Trauer - Todesfall

Dieses Thema im Forum 'Alt werden, alt sein' wurde von Elladana gestartet, 2 Januar 2008.

  1. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    mit diesen fragen hast du mir völlig aus der seele gesprochen. die fragen sind genau richtig formuliert, finde ich.


    über den sinn des lebens fragt man manchmal zu banal.... .was macht der sinn des lebens, wenn man dann sowieso gehen muss??

    warum fragt man sich das überhaupt?
    man fragt ja auch nicht, welchen sinn macht ein urlaub, wenn er dann ja sowieso vorbeigeht.
    keiner würde nach dem sinn fragen, oder?

    warum aber fragen wir dann nach dem sinn des lebens, wenn man sowieso geht.

    die richtige frage würde also so lauten, wie elladana sie gestellt hat: wie kann ein mensch überhaupt leben/ sterben, ohne völlig durchzudrehen.
    durchzudrehen aus DEM grund,
    weil er eben nicht weiß, wohin er geht!!

    den urlaub kann man deshalb genießen, weil man weiß, man geht nachher wieder heim. so ist es.

    wie ist das beim leben, wo geht man hin?

    in der esoterik wird das sterben auch als "heimgehen" bezeichnet. oder in den verschiedenen religionen.

    ist es eingeredeter trost?

    warum lässt sich der tod eigentlich nicht auf die schliche kommen?

    wir würden das leben ja viel mehr genießen, wenn wir WÜSSTEN, wir gehen nachher tatsächlich HEIM.
    dann wäre es wie das gefühl, urlaub zu machen und sich jetzt schon aufs "heimkommen" zu freuen.

    warum lässt sich der tod nicht auf die schliche kommen?


    wissen tut nämlich KEINER, was ist. nahtoderfahrungen sind keine tatsächlichen todeserfahrungen, sonst könnte derjenige ja nicht davon berichten. endorphinausschüttung in todesnähe, alles mögliche, besagt noch GAR nichts über das weiterwirken nach dem tod.

    wohin gehen wir also?? warum lässt sich so vieles erforschen bis ins kleinste, DAS, was die menschen am meisten bewegt, aber nicht??
    welchen sinn macht das, dass wir den tod nicht ausklügeln, entschlüsseln, enttarnen können?

    jegliche spekulationen, was nachher kommt, sind ja nur spektulationen.

    zurechtgelegte, trostspendende selbstschutzmechanismen. so wie es elladana genau treffend beschrieben hat, sehe ich es auch.

    aber keiner WEIß, was wirklich ist.

    deshalb kann mir das ERFAHREN so viel trost spenden.

    deshalb sind diese zufälle etc. so wichtig für mich. sie sagen zwar nicht DIREKT, es gibt nachher was, aber sie zeigen mir, dass es was gibt jenseits unserer vorstellungskraft. die schlauen bücher können im detail da erzählen was sie wollen, abendland und morgenland, etc. etc. . wer hat schon mal wirklich hinter die kulissen geschaut?? keine war wirklich tot. warum können die leute dann erzählen, so und so ist es genau.

    es gibt hinweise, dass es was gibt.
    die alleine zu erleben/erzählt zu bekommen , das würde mir schon reichen.

    die esoterik, die religionen "wissen" es mir einfach viel zu genau. und bei jedem siehts anders aus. :clown::clown:das ist das sonderbare.

    also kann ich gar nichts wirklich glauben.
    mach mir das eigene bild.

    durch meine geschichten,
    durch EURE geschichten.


    ganz genau.

    lg nochmals
  2. johny doe New Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Hallo,

    zuerst alles Liebe für dich.

    Soviel Kraft und Zuversicht drückst du aus, und so unerschütterlich liebend das Leben.

    Meine Hochachtung und Respekt

    für dich

    john(+y) doe
  3. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    ihr lieben,

    ein sehr gutes thema, das sich mit dem tabuisierten, hintergründigen geschehen rund um den tod lebensnah auseinandersetzt.

    ich hab mir den gesamten thread jetzt nochmals durchgelesen. sandys geschichte ist mir auch wieder sehr nahe gegangen.

    -----

    interessant ist, wie verschieden diese thematik, die jeden von uns unausweichlich mal betrifft /gruuuuusel/, betrachtet wird.

    bei den einen geschichten wird in etwa von verfall, allem möglichen "negativen" geschrieben.
    so als würde sterben ein elendig-zugrunde-gehen sein. und es sieht ja nach außen hin unumstritten so aus.


    bei der mehrzahl der erlebnisse geht jedoch dieses "friedensempfinden" einher.

    wie ist es wirklich????

    ich dachte, "sterben" hautnah und objektiv miterlebt zu haben.

    so wie bei einigen von euch war auch ich betroffen von einer krebskrankheit innerhalb der familie.

    aber hab ich das sterben wirklich kennen gelernt??

    als die schwiegermutter im mai dieses jahres gehen konnte (es ging letztendlich sehr, sehr schnell), hatte ich bereits vorher immer das gefühl, sie wäre eingebettet in eine apathie, die sie schützte vor all dem, was sich nach außen hin so negativ darstgellte.


