Es ist immer und immer und immer wieder das gleiche...

Hallo Kerl!

Deinem Posting möchte ich - zumindest wenn es mich selbst betrifft - in manchen Punkten widersprechen.

Wird sicher nicht für jeden Menschen gelten, ich spreche wie gesagt nur für mich.

Ich verlasse mich auf meine Nase und auf mein Gefühl. Und das hat natürliche Gründe.

Der erste Grund ist die biologische "Vorauswahl" mithilfe der Pheromone, die durch die Nase direkt ins Limbische System transportiert werden und deren Verträglichkeit mit den eigenen Genen automatisch überprüft wird. Das hat, zumindest solange man im fortpflanzungsfähigen Alter ist, durchaus einen sinnvollen Hintergrund.

Mein Limisches System weiss mehr über mich als ich selbst.:cool:

Der nächste Punkt ist mein Gefühl. Wenn mir ein Mann gefallen hatte, sympathisch war, dann hatte das - abgesehen von seinem Geruch - auch Deine erwähnten Programmierungsgründe, allerdings ziehe ich da völlig andere Konsequenzen als Du.

Viele meiner Partner waren das Abziehbild meines Vaters (jetzt nicht unbedingt aussehensmäßig, sondern von ihren Grundzügen her), sie waren mir total sympathisch, ich dachte, ich würde sie schon ewig kennen, dieses Gefühl der Vertrautheit. Natürlich kannte ich sie schon lange, denn sie waren Stellvertreter für meinen Dad.

Und ich kämpfte mit ihnen genau die Kämpfe, die ich mit meinem Vater hätte austragen sollen, denn dann hätten sie nicht mehr die geringste Signalwirkung auf mich gehabt.

Erst als ich nicht mehr kämpfen brauchte, weil alles Ungeklärte zwischen meinem Vater und mir mithilfe der Stellvertreter erfolgreich abgehakt war, interessierte mich plötzlich der Typ Mann, den ich vorher niemals beachtet hatte, nichtmal auf einer einsamen Insel hätte ich diesen Typ Mann wollen, bot er mir doch keine Möglichkeit, meine ungelösten Probleme aufzuarbeiten.

Diese Stellvertreter-Beziehungen waren NICHT angenehm und man könnte - oberflächlich gesehen - locker sagen, sie waren ein "Fehler".

Und ich finde, genau DAS waren sie nicht. Denn erst durch sie konnte ich etwas abhaken, was auf der Erledigungsliste stand, um besser leben zu können.

Natürlich hätte ich mir diese Beziehungen auch sparen können, indem ich gescheite Bücher lese (z.B. "Vatermänner von der Julia Onken") und das theoretisch angehe. Aber so wars eigentlich auch ganz interessant, rückblickend gesehen.:D

Man könnte es auch abkürzen und sagen: Jeder intuitiv/gefühlsmäßig gewählte Partner bietet die Chance, die Vater/Mutterbeziehung letztendlich zu neutralisieren, soferne sie schwierig war.

Und diese Chance bietet sich dann, wenn man auf seine Nase und auf sein Gefühl vertraut. Was nicht immer schmerzlos bleibt, das gebe ich zu.

Ich preise das jetzt auch nicht als Patentrezept an, denn Deine Vorgehensweise, sich nach reinen Vernunftsgründen einen Partner auszuwählen, mag vielleicht passender sein für manche oder auch viele Menschen.

Ich hätte mit dieser Methode so viele ungelöste Knöpfe mit mir rumschleppen müssen, dass ich wahrscheinlich irgendwann ausgebrochen wäre - um mir eben jemanden zu suchen, der mir unbewusst dabei hilft, das zu lösen.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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Moin,

bei mir ist es auch kein Patentrezept. Ich suche mir meine Partner nicht nur danach aus, nur lief es beim letzten Mal so und überraschenderweise hat das zu einer langfristigen Bindung geführt.
Würde ich heute wieder auf Partnersuche gehen, würde ich denke ich auch versuchen "ein paar Eckpunkte" abzuklären. Denn zum "mal schauen was du so für ein Typ bist und ob ich mit dir klar komm" vergeht die Zeit mit zunehmendem Alter irgendwie zu schnell.
Wem (häufiger) Sex wichtig ist, der sollte das z.B. möglichst im voraus klären. Sonst kann die Romanze so toll sein wie sie will wenn er gerne täglich, die Frau lieber alle 1-2 Wochen "zum Tanz bittet" ;)
Sex ist sowieso ein häufiges Problemthema in Beziehungen, grade wenn es auch um die persönlichen (vielleicht noch unerfüllten) Vorlieben geht - alles andere als einfach.



