.... das Leben an mir vorbei???

AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;208146 schrieb:
Das was du in den letzten Monaten in Urlaube und Haus gsteckt hast hätte locker für einen Auszug gereicht.
ich habe nicht unbedingt auf mich bezogen um rat gefragt - es ging um allgemeinen rat. was rät man frauen, die in einer unglücklichen beziehung sind und es sich GAR NICHT leisten können, auszuziehen. die ev. ein wenig unterhalt bekommen, weil sie ständig bei den kindern im haushalt waren und deshalb nicht arbeiten gingen, und das wars dann schon?
.... was rät man denen??
sich lieber am hungerpfad bewegen als in einer unbefriedigenden beziehung zu bleiben?? hier meinte ich ist guter rat teuer.

was meine urlaubs und wohnzimmergeschichte anbelangt, hier bereue ich NICHTS. ich bin endlich auf urlaub gekommen (es ist ja teil meines themas, dass ich diesbezüglich sehr, sehr wenig erlebe, seit ich mit meinem mann zusammen bin), und die wohnzimmergeschichte hat mir klar gemacht, dass es hier NICHT am ev. negativen chi - veranlasst durch ungünstige einrichtung etc. - liegt (um in den bereich feng-shui zu gehen), dass ich mich hier nicht wohl fühle.

es liegt am partner, am haus, an mir selber???? ich weiß es eben nicht klar, ich konnte nur HIER wieder eine eventualität ausschließen.
step bei step, auch wenns lange dauert und ev. nicht wenig kostet, es wird immer klarer.
Das ist dein Problem?
Ich hatte auch meine zwei Kinder ständig im Schlepptau - ohne sie war ich gar nicht anzutreffen....also das ist absolut kein Hindernis.
Ich denke deine zwei Hauptprobleme sind das eventuelle Alleinsein und das Finanzielle.
meine kinder sind für andere anstrengend, für mich sind sie MEINE kinder, die ich liebe und mit denen ich absolut gerne zusammen bin.
ein neuer mann würde meine kinder schwer aushalten. also gehe ich weg und bin dann - so wie jetzt - auch wieder alleine, .... . es geht nicht darum, dass ich nicht alleine sein kann, ich kann das sehr gut, aber ich HABE einfach sehnsucht nach einer zweisamkeit mit einem gleichwertigen partner, mit dem ich mich im gespräch und auf emotionaler basis verbunden fühle, mit dem ich mich einfach nur "wohl-fühle", ich hab das noch nie in der form gehabt.
ich KANN wie gesagt sehr gut alleine sein (bin ja jetzt auch - man kann es so sagen - "ohne partner"), aber ich WILL es nicht mehr.

das ist das erste, und das zweite ist, dass ich es mir finanziell definitiv schlechter mache. bzw. ich mache es vielleicht nicht MIR schlechter, denn ich kam bisher alleine aus, aber es geht UNS schlechter. denn 700 euro mehr aufwendungen in der familienkasse sind nicht gerade wenig, wenn man so schon schwer über die runden kommt (weil der eine oder andere mit 25 euro am tag FÜR SICH "nur in afrika leben könnte":):confused:).
ich hab das schon oft erwähnt.

es geht dann darum, dass für die kinder ev. ein schikurs nicht mehr drinnen ist und alles weitere... .. es geht auch nciht nur um kleinigkeiten wie spielsachen, ich bin mir nicht zu schade, dass alles und kleidung gebraucht zu kaufen, es geht darum, dass die kinder heute einen pc brauchen, um in der schule mithalten zu können, alles mögliche. internetgebührt, etc.etc.
das wäre nicht drin, bzw.. és müsste absolut knallhart kalkuliert werden. verzicht auf alle vergnügungen, die was kosten.

will ich das??

tja, wenn ich mich wo WOHL fühle, dann bin ich ja eh gerne an diesem ort und mag gar nicht so viel weg. und die kinder auch.
die nicht erhaltene wohnung, DORT hätte ich es mir echt vorstellen können. aber wie gesagt - es entscheiden andrere mit -

ich mag einfach nicht mehr betteln laufen, ich war oft genug, und nehme hin, dass es anscheindend einfach nichts wird mit einem neubeginn.
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

.... . Du brauchst dich vor uns nicht zu rechtfertigen.

Du willst alles und auf nichts verzichten. Nicht mal eine Phase für dich (und deine Kinder) alleine nutzen.
ich rechtfertige mich eigentlich nicht, ich erzähle, und es geht nicht darum, dass ich alles will und auf nichts verzichten.
es geht darum, dass die phase, in denen ich mit den kindern alleine bin so lange anhält, wie ich die kinder habe, denn ich bin fast IMMER ohne partner anzutreffen.
klar, ich könnte mich ihnen anders widmen, wenn ich nicht so von dem gedanken "trennung oder nicht" eingenommen wäre. DAS wäre schon eine riesenbereicherung für uns. aber da muss ich mich dann echt wohl fühlen, sonst denk ich ja wieder nach, ob es nicht ein fehler war, zu gehen......
Du erfindest ständig neue Sachen, damit du nicht gehst.
ich wäge ab, so sehe ich es.
Das glaube ich nicht, du drehst dich im Kreis. So lange, bis du es dir eingestehst, dass ihr gemeinsam gescheitert seid.
da sagst du was richtiges: so lange´, bis ich es mir eingestehe. mit jeder runde hat man was gesehen, mit jeder runde ist man ein bisschen gescheiter als vorher... . zeitverschwendung??? wenn man ENDLOS dreht, ja. aber das hab ich nicht vor. es ist nur eine sehr, sehr unermüdliches karussell, auf dem ich mich da befinde, aber ewig währt es nicht, dass ich mich im kreis drehen möchte.
Leisten ist relativ - finanzieller Rahmen ist relativ. Du meinst, du kannst es nicht. Du willst es nicht. Du nimmst keinen Rat von uns an, du möchtest die Verantwortung für das Gehen einfach nicht übernehmen. Weil....du dann als Buhmann da stehst. Vor deinen Kindern, vor deinem Mann, vor allen.....und das möchtest du nicht. Gestehe es dir ein.
DAS gestehe ich mir nicht ein, weil es nicht so ist. als buhmann vor meinem mann stehe ich sicher nicht da, denn er ist sich dessen bewusst, was in seinem bereich des "verschuldens" liegt. vor den anderen?? tja, mit dem muss man leben, dass man "die böse ist, die dem vater die kinder weg nimmt", aber wenn man für SICH weiß, dass man zu dem stehen kann, was man tut, ist es gut.
ich möchte zu dem, was ich tue, mit 100 % und nicht mit 80 % stehen können.
Denk einfach mal an die Seele deiner Kinder und an deine.
das tue ich, absolut.
Verantwortungslos finde ich nur den Zustand deinen Kindern gegenüber.
naja, ich weiß nicht. sie haben schon "feine antennchen" - so hat das mal jemand genannt, mit sicherheit, aber wirklich schlimm ist es woanders... . bei uns passiert das meiste absolut verdeckt.
Verantwortungslos finde ich nur den Zustand deinen Kindern gegenüber.
... ich habe gerade JETZT meine tochter gefragt, ob sie es mit uns schön oder nicht gut findet.
"ich finde es schön", so ihre antwort. kinder finden es immer schön, wenn sie in der gewohnten umgebung sind. die kinder aus dem armen rumänien heulen dem zuhause nach, wenn sie bei uns im guten österreich urlaub machen.
Du machst dir viel zu viel Gedanken über die Anderen.
vielleicht. das hab ich zumindest sehr lange gemacht, auf jeden fall.
Nein, er ist hier kostenlos, weil wir dich mögen. Du nimmst ihn nur nicht an, weil du Angst hast.
klar hab ich angst. bei euch ist es gut gegangen, bei vielen vielen anderen nicht.
Manchmal ist es Geschenk genug, die anderen mit der eigenen Anwesenheit zu beglücken.
ganz genau, ich hab mich über eine pn z.b. viel mehr gefreut als vielleicht über alle geschenke, die ich heute ev. bekomme.
Und manche Leute freut ein Geschenk von Herzen mehr, als eines, das viel Geld gekostet hat. Aber das willst du eh nicht hören.
das weiß ich aber doch! als ich geschrieben habe, dass es schlimm war, kein angemessenes geschenk kaufen zu können, da ging es mir nicht darum, dass ich selber wert auf angemessene gekaufte geschenke lege.
da hab ich auch versucht zu beschreiben, dass man in SO einer situation des zwanges = wenn man im mangel ist,
nicht einfach geschenke "aus dem herzen" zaubern kann, weil man in dieser situation keinen kopf für solche geschenke aus dem herzen hat. das "schenken" erinnert einem an den mangel, und damit ist nichts frei. dieses "ich MUSS ein geschenk zaubern, das nicht viel kostet" macht einen unfrei dahingehend, dass man kreativ genug sein kann.
Mache dir nur Gedanken über die Anderen, dann brauchst du dir keine über dich selber machen.
habe ich auch viel zu lange gemacht. wie gesagt: ich machte mir einen kopf über die äußeren situationen, die durch andere verursacht sind, um von MEINEN problemen abzulenken.
jetzt bin ich BEI MIR. ich mache mir einen kopf über MEINE geschichten, zu denen aber natürlich andere menschen gehören.
Ich kenne die Situation nur allzu gut.
-..... und bist sicher heilfroh, dass du "durch" bist.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Fröhliche Weihnachten abensonne und alle anderen!

