abendsonne
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eberesche, zu deinem posting nachher.
), dann ist es die jetzige phase, die die ganze familie mal braucht und sehr notWENDIG hat. es ist jetzt definitiv nicht die zeit, in die tiefe zu gehen. ich fühl mich frei, so wie es ist, mit kleinen einschränkungen, die mir aber nicht so viel ausmachen.
daher war die coutch auch absolut nicht freiwillig. es war aber nicht die mega-ablehnung ihr gegenüber. ich dachte mir, GUT, dann sitzen wir (bzw. ich lag ja ) halt eine stunde da und sagen nichts. ich dachte ja eigentlich, es ginge um ein gespräch bezogen auf die fortschritte des jungen durch den therapieverlauf. darum hab ich den jungen wieder extra weggefahren und bin mir ihr in einen zugewiesen raum, in dem ich vorher noch nicht war (sonst hätten wir uns in ihren privaten bereich setzen müssen???).
dort gabs nur EINEN sessel, für sie
.
als mir klar wurde, der dame gehts ganz, ganz klar darum, dass sie findet, es sind NIE die kinder, sondern sie fungieren als spiegel der elterlichen "unzulänglichkeiten" und es ist IMMER bei den eltern zu suchen.
das hat sie so super eingefädelt, dass es gar keine möglichkeit gab, vorher den raum anzusehen, in den sie mich bestellt, ich wurde einfach vor die tatsache gestellt, dass da nur eine coutch ist und halt ein sessel für sie. ich sagte ihr vorher, ich hab die therapie für den jungen bestellt, nicht für mich. machte aber trotzdem mit - eigentlich mit einem innerlichen lächeln "na dann schauen wir mal, wie gut du bist, .... ob du JEtZT was hervorlocken kannst aus mir". eine gewisse arroganz war bestimmt erkennbar in mir, und ich bemerkte auch meine veränderung dahingehend. früher wäre ich dankbar gewesen, jetzt sagte ich mir "brauch ich nicht - nicht jetzt "
ich WOLLTE einfach keine probleme wälzen an diesem tag, nicht rein-gehen in eine situation, die ja jetzt viel besser ist.
und ich finde, liebe eberesche,
es ist nicht immer so, dass man, steckt man den kopf in den sand, am nächsten tag unbedingt mit den zähnen knirscht,
es bedarfs oft einer erholung, und da brauchts das los-lassen von zeit zu zeit.
die realität holt einen eh wieder ein, solls so sein.
also, ich meine, MIR hats nicht wirklich geschadet, dann doch ansätze besprochen zu haben /ich wurde lockerer, weil ich es als verlorenes therapiegeld sah, eine stunde nur blöd dazusitzen, tschuldige, dazuliegen, mit ihrer hand auf der stirn.
plötzlich wurde ich zugänglich.
hilfts nix, schadets nix.
außerdem WUSSTE ich eh, dass es bei uns in der beziehung massiv was hat, da brauchte ich nicht erst draufgebracht werden. also, es könnte mich eh nichts so leicht erschrecken.
aber ich dachte an die armen mamas, die da guter dinge in bezug auf sich selber den buben(das mädchen) in die therapie bringen, und dann wirds mit ihnen genauso gemacht (so sie mittun
, und plötzlich ist ein problem da, wo vorher keines gewesen ist. man kann schon so manches heraufbeschwören. und dass es IMMER an den müttern liegt ("meist sinds die mütter"), das ist überhaupt nicht gesagt. es gibt unterschiedlichste kinder in den familien, der eine ist mega-anständig, der andere hat nur unfug im kopf. da gehts ja auch um abgrenzung dem geschwisterteil gegenüber etc.etc.etc. . muss ja nicht immer eine persönlichkeitsstörung sein, wenn ein kind ein wenig auffällt.
bei UNS ist es auf jedenfall hausgemacht, dass die kinder so sind, wie sie sind, da bin ich mir sicher. aber..... wenn ich eh schon eine veränderung in mir verspürte, DANN hätte das eh eine veränderung bei den kindern mit sich gezogen. das wollte ich mir ansehen, und da kam mir keine therapie gelegen.
also, nochmal, es ging bei diesen "probleme-schaffens-geschichten" nicht um MICH sondern um die art, mit der sie menschen auf die coutch bewegt,
und jeder ist nicht so, dass er drüber stehen kann, weil er eh bescheid weiß
.