    .......

    und dieser anblick am totenbett,
    .......der nahm mir überhaupt jegliches gefühl, trauer empfinden zu müssen, denn ich habe direkt ins lächeln, das vorher schon verloren schien, geblickt. es war eine aura rund um die verstorbene, das war unbeschreiblich.


    SO hab ich es empfunden.

    ich wollte, dass mein mann seine eben verstorbene mutter noch mal sieht. ich sagte ihm, wenn du sie so siehst, dann weißt du, es ist alles gut.

    leider konnte mein mann sich nicht mehr auf diese art verabschieden.

    der schwiegervater stellt das sterben seiner frau, der mutter meines mannes, ganz anders dar.
    sie hätte wahnsinnig viel mitgemacht die ganze zeit und einen elenden todeskampf gehabt.

    warum widersprach mein gefühl absolut diesen aussagen?? darf "sterben" nicht schön, anmutig sein? hatte ich den falschen eindruck? war es wirklich so schrecklich und wurde alles schreckliche ferngehalten??
    wie ist so etwas möglich?



    lg abendsonne
  4. Elladana New Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Vielen Dank für all Eure Antworten, für Euer DA sein und Eure Anteilnahme.

    Deine Fragen und Deine Gesprächsbereitschaft liebe Abendsonne haben mich inspiriert - und mich veranlasst, folgende Zeilen zu schreiben:


    Der Tod

    Jeder Mensch der das Leben ganz und gar liebt

    muss so verrückt sein, auch den Schmerz zu mögen.

    Das gehört einfach zusammen

    denn … er, der Schmerz, gehört mit dazu.



    Menschen die fühlen, Menschen die empfindsam sind,

    (er) spüren die Dinge; ob Freud oder Leid.

    Zum Guten oder zum Schlechten.

    Es ist WAS ist; und es ist WIE es ist.



    Für den Kopf ist es unerklärlich; daher verrückt.

    Der Kopf kann seinen Standpunkt nicht wechseln,

    er kann nicht ver-rücken ... er wird ver-rückt.



    Jeder Mensch der das Leben liebt

    spürt das Leben, spürt sich selbst und spürt andere.

    Denn das Leben ist in jedem, überall und in allem.



    Jeder Mensch der das Leben liebt

    ist auch mal verloren.

    Denn nicht nur der Schmerz, auch der Tod gehört mit dazu.

    Das Leben und der Tod -

    das zu lieben, ist lieben im großen Stil.



    Wir sterben oft - während wir leben -

    oft müssen wir los-lassen;

    bis wir alles los-lassen müssen -

    bis wir richtig sterben.



    Das Leben schenkt uns alles - es schenkt uns sich selbst

    ganz und gar - und nimmt sich alles - ganz und gar -

    nichts halb oder nur teilweise.

    Alles und nichts ....



    Das sind die zwei Seiten des Lebens.

    Das ist Geben und Nehmen im großen Stil.

    Das ist der Lebensfluss zwischen den Gegensätzen -

    zwischen den Gezeiten - der Lebensfluss im großen Stil.

    Das ist einschlafen und erwachen - im großen Stil.

    Leben ist Gott - wer das Leben liebt,

    liebt Gott - so wie er ist - in all seiner Herrlichkeit -

    er ist groß und hat Stil.



    Jemand starb.

    Es gab Menschen die DA waren

    wirklich DA waren - ich bin gesegnet –

    und doch gibt es Dinge, die man nur

    mit sich alleine ausmachen kann und muss.



    Es gab vieles, nicht Erfassbares,

    nicht Greifbares, nicht Sichtbares.

    Vieles was sich nicht in Worte fassen lässt.

    Ich fühlte seine Gegenwart –

    alles was war, geschah im Bereich der Wahrnehmung.

    Ich fühlte sein Wesen – das was an ihm wesentlich war -

    und ich war ihm näher als jemals zuvor.



    Kein Körper dazwischen –

    keine Gedanken trennend.

    Keine Beurteilungen,

    keine Rolle,

    kein Spiel -

    nur reines Sein.



    Der Kopf kann das nicht verstehen,

    der Kopf kann es nicht erfassen, er weiß es nicht.



    Wir sind so konditioniert, dass wir an unsere Wahrnehmungen

    nicht mehr glauben – sie nicht mehr als Beweis ansehen.

