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ein großes Problem

Dieses Thema im Forum "Eltern und Kinder" wurde erstellt von nur mutter, 17 Juli 2006.

  1. nur mutter

    nur mutter New Member

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    Ich bin vollkommen am Ende.
    Gestern habe ich mit meiner knapp drei-jährigen Tochter wieder gebrüllt, nachdem sie rumgeschrien hatte und nciht schlafen wollte. Weder nachmittags, noch abends.
    Das Kind schreit sehr viel, sie leidet unter der zerrüttenten Beziehung zu ihrem Vater. Meine Beziehung zu ihm ist zerrüttet, er ist zu ihr sehr lieb, d.h. er unternimmt ab und an was mit ihr, und lässt sie zumeist gewähren mit all ihren Wünschen. Ich versuche Regeln zu installieren, die häufig von ihm unterwandert wurden und werden.
    Schon mehrfach habe ich daran gedacht, dass ich mich mit meinem Kind umbringe. Ich bin echt verzweifelt.
     
  2. Loreia

    Loreia New Member

    Hallo!

    Trotzdem ich dich nicht kenne, hat mir das Lesen deiner Zeilen einen Riesenschock versetzt; man kann deine Verzweiflung richtig spüren! Ich habe selbst einen 21monatigen Sohn, der mich manchmal seeehr fordert und ich kann deine Ohnmacht nachvollziehen.
    Hast du schon mal daran gedacht dir Hilfe in Form von Gesprächen bei Lebensberatern oder in einem Mutter-Kind-Zentrum zu holen? Ich weiß nicht wo du wohnst; aber im Internet solltest du leicht Adressen herausfinden können.
    Wie sieht es denn mit Freunden aus; können die dir Unterstützung geben?
    Habt ihr; du und der Vater deines Kindes eine halbwegs intakte Gesprächsbasis; dann versuch ihm klar zu machen, wie sich das für dich anfühlt, wenn er dich bei der "Erziehung" eures Kindes so untergräbt...
    Bitte vergiß nicht, auf jedes Tief folgt ein Hoch; ich schicke dir ganz viel Kraft!!!
    Fühl dich umarmt!!!
     
  3. Aayla Liah

    Aayla Liah Well-Known Member

    Hallo!

    Sei mir bitte nicht böse jetzt über meine Worte, aber ich denke ich muß das einfach sagen, es brennt mir auf der Seele.

    Deine Tochter ist 3 Jahre alt und versucht auch ihre Grenzen auszutesten, auch wenn sie jetzt unter der Trennung leidetdas beste wie Du dort rangehen kannst ist Ruhe gegenüber Deinem Kind zu bewahren. sie versteht das nicht so wie Du. Wenn sie schreit und Du schreist wird es nur noch lauter und noch schlimmer. Ein ruhiges flüsterndes Wort bei schreienden Kindern, kann manchmal wunder helfen. Vielleicht solltest Du auch genügend Schlafrituale einführen, die die Kleine auf das Schalfengehen vorbereiten.
    Überlege Dir ganz genau, dass Du Dein Kind haben wolltest, mit der Aussage, dass Du Dich mit Deinem Kind umbringen willst, machst Du Dir eher mehr Probleme als umgekehrt. Renn nicht weg vor dem Problem, indem Du nicht mehr leben willst.
    Du bist unheimlich verzweifelt, das kann ich sehr gut nachvollziehen, aber lass dein Kind nicht darunter leiden, wenn Du mit der Situation der Trennung und Demütigung nicht klar kommst.

    Ich war selber schon in dieser Situation, wurde verlassen vom Vater meiner Kindes, habe mich im Stich gelassen gefühlt. Ich war sehr gereizt und mein Kind spürte alles. Wenn ich nicht weiter wußte schrie ich auch sie an und alle anderen in meiner Umgebung. Aber, ich habe mir selber die augen öffnen müssen und versucht mich mal aus den Augen meines Kindes zu sehen. es hat mir nicht gefallen. Eine schreiende,frustrierte Mutter.

    Wenn Dein Kind unter der zerütteten Beziehung zum Vater leidet und dem Vater es auch wichtig ist, wie es seiner Tochter geht, dann redet darüber, wie ihr es dem Kind angenehmer machen könnt. Streit vor der Kleinen ist nicht angebracht. Wenn der vater sich nicht ändern möchte, geh zum Jugendamt und bitte um Hilfe.
    Beantrage für Dich und die Kleine doch eine Mutter-Kind-Kur. Das hilft Euch beiden auch etwas Abstand zu dem Ganzen zu finden.