Viele meiner Partner waren das Abziehbild meines Vaters
Ja, ganz typisches Phänomen...




Man könnte es auch abkürzen und sagen: Jeder intuitiv/gefühlsmäßig gewählte Partner bietet die Chance, die Vater/Mutterbeziehung letztendlich zu neutralisieren, soferne sie schwierig war.
Was heißt aber heutzutage "intuitiv" ? ;) Intuitiv kann auch heißen "der hat mich angesprochen und das fand ich ganz nett" - dann ist es halt "der, der grade da war" :)


Und diese Chance bietet sich dann, wenn man auf seine Nase und auf sein Gefühl vertraut.
Ich glaube auch, viele Leute haben das heute verlernt. Wir kriegen so viel Eindrücke und Schrott mit in unserem Alltag...dass man auch die Leute verstehen kann, die einen Partner nehmen um nicht allein durch die Welt zu ziehen. Handeln die dann falsch weil sie nicht das selbe fühlen wie bei der ersten großen Liebe? Bzw. sollte man immer darauf warten, dass man nochmal so stark für jemanden empfindet? Dann würde ich wahrscheinlich heute noch hoffnungslos suchen :)

Ich meine in was für einer Welt leben wir? Wo zich(!) Singles auf der endlosen Suche sind...wo Single-Börsen (und inzwischen auch mit erotischen Vorlieben versehene) boomen ohne Ende....wo sich bald jeder 2. einsam und alleine fühlt und sagt "ich will so gerne eine Schulter zum Anlehnen".....
Mir kommt es vor wie ein ganz krasses und oft verzweifeltes Schaulaufen der Singles. Als Single heutzutage locker zu bleiben finde ich unheimlich schwer. Aber das soll man ja eigentlich. "Selbst glücklich sein - dann findet man den richtigen"....leicht gesagt, unmöglich umsetzbar für einsame Menschen.
Was machen sie also? In Single-Börsen gehen....auf Veranstaltungen gehen, wo man hoffentlich potentielle Lover trifft....und wen nehmen sie? Oftmals den, der sich traut und gewisse Eckdaten erfüllt wie z.B. "bitte nicht unter 1,80 - redegewandt und er soll mich nett umschwärmen".

Vielleicht ist aber auch unsere verträumte Vorstellung einer Beziehung, die ein Leben lang hält, einfach Schwachsinn. Vielleicht ist es in ein paar Jahrzehnten Gesellschaftsnorm, dass man max. x Jahre zusammen ist und dann den Partner wechselt. Von der Natur her betrachtet würde vieles dafür sprechen. So lange wie heute waren Menschen noch nie zusammen.

Der erste Grund ist die biologische "Vorauswahl" mithilfe der Pheromone, die durch die Nase direkt ins Limbische System transportiert werden und deren Verträglichkeit mit den eigenen Genen automatisch überprüft wird. Das hat, zumindest solange man im fortpflanzungsfähigen Alter ist, durchaus einen sinnvollen Hintergrund.
Ja, wenn man denn im jungen potenten Alter Kinder zeugt, klar...das bedeutete aber ursprünglich auch, dass man nicht ewig zusammen bleibt. Sondern eher "ich befruchte, bleibe eine Zeit und ziehe dann weiter". Wäre das gesellschaftlich anerkannt, hätten wir mit Sicherheit kein Problem mit mangelndem Nachwuchs;)

Was bedeutet es aber heutzutage? Nicht selten alleinerziehende, unglückliche Mütter und zerrüttete Beziehungen.
Wir haben doch bald 50% Beziehungen, die unglücklich verlaufen und schmerzhafte (auch oft für die Kinder) Folgen haben. Irgendwie müsste man die gesellschaftliche Partnerfindung also "optimieren"....wenn man sich jetzt mal vorstellt, man wäre für die Planung der Gesellschaft und Erhaltung unserer Art zuständig.
 
Hallo Kerl!