    Dabei ist im Wort Wahrnehmung, die Wahrheit enthalten.

    Wir nehmen wahr …



    Seit es den Menschen gibt, gibt es den Glauben.

    Warum? Weil es Dinge gibt, die wir uns im Kopf

    nicht erklären können.

    Der Kopf hat seine Grenzen.

    Der Kopf muss glauben um nicht verrückt zu werden.

    Der Kopf glaubt, weil er es nicht weiß.



    Wir wissen nicht WIE die großen Zusammenhänge sind.

    Wie es ist zu sterben …

    Wie es ist ohne Körper weiter zu leben …

    Wie es wäre wenn es kein Weiterleben gibt.



    Der Kopf sieht und stellt fest –

    Ist der Körper nicht mehr,

    gibt es nichts mehr zu sehen und nichts mehr an Fakten

    die der Kopf sammeln kann.

    Für den Kopf ist es aus –

    für den Kopf gibt es kein danach –

    Er lebt nicht, er ist ein Computer -

    bestehend aus Daten und Fakten.

    Für ihn heißt es:

    Keine Fakten, kein Leben.



    Das Leben als eine Ansammlung von Fakten ?

    Da sagt der Kopf klar - nein; das Leben ist mehr als das.

    Der Kopf beginnt sich zu widersprechen -

    er wird irre - es ist ihm zu groß,

    zu genial, zu unüberschaubar, zu unendlich,

    zu orientierungslos, zu ewig, zu augenblicklich



    Wir erleben, dass sich der Tag in die Nacht verwandelt.

    Erst ist da die Sonne am Horizont,

    dann plötzlich steht da der Mond.

    Es ist ein tägliches Wechselspiel der beiden Seiten.

    Wir haben ES vergessen und

    haben ES täglich vor unseren Augen.



    Hinweise ohne Ende, so weit das Auge reicht.

    Denn: Wir sind immer gebettet und getragen.



    Auf dieser Seite des Lebens zu sein ist einzigartig.

    Auf dieser Seite zu sein bedeutet,

    durch den Kanal des Vergessens gegangen zu sein.

    Wir leben im nicht wissen.

    Das zu tun erfordert Liebe und Hingabe.

    Jeder Mensch ist Liebe und Hingabe -

    nur haben es die Menschen vergessen.

    Welch unsagbar großartiges Spiel;

    hier her zu kommen und zu vergessen.

    Welch Spannung, welch Qual.

    Welch Lebendigkeit, welch Endlichkeit.

    Welch Geschenk das Leben - welch Leere des Seins.

    Welch ständiger Wechsel der Gegensätze.



    Wie er ist der Tod, wissen wir nicht –

    auf dieser Seite des Lebens werden wir es nie wissen.

    Denn als erstes stirbt der Kopf - stirbt der Verstand.

    Das kann nicht anders sein -

    denn sonst würden alle verrückt werden -

    wenn es soweit ist -

    wenn der Zeitpunkt gekommen ist die Seite zu wechseln.



    Der Kopf kriegt es nicht mit denn:

    Wir sind niemals im Stich gelassen.



    Der Kopf weiß es nicht.

    Es übersteigt seine Faktenrechnung.

    Er steigt aus.



    Aber es gibt mehr als unseren Kopf.

    Dass da etwas ist, spüren wir; erahnen wir, nehmen wir wahr.

    So wie wir das Leben spüren, wie es fließt,

    sich wandelt vom Tag in die Nacht -

    wie es fließt -

    von einer Seite zur anderen.



    Im großen Stil gedacht:

    Wenn die eine Seite die Sonne ist,

    das Lebendige, das, wo alles klar vor Augen liegt,

    wo alles hell ist, farbenfroh und bunt -

    wenn die eine Seite das Leben ist;

    und

    wenn die andere Seite der Mond ist,

    das wo keiner weiß, das Vergessen, das,

    wo es Unbekanntes und unergründliches gibt,

    wo der Mensch im Dunkeln tappt,

    wenn diese Seite das Tote ist;

    auf welcher Seite befinden wir uns dann?

    Und auf welche Seite werden wir wechseln?

    Wenn das hier her kommen das Vergessen ist,

    was ist dann der Übergang - ins Jenseits?



    Das Leben fließt - aus welchem Grund

    sollte es nicht auch zur anderen Seite hin fließen?

    Steht da plötzlich eine Stopptafel mitten im All?

    Gibt es irgendwo einen Hinweis für diese Grenze, für ein Aus?

    Gibt es irgendwo einen Stopp des Lebensflusses

    zwischen den Gezeiten, zwischen den Gegensätzen?

    Gibt es ein Stopp des Lebens wenn sich der Tag

    in die Nacht verwandelt?