    Ich umarme Dich ganz doll, hab die Kraft dich dem zustellen und Deinem Kind eine gute Mutter zu sein.

    Liebe Grüße
    Aayla
     
  4. Die Suchende

    Die Suchende Well-Known Member

    Hallo liebe Nur-Mutter,

    was das Schlafen-Gehen anbelangt... Kann es sein, dass du und deine Tochter, dass ihr euch in einen Machtkampf hereinmanövriert habt? Vielleicht ist der Mittagsschlaf auch mittlerer Weile zu viel, dass sie abends auch nicht mehr müde genug ist, um wieder schnell einzuschlafen. Es gibt Kinder, die brauchen wohl mit 3 noch einen Mittagsschlaf, andere Kinder hören bereits mit 1 1/2 auf... Streiche den Schlaf doch einfach mal und versuche Mittags einfach nur eine Pause einzuführen, indem du sie vielleicht für eine Stunde in ihr Zimmer schickst und sie soll sich mit dem beschäftigen, was sie möchte, einfach damit sie zur Ruhe kommt. Oder schnapp dir deine Tochter und setzt dich mit ihr auf die Couch und kuckt ein Buch zusammen. Versuche einfach mal eine "ruhige Stunde" einzuführen.

    Und dann wie Aayla Liah schon sagte: Schlafensrituale... z.B. noch zusammen in deinem Bett ein Buch lesen, kuscheln oder ihre Lieblingskassette anmachen und mit ihr zusammen hören. Oder noch gemeinsam eine Tasse Kakao trinken. Oder ihr Lieblingsspiel spielen. Dir fällt bestimmt etwas ein, was zu euch beiden passt. Wichtig ist halt nur, dass ihr etwas gemeinsam macht, sie deine volle Aufmerksamkeit hat und ihr versucht den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Und immer das selbe Schema. Das ist schon die halbe Miete.

    Und zu deiner grundsätzlichen Verzweiflung, die ich im übrigen sehr gut verstehen kann... hole dir Hilfe von Außen. Sprich doch mal einfach den Kinderarzt darauf an.

    Und gönne dir selbst genügend Pausen. Schaffe dir kleine Nischen in denen du selbst zu Ruhe kommst. Lass Haushalt Haushalt sein und trinke einfach mal in Ruhe eine Tasse Kaffee. Diese Nischen gibt es, man muss sich dessen nur bewusst werden. Wenn du selbst wieder ein wenig mehr zu dir selbst findest, dann klappt auch die Beziehung zum Kind besser.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut zum Leben.

    Alles Gute.
     
  5. Strandläufer

    Strandläufer Well-Known Member

    Hallo....
    alle oder beinahe alle Väter verwöhnen ihre Kinder an den Besuchstagen. Sie haben Angst den kleinen Zeitraum des Zusammenseins mit Auseinandersetzungen zu vergeuden. Diese relative kurze Zeit schadet dem Kind nur dann, wenn du es zulässt, wenn du nämlich nicht die eigenen Grenzen ziehen kannst. Die Zeit bei und mit Papa ist wie Urlaub für die Kleine.
    Gönn dir solche Zeiten des Urlaubes auch, nicht alle Regeln müssen beharrlich eingehalten werden, die Ausnhamen sind der Urlaub.
    Schiele nicht nach dem Vater, sondern geh kontinuierlich deinen Weg.

    Wenn du schon mehrfach daran gedacht hast dich und dein Kind umzubringen, dann weiß ich nicht, warum du dir nicht schon lange Hilfe geholt hast. So verantwortungslos und brutal kannst du doch nicht sein, es soweit kommen zu lassen, dass du deinem Kind weh tust?
    DU trägst die Verantwortung für dein Kind, also tue was, damit sich deine seelische Situation bessert oder gib das Kind zum Vater oder sonst wohin, wo es ihm gut geht. Was du mit deinem Leben machst ist deine Sache, aber das Kind zu töten, das ist abartig.
    Wenn du es ermordest, dann bist du schuld und niemand anderes, das ist dir hoffentlich bewusst.
     