Was heißt aber heutzutage "intuitiv" ? ;) Intuitiv kann auch heißen "der hat mich angesprochen und das fand ich ganz nett" - dann ist es halt "der, der grade da war" :)

Ich mag damit falsch liegen, aber ich sehe das auch als intuitiv. Denn die Passivität bei dieser Situation, dieses Sich-nehmen-lassen hat vielleicht auch Ursachen, die in einem Programm zu finden wären. War z.B. typisch bei mir. Gekriegt hatte mich sprichwörtlich der, der hartnäckig genug war und das stammt definitiv auch aus meinem Programm. Ich wäre - in meiner Rolle als Frau - niemals aktiv geworden und schon gar nicht selektiv-aktiv.

Ich glaube auch, viele Leute haben das heute verlernt. Wir kriegen so viel Eindrücke und Schrott mit in unserem Alltag...dass man auch die Leute verstehen kann, die einen Partner nehmen um nicht allein durch die Welt zu ziehen. Handeln die dann falsch weil sie nicht das selbe fühlen wie bei der ersten großen Liebe? Bzw. sollte man immer darauf warten, dass man nochmal so stark für jemanden empfindet? Dann würde ich wahrscheinlich heute noch hoffnungslos suchen :)

Ich glaube, es gibt kein "falsch oder richtig", sondern immer nur "passend" für die momentane Lebenssituation.

Wir haben doch bald 50% Beziehungen, die unglücklich verlaufen und schmerzhafte (auch oft für die Kinder) Folgen haben. Irgendwie müsste man die gesellschaftliche Partnerfindung also "optimieren"....wenn man sich jetzt mal vorstellt, man wäre für die Planung der Gesellschaft und Erhaltung unserer Art zuständig.

Da ich den nötigen Weitblick nicht besitze um Konsequenzen (langfristig) für jede noch so kleine Veränderung abschätzen zu können, konzentriere ich mich nur auf mein Leben, was die Partnerschaft anbelangt. Die Gesellschaft per se ist mir eine Stufe zu hoch.:cool:

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Ja, das ist ein unendliches Thema.

Oberflächlich betrachtet scheint es heute leichter zu sein einen Partner kennenzulernen. Die Möglichkeiten im Internet jemanden zu finden und im Vorfeld schon mal "das Feld abzustecken" klingt ja ganz vielversprechend.

Zu meiner Zeit lernten sich nur "einsame Herzen" per Annonce(in der Zeitung) kennen.

Aber wie gesagt, das scheint nur oberflächlich so zu sein. Eigentlich wird sich noch immer da kennengelernt und verliebt wie zu früheren Zeiten - nämlich dort wo die Leuten sich treffen.

Und der/die Richtige ist immer noch so schwer auszumachen wie zu allen Zeiten. Wenn wir uns verlieben, wissen wir nicht ob daraus eine Liebe für immer wird. Das wußten wir früher genauso wenig wie heute. Die Liebe ist eine Wundertüte - auch wenn wir uns vorher nach den Vorlieben und Hobbies erkundigen, damit wir zusammen passen. Aber das machts ja auch gerade so kribbelnd.

Ich stamme aus einer erzkatholischen Gegend. Da blieben früher die Eheleute zusammen - egal ob da Liebe war oder nicht. Bis der Tod euch scheidet. Punkt.

Meine Schwiegermutter sagte mir einmal auf meine Frage hin, warum sie es so lange mit meinem ewig miesgelaunten Schwiegervater ausgehalten hatte:"Was hätte ich denn tun sollen? Wohin hätte ich gehen sollen? Ohne Geld, mit 6 Kindern ohne Beruf?" Und als ich sie fragte, warum sie diesen Typen eigentlich hatte heiraten müssen, antwortete sie resigniert:"Er war der Einzige, der mich wollte. Und heiraten mußte eine Frau doch, sonst galt sie nichts."

Das ist heute(hierzulande)anders. Frauen lernen Berufe und sind unabhängig(womit dann einige Männer wieder nicht mit umgehen können...).

Vielleicht trägt auch dieses dazu bei, daß heute mit ganz anderen Vorraussetzungen nach der großen Liebe gesucht wird.

Ich glaube nicht, daß unsere "Arterhaltung" in Gefahr ist. Die Weltbevölkerung leidet nicht unter der mangelnden Optimierung der Partnerfindung. Die Bevölkerung nimmt stetig zu.

Aber durch die allzeitige Präsenz aller im Internet - ob am Handy oder daheim am PC stumpft Vieles ab.