    Gibt es ein Aus am Morgen,

    wenn die Nacht geht und der Tag kommt?

    Das Leben fließt - ohne Grenzen,

    ohne Stopptafel, ohne an zu halten -

    ohne Unterlass.

    Wir drehen mit unseren kleinen Fingerchen

    eine Münze herum und können

    die beiden Seiten der Medaille betrachten.

    Gibt es zwischen der einen und der anderen Seite

    ein Stopp? ein Aus?

    Suche dieses AUS - Du wirst es nicht finden.

    Dass da etwas ist und dass es weiter geht –

    das sagt uns die Weisheit unseres Herzens.



    Das ist meine Antwort auf Deine Fragen und auf die Anregungen hier.

    Ich danke Dir / Euch für Deine /Eure Anteilnahme.



    Daniela
  5. SANDY Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Liebe Daniela,

    wunderschöne Zeilen!

    Vielen Dank (ich hoffe, ich darf mir auch ein paar davon nehmen :))

    ja, der Tod eines lieben Menschen zwingt uns dazu, uns mit den essentiellen Dingen auseinander zu setzen. Da führt kein Weg vorbei....dieser Weg ist sehr schmerzhaft, aber, wenn man versteht, ihn zu gehen, auch sehr bereichernd.

    Ich weiß, Du bist noch sehr nahe am Thema dran...ich habe schon ein bisschen mehr Abstand, und dennoch kann ich heute sagen, dass ich nicht mehr dieselbe bin und diese Jahre auch nicht missen möchte.

    Das klingt zwar ziemlich unglaublich, wenn man weiß, dass ich innerhalb kurzer Zeit meinen Mann, meine Mutter und meinen Sohn verloren habe.

    Und dennoch spür ich heute einen inneren Frieden in mir wie noch niemals zuvor in meinem Leben.
    Wie das möglich ist? Ich weiß es nicht!!!

    Ich hab ganz einfach Vertrauen auf eine innere Kraft, die einem hilft und auch den Weg zeigt, den wir letztendlich alle gehen müssen.

    lg
    Sandy
  6. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    liebe elladana,

    sind diese zeilen von dir persönlich??

    wie auch immer:
    hut ab.
    vielen dank dafür.

    lg abendsonne
  7. Elladana New Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Bitte sehr gerne - ja - ist copyright by me :)

    Danke für das Kompliment - tut mir gut.

    Möchte Dir aber auch für Inspiration danken - wären ohne dich nie entstanden diese Zeilen.

    Bussal!
  8. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    bussal zurück

    abendsonne
  9. ChrisTina Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Hallo ihr Lieben,

    nein, ich bin nicht zu-fällig hier gelandet, ich hab konkret danach gesucht, weil ich mir sicher war, auch dieses Thema hier wieder zu finden - in einer Form, wie ich es als schön empfinde, drum möchte ich mich auch für kurze Zeit hier nieder lassen.

    Als der Thread noch aktuell war, hatte ich ihn noch nicht ent-deckt - obwohl er auch damals gepasst hatte - aber hat nicht sein sollen. Und da ich vor kurzem genau dieses Thema mit meiner besten Freundin besprochen habe, wollte ich auch eure Erfahrungen mit dieser Thematik lesen.

    Kurz die Fakten - als ich 13 war starb mein Bruder (damals 20) aus 1. Ehe meiner Mutter bei einem Verkehrsunfall - und ich kam heuer durch Körperarbeit drauf, dass ich mich irgendwie trotzdem schuldig fühlte, nähere Details würden hier jetzt zu weit gehen, daher nur das Resumée.

    Danach verstarb meine 2. Schwiegermutter an Brustkrebs - zu Hause - die 2. Schwiegermutter an Lungenkrebs in der Lungenheilanstalt - also unterschiedliche Erfahrungen mit dem Thema Krebs.

    Dann war lange Jahre Ruhe - irgendwie - also nichts, was mich persönlich und nachhaltig betroffen hätte - und seit Beginn des Jahres gehts jetzt Schlag auf Schlag - und jetzt möcht ich auch gerne einige Gedanke darüber und dazu los werden.

    Anfang des Jahres wurde mein anderer Bruder (60) aus 1. Ehe meiner Mutter mit Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert - 2 Tage später hatte er den 2. - wir hatten jetzt keinen wirklich intensiven Kontakt über lange Jahre, aber es war mir ein Bedürfnis, ihn jeden 2. Tag im Krankenhaus zu besuchen.

    Wir lernten uns intensiver kennen, als wirs als Kinder jemals waren - konnten auch gemeinsam endlich die Trauerarbeit um unseren gemeinsamen Bruder machen - und verbrachten ein "schönes" Monat zusammen. Als er dann eigentlich schon wieder Hoffnung schöpfte, doch wieder "zu werden" hatte er den 3. Schlaganfall und starb letztendlich - für mich - völlig überraschend.

