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arbeit - freude oder (über-)lebenskampf?

Dieses Thema im Forum "Beruf und Berufung, Schule und Studium" wurde erstellt von lothlorien, 3 Juni 2005.

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arbeit - sinnerfüllt oder sinnentleert? freude oder (über-)lebensk(r)ampf?

  1. ich liebe meinen beruf: mein beruf = berufung! die sinnfrage beantwortet sich somit von selbst :-)

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    28,6%
  2. ich übe zwar nicht meinen traumberuf aus, aber er ist ein wesentlicher faktor meiner lebensqualität!

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    20,0%
  3. mein job macht mir durchaus spaß, aber erfüllung oder sinn fehlt mir darin.

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    8,6%
  4. ich arbeite, weil ich erfolgsorientiert bin. die sinnfrage beschäftigt mich gar nicht.

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  5. ich arbeite lediglich, um meinen lebensstandard beibehalten und mir was schönes leisten zu können.

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    17,1%
  6. ich bin aus existenziellen gründen zur arbeit gezwungen und froh, überhaupt einen job zu haben.

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  7. mein job ist derart belastend, sodass ein ende nur mehr eine frage der zeit ist.

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  8. ich bin dzt. auf arbeitsuche, aber nicht unter druck, sofort einen job annehmen zu müssen.

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  9. ich bin derzeit ohne job und treffe auf große schwierigkeiten beim wiedereinstieg.

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  10. mich betrifft dieses thema nicht (mehr), da ich pensioniert/karenziert/schülerIn/studentIn etc. bin.

    1 Stimme(n)
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  1. lothlorien

    lothlorien Well-Known Member

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    hallo allseits :)

    mich interessiert, ob ihr euch in eurem beruf wohlfühlt und welchen stellenwert er in eurem leben einnimmt:



    ist euer job/beruf ein unverzichtbarer bestandteil eures lebens? vielleicht gar ein wichtiger faktor eurer lebensqualität?

    empfindet ihr eure arbeit als "sinnerfüllt" oder "sinnentleert"? ermöglicht eure arbeit euch wachstum, freude, zufriedenheit, stolz... oder empfindet ihr sie als monoton, strapaziös, stressig, belastend...?

    ist eure arbeit etwas, worauf ihr euch jeden tag freut, oder graut euch schon morgens davor?

    empfindet ihr vielleicht sogar liebe zu eurem beruf - oder seid ihr ausschließlich des lieben geldes wegen dazu gezwungen (und würdet vielleicht sogar lieber etwas anderes machen?) statussymbol oder täglicher existenzkampf? beruf als berufung oder notwendigkeit?

    oder seid ihr momentan grad fieberhaft (verzweifelt bis euphorisch) auf jobsuche bzw. kurz vor dem absprung (z.b. in einen neuen bereich)?

    oder betrifft euch das thema in keiner weise, weil z.b. pensioniert/karenziert/studentIn/schülerIn etc.?




    all eure beiträge sind willkommen, und alle sichtweisen sind ok!

    bitte respektiert auch die einstellung der anderen zum thema, selbst wenn sie sich von eurer stark unterscheiden mag.

    danke :)

    lothlorien
     
  2. lothlorien

    lothlorien Well-Known Member

    ich mag meinen sehr :)

    ich sollt vielleicht den anfang machen... :)

    also ich mag meinen beruf (sozialberuf im weitesten sinn) unheimlich gern... ich hab dort so ziemlich alles, was mir an einem beruf grundsätzlich wichtig ist: mir macht die arbeit mit menschen unheimlich spaß... ich erleb es als spannend und oft sogar als faszinierend, manchmal auch sehr berührend... leben pur... ich würd es durchaus als liebe zu meinem beruf bezeichnen... man ist ständig mit neuen, noch nie vorher dagewesenen situationen konfrontiert... also ausgelernt werd ich wohl nie haben in diesem beruf.... und vor allem die menschen, mit denen ich arbeite - von ihnen kann ich oft mehr lernen als in jedem seminar...

    die schattenseiten gibt es natürlich auch... immer wieder an grenzen und/oder widerstände zu stoßen, die man manchmal überwinden kann, manchmal aber auch akzeptieren muss... nicht immer "helfen" zu können... ja, und die sinnfrage stellt sich auch immer wieder ein, nach einigen jahren...

    als quintessenz bleibt unterm strich dennoch immer wieder dasselbe übrig: ich mag nicht tauschen.... nie und nimmer...
     