abendsonne schrieb:
.... was rät man denen??
sich lieber am hungerpfad bewegen als in einer unbefriedigenden beziehung zu bleiben?? hier meinte ich ist guter rat teuer.
Eine unbefriedigende Beziehung macht alles nur noch schlimmer. Wenn es deiner Seele gutgeht, ergibt sich der Rest von selbst. Klar es ist ein schwieriger Weg dorthin...

abendsonne schrieb:
es liegt am partner, am haus, an mir selber???? ich weiß es eben nicht klar, ich konnte nur HIER wieder eine eventualität ausschließen.
step bei step, auch wenns lange dauert und ev. nicht wenig kostet, es wird immer klarer.
Ich stelle es gerade wieder an mir fest - es liegt nur an einem selber. Oft ist man so verbohrt, dass man es nicht merkt :zauberer1

abendsonne schrieb:
meine kinder sind für andere anstrengend, für mich sind sie MEINE kinder, die ich liebe und mit denen ich absolut gerne zusammen bin.
ein neuer mann würde meine kinder schwer aushalten. also gehe ich weg und bin dann - so wie jetzt - auch wieder alleine, ....
???? Woher willst du das wissen???

abendsonne schrieb:
ich KANN wie gesagt sehr gut alleine sein (bin ja jetzt auch - man kann es so sagen - "ohne partner"), aber ich WILL es nicht mehr.
Nein bist du nicht! Du hast deinen Mann (für die anderen) in Hintergrund, auch wenn ihr nicht viel Gemeinsamkeiten habt.


abendsonne schrieb:
es geht dann darum, dass für die kinder ev. ein schikurs nicht mehr drinnen ist und alles weitere... .. es geht auch nciht nur um kleinigkeiten wie spielsachen, ich bin mir nicht zu schade, dass alles und kleidung gebraucht zu kaufen, es geht darum, dass die kinder heute einen pc brauchen, um in der schule mithalten zu können, alles mögliche. internetgebührt, etc.etc.
das wäre nicht drin, bzw.. és müsste absolut knallhart kalkuliert werden. verzicht auf alle vergnügungen, die was kosten.

will ich das??
Ja gut, das muss man sich gut überlegen. Ich hatte damals auch überlegt, das schöne, große, neue Haus zu behalten. Dann hätte ich den ganzen Tag arbeiten gehen müssen und ständig den Kindern gesagt, dies geht nicht, das geht nicht, kein Geld da. Okay sehe ich ein. Die erste Zeit musste ich das trotzdem, das ging mit klar an die Nerven, doch die Seele, die war besser drauf. Und das war was zählte.




abendsonne schrieb:
ich rechtfertige mich eigentlich nicht, ich erzähle, und es geht nicht darum, dass ich alles will und auf nichts verzichten.
es geht darum, dass die phase, in denen ich mit den kindern alleine bin so lange anhält, wie ich die kinder habe, denn ich bin fast IMMER ohne partner anzutreffen.
klar, ich könnte mich ihnen anders widmen, wenn ich nicht so von dem gedanken "trennung oder nicht" eingenommen wäre. DAS wäre schon eine riesenbereicherung für uns. aber da muss ich mich dann echt wohl fühlen, sonst denk ich ja wieder nach, ob es nicht ein fehler war, zu gehen......
Eigentlich...oder uneigentlich...
Ich glaube das denkt man immer - ob es ein Fehler war oder nicht....


abendsonne schrieb:
... . bei uns passiert das meiste absolut verdeckt.
???

... ich habe gerade JETZT meine tochter gefragt, ob sie es mit uns schön oder nicht gut findet.
"ich finde es schön", so ihre antwort. kinder finden es immer schön, wenn sie in der gewohnten umgebung sind.
Kinder wissen, was Eltern hören wollen, damit sie (die Eltern) glücklich sind. Kinder gewöhnen sich unheimlich schnell an veränderte Situationen. Und Kinder sind Meister im Verdrängen. Punkt.

abensonne schrieb:
-..... und bist sicher heilfroh, dass du "durch" bist.
Das gehört zu meinem Leben. Das hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Ohne das hätte ich meine beiden Ältesten nicht. Es ist nun mal so, und ich lerne heute noch daraus.