    Es war eine Zeit, wo ich ziemlich heftig durchgebeutelt wurde - und mich mal wieder nachhaltig mit Tod und Sterben beschäftigt hab - irgendwie aber auch für mich den Eindruck gewonnen habe, dass er jetzt "nicht wirklich weg" ist, sondern mirs weiterhin gestatte, mit ihm zu "reden" - und auch wieder begonnen habe, mit dem anderen Bruder zu "kommunizieren".

    Aber es ist nochmal abgeflacht und wurde schlagartig wieder hervor geholt, als vor 7 Wochen der Mann (59) meiner besten Freundin ins Krankenhaus eingeliefert wurde - Krebsverdacht - dann stellten sie Lungenkrebs fest - dann Leberkrebs - dann Metastasen im Kopf - gestern früh starb er.

    Er stand mir persönlich nicht wirklich nahe, aber sie ist meine beste und langjährigste Freundin - und ich habe ihr die ganze Zeit jetzt gerne beigestanden - und stehe jetzt auch gerne so als Art Hotline rund um die Uhr zur Verfügung.

    Und da haben wir heut früh eben auch dieses Thema telefonisch besprochen - was kommt danach. Ich persönlich stells mir so vor, dass die Seele eben wieder "irgendwo hin geht", woher sie auch gekommen war - an einem friedlichen und gemeinsamen Ort - jetzt nicht wirklich, sondern eher metaphorisch.

    Ich gestehs ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung, ob ich in der Situation selbst "Angst vorm Sterben" haben würde - das kann ich erst beantworten, wenn es so weit ist - und vorher hats für mich wenig Sinn, drüber nach zu denken, wie es für mich sein würde, wenns mal so weit ist.

    Aus heutiger Sicht kann ich sagen, ich kann mir vorstellen, mich zu freuen, endlich meine Lieben wieder zu sehen - auf der anderen Seite ist es sicher auch die Angst vor der Ungewissheit, was "danach" sein wird - ich kanns ehrlich nicht beantworten.

    Wobei - ihr hats heut sicher geholfen, dass ich ihr meine Vorstellung, was danach ist, ziemlich präzise beschreiben konnte - und ich weiß jetzt auch, warum es in letzter Zeit eben bei mir so komprimiert wieder Thema wurde (ich hab vor einem Monat erfahren, dass meine langjährige Jugendliebe (64) gestorben ist - und gestern kam dann noch die Nachricht, dass auch ein anderer langjähriger Bekannter (ca. 67), dessen Schwägerin auch eine liebe Freundin ist - auch vorigen Mittwoch an Lungenkrebs gestorben ist - und dann hatten wir gestern noch Klassentreffen von der Hauptschule, von denen 5 auch nicht mehr unter uns weilen und einer mit Lungenkrebs im Krankenhaus liegt)

    Wobei, wo ich das jetzt so nieder geschrieben hab - wirkliche Panik hab ich nicht vorm Sterben - aber so n flaues Gefühl im Magen beim Gedanken an den Tod schon.

    Noch etwas fällt mir grad ein - ich war vor über 15 Jahren irgendwie in einer Pattsituation meines Lebens - damals starb ein guter Bekannter im Alter von 50 Jahren - auch an einen Schlaganfall. Und bei seinem Begräbnis stand ich dort und dachte "war das jetzt wirklich schon alles?" - und danach hab ich begonnen, mein Leben neu zu ordnen.

    Und jetzt bin ich wieder in einer ähnlichen Situation - ich hab grad meine 3. Scheidung hinter mir - bin wieder am neu regeln - möglicherweise war ja wirklich der Tod meines Bruders jetzt ausschlaggebend, dass ichs endlich wirklich wieder durchgezogen hatte.

    Und das war heut früh auch Thema - eher Angst, zu lange gewartet zu haben um endlich wirklich uns selbst zu leben. Und das gegenseitige Versprechen (meiner Freundin und mir) es uns ab jetzt immer öfter gut gehen zu lassen.

    Wir waren ja im August schon - mit unserem "Dritten im Bunde" ein Wochenende lang gemeinsam im Waldviertel - und es war einfach eine schöne und intensive Zeit - mit vielen Wanderungen und tiefsinnigen Gesprächen, welche uns nicht nur noch mehr "zusammen geschweißt" hat, sondern uns auch alle 3 stärkte, was danach auf uns zu kam.