es wurden durch diese dame bestimmt schon manche unglü´cklich, einfach weil sie wachgerüttelt wurden.
lg
ich brauch jetzt definitiv keine coutch, aber es könnte mal sein, dass ich sie spontan in anspruch nehmen möchte, weil ja eine beziehungsgeschichte immer einer wandlung unterworfen sein kann. wenn ich die phase der absoluten erkenntnis, die phase der ursachenfindung etc. schon soweit hinter mir habe, dass ich ein es-ist-wie-es-ist JETZT IN DIESEM MOMENT (erholung!!!!!!!) absolut annehmen kann, in der gelassenheit bin und jeder veränderung aufgeschlossen gegenüber stehe (so das von oben herab mal so sein willliebe sonne, das versteh' ich nicht. bist du nicht freiwillig auf die couch? hättest du nicth nein sagen können? ich hatte den eindruck, dass du der dame auch nicht ablehnend gegenüberstehst?
daher war die coutch auch absolut nicht freiwillig. es war aber nicht die mega-ablehnung ihr gegenüber. ich dachte mir, GUT, dann sitzen wir (bzw. ich lag ja ) halt eine stunde da und sagen nichts. ich dachte ja eigentlich, es ginge um ein gespräch bezogen auf die fortschritte des jungen durch den therapieverlauf. darum hab ich den jungen wieder extra weggefahren und bin mir ihr in einen zugewiesen raum, in dem ich vorher noch nicht war (sonst hätten wir uns in ihren privaten bereich setzen müssen???).
dort gabs nur EINEN sessel, für sie
als mir klar wurde, der dame gehts ganz, ganz klar darum, dass sie findet, es sind NIE die kinder, sondern sie fungieren als spiegel der elterlichen "unzulänglichkeiten" und es ist IMMER bei den eltern zu suchen.
das hat sie so super eingefädelt, dass es gar keine möglichkeit gab, vorher den raum anzusehen, in den sie mich bestellt, ich wurde einfach vor die tatsache gestellt, dass da nur eine coutch ist und halt ein sessel für sie. ich sagte ihr vorher, ich hab die therapie für den jungen bestellt, nicht für mich. machte aber trotzdem mit - eigentlich mit einem innerlichen lächeln "na dann schauen wir mal, wie gut du bist, .... ob du JEtZT was hervorlocken kannst aus mir". eine gewisse arroganz war bestimmt erkennbar in mir, und ich bemerkte auch meine veränderung dahingehend. früher wäre ich dankbar gewesen, jetzt sagte ich mir "brauch ich nicht - nicht jetzt "
ich WOLLTE einfach keine probleme wälzen an diesem tag, nicht rein-gehen in eine situation, die ja jetzt viel besser ist.
und ich finde, liebe eberesche,
es ist nicht immer so, dass man, steckt man den kopf in den sand, am nächsten tag unbedingt mit den zähnen knirscht,
die realität holt einen eh wieder ein, solls so sein.
also, ich meine, MIR hats nicht wirklich geschadet, dann doch ansätze besprochen zu haben /ich wurde lockerer, weil ich es als verlorenes therapiegeld sah, eine stunde nur blöd dazusitzen, tschuldige, dazuliegen, mit ihrer hand auf der stirn.
plötzlich wurde ich zugänglich.
hilfts nix, schadets nix.
außerdem WUSSTE ich eh, dass es bei uns in der beziehung massiv was hat, da brauchte ich nicht erst draufgebracht werden. also, es könnte mich eh nichts so leicht erschrecken.
aber ich dachte an die armen mamas, die da guter dinge in bezug auf sich selber den buben(das mädchen) in die therapie bringen, und dann wirds mit ihnen genauso gemacht (so sie mittun
bei UNS ist es auf jedenfall hausgemacht, dass die kinder so sind, wie sie sind, da bin ich mir sicher. aber..... wenn ich eh schon eine veränderung in mir verspürte, DANN hätte das eh eine veränderung bei den kindern mit sich gezogen. das wollte ich mir ansehen, und da kam mir keine therapie gelegen.
also, nochmal, es ging bei diesen "probleme-schaffens-geschichten" nicht um MICH sondern um die art, mit der sie menschen auf die coutch bewegt,
und jeder ist nicht so, dass er drüber stehen kann, weil er eh bescheid weiß
es wurden durch diese dame bestimmt schon manche unglü´cklich, einfach weil sie wachgerüttelt wurden.
lg