, dass du einen Weg findest, damit die Menschsen zu dir finden! Es ist halt nicht so einfach in diesem Bereich denk ich!

Viel Licht

Atanua
 
Hi Claudia,

ich glaub nicht unbedingt, dass Geld unbedingt eine wesentliche Rolle spielt - ich glaub, es liegt einfach daran, dass es vielen Menschen noch zu wenig besch...eiden genug geht, als dass sie ernsthaft etwas ver-ändern wollen.

Ich persönlich stecke zur Zeit ineiner AMS-Maßnahme, wo als Teil der Umschulung auch allgemeine und berufliche Neu-Orientierung mit drinnen ist, d.h. es wäre für die Teilnehmer gratis, unser Coachingangebot wahr- und an zu nehmen.

Und trotzdem wird es nicht in dem Ausmaß genutzt, wie es ihnen zur Verfügung gestellt würde. Oder auch ein Beispiel, welches ich *drüben* ausführlicher beschrieben habe.

Eine Teilnehmerin sagt, ihr Traumjob wäre, wenn sie die 10-stündig geringfügige Nebenbeiarbeit auf 20 oder 30 Stunden ausweiten könnte, was in der Filiale des Supermarktes ganz sicher nicht möglich ist.

Vor 2 Wochen komme ich in eine andere Filiale - lese am Eingang ein Plakat *Kassierin gesucht* - was in der Früh noch nicht dort hing - ich rufe die Teilnehmerin sofort an - und sie antwortet "Meinst, sollt ich da jetzt hinfahren?"

Sie hat sich bis heute nicht dort beworben - obwohl es genau der Job ist, den sie jetzt 10 Stunden pro Woche macht - und das in einer Filiale, die ca. 7 km von der entfernt ist, wo sie jetzt arbeitet.

Da war für mich persönlich jetzt mal Clouds Antwort sehr stimmig. Ich für mich halte es eben so, dass ich unterschiedliche Dinge anbiete - und immer eins davon grad mehr gefragt ist wie die anderen :-) Oder auch mal wieder was Neues *probiere*, wie es angenommen wird.
 
Danke für euche antworten!!!! (und ich hoffe es geht weiter ;-)) )

es ist ja nicht so das bei mir nichts weitergeht, aber ich eben merke ,wenn ich von meinem beruf erzähle, entweder ein "ich brauch das nicht" oder ein "angst" oder "kein geld" kommt und ich dachte mir genau hier in diesen forum kann man der frage um "wie suchst du hilfe!" gut nachgehen!!!

eine frage war, wie ich damit umgehe wenn der klient nicht so tut wie ich will? :stickout2 ich denke ich habe das glück gehabt während meiner ausbildung. da betreute ich ein jahr lang einen psychisch kranken im rahmen meines praktikums und der hat mir gezeigt, was langsamkeit und geduld bewirken kann! in der beratung geht es ja darum den anderen immer dort abzuholen wo er steht und nicht wo ich hin will :stickout2
und wäre mir jemand total unsymphatisch dann würde ich ablehnen!!!

was das geld betrifft - ich machte erst unlängst eine aufstellung zum sondertarif und am nächsten tag hatte die klientin fast 300 Euro an strafe für ihr auto bezahlt :nudelwalk

chrisTina hat auch etwas sehr wichtiges angesprochen, womit menschen die beraten immer wieder konfrontiert sind: das nicht wollen oder können der anderen und damit dann umgehen. denn nachher zu sagen - hätt ichs nur früher getan und gewußt - ist leicht!!!! aber das sind halt auch die herausforderungen die ich sooooo liebe an diesem beruf!!!

mein lebensbaum - ja auf den bin ich auch stolz. ich habe ihn in einer krisenzeit gemalt als ich das gefühl hatte, ich bin entwurzelt und weiß nicht wie und wo es weitergeht.......
krisen sind wendepunkte! und wenn die angst etwas kleiner wird kann man toll vorwärtskommen :stickout2
die hoffnung stirbt zuletzt - claudia
 
Hallochen zusammen!

Ein paar Gedanken von mir:

Machen sich denn viele Menschen Gedanken über Probleme die die seelisch/geistig/gefühlsbezogene Ebene betreffen?
Vielleicht analysieren sie ihre Psyche nicht, sondern sehen nur die Sachebene (z.B.: in der Beziehung kommt es oft zu Streit; Grund -> zu wenig Platz in der Wohnung; Lösung -> eine grössere Wohnung,....)?