    Mittlerweile fühle ich mich wie eine von drei Musketieren - zuerst haben sie mich durch mein Chaos begleitet - und jetzt sind wir beiden für unsere Freundin da - und auch unserem Dritten gegenüber hab ichs grad zuerst auch wirklich bewusst ausgesprochen, dass dies natürlich auch für ihn gilt, wann immer er wen braucht - um zu reden - oder auch, ihn einfach in den Arm zu nehmen, damit er sich endlich aus-heulen kann - einer gehts immer gut genug, um das jederzeit zu übernehmen.

    Ich glaub, solche Schicksalsschläge schweißen diejenigen, die es gemeinsam durchleben - auch unendlich fester aneinander, wie es der Alltag könnte - wenn es alle Beteiligten zulassen (der Tod meiner Brüder hat mich von unserer gemeinsamen Mutter allerdings immer weiter weg gebracht).

    Andererseits habe ich gerade jetzt ein viel tieferes Zusammengehörigkeitsgefühl als ich es in den letzten 36 Jahren je hatte - meinen beiden Freunden gegenüber. Aber das wäre auch nicht entstanden, wenn ich noch verheiratet wäre - fällt mir jetzt auch noch so richtig auf.

    Naja, mal sehen - ist wieder mal lang geworden - werd mal meinen persönlichen Altbau sanieren gehen, Kuchen einkaufen - und die nächste Tröstrunde einläuten :)
  10. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    liiebe christina,

    vielen dank für deine eindrucksvolle schilderung in bezug auf dieses thema, mit dem wir alle mal sehr konfrontiert sein werden bzw. schon sind. phänomenal im wahrsten sinne des wortes, wie sehr dieses thema geballt DEIN thema geworden ist in dieser zeit.

    du schilderst sehr gut, wie man trotz allem gut in der bahn bleiben kann, emotional schon sehr berührt, aber dennoch mit dem tieferen bezug auf das "große ganze", mit dessen kraft man dann so hoffnungsvoll bleibt :).

    ich finde, diese konfrontationen mit dem tod sind wahrlich so etwas wie beziehungswegweiser, man merkt, WELCHE beziehungen beständig bleiben/sich vertiefen,
    und welche man ablegen kann.

    ich freue mich besonders, dass sich bei dir die beziehung zu deinem bruder noch so intensiviert hat, bevor er gegangen ist, das ist wundervoll!!!!!
    wenn du magst: mich würde das mit der mutter sehr interessieren!!! hab eventuell eine ähnliche thematik.

    lg abendsonne
  11. ChrisTina Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Naja, ist eigentlich ihr Muster - als der erste (jüngere der beiden) Bruder starb wurde nie darüber gesprochen und die Thematik einfach verdrängt - ich habe erst als erwachsene Frau für mich die Trauerarbeit nachholen können.

    Und als heuer der andere Bruder starb war sie nicht mal am Begräbnis - naja, sie hatte auch in den letzten 40 Jahren kein Wort mit ihm gesprochen, weil es nach seiner Heirat Streit gab und sie ab da "auf ihn böse" war - und wenn frau böse ist, wird nie und nimma verziehen.

    Er war zwar zu ihrem 80er bei ihr und hatte gehofft, dass er wieder eine Beziehung zu ihr aufbauen könnte - aber sie war weder bei seiner 60er-Freier noch eben heuer beim Begräbnis - obwohl sowohl meine Tochter als auch ich ihr angeboten hatten, sie ab zu holen, ihr einen Sessel zum Grab zu stellen - was auch immer.

    Ich für mich hatte voriges Jahr schon beschlossen, es wird Zeit, endlich in die Pubertät zu kommen - und mir von ihr kein schlechtes Gewissen mehr einreden zu lassen - danach gings mir wesentlich besser - und seit heuer ist es so, dass ich zwar wieder ab und zu hin fahre, aber nur, wenn es mir wirklich ein Bedürfnis ist.

    Vorige Freitag war ich bei meinen Eltern - naja, war halt ein Verwandtenbesuch - aber es betrifft mich nicht mehr - weder, dass mein Vater nachhaltige gesundheitliche Probleme hat - die er zwar einfach lösen könnte, aber da ers nicht tut, wirds auch nicht besser - noch, dass meine Mutter nie irgendwelche Emotionen zeigen konnte, außer, wegen jeglicher Kleinigkeit los zu heulen.

    Ich habe mich davon befreit, mich irgendwie auch noch immer für das Wohlergehen meiner Eltern verantwortlich zu fühlen - war Teil des Prozesses, dem auch meine Ehe zum Opfer gefallen ist - ich habe mich be-freit von allen Altlasten, die ich über Jahrzehnte herum geschleppt hatte.

    Interessanterweise war das aber erst möglich, seit ich begonnen habe, mich selbst zu lieben, d.h. ab dem Zeitpunkt, wo ich mein Leben bewusst annehmen hab können - und mich darüber freuen kann - kann ich auch meinen Eltern dankbar dafür sein, dass es mich gibt - und brauch ihnen nix mehr zurück geben wollen müssen.