  3. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Schönen guten Morgen!

    Ich bin eine "Verhinderte".

    Das heißt, ich habe eine Heilpraktikerausbildung gemacht und darf in Österreich nicht praktizieren, denn hier ist der Beruf verboten. So jobbe ich halt in einem Büro.

    Ich habe einen Suuuuuper Chef, er ist selten da und ein ganz ein lieber alter Herr.

    Da ich meine "Berufung" nicht ausüben kann, jobbe ich ehrlichgesagt nur, um Geld zu verdienen. Dass ich mit diesem Job soviel Glück gehabt habe, sehe ich als Sahnehäubchen.

    Leider wird es hier in ein, zwei Jahren zu Ende sein (mein Boss ist schon weit über dem Pensionsalter), dann werde ich mir etwas anderes suchen müssen :(, ich hoffe, es ist dann auch wieder so nett dort.

    Oder es geschieht ein Wunder und ich darf praktizieren :)

    LIebe Grüße

    Reinfriede
     
  4. cornelia

    cornelia Member

    Mutter .....

    Hallo Ihr Lieben!

    ich bin Hauptberuflich Mutter zweier Kinder :saugen: :buegeln: :waesche2: und nebenberuflich in der Edv tätig. (so sehe ich das zumindest)

    Mutter zu sein ist sicher für mich ein Traumberuf, aber leider bekommt man dafür kein Geld - darum habe ich zum Geldverdienen auch einen Job der mich fordert und erfüllt. Die Gradwanderung liegt nun vielmehr dabei, dem einen sowie dem anderen nicht zuviel Aufmerksamkeit zu schenken und das ist nicht immer leicht, wenn man das was man tut gerne tut!

    :welle:

    Alle liebe
    Cornelia
     
  5. Raphael 0022

    Raphael 0022 Well-Known Member

    Hallo,
    ich konnte nicht abstimmen, da:
    mein Beruf war viele Jahre mein Traumjob, meine Lebenserfüllung. Vor einigen Jahren hat sich meine Lebenseinstellung drastisch geändert. Seit dieser Zeit sehe ich weniger Sinn in meinem Karriere-Job. Ich wollte immer mehr auf der "Heilungsschiene" arbeiten. Viele Menschen waren bei mir, denen ich auch helfen konnte, danke dafür. In der letzten Zeit kostet es mich Überwindung meinem regulären Job nachzugehen. Ich sehe ihn als Zeitverschwendung. Ich sehe nur noch meine (Be)rufung. Und ..... gestern habe ich etwas verändert. Ich habe meine Ausscheidungs-Vereinbarung unterschrieben. Ich bin nach 35 Jahren Berufsleben (Stress, Druck) frei für meine Berufung. :banane: :banane: :banane: :banane:
     