  6. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

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    Hallo Mutter (ich mag dich nicht nur mutter nennen - das klingt nicht schön)
    Nimm sie doch einfach in den Arm und wiege sie ein bisschen. Meine ist jetzt 2,5 und möchte nicht mehr jeden Mittag schlafen, dennoch braucht sie es es.... manchmal lege ich mich mit ihr hin....das Ende vom Lied ist: ich schlafe sie erzählt munter vor sich hin :zauberer1 . Manchmal setze ich mich mit ihr auf die Couch und erzähle oder singe mit ihr, dann wird sie müde und ich kann sie weglegen. Schreien bewirkt das Gegenteil. Vielleicht denkt sie, du möchtest sie loswerden. Vielleicht hat sie auch Angst, dass die Mama weggeht, während sie schläft... Wie kann sie Ruhe haben, wenn du keine hast? Du musst dir aus der Sicht deiner Kleinen einmal vorstellen: Der Papa ist schon weg. Da ist es doch okay, wenn sie Angst hat, dass die Mama auch weggeht. Sie versteht schon viel, doch das versteht sie nicht. Sie möchte die ganze Zeit über dich wachen, damit du bleibst. Bei ihr ... und auch am Leben.

    ...ich denke eher, dass deine Beziehung zu ihrem Vater zerüttet ist, nicht ihre. Du bist unzufrieden und sie drückt das mit schreien aus. Du musst ihr Sicherheit geben. Du bist unsicher und möchtest dich umbringen. Sie spürt auch das und möchte leben. Was hindert dich daran auch lieb zu ihr zu sein? Sie kann nix für eure zerüttete Beziehung...

    na ja, dass kenne ich aus Erfahrung, das ist nun mal so. Die Wochenendväter picken sich die schönsten Seiten raus - haben Zeit und Geduld.....und arbeiten erst einmal gegen die Mama... und die sitzt da mit dem Alltagsstress und mit der Verwirrung der Kleinen, dass der Papa wieder weg ist...

    Auch das kann ich verstehen. Doch das ist keine Lösung.
    Du bist nicht eine "nur mutter" - eine Mutter ist das wertvollste, was dein kleines Mädchen haben kann. Klar bist du überfordert, das ist normal in der Situation. Kannst du dir vielleicht irgendwo Unterstützung suchen? Freundin oder Eltern? Dass du vom Vater keine möchtest, kann ich verstehen, eventuell ist die Angst von dir groß, dass er sie ganz nimmt...
    Vielleicht kannst du auch eine Beratung von einer Institution bekommen, damit du den Alltag mit der kleinen besser bewältigen kannst.
    Ich wünsche dir viel Kraft - besonders für dich, aber auch für deine Kleine.
    LG Eberesche
     
  7. nur mutter

    nur mutter New Member

    Ich glaube, da kam einiges falsch an.
    Mein Mann und ich sind nicht getrennt, nur durch unsere unterschiedliche Arbeitszeiten bleibt uns ein häufiges Treffen erspart.

    Er ist morgens mit seiner Tochter, ich habe sie dann ab nachmittags. Und an den Wochenenden unternimmt er ab und an was mit ihr.

    Unterstützung habe ich keine, gibt auch keine Omas oder Opas und auchkeine Freunde, die selbst Kinder hätten.

    Die abendlichen Rituale haben wir, die werden auch nach wie vor so gemacht, wie es immer gut geklappt hatte, aber seit ca. 2 Wochen funktioniert das eben nicht mehr.
    Si ehatte auch gestern keinen Schlaf am Tage und abends war sie dann mit Ach und Krach kurz nach zehn endlich im Bett. Ich selbst muss sehr früh raus, weil ich früh mit der Arbeit beginne, damit ich sei früh wieder abholen kann. Und trotzdem wollte sie nicht schlafen, das übliche Geschrei wieder. Allerdings konnte ich mich gestern zurück halten und zumindest da hatten wir dann Ruhe.
     
  8. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Hallo nur mutter,
    oh ja, bei allen ;-)) ....
    ich denke mein Geschriebenes ist auch so anwendbar, auch wenn ihr nicht getrennt seid. Entschuldige, das ich das vorausgesetzt habe.
    ...noch schlimmer - eure Tochter spürt es trotzdem.

    Warum unternehmt ihr nichts gemeinsam? Wegen der Zerüttung? Unternimmst du auch ab und an etwas mit ihr?

    ...ist irgendetwas vorgefallen?

    Ich merke oft, wenn ich mir Gedanken mache....schein unser Töchterchen das zu spüren....sie reagiert...mit Quengeleien. Wenn es mir gut geht, ist sie friedlich. Hat sie beide Elternteile in Sichtweite ist sie superglücklich.