Wenn mir ein alter Schulkollege smst:"Du findest mich bei Facebook, wenn du mich treffen willst, da findet heute abend `ne riesen Fete´statt " dann läuft irgendetwas völlig falsch, meiner Meinung nach. Dabei hatte ich ihn nur mit meiner Freundin, die gleich bei ihm um die Ecke wohnt und Single ist, bekanntmachen wollen(ganz real, auf die herkömmliche Art)...
 
Ich wäre - in meiner Rolle als Frau - niemals aktiv geworden und schon gar nicht selektiv-aktiv.
hm. wenn frau die erfahrung macht, dass alle männer, für die sie sich interessiert nichts von ihr wollen, dann lässt sie sich irgendwann lieber erwählen. dann ist zumindest ein gewisses interesse des mannes garantiert.
 
hm. wenn frau die erfahrung macht, dass alle männer, für die sie sich interessiert nichts von ihr wollen, dann lässt sie sich irgendwann lieber erwählen. dann ist zumindest ein gewisses interesse des mannes garantiert.

Liebe Pisces!

Soweit kam es bei mir gar nicht, dass ich das erfahren hätte.:confused:

Als mir das allererste Mal in meinem Leben ein Junge gefallen hatte (das war in Gymnasialzeiten), versteckte ich mich sofort, wenn er in meiner Nähe war. Ich hatte einen unüberwindbaren Fluchtreflex, wenn ich Schmetterlinge spürte.

Und dieses Verhalten blieb mir auch später, im zarten Frauenalter erhalten. Nur die Männer, die dementsprechend gestrickt waren (Machos, Jäger, Unerschütterliche) machten damit das Rennen. Jeder "normale" Mann - also Männer, die einen Rückzuck als Nein betrachteten, war natürlich damit raus aus dem verkorksten Spiel.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Liebe Pisces!

Ich habe es nur ein einziges Mal in den Griff gekriegt.:D Bei meinem jetzigen Lebensgefährten.

Da spürte ich genau diesen Fluchtreflex, aber ich dachte mir, wenn man auf ein Problem immer auf dieselbe Art reagiert, wird auch immer dasselbe dabei herauskommen.

Deswegen hab ich - mit Schweissausbrüchen und inneren Kämpfen, diesmal dem Reflex NICHT nachgegeben. War insoferne auch schwierig, weil er keineswegs der Typ eines Machos, Jägers und Unterschütterlichen war, sondern selbst zurückhaltend. Ich war total verunsichert, hab mich aber dann doch getraut, ganz bewusst darauf eingelassen. Wohl immer mit einem Bein fluchtbereit :cool: aber ich dachte mir, was hab ich zu verlieren?

Ich wollte wissen, wie es ist, wenn man mal nicht davonläuft, sondern sich seiner Angst stellt, der Angst sich aktiv zu verlieben. Nicht einfach "ja" zu sagen, weil man geliebt oder begehrt wird, sondern weil man das selbst tut.

Ich kann also nur von dieser einen Erfahrung schreiben. Ob ich diesen Reflex dadurch dauerhaft besiegt habe, weiss ich nicht, mir passiert das ja nicht oft, dass bei mir ein Mann Schmetterlinge auslöst, das letzte Mal war es eben bei meinem LG - und das ist jetzt 10 Jahre her. Seitdem hats nirgendswo mehr geflattert.;)

Aber ich denke, Du hast auch wegen Dir gefragt, Du hast ja ein ähnliches Problem, wenn ich mich nicht irre.

Ich denk mir, dem Mutigen gehört die Welt und mehr als blamieren kann man sich ja eh nicht. Wobei das natürlich alles relativ gesehen werden muss, denn das, was man selbst als Blamage einteilen würden, würde einem anderen gar nicht auffallen, das sind ja oft innerliche Prozesse.

Bei mir war dieser Reflex genaugenommen jedoch nicht wegen der Angst, mich zu blamieren, sondern ich hatte einfach: Angst. Frag mich nicht, wovor oder warum, ich weiss es nicht. Angst, das nicht zu dürfen, Angst, für mich selbst einzustehen, ich weiss es nicht. Vielleicht, weil meine Ma mich völlig entsetzt im zarten Kindesalter mit einem Cousin beim Doktorspielen erwischt hatte und es gab einen Riiiesenskandal, ich war total geächtet deswegen - kann sein, keine Ahnung. Es kann auch die Erziehung sein, dass frau einfach kein Recht auf einen eigen Willen haben darf, auch möglich.