    Die Nabelschnur ist gekappt, seit ich ent-täuscht genug war - und aber auch akzeptiert hatte, dass meine Mutter nie Mutter war - und auch nicht sein konnte - aber nicht nur für mich nicht - das ist mir erst heuer bewusst geworden, als ich im Krankenhaus sass und mein Bruder mir erzählte, wie traurig er war, dass sie nicht zu seiner Feier kam.

    Da wurde mir erst bewusst, dass sie schon vor 10 Jahren zwar damals noch zur Geburtstagsfeier meines damaligen Mannes kam (50er im Juni) aber dann nicht mal mehr zu meinem damaligen 40er im November - es war ihr nicht nur gleichgültig, sonder schlichtweg egal, wie es mir damit ging.

    Und da ichs damals aber nicht wahr-nehmen oder wahr-haben wollte, hab ich mir halt noch eine Ehe gegönnt, wo es mir dann noch drastischer gezeigt wurde, was mein Muster ist - mich auf zu opfern ohne etwas zurück zu bekommen - aber auch zu erkennen, dass ich das brauche - mich auf zu opfern - in Zukunft aber nur mehr für Menschen, von denen auch etwas zurück kommt.

    Von daher schließt sich jetzt wieder der Kreis - und ich bin nicht nur meinen Eltern dafür dankbar, dass sie mir das Leben geschenkt haben - sondern auch dafür, dass sie mir geholfen haben, zu dem einzigartigen und wertvollen Menschen zu werden, der ich heute bin.

    Allerdings hab ich kein Bedürfnis mehr, an ihrem Rockzipfel hängen zu wollen *ggggg*
  12. abendsonne Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    liebe christina

    ich bewundere, dass du trotz all den vorfällen überhaupt noch kontakt zu deiner mutter haben kannst.

    lg abendsonne
  13. ChrisTina Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Hallo abendsonne,

    das, was ich hier beschrieben habe ist nur die Spitze des Eisberges ;-)

    Ich hatte mich jahrelang gezwungen, ein braves Kind meiner Mutter und ein guter Sohn (kein Tippfehler) meines Vaters zu sein - und seit ich meine Muster erkannt habe - und auch erkennen kann, dass es für mich als der Mensch, der ich jetzt sein kann - keinen anderen Weg hier her gegeben hätte - habe ich kein Problem damit, sie besuchen zu fahren.

    Um dahin zu kommen hatte ich einige Aufstellungen und auch eine Rückführung und viele Coachinggespräche - und ich hab viel über mich selbst nachgedacht und erkannt.

    Früher wars ein innerlicher Zwang "brav zu sein" - ein angelerntes Muster - voriges Jahr hatte ich beschlossen, mich endlich ab zu nabeln und zu pubertieren - hab ich mich einfach nur zu den Geburtstagen gemeldet - und heuer ist es einfach ein Verwandtenbesuch wie viele andere - aber es belastet mich nicht mehr - ich habe mit der Vergangenheit abgeschlossen - ich bin niemanden böse dafür, was sie/er getan hat.

    Es ist - wie und was es ist - ich kann die Vergangenheit nicht ändern - ich mag mich auch nicht in Schuldzuweisungen verlieren - ich habe im letzten Jahr so viele Horrorgeschichten erfahren - und mich (durch Körpertherapie) auch wieder an vieles aus meiner Kindheit erinnert - dass ich nur 2 Möglichkeiten für mich gesehen hatte:

    -> entweder ich dreh durch und/oder räche mich für alles, was mir angetan wurde.

    -> oder ich akzeptiere es als etwas, was mich erst zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin.

    Und da mir zweiteres wesentlich angenehmer und meiner Seele bekömmlicher erschienen ist, hab ich mich dafür entschieden, meinen Eltern dafür dankbar zu sein, dass sie mir die Chance gegeben hatten, mich auf die Welt zu bringen - auch, wenn ich zwischenzeitlich weiß, dass ich mir die mühevoll erkämpft habe - aber das ist eine andere Geschichte.

    Den Rest habe ich großteils alleine geschafft - also jetzt ohne ihre direkte Hilfe - und das ist auch etwas, was mir jetzt - rückblickend - meine Kraft erkennen hat lassen.

    Ich war immer "die Starke" - auch meinen Eltern gegenüber - das brauch ich jetzt nicht mehr sein - ich gestehe mir das Recht zu, meinen Eltern gegenüber "die Kleine" zu sein - ob sie damit klar kommen oder nicht ist nicht mehr mein Problem.