    Noch zwei Fragen: Wie ist dein Verhältnis sonst zu deiner Tochter so, bzw. wie denkst du, das es ist?
    Wie ist dein Verhältnis zu deinem Mann, bzw. warum sprichst du von zerüttet?
    LG Penelope
     
  9. nur mutter

    nur mutter New Member

    Liebe Penelope,
    vielen dank für deine Antwort.

    Nun vorgefallen? Sie nimmt in etwa seit dieser Zeit keinen Schnuller mehr. Bei der Tagesmutter hat sie das bei ihrem mittäglichen Schläfchen schon eine Weile gemacht, dann habe ich es auch zu Hause eingeführt. Mag sein, dass dieser Zusammenhang da ist.

    Natürlich hat das arme Mäuschen leider auch schon so manche Auseinandersetzung zwischen mir und meinem Mann mit bekommen. Und sie spührt wohl auch die Kälte, die immer dann herrscht, wenn wir beide da sind, was sich leider nicht immer vermeiden lässt.
    Aber das bekommt das Kerlchen nun auch schon die ganze Zeit mit, was Neues gab es da nicht.
     
  10. Laura 272

    Laura 272 Well-Known Member

    Armes Kind

    HAllo,

    wenn ich deine Zeilen lese, frage ich mich, warum ihr dieses KInd habt und bin total entsetzt.

    Es soll funktionieren, wie es dir gerade beliebt. Die Aussage, daß du dich und dein Kind umbringen willst, haut mich um.
    Wenn ich wüßte wer du bist, würde ich dir das Kind sofort entziehen.
    Meiner Meinung nach bist du psychisch krank und es wäre gut, wenn du zum Jugendamt gehst und das Kind zu Pflegeltern gibst, bevor es dir weiter ausgeliefert ist.
    Ich werde noch härter, nur weil du dein Leben nicht auf die Reihe bekommst, das Kind mit umbringen zu wollen, zeigt wie ernst es ist.
    Allein wie lieblos du über dieses Kind schreibst, zeigt mir, daß du gar keine Beziehung dazu hast.

    Eine entsetzte

    Laura
     
  11. nur mutter

    nur mutter New Member

    Liebe Laura,
    ich weiß ja nicht, ob du in deinem Leben schon mal verzeifelt warst, wohl nicht. Ob du jemals mit wirklichen Problemen konfrongtiert warst, ich wünsche es dir nicht.

    Alein wie lieblos ich schreiben würde, wie sollte ich denn deiner ach so hohen Meinung nach schreiben?

    Solche Leute wie du, das sind genau die richtigen, sehen dass jemand am Boden liegt und dann noch feste nachtreten. Wenn jemand steht, dem kann man dann nicht so einfach und so schnell mal ans Bein pinkeln.

    Wenn ich solche Leute wie dich mir als Eltern vorstelle, dann sehe ich die Kinder, die auf dem Schulhof auf dem Boden liegen und die anderen noch drauf hauen. Ganz toll, vielen vielen Dank.
     
  12. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Hallo Laura,
    ich bin entsetzt über deine Antwort. Natürlich entsetzt mich auch die Aussage von nur mutter, dass schon mit dem Gedanken spielte sich und ihr Kind umzubringen. Schön, dass du ihr Mut machst - schön, dass du zumindest versuchst sie zu verstehen. Anhand der o.g. Zeilen - kann keiner von uns wissen, wie sie mit dem Kind umgeht. Das Geschriebene spiegelt nicht immer gleich den realen Zustand wieder. Ihr Posting zeigt doch, dass sie Hilfe sucht -warum gewährst du sie ihr nicht, sondern gibst ihr noch einen drauf. Sie möchte den Zustand doch ändern....
    Du schreibst sehr dramatisch - was ist dein Problem?
    LG Penelope
     
  13. timmi

    timmi Well-Known Member

    Hallo Penelope,

    so etwas ähnliches lag mir auf der Tastatur.

    Liebe Laura,
    dieses Forum soll doch helfen, genau deshalb schreiben hier viele Leute rein, die Probleme haben, sehr hilfreich war Dein Beitrag wirklich nicht - auch wenn es mal gut ist auch eine ganz andere Meinung zu hören.

    Ich habe nicht mehr den Eindruck, dass hier Gefahr im Verzug ist, das klang bei dem ersten Posting wirklich etwas anders, hast Du wirklich alles gelesen, was danach kam?