Vielleicht trifft da etwas ähnliches auf Dich zu?

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Liebe Reinfriede und Pisces,

ich fühl mich von dem Thema auch angesprochen - ich hab mich auch immer "aussuchen lassen" - und das war nie der große Renner.

Ein einziges Mal hab ichs geschafft, selbst auszusuchen - und hab dann trotzdem ihm eine seeeeehr lange Zeit gelassen, den ersten Schritt zu tun :D
Das hat dann als Beziehung ziemlich lang ziemlich gut funktioniert.

Und jetzt steh ich grad wieder vor der Herausforderung, selbst aktiv zu entscheiden, statt das den Männern zu überlassen. Nach der letzten Beziehung, die nicht funktioniert hat, glaube ich das es echt besser ist, mit jemandem zusammen zu sein den ICH toll finde - als Mensch, und nicht nur weil ER mich toll findet ;)

Ich bin sehr neugierig, wie sich das entwickelt, es ist jetzt schon interessant meine eigenen Mechanismen dabei zu beobachten, zu sehen wie mein Unterbewusstsein wieder versucht die alten ausgetretenen Pfade einzuschlagen, so a la "der findet mich gut, sollte ich ihn vielleicht auch gut finden?" "nein, liebes Unterbewusstsein, wir schauen jetzt mal wen WIR gut finden" "ja, aber da ist grad keiner, den wir gut finden, sollten wir dann nicht vielleicht doch versuchen den gut zu finden der uns gut findet?" "nein, wir schauen uns jetzt einfach noch länger um...." :ROFLMAO:

Oder so.

Ich glaube, wenn man sich immer aussuchen lässt, hat man a) kein allzu gutes Selbstwertgefühl und b) einfach nie gelernt, dass das, was man selbst will, irgendwie wichtig sein könnte. Dass das, was andere wollen, immer eine höhere Priorität zu haben hat.

Beides trifft zumindest auf mich zu.

lg
B.
 
Aber ich denke, Du hast auch wegen Dir gefragt, Du hast ja ein ähnliches Problem, wenn ich mich nicht irre.
ha jo ;) aber das habe ich mittlerweile akzeptiert und es ist auch in ordnung so. Ich möchte aber diesen strang nicht mit meinem problem sprengen, insofern möchte ich das hier nicht näher erläutern.
 
Und jetzt steh ich grad wieder vor der Herausforderung, selbst aktiv zu entscheiden, statt das den Männern zu überlassen. Nach der letzten Beziehung, die nicht funktioniert hat, glaube ich das es echt besser ist, mit jemandem zusammen zu sein den ICH toll finde - als Mensch, und nicht nur weil ER mich toll findet ;)
naja, mehr als ein bisschen gut habe ich die männer auch gefunden, denn sonst wäre es auch garnicht gegangen. aber - hätte ich mich nicht darauf eingelassen, wäre ich heute noch ohne jegliche beziehungserfahrung.
 
naja, mehr als ein bisschen gut habe ich die männer auch gefunden, denn sonst wäre es auch garnicht gegangen. aber - hätte ich mich nicht darauf eingelassen, wäre ich heute noch ohne jegliche beziehungserfahrung.

stimmt schon mit dem "mehr als ein bisschen gut" ;) unter denen, die mich wollten, hab ich schon auch noch eine Auswahl getroffen.
 
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Ich glaube, wenn man sich immer aussuchen lässt, hat man a) kein allzu gutes Selbstwertgefühl und b) einfach nie gelernt, dass das, was man selbst will, irgendwie wichtig sein könnte. Dass das, was andere wollen, immer eine höhere Priorität zu haben hat.

Beides trifft zumindest auf mich zu.

lg
B.

Liebe Bachstelze!

Ich glaub, es ist auch ein bisserl Bequemlichkeit dabei, zumindest bei mir war das so. Wenn frau sich aussuchen lässt, dann muss sich der Partner auch irgendwie anstrengen, sie jedoch nicht.:cool: Nur - der Schuss geht nach hinten los, weil wenn keine Verliebtheit da ist, ist frau dann irgendwann total genervt. Und dem Partner gegenüber ist es ja auch nicht fair.

Es zahlt sich einfach aus, hier die Angst zu überwinden und ein Risiko einzugehen.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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