Lucille
Well-Known Member
- Registriert
- 6 Februar 2006
- Beiträge
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Resilienz : widerstandsfähigkeit zeigen gegenüber allem, was einfach nicht abänderbar ist.
Ja - und darunter versteht man aber auch die Fähigkeit, soziale Netzwerke zu schaffen. Menschliche Verbindungen, um in
schwierigen Situationen aufgefangen zu werden. Verwandte, Freunde, Beziehungen aktivieren.
Diesen Aspekt halte ich für ganz wichtig als Ergänzung.
..... da wurden im angesicht der kinder ziegen zur schlachtung bestimmt. .....es war auch eine hoch-schwangere dabei
..... meine tochter hat das alles sachlich gesehen.
"gehört einfach dazu".
sie hats auch voll weggesteckt.
Klar kann sie's nicht ändern.
Aber ich, ich ganz persönlich, wäre betroffen über eine derart unempathische Reaktion meines Kindes.
Passt für mich, auf Deine Tochter bezogen, auch nicht so richtig in's Bild, wenn ein Drama aus einem verschwundenen Hamster wird.
Aber ich betone nochmals, das ist alleine meine intuitive Sichtweise und keine Wertung!
ihr ists wurscht, ob sie frisiert ist oder nicht.
in der gesellschaft werden solche menschen schnell ausgegrenzt, aber im grunde hat sie ja RECHT.
es ist ja doch wirklich alles nicht wichtig.
ok, ich hingegen finde das Erscheinungsbild schon wichtig.
Es gehört, genauso wie die inneren Werte, zu einem Menschen dazu.
Aber ... auch hier schadet sie sich in gewisser Weise selbst, weil sie die Ausgrenzung in Kauf nimmt.
Und dass ihr die auch wurscht ist, das wage ich zu bezweifeln.
Gerade in dem Alter.
Ich finde überhaupt nicht, Abendsonne, dass Du sie in ihrer Wurschtigkeit unterstützen solltest. Das ist gar nicht gut.
ich hab in gewisser weise hochachtung vor ihr, dass es sie einfach nicht interessiert, ob der napoleon ein feldherr war oder ein
schriftsteller.
........EINE kindheit, und die macht man sich kaputt durch die schule.
würden mehr sich auflehnen, müsste das system mal geändert werden. mehr in richtung soziale kompetenz und menschlichkeit geschult werden
Du hast recht - ich finde ebenfalls, dass Persönlichkeitsentwicklung und soft skills in den Lehrplan eingebunden werden sollten.
Mich wundert trotzdem, dass Du Hochachtung vor ihrem Desinteresse hast.
Rein gedanklich torpedierst Du das Thema "Allgemeinbildung" - das nun mal einen berechtigten Stellenwert hat.
Ist eigentlich Sinn und Zweck jeder Schule ;--)
Oh man, Abendsonne - wenn Du Deinem Kind gedanklich "Schule = kaputte Kindheit" vermittelst, dann legst Du den Grundstein
ihres Gedankenguts damit an. Wie soll sie sich in einem System zurechtfinden, bzw. es akzeptieren, das von den Eltern als
zerstörerisch gewertet wird??
kinder, die rebellieren, finde ich stark.
wie lucille auch ihren sohn beschreibt:
er war eine einzige Rebellion gegen alles
und jeden.
das, was unabänderbar ist, akzeptieren, und dort wo man was machen kann, auflehnen.
schule ist für sie nicht wichtig, also tut sie nicht mit.
Was Du dabei aber leider übersiehst, ist, dass sich solche Kinder (wie mein Sohn zB) selbst schaden.
Aus Prinzip (welchem??) einfach gegen alles zu sein ist mE nicht das Gegenteil von Anpassung.
Er hat, u.a., die Notwendigkeit von Hausübungen nicht eingesehen ... die Auflehnung war völlig sinn-los,
er hat ja damit keine Änderung im System bewirkt. Auch mir erschliesst sich der Sinn so mancher HÜ nicht.
Aber für ein positives Schul-Ergebnis kommt man an den Vorgaben nun mal nicht vorbei.
ich hab endlich ein BETT!!!! ein gutes bett, auf das man sich freuen kann.
LG
Lucille