    @ nur Mutter,

    es ist ja Dein Thema, auch wenn Du jetzt als Letzte drankommst.
    Auch bei einer so komplizierten oder "zu Ende gehenden" Beziehung denke ich, dass für Dich und Dein Kind eine Mutter-Kind-Kur, wenn es sowas noch gibt, eine ganz gute Sache wäre. Du musst nur dass, was in Deinem ersten Posting steht, an der richtigen Stelle als Begründung angeben. Und dann raus aus dem Alltag, für zwei, drei Wochen.

    Versuch' mal schön ruhig zu bleiben, ganz bewusst, und lass Dich nicht hinreißen. Es ist ein ganz kleines Kind, Du bist die Stärkere, die Erfahrene. Geh' nicht davon aus, dass die Kleine nur im Ansatz weiß, was sie mit ihrer Schreierei auslöst. :nono:

    L.G.
    Timmi
     
  14. Laura 272

    Laura 272 Well-Known Member

    Hilfe

    Hallo,

    manchmal kann es auch Hilfe sein jemanden wachzurütteln.
    Ich habe selbst schon etliche Krisen überstanden, aber meine Kindern hätte ich niemals etwas antun können.

    Nun zu dir. Ich würde mir erst mal einen Plan machen, was in deinem Leben nicht mehr so läuft und versuchen, das auf die Reihe zu bekommen.

    Ich würde an erster Stelle die Beziehung zu deinem Mann klären, ob du mit ihm leben willst oder nicht und wenn nicht, würde ich mich an deiner Stelle von ihm trennen. Denke, daß diese Klärung für dich am wichtigsten ist. So etwas kann einen seelisch krank machen auf die Dauer.

    Ein Kind spürt, wenn die Eltern sich nicht mehr verstehen.

    Es gibt Kindertagesstätten, wo du dein Kind unterbringen kannst. Wenn du arbeitest sind sie verpflichtet dir einen Platz zu geben.

    Du schreibst, du hast weder Unterstützung von Eltern noch von Freunden, warum nicht? Man kann doch auch helfen, wenn man selbst keine Kinder hat.

    Das wäre das nächste Thema , was ich angehen würde, Unterstützung zu finden.

    Ebenfalls würde ich eine Mutter-Kind -Kur beantragen.

    Je frustrierter du bist, je mehr wird dein Kind ausflippen, weil es merkt es stimmt was nicht.
    Wenn deine Beziehung zu dem Kind selbst gestört ist, gibt es Psychologen die dir helfen können.

    Ich bin in meinem Leben selbst auch schon verzweifelt gewesen und habe in etlichen Krisen gesteckt, aber um da raus zu kommen, muß man die Dinge ändern und ich habe auch wenig Hilfe bekommen. Man kann über sich selbst herauswachsen, wenn man die Herausforderung annimmt.

    Ich wünsche dir, daß du einen Weg findest, wie du dein Leben wieder lebenswert gestalten kannst, damit du wieder einen besseren Zugang zu deinem Kind bekommst.

    LG Laura
     
  15. Laura 272

    Laura 272 Well-Known Member

    Penelope

    Liebe Penelope,

    ich sehe nicht nur die Mutter, ich sehe auch das Kind. Wieviele Kinder gehen zu Hause durch die Hölle, weil zwei Erwachsene Krieg spielen oder mit dem Leben nicht zurecht kommen.

    Das was du als Kind erlebst, prägt dein Leben später.

    Jeder kann in eine Lebenskrise kommen, aber man muß auch bereit sein, sein Leben zu ändern.

    Habe einen Spruch, der mich immer begleitet hat: Du kannst die anderen nicht ändern, aber dich selbst.

    Wenn mein Leben konfus läuft, dann muß ich überdenken, welchen Anteil trage ich daran. Manche tun sich schwer mit Entscheidungen, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben und verharren lieber im altbekannten Elend in der Hoffnung es ändert sich was. Das funktioniert aber nicht.

    Wenn ich so weit bin, daß ich die Gedanken habe, mich und mein Kind umzubringen, dann muß schon sehr lange alles aus den Fugen geraten sein, spätestens dann muß ich mein jetziges Leben überdenken und handeln indem ich beginne mein Leben zu verändern.

    Man lebt, daß was man denkt. Deshalb nehme ich solche Aussagen sehr ernst.
    Es erscheint genug in der Presse, wo man sieht, daß viele nicht hinschauen oder zuhören.

    Ich denke, daß die meisten wissen. was sie ändern müßten, aber es dann trotzdem nicht tun. Denke an die Frauen, die geschlagen werden und trotzdem immer wieder zurückgehen, weil sie ihn ja so lieben.


    LG Laura
     

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