Ich habe mir oft Gedanken gemacht, ob das alles richtig war. Die erste Zeit ist es schlimm, doch das verflüchtigt sich. Schwer ist es bei dem zu bleiben, was man wirklich will - ohne sich bereden zu lassen.


abendsonne schrieb:
...wenns dir anders geht, dann gehörst du zu den menschen, die halt optisch einfach auffallen und die leute auf diese art und weise in den bann ziehen. oder du wohnst in einem umfeld, wo es noch besser ist.
Ich denke, wenn ich mal mich und meine Umgebung beobachte....es liegt fast alles an einem selber. Ich habe es manchmal - wenn ich innerlich traurig bin - und ich einkaufen fahre - dann sind alle sehr nett zu mir - ich komme mit Unbekannten ins Gespräch.....Das habe ich auch, wenn ich gut drauf bin....klar. Doch auch, wenn es mir nicht so gut geht. Wenn ich mal stressig bin, ist´s meine Kleine auch, das ist dann nervig...aber es liegt wieder an mir. Oder wenn mein Mann mal nicht so freundlich zu mir ist....wenn ich dann recht überlege, habe ich schon den Grundstein dafür gesetzt...ignorant, wie ich manchmal bin. Doch das einzusehen, fällt mir immer noch schwer....genau, wie auch zu handeln...
...und ich bin...was man ein graues Mäuschen nennt...ich bin nicht witzig und nicht schlagfertig - leider....habe mir schon oft von Männern (willigen) anhören müssen, wie ernst und schüchtern ich doch wäre = kalt zu denen, andere takeln sich auf und reden in einer Tour (meist dummes Zeug, doch den Männern gefällt´s), soll´n sie doch - das muss ich nicht. Ich sehe figurmäßig und vom Verhalten (meinen die meisten) zwar so aus, doch ich entspreche nicht dem typischen Frauenbild...bzw. verhalten und flirten kann ich auch nicht....:nudelwalk
Das ist halt meine Art und mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt.
In diesem Sinne
alles Liebe
Eberesche
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

An abendsonne und an alle, die hier mitschreiben:

zunächst, bevor dieses Fest auch schon wieder um ist, wünsche ich noch recht schöne und friedvolle Weihnachtsstunden.

Liebe abendsonne,

in Zusammenhang mit deiner aktuellen Situation sind mir da noch einige ziemlich pragmatische Fragen eingefallen. Ich habe nämlich immer noch nicht das ganze Bild im Kopf.

Bitte verstehe das nicht als Inquisition, so ist es nicht gemeint. Du wirst ohnehin nur auf das antworten, wozu du auch bereit bist.

Dieses "Trennen" als mögliche Lösung in zeitlich greifbarer Nähe - ist das ein einseitiges Gedankenkonstrukt von dir alleine? (ungeachtet eventueller Situationen in der Vergangenheit, wo dies angesprochen wurde)

Wenn du deinem Mann gegenüber die Absicht auch schon angedeutet hast (hast du??), bis zu welchem Grad nimmt er das ernst?
Könnte er sich, glaubst du, eine einvernehmliche Lösung vorstellen? Ein sog. streitiges Verfahren ist nämlich eine verdammt hässliche Sache.

Ist die restliche Familie eingeweiht? Wenn ja, bestärkt man dich oder versucht man dich zu beeinflussen?

Wenn du dich für diese räumliche Trennung entscheiden könntest - wäre es für dich eine eine Art Probesituation oder würdest du zeitgleich die Scheidung einreichen?

Angenommen, dein Mann willigt in eine Trennung ein - da gäbe es doch durchaus die Möglichkeit, dass dein Mann das Haus verlässt, oder? (damit du mit den Kindern bleiben kannst) Das ist an sich der meistens praktizierte Weg. Auch wenn Kinder sich tatsächlich schnell an Veränderungen gewöhnen, wie Eberesche richtig sagt, so wird aus rechtlicher Sicht meist damit argumentiert, dass es vorzuziehen ist im Falle der Machbarkeit, den Kindern das gewohnte Umfeld zu erhalten.

Hast du dich tatsächlich über all deine juristischen Rechte informiert? Hat man dich auf den Begriff des "böswilligen Verlassens" aufmerksam gemacht? (ein gefinkelter Gegenanwalt, zum Beispiel, könnte das durchaus gegen dich verwenden, was dann wieder Auswirkungen auf den Unterhalt haben könnte).

Ich hoffe, die Fragen waren jetzt nicht zu indiskret. Und aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass es einfach erst mal schmerzt, sich überhaupt mit dem ganzen "Trennungsvokabular" auseinanderzusetzen. Das macht die Situation reeller und wirkt manchmal sogar bedrohlich (so ist's mir zumindest gegangen). Ich weiß ja nicht - wie geht es dir damit, abendsonne?:rolleyes:

Einen lieben Gruß,:liebe1:
Karin
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

:)
???? Woher willst du das wissen???

es ist so ein gefühl.... .
einige liebe freundinnen od. kolleginnen sind schon sehr, sehr lange alleine. die sind ohne kinder bzw. mit erwachsenen kindern.... .
....
und:
als mich einige zeit vor diesem thread ein mann auf offener straße ansprach, er würde mich gerne auf einen kaffee einladen, da ging ich mir nichts dir nichts mit. ich war sauer auf meinen mann - wieder mal, eh klar ----- es war der tag, als ich fast "zugeschlagen" hätte bei einer wohnung im ort, so sehr hats mir gereicht, 610 euro miete, trotzdem, ....... und dann "zufällig" hörte, dass in dieser wohnung ein mann gestorben ist,..... f(DAS hatte ich schon zweimal) -
.... da saßen wir also im kaffee, mein "gönner" meinte, er ist kinder gewöhnt,
----- es dauerte jedoch keine 15 minuten und ich merkte, WIE genervt er war von meinem kleinen sohn.... .

es hätte einfach nicht gepasst, mir war dieser mann auch ziemlich egal, aber er verfolgte mich dann fast einige tage lang. meinte immer wieder, wann wir uns treffen können mit betonung auf "ohne kinder". ich bekam fast schon angst.
ich war dermaßen genervt von "solchen" situationen (diesmal ich :)) , die zwangsläufig aufkommen, wenn man wieder "raus-geht".


an diesen tagen hatte ich den urlaub für uns gebucht, wohlwissend, dass ich mir "solche" situationen wie gesagt eigentlich nicht mehr antun möchte.

.....
das zweite schlüsselerlebnis in sachen männer war dann eben die vorweihnachtliche feier in der arbeit. meine kollegin und ich saßen neben 3 männern, und ich konnte versuchen mich einzubringen, was ich wollte, sie sahen dennoch nur SIE an, redeten nur mit ihr. meine kollegin ist schon eine sehr liebe, faszinierende, tja, dennoch wurde mir bewusst, dass es sie z.b. viel leichter hätte.
und ich ev. lange alleine sein würde - wenns SO läuft. zugegeben war von meiner seite null interesse an den kollegen, die ich schon 20 jahre kenne, vielleicht spielt sowas mit.... .

trotzdem, es hat mich verunsichert.

es gibt zwar hier im ort den tenor "wie kommt dieser mann (=meiner) zu einer frau wie ihr - jetzt auf mich bezogen (es wurde mir so gesagt, und da hat mir mein mann sehr leid getan, weil es eigentlich gute bekannte von ihm sind, die ihn vom charakter her kennen..... - und weil auch gesagt wurde, das würde alle sagen, aber nicht aus spaß,.,..).

dennoch denke ich, das ist nicht unbedingt ein kompliment für MICH, sondern ein indiz dafür, wie abwertend mein mann leider angesehen wird. früher stand ich 100 % hinter ihm und dachte mir, ach, die wissen nicht, wie er wirklich ist, jetzt ist es nicht mehr ganz so. ich stehe auch nicht mehr hinter ihm, ich fange an, ihn so zu sehen, wie ihn die meisten sehen (er sieht aus wie ein mensch, der mit seinem leben sehr, sehr radikal umgeht).

