AW: .... das Leben an mir vorbei???
:clown

h, das bad hat wunderbar gut getan.
:baden:
an lektüren hatte ich leider schon wesentlich bessere mit.
sei mir nicht böse, liebe niki,
aber eigentlich jedes einzelne posting in deinen eigenen threads "kämpfen oder auf das schicksal vertrauen" z.b. empfand ich als ..... fließender, spiritueller, .....
als die rezitierten free-spirit-trainer-worte aus irgendeinem heiligen kurs.
es gab zwar auch passagen, die mich angesprochen haben, z.b. dass es menschen gibt, die stress in "eustress" umwandeln, welcher dann als antrieb dient, um träume zu verwirklichen.
nur: es gibt einige menschen...... ??????? einige???
ich frage mich: tun das nicht die meisten menschen??? aus dem stress wachsen, ihn als schöpferisch ansehen im positiven sinne??? ich denke schon.
deine geschichte kommt mir sehr missionarisch vor. als wüssten die meisten menschen nicht wie es geht, und "free-spirit" sagt es ihnen..... . am schluss sind die ja geradezu heilig geworden im ausdruck. nicht fließend, nicht stimmig in der gesamtheit. fast sektenähnlich.
sie schreiben, menschen, die nach der ursache suchen, und dann in die "ausrede" gehen: "mein karma, mein schicksal, meine herkunft.... etc. ", würden sich lediglich als opfer fühlen und die bereitschaft für eigenverantwortung wird dadurch abgelegt.
FALSCH.
es gibt bestimmt menschen, die einfach dabei belassen, zu sagen: aha, deshalb.
aber mit sicherheit fühlen sie sich bereits ab diesem zeitpunkt besser, zu dem sie sich wegen der URSACHE für ihr empfinden im klaren sind. daher ist der zweck auf jeden fall schon erfüllt. sie fühlen sich besser.
das zweite ist, dass man mit "ursachenfindung" oft alles aus einer völlig anderen persektive sehen kann.
nur ein beispiel:
eine kollegin/freundin fand es absolut widerlich, dass ihr mann oft mit dem zahnstocher nach dem essen herumwerkte.... . eigentlich wirklich eine kleinigkeit, sie konnte das nicht sehen. es war ständig anlass für diskussionen.
es wirkte so weit, dass sie IHN in der gesamtheit fast schon widerlich fand, dies übertrug sich auf die ehe, auf alles mögliche..... .
sie hatte ihr aha-erlebnis, als ich sie daran erinnerte, dass unser seniorer amtsrat, mit dem wir im büro saßen, jeden tag mit einem vergilbten ding aus dem taschenmesser in seinen vom rauchen braunen zähnen herumstocherte, sehr lange. und dass dies vielleicht die ursache sein konnte.
wie ein blitz wurde meiner kollegin bewusst, dass dieses verhalten sich so in der verdrängungsschublade eingeprägt hatte, sie hasste das verhalten ihres bürokollegen, es gab da mehr mit ihm,
und sie übertrug diese empfindungen einfach unbewusst.mit dieser erkenntnis wusste sie, dass sie nicht das verhalten des mannes widerlich fand, sondern einfach an etwas erinnert wurde, das DAMALS war.
ab diesem tag gings ihr zumindest in dieser beziehung mit einem male besser, sie hatte dann noch die eine oder andere schlüsselerfahrung, und jetzt sind sie glücklich und zufrieden wie nie zuvor.
liebe Abendsonne,
ich hab auch sehr viel Ursachenforschung betrieben - es war auch eine Zeitlang gut so - aber im Endeffekt merkst du irgendwann einmal, dass die Ursache nicht wichtig ist.
eben schon, das wollte ich mit meinem beispiel sagen.