  6. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

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    Hallo lothlorien,
    ich konnte auch nix ankreuzeln. Ich habe zwar sehr viel Spass an meinem Job und fühle mich sehr wohl, aber Berufung wäre doch zu übertrieben.
    Ich mache ihn in dieser Firma solange er mir Spaß macht. Das ist für mich sehr wichtig und das ist ein unverzichtbarer Faktor für mich. Sobald es mir kein Spaß mehr macht gehe ich. Momentan bin ich zum Glück nicht auf das Geld angewiesen, aber das war nicht immer so. Ich finde es wichtig, dem Chef nicht zu zeigen, dass man sein Geld braucht. Ich verkaufe meine (gute) Arbeit, mein Fachwissen und meine Loyalität der Firma gegenüber, da brauche ich mich nicht anzubiedern. Ich möchte Spaß bei/an der Arbeit haben; wenn das nicht gegeben ist - tschüß! Dabei geht es mir gar nicht um das Geld....und der Witz an der Sache ist, das Geld kommt so alleine. Es ist unglaublich...ich hatte vorher eine super Stelle...die Bezahlung ok, Arbeitszeiten konnte ich wählen und auf meine kleinen Kinder abstimmen - ich konnte praktisch kommen und gehen wann ich wollte - Hauptsache ich hatte meine Stunden und die Arbeit wurde gemacht...dann kam der Juniorchef und fing an mich zu mobben, weil ihm diese Freiheiten nicht passte...klar ich musste mir das nicht bieten lassen, aber es ärgerte mich und ich ging... :escape: Ich weiss noch wie mein Vater damals schimpfte....diesen guten Job - so etwas bekommst du nie wieder.... :kiss3: denkste Puppe...ich bekam es noch besser - mehr Geld - mein eigenes Reich - die gleichen Freiheiten - einen netten Chef dazu - und viel Spaß bei/an der Arbeit. Geht also doch!!! Auch in der heutigen Zeit... (dabei bin ich meistens noch nicht einmal von mir überzeugt :rolleyes: ) und auch nicht mehr die Jüngste.

    Der Beruf hat einen grossen Stellenwert in meinem Leben, da ich dort Anerkennung bekomme und meine Arbeit hm, gewürdigt wird.
    Ich habe noch zwei andere Berufe, die machen mir auch riesigen Spaß - die mache ich ehrenamtlich. Für einen davon habe ich letztes Jahr ein Angebot gegen Entgelt bekommen (eigentlich ein Traum für jeden der das macht) - leider konnte ich es nicht annehmen, da ich auch noch Zeit für meine Kinder brauche. Mir ist das Geld nicht wichtig, die Sache an sich ist es. Ich arbeite gerne - falls ihr euch wundert - mein Hauptjob ist halbtags. Klar gibt es Zeiten, da möchte man am liebsten länger schlafen und nicht hin...aber meistens freue ich mich auf meine Arbeit. Sie ist trotz, dass eigentlich jeden Monat alles gleich und reibungslos verlaufen sollte, immer noch sehr abwechslungsreich und interessant. Immer passieren unvorhergesehene Dinge, die es spannend machen. Ich habe schon in einigen verschiedenen Berufen gearbeitet - immer hat es mir Spaß gemacht und mir sehr viel an Erfahrung gebracht. Ach ja, einmal bin ich noch gegangen, weil das Arbeitsklima dort unerträglich war. Es war nur eine befristete Stelle (ein halbes Jahr) zu mir waren die Damen alle sehr nett; doch untereinander war die Luft zum schneiden dick. Die Patienten wurden von oben herab behandelt und das konnte ich nicht ertragen. Ich konnte dort nicht mehr hingehen, nach drei Monaten graute mir jeden Morgen. Ich habe angerufen und gesagt, dass ich eine andere Stelle habe - hatte ich zwar nicht - aber egal :-(.
    Ich habe einen stinknormalen Bürojob - aber ich sitze gerne an der Schreibmaschine (heute Computer ) und tippe....mitlerweile habe ich auch ein wenig Verantwortung (die ich eigentlich gar nicht wollte).....
    ich hoffe lothlorien ich bin nicht off toppic geraten ;-)
    LG Penelope
    P.S.: Ankreuzen hätte ich vielleicht eine Mischung aus eins und zwei können.
     
  7. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Hallo Ihr Lieben,

    mir macht meine Arbeit Spaß, aber ich habe schon anderes gemacht und ich glaube nicht, daß die Arbeit der Sinn des Lebens sein sollte. Meiner Meinung nach ist es möglich fast jede Arbeit zu tun, und dabei zufrieden zu sein. Das kommt auf die innere Einstellung an und nicht auf die Arbeit selbst. Meistens sind die Arbeitsbedingungen auch viel wichtiger als die eigentliche Arbeit selbst. Wenn diese nicht stimmen, kann das was vorher wirklich Freude bereitet hat, auch einfach furchtbar sein.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  8. wadan

    wadan Guest

    Hm ...