die, die ihn WIRKLICH kennen, mögen ihn alle..... .

ich lass mich wohl zu sehr von den "oberflächlichen" beeinflussen.

naja, nicht nur, wenn ich ihn ansehe, denke ich halt an die schattenseiten des lebens, krankheit, tod, verwegenheit.... - schwarze ringe unter den augen, fahle gesichtsfarbe, tätowierung. als er mich noch respektvoll behandelt hat, ich meine in bezug auf ehrlichkeit, war mir das egal, jetzt ist es das eben nicht mehr.
so wie man sich eben die düsteren bilder weghängt, wenns einem so nicht so gut geht.... .
Eberesche;208164 Kinder wissen schrieb:
.. es kam so von herzen, dass ich das in DIESER situation nicht denke. für mein kind ist papa alles, die schildkröten, ihre schlafhöhle, ..... . nein, das glaub ich hier nicht.
Die erste Zeit ist es schlimm,
.. ich denke, ich würde mich "befreit fühlen", ich denke das noch immer, dennoch hab ich NATÜRLICH angst, dass es mir so gehen kann, wie du es beschreibst, und wenns "nur" für die erste zeit ist....
fragezeichen auf das "bedeckt" bezogen:
wir tragen das, wie es uns geht, nicht so ganz offen aus, weil jeder von uns die emotionen doch meist im griff hat. das heißt, wir lassen uns sehr, sehr selten "gehen", so wie es viele andere tun, die sich streiten, dass es sich gewaschen hat. bei jemanden aus meiner familie passiert es fast täglich, dass vor den kindern geschrieen und geheult wird. nicht so bei uns. würd ich meinen kindern nicht zumuten wollen. das "fast an die kehle gehen" meines mannes und meine offene wut auf ihn, wo ich in einer situation war, dass ich ihn am liebsten geschlagen hätte, das kommt so gut wie nie vor. auch nicht ein richtig offener streit. meist ist es eine aus meiner sicht begründete verbal-attacke meinerseits, die er über sich ergehen lassen muss, aber er redet nicht wirklich zurück. er ist still. somit ist die situation im keim erstickt und es kommt zu KEINEM streit. ich trage daher sehr viel mit mir alleine aus. natürlich bin ich dann oft sehr in mich gekehrt, durch den wind .... . das ist mit sicherheit auch nicht gut für die kinder. sie spüren, dass da was nicht gut ist. ich kläre sie dann auf, dass das nichts mit ihnen zu tun hat, dass ich sie sehr lieb habe, aber eben den papa nicht mehr so wirklich......
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

:)
Ich habe nämlich immer noch nicht das ganze Bild im Kopf.
ist ja auch ein wenig verwirrend, weil bei mir immer wieder neben-themen mit rein spielen....
Dieses "Trennen" als mögliche Lösung in zeitlich greifbarer Nähe - ist das ein einseitiges Gedankenkonstrukt von dir alleine?
nein, ich denke, er wäre auch schon dafür, er sieht auch, dass es uns nicht gut geht, dass es IHM nicht gut geht.
er könnte tun und lassen was er will nachher, hätte sicher immer einen haufen leute um sich geschart im garten etc., hätte es schöner. er bekäme vielleicht auch mal was gutes zu essen (papas ohne frau werden ja meist sehr verwöhnt), und ein paar komplimente und streicheleinheiten, --- . kriegt er von mir alles nicht mehr.
nur mit dem geld haperts halt, wie gesagt, er meint, mit den 25 euro am tag für sich kommt er höchstens in indien aus (oder hat er afrika gesagt??).
damit ist der ball wieder bei mir, "entscheide du", so der tenor in summe.
gestern hab ich ihm das vorgeworfen, dass alles in dieser beziehung auf mir lastet.
Wenn du deinem Mann gegenüber die Absicht auch schon angedeutet hast (hast du??), bis zu welchem Grad nimmt er das ernst?
nicht mehr wirklich.....
hab ja schon diese und jene wohnung in erwägung gezogen, und es ist nie was geworden.... .
Könnte er sich, glaubst du, eine einvernehmliche Lösung vorstellen? Ein sog. streitiges Verfahren ist nämlich eine verdammt hässliche Sache.
ich würde mich vorläufig nicht scheiden lassen, es wäre ein teurer versuch, sich anzusehen, was passiert.... .
er wäre einverstanden, will aber finanziell nicht wirklich mitwirken :zauberer1.
"wenn ich jetzt schon nicht über die runden komme, wie stellst du dir das dann vor mit 500 euro mehrbelastung???"
Angenommen, dein Mann willigt in eine Trennung ein - da gäbe es doch durchaus die Möglichkeit, dass dein Mann das Haus verlässt, oder? (damit du mit den Kindern bleiben kannst) Das ist an sich der meistens praktizierte Weg. Auch wenn Kinder sich tatsächlich schnell an Veränderungen gewöhnen, wie Eberesche richtig sagt, so wird aus rechtlicher Sicht meist damit argumentiert, dass es vorzuziehen ist im Falle der Machbarkeit, den Kindern das gewohnte Umfeld zu erhalten.
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DA bin ich wohl egoist den kindern gegenübern. ich bin da ein bisserl sonderbar..... . das haus hatte ich MIT ihm, ohne ihn würde ich ein ganz neues leben wollen. den so sehr wohl fühle ich mich dann doch nicht hier. ich habe vom ersten tag diese energien gespürt, und gewusst, hier hat sich jemand umgebracht, hab schon mal erzählt, dass ich sogar gesagt habe, hier, an dieser stelle hat sich jemand erhängt, und dann war es wirklich so..... grusel, weil es in der vorwohnung auch so war, dass sich der vorbesitzer erhängt hat, und ich mich dort immer unwohl fühlte..... . daher mag ich nicht hier bleiben, möchte das haus aber erhalten, weil es eine günstige gelegenheit ist, zu wohnen, für die kinder mal, oder doch nicht????
die therapeutin war geschockt angesichts meines gedankens, das haus für die kinder zu erhalten: "besitz ist auch LAST, lassen sie doch bitte die kinder raus aus einer sache, mit der sie nicht klar kommen". sie hat wahrscheinlich recht ,dennoch würde es mir das herz brechen, wenn wir den schlüssel zu unsere "knusperhaus" das letzte mal umdrehen. ich BIN da sehr objektverhaftet, ich weiß.... - auch wenn ich das haus nicht zu 100 % mag, jedenfalls nciht alleine, hänge ich DOCH daran, vielleicht gerade WEIL es so harte arbeit war, es lieben zu lernen.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ist die restliche Familie eingeweiht? Wenn ja, bestärkt man dich oder versucht man dich zu beeinflussen?
ich musste immer heile welt spielen vor seiner familie, obwohl ich der mutter schon mal was erzählt hatte. dies wurde unter den teppich gekehrt, und es wurde nie wieder was erwähnt. erst als sein vater mal meinte, mit jedem, der zum therapeuten geht, stimmt was nicht, platzte mir der kragen. ich sagte ihm, dass ich auch gerne
zum therapeuten gehen würde, und nicht denke, dass mit mir was nicht stimmt... . worauf er meinte, er wäre in ärmlichen verhältnissen aufgewachsen, meine eltern jedoch hätten einen betrieb gehabt, ich sei wohl unbescheiden und wisse nicht, was es heißt, in minderbemittelten verhältnissen aufzuwachsen. in diese richtung ging es. ich erzählte ihm, dass ich sehr wohl wisse, was mangel heißt, und teilte ihm die geschichte mit seinem sohn mit, dass er mich jahrelang schon mit dem geld betrügt, ich mir das essen vom mund abspare, nichts machen kann, er es immer wieder tut..... . und dass auch vorher sehr, sehr vieles war.

