Strandläufer
Well-Known Member
- Registriert
- 19 März 2004
- Beiträge
- 1.845
AW: .... das Leben an mir vorbei???
Liebe Abendsonne,
wir alle sind weder gut noch böse und ob dir das nun gefällt oder nicht. Auch dein Mann ist einfach nur ein Mensch mit unterschiedlichsten Faszetten, die einen fühlen sich gut für dich an und die anderen eben nicht so.
Das Gleiche gilt für dich und den Rest der Welt.
Du gehst ins Krankenhaus und verschenkst materielle Dinge, in dem Glauben diese Dinge würden für die Beschenkten den gleichen Wert haben, wie für dich. Das ist aber jetzt nicht so. Der Tod lässt meistens keinen Platz für Gedanken an Dankbarkeit oder einem anderen als sich selber Aufmerksamkeit schenken. Da sind die Betroffenen ganz bei sich und nur dort. Sie leiden, haben Angst vor Verlust oder sind froh wenn es vorbei ist.
Du schimpfst mit deinem Mann wegen seiner Kleidung, nicht weil dich die Kleidung oder sein Aussehen stört. Es passte dir gerade in den Kram, dass er Anlaß zum schimpfen gab, damit du deine frustrierten Gefühle irgendwo abladen konntest.
All das was da passiert ist menschlich und völlig normal und verdient nicht mal besondere Beachtung und du machst eine riesige Geschichte daraus. Ist jetzt nicht böse gemeint, weil genau das Gleiche mache ich auch leider immer wieder.
Guck dir an, was aus dieser neuen Situation jetzt erwächst. Ändert sich etwas nachhaltig oder bleibt eigentlich alles beim Alten und ihr habt eben auf diese Situation aussergewöhnliche Gefühle erlebt.
Es zeigt einfach nur, wie schnell sich unsere Wahrnehmung und unsere Gefühlswelt wandelt, je nachdem auf was wir so treffen.
Wir selber suchen uns gezielt die Plätze aus, an denen wir aufgrund unserer augenblicklichen Gefühlslage sein wollen. Brauchen wir für unser Wohlbefinden einen kleinen Streit, dann suchen wir uns einen entsprechenden PArtner um genau das zu erleben. Wollen wir betreut werden, tun wir genau das Gleiche, wir suchen jemanden auf, der uns genau das auch geben kann. Suchen wir Zurückweisung, dann gehen wir genau auf die Menschen zu, die bereit sind uns das Gefühl der Zurückweisung in voller Ladung zu geben und wir tun auch genau das dafür passende um dies zu erleben, einschl. Geschenke, die dieser Jemand einfach nicht würdigen kann, er kann es nicht aus Ende.
Wir sind die, die unsere Plätze suchen und dort bleiben.
LG
Elke
Liebe Abendsonne,
wir alle sind weder gut noch böse und ob dir das nun gefällt oder nicht. Auch dein Mann ist einfach nur ein Mensch mit unterschiedlichsten Faszetten, die einen fühlen sich gut für dich an und die anderen eben nicht so.
Das Gleiche gilt für dich und den Rest der Welt.
Du gehst ins Krankenhaus und verschenkst materielle Dinge, in dem Glauben diese Dinge würden für die Beschenkten den gleichen Wert haben, wie für dich. Das ist aber jetzt nicht so. Der Tod lässt meistens keinen Platz für Gedanken an Dankbarkeit oder einem anderen als sich selber Aufmerksamkeit schenken. Da sind die Betroffenen ganz bei sich und nur dort. Sie leiden, haben Angst vor Verlust oder sind froh wenn es vorbei ist.
Du schimpfst mit deinem Mann wegen seiner Kleidung, nicht weil dich die Kleidung oder sein Aussehen stört. Es passte dir gerade in den Kram, dass er Anlaß zum schimpfen gab, damit du deine frustrierten Gefühle irgendwo abladen konntest.
All das was da passiert ist menschlich und völlig normal und verdient nicht mal besondere Beachtung und du machst eine riesige Geschichte daraus. Ist jetzt nicht böse gemeint, weil genau das Gleiche mache ich auch leider immer wieder.
Guck dir an, was aus dieser neuen Situation jetzt erwächst. Ändert sich etwas nachhaltig oder bleibt eigentlich alles beim Alten und ihr habt eben auf diese Situation aussergewöhnliche Gefühle erlebt.
Es zeigt einfach nur, wie schnell sich unsere Wahrnehmung und unsere Gefühlswelt wandelt, je nachdem auf was wir so treffen.
Wir selber suchen uns gezielt die Plätze aus, an denen wir aufgrund unserer augenblicklichen Gefühlslage sein wollen. Brauchen wir für unser Wohlbefinden einen kleinen Streit, dann suchen wir uns einen entsprechenden PArtner um genau das zu erleben. Wollen wir betreut werden, tun wir genau das Gleiche, wir suchen jemanden auf, der uns genau das auch geben kann. Suchen wir Zurückweisung, dann gehen wir genau auf die Menschen zu, die bereit sind uns das Gefühl der Zurückweisung in voller Ladung zu geben und wir tun auch genau das dafür passende um dies zu erleben, einschl. Geschenke, die dieser Jemand einfach nicht würdigen kann, er kann es nicht aus Ende.
Wir sind die, die unsere Plätze suchen und dort bleiben.
LG
Elke