    Ich liebe Öffentlichkeitsarbeit in Stimme und Grafik. Ich machs mit Schmäh und verarsche die Leute nicht. Meine Kollegen und Chefs fanden das nicht so toll. Nicht-verarschen bringt viel weniger Geld, glaubten sie. Dabei habe ich auf die Art einen ordentlichen Hörerzuwachs bzw. Umsatzsteigerungen erlebt- ich bekam 400 Mails, Packerl und Anrufe jeden Tag und die berührenste Meldung war "Ja mei, sie san so lieb wie unser Pfarrer, wirklich stark". Ich habe aber sehr unter einigen dieser Jobs gelitten. Hackordnungen, brüllen, Idiotie und Mobbing haben mich eine Zeitlang sehr fertiggemacht. Ich lerne, mich besser zu schützen und nicht alles durchhalten zu müssen, nur weil einem zb. die Familie sonst Versager.-und Weicheiertum unterstellt. Damit bin ich noch ein bisschen unbequemer geworden in der Arbeitswelt, nachdem der Chef die Kollegin, die nichts dafür kann, anschreit, haben wir ein Gespräch. Checkt ers, passts, checkt ers nicht, muss er ohne mich weiter mit Mitarbeitern leben, die ihn insgeheim hassen und sich halt statt derselben Kaffetasse beim nachfüllen eine neue nehmen. Und das machen 20 Mitarbeiter am Tag mit tausend kleinen Handbewegungen -wenn der Chef noch a Masn hat, bleiben die Bewegungen nur lust.-und lieblos, sonst, im Normalfall, werden sie richtig subversiv. Oh gott, was soll ich nur sagen, es ist hart.
     
  9. Dr. Seltsam

    Dr. Seltsam Member

    @ Ereschkigal

    ich glaub, das würd ich ein bisschen anders sehn, auch wenn mir da ein wenig die erfahrung fehlt.Bin noch schüler,aber gerade dabei merk ich immer wieder wie mir der sinn hinter der "arbeit" fehlt.Die bedingungen sind optimal, ich hab ein schulweg von 10 min,lehrer sind in ordnung, und mit 30 wochenstunden sind die zeiten auch human, außerdem hab ich noch freunde,bekannte etc. dort.Trotzdem find ich das Ganze irgendwie total stressig, weil ich in den meisten dingen keinen sinn sehe.wenn einem Dinge beigebracht werden, die offensichtlich viel zu speziel sind um jemals angewendet zu werden, wenn nur ein stures auswendiglernen ohne jedes verständniss für zusammenhänge gefördert wird, wenn die lehrpläne einfach unsinnig sind, und für interessantes über das man reden will, keine zeit mehr ist, dann finde ich das keinen schönen zustand.Vielleicht will man einfach nur das, was man nicht hat, aber ich denke mir dass ich mich in einer arbeit in der ich sinn erkenne wesentlich wohler fühle als auf der schule, auch wenn ich länger, härter etc. arbeiten muss.

    ich denke mal,dass ein beruf am schönsten wäre wo man täglich sieht, was man geleistet hat, dass man gebraucht wird,z.b. sanitäter, wenn man nach hause geht, und wirklich sagen kann, ich hab heut soundsoviel menschenleben gerettet, ok ist jetzt das extrembeispiel, aber auch in kleineren maßstäben, z.b. verkäufer, kann man sich ja auch sagen ich hab heut soviel kunden gut beraten, sodass diese geld gespart o.ä. haben,naja ich weich grad nen bisschen vom thema ab, also ich denke einfach dass der sinn den man im beruf sieht an erster stelle stehen sollte vor allen anderen faktoren, wenn ich ein drittel meiner wochenzeit irgendwo verbringe, denn sollte das schon daher sein dass ich das zumindest teilweise wil, und nicht nur muss
    beste grüße
    dr.seltsam
     
  10. Ereschkigal

    Ereschkigal Well-Known Member

    Hallo Dr. Seltsam,

    ich glaube lernen und arbeiten ist ein Riesenunterschied. Wenn du was in Deinen Kopf bringen willst, mußt Du Dich auch irgendwie dafür interessieren. Und wenn Du Dich nicht dafür interessiertst, kann man sich auch nicht viel merken. Wirklich nur auswendig lernen hilft glaube ich wenig, denn das vergißt man eh sehr schnell wieder. Doch wenn es darum geht, zu arbeiten ist die innere Einstellung mit der Du was tust sehr wichtig.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  11. Dr. Seltsam