tja, da war für ihn alles so sonnenklar!!! du liebst ihn nicht mehr, meinte er, "da müsst ihr das haus verkaufen und euch trennen". so einfach war das für ihn. ich zermürbe mir den kopf und er wusste es mit einem schlag genau!!!
wenn ich was entgegnen wollte, dann meinte er, ich hätte die falsche einstellung. worauf ich absolut wütend wurde und ihm sagte, ER hätte SEINE einstellung, ich hätte eine andere, welche ist richtig??? ich bin wutentbrannt davon, weil er mir vorher auch sagte, sie = seine frau und er, halten zu ihrem sohn, weil er eben ihr sohn ist, aber sie halten auch zu mir, weil ich die mutter ihrer enkel bin (weil ich die mutter der enkel bin :), nicht weil ich mir so einiges mitgemacht habe.....).

nie wieder ein wort gefallen, wie es mir JETZT geht oder dgl., schöne heile welt.

vorm christbaum war sein vater über-wunderlich. wie froh er ist, SO eine familie zu haben. er sagte es 5 mal. beim letzten mal sagte er, er ist so froh, solche enkerl zu haben und solche - sprechpause - söhne.
er hat mir wieder einmal mehr bewusster gemacht, dass ich mich dort einfach auch sehr fremd fühle.

12 jahre sah ich in seinen eltern die nur guten, weil sie uns geld gaben bei allen möglichen gelegenheiten (die dann immer das konto des mannes deckten), ich sah nicht, dass hier die tiefe fehlt.

meine mutter hatte ich auch eingeweiht, weil sie sich beklagte, dass ich ihr nie was erzähle (gottseidank hatte ich das nicht getan!!!, sie wäre vor sorge noch kranker geworden). naja, das mit dem geld erschien mir harmlos, ich weihte sie ein. mit dem resultat, dass sie meinem mann das buch "der spieler" schenkte, wo es um einen spielsüchtigen geht, und er genau wusste, dass ich ihn verraten habe.
sie hat ja dann auch gemeint, ich kann den kindern doch nicht den vater wegnehmen, "das wäre nicht schön von mir".
immer demütig alles ertragen!!!!!!! so wie sie es getan hat, das wird anscheinend von uns abverlangt. auch von der schwägerin, die mit dem bruder sehr, sehr viel kummer hat.


wegen der hepatitis c und meinen sorgen diesbezüglich weiß von der familie meinerseits niemand was, seine familie weiß es, aber es wird nie, nie ein wort erwähnt.

genau wie der krebs mit metastasen von seiner mama fast totgeschwiegen wird.

meinen vater interessiert familie sowieso so etwas von gar nicht, bevor er meinen mann kannte, hat er gesagt: was hat er denn, einen schw... hat er, sonst gar nichts.
das sagt denke ich alles.
darum erzähle ich das auch, damit ihr euch ein bild machen könnt.
für meinen vater zählt nur der, der den doktortitel hat, oder der, der weiblich ist und ein eventuelles objekt seiner begierde. aber nicht seine kinder.

es ist traurig, aber es ist so.

mein mann meint, meine familie sei "flodders" mal drei.
über seine familie hat er noch niemals ein wort kommen lassen.

in seiner familie wird nur über essen gesprochen und über sportergebnisse, zumindest vor mir. das zu 98 prozent. ich muss das leider so sagen.

ER steht aber absolut ZU seiner familie und niemals hinter mir, wenn ich mal wütend bin wegen ihnen.
als ich damals abgehauen bin, ist er bei seiner mutter geblieben, nicht mir nach.... . wenn der vater was sagt, dann "muss ich das verstehen, er ist 80 jahre". tja, so sollte ich immer und ewig meine gefühle unter den teppich kehren und die anderen mit good-will belassen.

und dann fühle ich mich, als wäre ich ein schlechter mensch. kurze zeit später rappe ich mich jedoch auf und sehe absolut die berechtigung meiner gefühle.
es ist ein ewiges hin und her.
ich mag das eigentlich nicht mehr, und wende mich innerlich von sehr, sehr vielen menschen ab.
mein mann meint, ich hätte mich sehr verändert, bin nicht mehr die liebe, die ich mal war.
klar.... . mag ich auch nicht mehr sein.


Hast du dich tatsächlich über all deine juristischen Rechte informiert? Hat man dich auf den Begriff des "böswilligen Verlassens" aufmerksam gemacht? (ein gefinkelter Gegenanwalt, zum Beispiel, könnte das durchaus gegen dich verwenden, was dann wieder Auswirkungen auf den Unterhalt haben könnte).
danke für den hinweis. ja, das wurde mir schon bewusst (gemacht). ich würde eine schriftliche einverständniserklärung brauchen von ihm bzw. eine richterliche niederschrift.
Ich hoffe, die Fragen waren jetzt nicht zu indiskret. Und aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass es einfach erst mal schmerzt, sich überhaupt mit dem ganzen "Trennungsvokabular" auseinanderzusetzen. Das macht die Situation reeller und wirkt manchmal sogar bedrohlich (so ist's mir zumindest gegangen). Ich weiß ja nicht - wie geht es dir damit, abendsonne?:rolleyes:

Einen lieben Gruß,:liebe1:
Karin
nein, ganz und gar nicht. ich kann ja ziemlich distanziert an die sache rangehen, weil es ja MEINE entscheidung ist und ich nicht vor den kopf gestoßen bin durch eine äußere sehr, sehr schmerzvolle erfahrung (du weißt, was ich meine). mit geld betrogen zu sein ist nicht so schlimm wie anders. .... . man kann damit leben, es tut nicht so weh. man kann eben wie gesagt "distanziert" und mit ruhe an die sache rangehen. das macht es um vieles leichter.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Hallo abendsonne,
jetzt habe ich gestern einen langen Text geschrieben, der ist aber verschwunden....also nochmal...
Eigentlich geht es deine Schwiegereltern nichts an, was zwischen euch passiert, das ist euer Ding. Du kannst nicht von Ihnen verlangen, dass sie sich auf eine Seite schlagen. Meist stehen die Eltern hinter ihren Kindern, egal, was sie getan haben. Das ist nun mal so und auch irgendwie verständlich. Dein Schwiegervater hat eine (meiner Meinung nach) gesunde Einstellung:
abendsonne schrieb:
tja, da war für ihn alles so sonnenklar!!! du liebst ihn nicht mehr, meinte er, "da müsst ihr das haus verkaufen und euch trennen". so einfach war das für ihn.
Ganz einfach...auch für dich, das mit dem du liebst ihn nicht mehr (das weißt nur du), mal außen vor gelassen. Ganz einfach. So einfach könnte es sein.