    Seither fühle ich mich viel wohler. Du siehst, mir hat gar nix besseres passieren können als das, was mir passiert ist - und meine Eltern waren genau "die einzig Richtigen", um mir den Start in mein Leben zu ermöglichen.
  14. zeder46 New Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Ich habe gerade vor acht Wochen meine Mutter verloren.
    Sie war schon sehr lange krank und auch schon sehr alt. Wenn der Lebensweg 95 Jahre dauert und man davon fast 18 Jahre krank ist, dann kommt der Tod als Freund.
    Was mich so fertig gemacht hat, war, daß ich ihr nicht helfen konnte, als die Sterbephase einsetzte und sie so schwer gehen konnte. Man weiß nicht, was in einem Menschen die letzten Stunden vorgeht.
    Meine Mutter litt an Alzheimer Demenz und konnte sich schon lange nicht mehr mitteilen. Obwohl sie auf Umarmungen noch emotional reagierte und manchmal lächelte. Sie war sehr abgemagert und geschwächt und trotzdem hatte ich den Eindruck, wenn ich ihr vorlas oder ihre Musik vorspielte, die sie so geliebt hatte, war sie glücklich.
    Sie war schon 12 Jahre im Pflegeheim, das Gott sei Dank gleich um die Ecke war, wo ich wohne, so daß ich sie oft besuchen konnte.
    Die letzten Wochen war ich täglich bei ihr. Aber ein Pflegeheim ist kein Hospiz.
    Sie haben dort andere Kriterien und ich war nicht begeistert, wie sie mit der Sterbenden umgingen.
    Man sollte sie auch darin unterweisen und ihnen auch die nötige Zeit lassen.

    Sie waren sehr lieb zu meiner Mutter, doch ihre Vorschriften hindern sie an menschlichem Umgang.
    Ein Sterbender braucht Ruhe, nicht mehr viel zu essen, wenn sie nicht will, etwas abgedunkeltes Zimmer. In der Zeit war es sehr heiß, ich mußte die Rolladen runterlassen.
    Ich habe eine Dekubitus-Matratze verlangt, damit sie sich nicht wundliegt.
    Eigentlich ist das alles selbstverständlich, ich mußte darum bitten oder es selber tun.

    Nun ist alles vorbei und ich bin froh, daß ich meiner Mutter die Zeit und die Liebe geben konnte und sie auf ihrem schweren Weg begleiten.
    Zu dem Schmerz, daß meine Mutter gestorben ist, mischt sich die Dankbarkeit, daß es ihr dort, wo sie jetzt ist, gut geht.

    In Liebe und Dankbarkeit denke ich an sie.

    eure Doro:flower2::liebe1:
  15. zeder46 New Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Ich möchte hier ein paar Zeilen hinterlassen um allen ein bißchen Trost zu spenden, die einen lieben Menschen gehen lassen mußten.

    Leben und Sterben, Freude und Leid,
    sind hier auf Erden aneinander gereiht.
    Sag' einer Mutter, Dein Kind lebt nicht mehr,
    nichts auf der Welt ist so traurig und schwer!


    Unsere Seelen sind verwundet
    und in unseren Herzen bleibt die Leere,
    die der Tod hinterlassen hat.
    Gott gebe ihnen den ewigen Frieden
    und uns die Kraft, damit zu leben,
    und die Erinnerung an den geliebten Menschen
    mit der Zeit immer weniger schmerzhaft werden zu lassen.


    Copyright by Doro
  16. Hortensie Well-Known Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Hallo Doro,
    nachträglich mein Beileid.
    Eberesche
  17. MarionBaccarra1 Active Member

    AW: Trauer - Todesfall

    Hallo Ella.

    Je älter ich wurde, um so intensiver kam das Thema Tod und sterben an mich heran. In den letzten Jahren starben 5 meiner besten Freunde, mein Vater und 3 ganz liebe Nachbarinnen. Alle von heute auf morgen..Plötzlich und unerwartet wie man so schön sagt. Das ist ein Schlag!

    Ich vermisse meine Freundin. Mit ihr konnte ich bis tief in die Nacht telefonieren..Sorgen und Nöte teilen..lachen und weinen..

    Ich vermisse sie alle.

    Neue Menschen kennen lernen, das ist nicht so schwer, aber einen Freund, oder eine Freundin..die man Jahre bzw Jahrzehnte lang kannte zu verlieren, kann man nicht ersetzen.

    Der Tod ist so entgültig..er nimmt uns einen Menschen weg..reißt ihn aus unseren Herzen..und wir bleiben zurück, mit einer großen Wunde.

    Natürlich habe ich auch Angst zu sterben. Oder besser gesagt, schmerz und qualvoll zu sterben.

    In solchen Momenten denke ich an Gott. Ob er dann für mich da sein wird?
    Ich bin nicht fromm, nein aber wenn ich dran bin, dann vielleicht doch.

    Marion

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