    Dr. Seltsam Member

    JAA! Genau das ist es ja was ich an dem schulsystem (wie ich es erlebt hab) bemängele.Es wird kein wert drauf gelegt gelerntes wirklich zu behalten, man muss es nur im nächsten test(klausur) abrufen können(am besten wortwörtlich so wie man`s gelernt hat,danach ist es unwichtig, man braucht es nie wieder und kann es getrost vergessen. selbständiges denken- fehlanzeige

    Wahrscheinlich ist es nicht dasselbe wie schule, aber die innere Einstellung hängt doch auch davon ab, ob ich sinn in etwas sehe,oder?

    gruß
    Dr. Seltsam
     
  12. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Hallo Dr. Seltsam!

    Ich finde es toll, dass Du einen Beruf anstrebst, der Dir nicht "egal" ist, der Sinn macht.

    Doch ich denke, dass hier etwas idealisiert wird. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Ich war jahrelang Sanitäter und dieses Gefühl, heute Menschenleben gerettet zu haben, wird fast immer überschattet von den Fällen, in denen Du nichts mehr machen konntest.

    Babys, die sterben, Unfalltote, deren Anblick Dich noch lange beschäftigen. Damit verbunden die Sinnfrage..... Dazu kommt die ständige Angst, etwas "falsch zu machen". Du musst als Sanitäter in Sekunden entscheiden können, doch oft bist Du Dir nicht sicher. Und Du bist verantwortlich für jeden falschen Handgriff, der in Extremsituationen (und das sind sie meistens) gemacht wurde.

    Das sind die Kehrseiten dieses "Berufes". Schön, aber auch nicht schön.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  13. mentak

    mentak New Member

    Hallo an Alle!

    Ich bin ganz neu hier und habe die erste Antwortmöglichkeit angekreuzt.

    Gott sei Dank - Ich bin mittlerweile (fast) ganz am Ziel angelangt. Nach einem langen Weg mit einigen Stationen kann ich nun seit 2 Jahren die Tätigkeit machen, die für mich "Berufung" bedeutet.

    Ich bin auch davon überzeugt, dass jeder mit genügend Ausdauer und positiver Energie die Tätigkeit findet, die Spass, Freude und angemessene Entlohnung findet.

    Alles Liebe!
    Mentak
     
  14. aa24

    aa24 New Member

    ich habe Beruf = Berufung angeklickt, war nicht immer leicht aus finanzieller Sicht (Scheidung und Kind und keine Familie die helfen konnte). Aber es hat sich gelohnt, ich freue mich jeden Tag wieder auf das was kommen mag !

    Meinen Beruf werde ich sicher nicht mehr wechseln :love2:
     
  15. Aayla Liah

    Aayla Liah Well-Known Member

    Mir fehlt da auch ein Punkt zum anklicken.
    Ich liebe meinen Beruf, ich bin mit Leib und Seele Friseurin, echt.
    Und vor einiger Zeit hab ich mich selbsständig gemacht und nun wird es zu Überlebenskampf.

    Es ist inzwischen so weit, dass ich den Laden schließen muß, das es finanziell nicht mehr geht, der Gerichtsvollzieher war auch schon da.
    Und wenn er erstmal zu ist, bin ich arbeitslos und mit den Nerven am Ende.
    Gut das bin ich jetzt schon.
    Mein Mann hat übernacht gelacht, weil ich lautstark gemeckert habe :nudelwalk

    Naja, wir haben ja ein neues jahr und ich hab mir schon gesagt, dass es nicht schlimmer als wie das alte werden kann. Eher besser.

    Ich werde wohl zu meinem Mann ziehen, da er 750 km weit weg wohnt und wir uns nur alle 6 Wochen sehen und dann wird sich auch hoffentlich einiges ändern.

    LG
    Aayla
     

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