abendsonne schrieb:
ich zermürbe mir den kopf und er wusste es mit einem schlag genau!!!
wenn ich was entgegnen wollte, dann meinte er, ich hätte die falsche einstellung. worauf ich absolut wütend wurde und ihm sagte, ER hätte SEINE einstellung, ich hätte eine andere, welche ist richtig???
Es gibt kein richtig oder falsch, das ist alles relativ. Manchmal hilft es schon seine Einstellung zu überdenken.

abendsonne schrieb:
ich bin wutentbrannt davon, weil er mir vorher auch sagte, sie = seine frau und er, halten zu ihrem sohn, weil er eben ihr sohn ist, aber sie halten auch zu mir, weil ich die mutter ihrer enkel bin (weil ich die mutter der enkel bin , nicht weil ich mir so einiges mitgemacht habe.....).
Wie oben schon gesagt, das ist "normal" und was interessiert es sie, was du mitgemacht hast... interessiert es dich, was sie mitgemacht haben?
Es ist gut, wenn man sich die Dinge von der Seele reden kann. Du schreibst, du hast sie "eingeweiht", du spieltest heile Welt... Meine Gedankengänge: wenn du sie einweihst, ziehst du sie da mit rein. Das wollen sie gar nicht. Du möchtest natürlich, dass sie dich verstehen, sich wohlmöglich mit dir solidarisieren.
Wenn du heile Welt vor den anderen spielst, dann schützt du auch dich...weil du es alleine nicht "in den Griff" bekommst. Gestehst vor den anderen deine Schwäche nicht ein. Deinen Mann nicht im Griff zu haben.
Selber weiß man, wie es ist ... und denkt sich, es ist doch ungerecht, die wissen doch gar nichts.... würden sie es wissen, würden sie mein Verhalten verstehen... Sie brauchen dein Verhalten nicht verstehen. Du hast halt eine andere Einstellung als dein Schwiegervater. In seinen Augen wäre es einfach - ihr verkauft das Haus und trennt euch. Warum machst du es dir (in seinen Augen) so schwer?
Das mit dem Haus, kann ich z.B. auch nicht nachvollziehen...zumal du es nicht wirklich magst...ich habe mein Haus (nicht das von oben) verkauft...ich mochte es...ich habe mich dort wohlgefühlt...ich habe so viel (fast alles) neu gemacht....ich bin beim Preis betrogen worden...und doch...jetzt fühlt es sich gut an... eine Last ist weniger...auch wenn ich es vorher nicht dachte! Oft ist es nicht so, wie man es sich vorher ausmalt.
Ich habe z.B. damals gedacht, wenn nach dem ganzen Tanz endlich die Scheidung durch ist, feier ich ein Fest....was war: ich habe geheult! Und nicht nur kurz...sondern den ganzen Tag.
Manchmal muss man einfach mal machen...sich von Last befreien.
So genug gemeckert....jetzt gehe ich mich mal befreien....von Staub und einigen Lasten. Ich danke dir abendsonne....du hast mir wieder ein kleines Stückchen an meinem Weg geholfen.
Eberesche
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Abendsonne, du schreibst du musst immer heile Welt spielen.
Niemand kann dich zwingen dieses Spiel zu spielen, wirklich niemand.
Diesen Zwang hast du dir selber auferlegt.

Diese Heimlichkeiten sind im Übrigen ein absolut typisches Zeichen einer Suchtfamilie, wenn du (hast du ja mal geschrieben) dich darüber informiert hast, was in Suchtfamilien passiert, dann ist dir das auch bewusst.

Du schreibst in deinem letzten Post sehr viel über das Unverständnis, dass dir die Familienmitglieder entgegen halten. Was erwartest du?

Triff doch einfach mal deine Entscheidungen ohne ständig nach Beifall zu suchen. Vertraue darauf, was deine sehnlichsten WÜnsche sind und erfülle sie, niemand anderes kann und wird das tun.
LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

also ich glaube jeder schreibt das drehbuch für sein leben selbst
wenn man versucht seinem partner oder anderen menschen die schuld für seine eigenen defizite zu geben fangen die probleme an
das ist ein sehr komplexes thema
es hat viel miit energie , ego, und bewußtsein zu tuhen
alleine die macht der gedanken können schon entscheident sein:confused:
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Abendsonne,
:)
in einem viel früheren Thread von dir hattest du mal zu deinem (eurem) Haus und deiner inneren Einstellung dazu geschrieben. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie viel Geborgenheit dieses äußere Verwurzelt-sein mit sich bringt. Angekommensein, seinen Platz gefunden zu haben. Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, wenn man glaubt, nichts und niemand würde jemals daran etwas ändern können. Das Haus – der Fels in der Brandung. Das Gebäude als solches erhält einen tieferen Sinn. Symbol für das, was aus eigener Kraft entstehen konnte, und Sinnbild für Beständigkeit.

Nun hast du dir selbst eingestanden, dass die Wertigkeit des Hauses nur in Verbindung zur Beziehung mit deinem Mann besteht. Ohne ihn würdest du nicht bleiben wollen. Auch das kann ich nachempfinden. Während ich noch in unserem Haus war und die Trennung unvermeidlich wurde, dachte ich auch immer, ohne ihn halte ich es da nicht aus. Jeder Raum gemeinsam geplant, jedes Möbelstück gemeinsam ausgesucht, jedes Bild zusammen aufgehängt. Da steckt enorm viel kraftvolle (kraftraubende?) Sentimentalität drinnen. Im Geiste habe ich damals das ganze Haus ausgeräumt und neu eingerichtet. Hätte ich bleiben dürfen, dann hätte ich es auch so gemacht, und es wäre gut gewesen, ich hätte es zu „meinem“ Haus gemacht.

Wie ich erst dieses Jahr erfahren habe, hat mein Mann es übrigens genau so durchgezogen (wohl auch in Rücksichtnahme auf meine Nachfolgerin, die eingezogen war): er hat buchstäblich alles entsorgt, was es aus der gemeinsamen Zeit an beweglichen Gütern gab, teilweise sogar Einbaumöbel. Es ist bei ihm keine Frage des Geldes, und trotzdem bewundere ich ihn tatsächlich für seine radikale Vorgangsweise.

Entschuldige, dass ich jetzt ausführlicher als beabsichtigt über mich selbst geschrieben habe. Was ich eigentlich damit sagen möchte, ist, dass es auch für dich, abendsonne, von Vorteil wäre, wenn du, das Haus betreffend, auch durchgreifender und vor allem pragmatischer denken könntest.
Ich weiß es ja nicht, ob dein Mann dem Haus auch so sentimental zugetan ist, oder ob es für ihn nur einen Stellenwert der Bequemlichkeit hat.

Für die Kinder das Haus erhalten? Nein, da bin ich ganz bei deiner Therapeutin. Nicht aus dem Grund, weil Besitz als solcher eine Last ist (das ist Einstellungssache), sondern weil du in einem Zeitrahmen von ca. 20 Jahren denkst. Deine Kinder brauchen jetzt ein klares Umfeld, Kinder haben kein Gefühl für Zukunft, nur für die Gegenwart.