Würde das nicht bedeuten, dass u.a. Deine Hilfe nie oder erst dann in Anspruch genommen wird, wenn keine andere Lösung mehr gefunden wird?

Ist dieses Forum wirklich der Platz, wo man diese Fragen effektiv und zielgerichtet klären kann? Sprichst Du die richtige Zielgruppe an?

LG **n**
 
Hallo Claudia,

ich finde es gut, dass du fragst und Antworten suchst.
Gratuliere zu deiner Website, die ich mir auch sofort angeschaut habe. (Guten Tag, Frau Kollegin).

Sicher fällt vielen Menschen Veränderung schwer und häufig (ganz und gar nicht grundsätzlich) sind Krisen der Auslöser, sich professionellen Rat zu holen.

Ich denke auch - und ganz klar -, dass unsere eigenen Überzeugungen, bei dem, was wir in unserer Praxis erleben, eine wesentliche Rolle spielen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und zufriedene Klienten.:)
Herzlich von sunlight
 
liebe **N**
ich denke schon das meine frage in einem forum wo viele ohne scheu um die meinung anderer bitten hier richtig ist! schließlich sind es genau die menschen die antworten suchen, die es zu mir treibt!!
leider aber in vielen fällen eben erst, wenn es "brennt" und das ist das was ich langfristig ändern will!!! und wenn es noch lange dauert - ich glaub an das was ich tu :stickout2
lg claudia

hallo kollegin anonym ;-)))))
danke für dein lob für meine seite!
 
hi Clouds!

was ist so schwer daran professionelle hilfe anzunehmen?
Clouds schrieb:
kann es daran liegen, daß viele Betroffene in Wahrheit gar keine Hilfe wollen???
ja, Clouds! wieder mal ein volltreffer ins schwarze!!!
...durch Austausch mit Gleichgesinnten "in ihrem Leiden bestärken lassen wollen" und kein WIRKLICHES INTERESSE daran haben, das Leiden abzustellen
sehr richtig! und darum kommt es auch immer darauf an, wie der "helfer" selber programmiert ist!

AUFRICHTIGE helfer, haben nur sehr selten in ihrem leben die gelegenheit anderen menschen zu helfen. ein aufrichtiger helfer ERKENNT immer, wenn WAHRE hilfe gefordert wird. unaufrichtigen hilfesuchenden versucht er niemals zu "helfen". denn er weiss, dass er SPIELENDEN menschen nicht helfen kann.

abgesehen von sanitätern, rot-kreuz-helfern, rettungseinsatzkräften, feuerwehrleuten und ähnlich gearteten hilfsberufen, sind all die andern "hilfsberufe", wie "lebensberater", psycho- und andere therapeuten, etc. etc..., absolut nichts wert.

lg ;)
 
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jesus schrieb:
ja, Clouds! wieder mal ein volltreffer ins schwarze!!!
sehr richtig! und darum kommt es auch immer darauf an, wie der "helfer" selber programmiert ist!

abgesehen von sanitätern, rot-kreuz-helfern, rettungseinsatzkräften, feuerwehrleuten und ähnlich gearteten hilfsberufen, sind all die andern "hilfsberufe", wie "lebensberater", psycho- und andere therapeuten, etc. etc..., absolut nichts wert.

lg ;)

Lieber Jesus!

Und Du weißt, wie "Sanitäter, Rot-Kreuz-Helfer, Rettungseinsatzkräfte und Feuerwehrleute" PROGRAMMIERT sind? Jesus, Du schreibst wieder einmal über Dinge, von denen Du sichtlich keine Ahnung hast....(genauso wie Du immer wieder Castaneda heranziehst - Ich schätze, Du hast die Bücher gelesen, ob Du irgendetwas davon verstanden hast, wage ich zu bezweifeln)

Glaubst Du wirklich, es gäbe einen Unterschied zwischen den grundsätzlichen Motiven eines Therapeuten und eines Sanitäters? Aus welchem Erfahrungsschatz heraus wagst Du es, einen Berufsstand als "wertlos" zu verurteilen?

Warst Du je Sanitäter? Warst Du je Therapeut? Kannst Du überhaupt mitreden? Durchblickst Du überhaupt irgendetwas? *kopfschüttel*

Reinfriede
 
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