Es kann und darf nicht sein, liebe abendsonne, dass das Haus den Grad deiner positiven Lebensumstände bestimmt. Ich wage die Vermutung, dass es für dich vor allem schmerzlich sein würde, wenn du gingst und dein Mann würde bleiben. Du würdest das (zu Recht) als ungerecht empfinden und wahrscheinlich damit hadern. Stimmt’s?
Diese Annahme gründet sich, wie vieles, was ich schreibe, auf meine ganz persönlichen Erfahrungen und erhebt daher auch keinen Anspruch auf Gültigkeit für jemand anderen. Aber ich weiß zB, wie es sich für mich anfühlt, dass das Fehlverhalten meines Mannes keinerlei lebenstechnische Konsequenzen für ihn hatte, ganz im Gegenteil. Ich habe auch nicht so viel Großmut, das wirklich in Ordnung zu finden.

Deshalb kann ich die nüchterne Aussage deines Schwiegervaters sehr gut verstehen:
„trennen und das Haus verkaufen“.
Das wäre eine saubere Lösung. Erhaltenswert ist das Seelenheil von euch allen, und nicht ein Besitz bzw. dessen Schattenseiten.

Dein Thema, abendsonne, wirft mich wieder in meine eigene Vergangenheit zurück. Einerseits tut das weh, aber andererseits macht es mir bewusst, dass ich mit einer lebenstüchtigeren und realistischeren Einstellung in der damaligen Situation heute ganz anders dastehen würde.

Deshalb wünsche ich dir so sehr, dass du dich nicht verbeißt in einseitige Gedanken und dass du noch viel mehr als bisher an deine eigene Kraft und Stärke glaubst. Du schaffst das schon!:liebe1:

Liebe Grüße,
Karin
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;208183 schrieb:
Diese Heimlichkeiten sind im Übrigen ein absolut typisches Zeichen einer Suchtfamilie

Du schreibst in deinem letzten Post sehr viel über das Unverständnis, dass dir die Familienmitglieder entgegen halten. Was erwartest du?

Heimlichkeiten verheimlichen immer nur negative Umstände.
Das ist ein absolut typisches Zeichen einer fast jeden Familie. Schönreden, Totschweigen .... Familien wollen sich damit unbewusst unangreifbar machen, die Fassade bewahren.

Was die Verständnisbereitschaft der Familienmitglieder betrifft, so ist es auch eine Frage der Persönlichkeit der Einzelnen, in wie weit sie bereit sind, auch andere Sichtweisen verstehen zu wollen.

LG
Karin
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

wenn _Familien schon tradionell so sind wie sie sind, dann werden sie sich auch nicht ändern, es sei denn sie werden durch irgendeinen Lebensumstand dazu gezwungen.

Wenn Abendsonne das Schweigen bricht, wird sich auch etwas verändern, solange sie selber das Schweigen mitmacht, wie sollte sich etwas ändern?

Heimlichkeiten verheimlichen immer nur negative Umstände.
Das ist ein absolut typisches Zeichen einer fast jeden Familie. Schönreden, Totschweigen .... Familien wollen sich damit unbewusst unangreifbar machen, die Fassade bewahren.
Kann ich nicht bestätigen!
LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

ihr lieben, ich kopier mir jetzt alles rein und antworte gleich auf den jeweiligen absatz:
Ganz einfach. So einfach könnte es sein.
ja, so einfach KÖNNTE es sein. objektiv betrachtet gäbe es auch für mich als außenstehender nur EINE lösung :clown:.
wenn du dir selber aber den kopf zermatterst, emotinal mitten drinnen steckst, dann sieht es anders aus, dann magst du den "klugen rat", den du ja selber hundert mal wissen würdest, nicht hören, "es gibt nur eine lösung", haus verkaufen, und aus. weil du im gleichen atemzug vom anderen merkst, dass derjenige mensch keine ahnung von dir, von deiner seele hat. sonst würde er nicht so unverblümt KLARTEXT reden. auch wenns hundert mal wahr ist, dieser schonungslos harte klartext ist in dem augenblick unangebracht, wo der andere einem das gefühl gibt, er selber würde es viel besser und einzig richtig machen....., ohne es jemals annähernd selber gelebt zu haben . es ist so als würde man als gut gesättigter mensch jemanden, der halb am verhungern ist, sagen, verkauf dein bett, dann hast du geld, vielleicht ein blöder vergleich, aber er ist mir gerade so in den sinn gekommen..... .

hier reden menschen einfach ... so dahin. der schwiegervater ist ein sehr korrekter, erfahrener, sehr belesener mann, der viel erlebt hat, er war direktor, politisch hoch oben, und überall angesehen, und das hat er halt sehr herauskehren lassen.... . ich mag dieses besserwisserische, dieses schulmeisterhafte nicht. "da hast du die falsche einstellung....", und das drei mal, DAS ist dann doch wieder nicht so korrekt. mir wurde das alles mehr und mehr bewusst im letzten jahr. es ist ein riiiiieeesiger prozess des erwachens. früher war er der uneingeschränkt GUTE für mich, denn er gab uns geld, und das reichte anscheinend.... . alles andere hab ich denke ich gar nicht wahrgenommen. jetzt schau ich einfach genau hin.

niemals hätte ich wollen, dass er mir anbietet, mir wieder mit geld auszuhelfen, ich wäre echt beschämt gewesen. aber er hätte sagen können, "mit dem was da los war, verstehe ich dich....". das hätte schon gereicht.
Wie oben schon gesagt, das ist "normal" und was interessiert es sie, was du mitgemacht hast... interessiert es dich, was sie mitgemacht haben?
ja, ehrlich gesagt schon. ich hab mir die biographien studiert und lange zugehört bezüglich der lebensgeschichten. mich interessieren menschen
einfach. mit meinem interesse bin ich vielleicht schon manchem zu nahe getreten. ich höre schön langsam auf, mich zu interessieren, wenn nicht "freiwillig" was kommt.
Es ist gut, wenn man sich die Dinge von der Seele reden kann. Du schreibst, du hast sie "eingeweiht", du spieltest heile Welt... Meine Gedankengänge: wenn du sie einweihst, ziehst du sie da mit rein. Das wollen sie gar nicht. Du möchtest natürlich, dass sie dich verstehen, sich wohlmöglich mit dir solidarisieren.
Wenn du heile Welt vor den anderen spielst, dann schützt du auch dich...weil du es alleine nicht "in den Griff" bekommst. Gestehst vor den anderen deine Schwäche nicht ein. Deinen Mann nicht im Griff zu haben.
ich habe damals von meinem mann ganz schön eine auf den deckel bekommen, alte und kranke eltern "einzuweihen". ich stand aber dazu, sah es als absolute berechtigung für mich selber, wollte nicht mehr was vorspielen.... doch sie wollen es nicht wissen, worum es WIRKLICH geht. sie sagen schon zu mir: "wie geht es dir", aber es ist eine höflichkeitsfloskel. sie fragen nicht, wie geht es dir mit IHM? hat sich was verändert? vielleicht warten sie, bis ICH wieder freiwillig was erzähle. aber sie wollen auch das nicht wirklich.... . nehme ich an!

so wie sie damals fragten, nur so als beispiel:foto:: wie war der urlaub, und als ich erzählen wollte, wurde von der leckeren worcester-sauce gesprochen, ohne hinzuhören, ob überhaupt eine antwort kommt. wie gesagt, essen und sport. oder eigene lebensgeschichte. jetzt bin ich wirklich ein wenig ungerecht....: das eine oder andere mal gabs auch was anderes.
Warum machst du es dir (in seinen Augen) so schwer?
tja, irgendwie auch wieder richtig.... . du hast eigentlich recht.
er hat mir sozusagen irgendwo auch vermittelt, dass sie absolut klar damit kommen würden, wenn ich das haus verkaufen würde, obwohl theoretisch das erbe meines mannes drinnen steckt.... . :clown: so hab ich das noch gar nicht gesehen. so als einverständniserklärung. vielleicht wollte ich es auch nicht sehen, denn wenn ich mein ding durchziehe, dann brauche ich diese "einverständniserklärung" eigentlich nicht. denn ich muss für mein verhalten für mich EINSTEHEN können, und für meine kinder. für sonst niemanden.

mit meiner mutter und den anderen ist es ja auch anders als bei den meisten familien. es ist mir einfach alles mit viel zu wenig tiefgang verbunden. jeder von denen redet mit, und weiß nicht bescheid über mich, über die umstände..... . sie sehen nur die umrisse.

am liebsten würde ich mit allen brechen, wenn ich ganz, ganz ehrlich sein darf. außer mit der familie meines bruders.

mit absoluten erschrecken denke ich daran zurück, wie die reaktion der familie war, als mein neffe sich umgebracht hat. das hat ALLES klar gemacht. in meiner familie passieren dinge, die sind einfach unglaublich.
Das mit dem Haus, kann ich z.B. auch nicht nachvollziehen...zumal du es nicht wirklich magst...ich habe mein Haus (nicht das von oben) verkauft...ich mochte es...ich habe mich dort wohlgefühlt...ich habe so viel (fast alles) neu gemacht....ich bin beim Preis betrogen worden...und doch...jetzt fühlt es sich gut an... eine Last ist weniger...auch wenn ich es vorher nicht dachte!
so etwas hilft mir. erfahrungsberichte. ich liebe sie.
du schreibst in einem anderen posting, dein herzblut war in diesem haus, so wie bei mir.... - und es ging dann doch!! so etwas hilft mir, - wie gesagt - gibt mir zuversicht, wenns doch mal so weit kommen sollte.
....du hast mir wieder ein kleines Stückchen an meinem Weg geholfen.
Eberesche
du hilfst mir auch, -
so wie alle hier, die das, wo ich gerade mitten drin stecke, hinter sich haben, (ich möchte in diesem augenblick fast mit dir tauschen :)) und so wie alle, die in einer ähnlichen situation sind ... , oder so wie auch die, die einfach so mitplaudern.

bin gespannt, was noch geschrieben steht von euch.
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;208183 schrieb:
Liebe Abendsonne, du schreibst du musst immer heile Welt spielen.
Niemand kann dich zwingen dieses Spiel zu spielen, wirklich niemand.
Diesen Zwang hast du dir selber auferlegt.
naja, es ist schon alles mit begleitumständen verbunden.... . ich habe mich einfach distanziert gehalten von meinem mann in den letzten eineinhalb jahren, und da gehörte dazu, dass ich ihn auch nicht mehr jedes mal begleiten wollte bei seinen elternbesuchen, und für mich die ruhe daheim, diese verschnaufpausen unheimlich wichtig waren.
der vater sagte dann bei besuchen bei uns zum wiederholten male, "du kommst ja auch nicht mehr mit", ohne je wissen zu wollen, warum. er ließ es im raum stehen, jede äußerung dazu meinerseits wurde überhört. beim nächsten mal wieder dasselbe. im prinzip wollte ich sie auch mal aufklären, dass es nichts (bzw. da schon nicht unbedingt....) etwas mit ihnen zu tun hat, und ich wurde auch schon fast wütend, diese ständigen vorhaltungen.

die sache hat sich dann aber eh von selber erledigt. auch wenn ich nichts erzählt hätte.
ich habe die schwiegereltern sowieso vergrämt, weil ich sie einige male ersucht habe, "ein bisserl später zu kommen", nicht gerade zu DER zeit, wo der bub schläft. sie hatten das nie respektiert, kamen immer unangemeldet, gerade DANN, wenn ich mal am rasten war, irgendwann haben sie es verstanden:), und kommen jetzt gar nicht mehr. So wollte ich es eigentlich auch nicht, aber bitte schön..... .

unsere heile schwiegereltern-welt ist in die brüche gegangen. 12 jahre hat es gedauert.
Strandläufer;208183 schrieb:
Diese Heimlichkeiten sind im Übrigen ein absolut typisches Zeichen einer Suchtfamilie, wenn du (hast du ja mal geschrieben) dich darüber informiert hast, was in Suchtfamilien passiert, dann ist dir das auch bewusst.
naja, nicht so....
Strandläufer;208183 schrieb:
Du schreibst in deinem letzten Post sehr viel über das Unverständnis, dass dir die Familienmitglieder entgegen halten. Was erwartest du?
sie sollen mich nicht immer mit versteckten vorwürfen belangen, mich einfach in ruhe lassen. ganz hart, ganz ehrlich.
Strandläufer;208183 schrieb:
Triff doch einfach mal deine Entscheidungen ohne ständig nach Beifall zu suchen.
beifall suche ich nicht. ich suche menschen, mit denen ich mich KONSTRUKTIV austauschen kann, oder mit denen ich einfach so ungezwungen tratschen kann.... . aber keine dauerhaft-besserwisser, die dich ständig auf ein aus ihrer sicht unvermögen aufmerksam machen.... . brauch ich nicht!!!
Strandläufer;208183 schrieb:
Vertraue darauf, was deine sehnlichsten WÜnsche sind und erfülle sie
leider muss man da auch a bisserl mitdenken. das ist ja das problem.
also ich glaube jeder schreibt das drehbuch für sein leben selbst
wenn man versucht seinem partner oder anderen menschen die schuld für seine eigenen defizite zu geben fangen die probleme an
das ist ein sehr komplexes thema
es hat viel miit energie , ego, und bewußtsein zu tuhen
alleine die macht der gedanken können schon entscheident sein:confused:
da geb ich dir recht. verworren.
den anderen "schuld" zu geben, hat mit eigenen defiziten zu tun. ev. doch mit unsicherheit.
bei mir war es zum beispiel eine schockierende erkenntis, ihn nicht mehr so zu lieben...... . sehnsucht zu haben nach einem anderen leben....... . ich war richtiggehend BEFREIT, endlich mal triftige gründe zu haben, SO zu fühlen. es kam mir richtiggehend gelegen!! dass er zuerst im methadon-programm war, um vom heroin wegzukommen, dann getrunken hat, etc.etc., hat MICH PERSÖNLICH nicht so reingezogen. das war für mich kein "rechtfertigungsgrund", ihn nicht mehr ausreichend zu lieben. wie gelegen ist mir das gekommen, als ich draufkam, er hintergeht mich!!! es war mehr gut als schaden, wenn ich das so sagen darf.
man gibt manchmal gerne jemand anderen "schuld", um sich von der eigenen "schuld" zu befreien.

obwohl es keinen eigentlichen "schuldigen" gibt, weil ja niemand was dafür kann.....:clown:
 
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