Randthema zu: Sexuelle Unlust beim Mann ...

Bubble

Well-Known Member
Guten Abend zusammen!

Da ich der Meinung bin, dass die Kommentare im Originalbeitrag eher stören, lager ich die Fortsetzung in diesen separaten Thread aus.

Sebastian hat schon recht. Ich musste auch noch mal nachgucken grad. Raphi hatte es erwähnt, es sind Panikattacken, wegen derer er die Medikamente nimmt.

So meinte ich das gar nicht. Es ging mir eher um das gemeinsame Wohnen. Für die unklare Ausdrucksweise bitte ich um Entschuldigung.

Was mich irritierte fing bei diesem Kommentar an
Was mich hauptsächlich bestürzt, ist die Tatsache, daß da anscheinend ein junges Mädchen bereits fest mit einem Freund zusammen lebt.
...
Wo sind die Eltern der Beiden? Warum sind die so außen vor? Das kommt gar nicht zur Sprache. Wir erhielten darauf keine Antwort.
...

führte zu


...
wie kann es sein, dass ich als minderjähriger TEENIE:
- mit einem so offensichtlich kranken mann ZUSAMMENLEBE?
...
wo ist da die familie und wo sind da insbesondere die eltern oder betreuer?
...

Wurden aufgeklärt in

Ich bin nicht zu ihm gezogen, wir wohnen bei meinen Eltern. Das heißt, sie kennen ihn, und natürlich bekommen sie auch mit, wenn wir Streit haben und nicht alles rund läuft, und da rede ich mit meinen Eltern auch drüber. Ist also nicht so, als würden sie mich "alleine so einem gefährlichen Mann aussetzen".
...
DAS meinte ich mit Stille Post.

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Um die Übersichtlichkeit hoffentlich zu erhöhen, Teile ich die Antworten weiter auf.
 
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Bubble

Well-Known Member
Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Thema zu tun. Das ist eine Abwehrhaltung Deinerseits gegenüber Müttern - warum auch immer - aber sie hat im Thread nichts zu suchen.

Das hat nichts mit einer Abwehrhaltung gegenüber Müttern zu tun, sondern einem Zugeständnis einer gewissen Selbstständigkeit gegenüber einer 17 jährigen.

Unter diesem Aspekt ist auch unsere Antwort zu sehen. Es geht hier definitiv NICHT darum, dass hier Mütter schreiben, die aus dem vorigen Jahrhundert sind und sich darüber aufregen, dass ihre Kinder nicht das tun, was sie ihnen sagen - weit vorbei am Thema.

Ich für meinen Teil nicht katholisch, aber ist egal. Sebastian, hast DU Kinder in dem Alter?

Du hast hier gelesen, dass das bei uns der Fall ist. Bist Du täglich bei mir daheim dabei? Oder bei Lucille?

Weisst Du IRGENDWAS über die Probleme von 17-jährigen? Tröstest Du sie, wenn sie Liebeskummer haben, kämpfst Du Seite an Seite mit ihnen, wenn sie Zoff mit dem Lehrer haben?

Kennst Du überhaupt ihre Welt? Ihre Sehnsüchte, ihre Einstellung zur Liebe, ihre Bedürfnisse? Ihre tatsächlichen Bedürfnisse? Lachst Du mit ihnen, weinst Du mit ihnen, kicherst und blödelst Du mit ihnen und besprichst mit ihnen ihre Ängste und ihre Gefühle - diskutierst Du mit ihnen über ihr sich jetzt bildendes Weltbild? Bist Du da nah genug dran, um irgendwas darüber zu wissen? Hältst Du ihnen die Hand, wenn sie verzweifelt sind, weil der Junge, in den sie sich verliebt haben, eine andere hat/keine Zeit hat/ihre Augenbrauen zu dick findet/SMS von anderen Mädels kriegt/to be continued....

Was soll ich darauf jetzt antworten? Nein, ich habe keine Kinder. Seit wann ist es Voraussetzung Kinder zu haben, um sich in das Gefühlsleben anderer Menschen hineinzuversetzen?
Eure Erfahrungen mit Euren Kindern bezweifel ich gar nicht. Ihr habt bestimmt auch mehr Erfahrung was den Umgang mit Kindern angeht oder diverse Erziehungsfragen betrifft.
Dazu muss ich aber auch anmerken, dass ich mich nicht an der Diskussion beteiligt habe um Raphi zu erziehen, sondern um auf ihre Fragen als Mensch einzugehen. Warum sollte ich sie als meine Tochter betrachten?

Obwohl ich keine eigenen Kinder habe, habe ich schon Windeln gewechselt, Sandburgen gebaut, Sandsuppe mit Haselnüssen gekocht und Schneemänner gebaut.
Außerdem bin ich nicht in meinem jetzigen Alter auf die Welt gekommen.

Um es für mich selbst verständlicher zu machen! Thema des Originalbeitrags ist: Sexuelle Unlust beim Mann.

Eine Frage von Raphi war:

Kann ich denn irgendwas machen, damit mein Freund wieder Lust hat?

Geantwortet habe ich:
Du könntest auch im Rahmen deiner Toleranz einige andere Sachen mit ins Liebesleben einbeziehen. Sei es Sexspielzeug, Oralverkehr, oder anderes in die Richtung.

Deine Anmerkung:
Und wenn Du tatsächlich glauben solltest, dass Probleme, die mit LIEBE bzw. Verlustangst zu tun haben in dem Alter mit dem Hinweis, dass sie eben ihre sexuellen Praktiken verbessern sollen, gelöst werden können, dann denke ich, Du hast die Welt einer 17-jährigen aber sowas von nicht verstanden.

Mag zwar sein, dass Raphis "Probleme" einen anderen Ursprung haben, aber das war nicht die Frage. Auf die Verzweigung bin ich bewusst nicht direkt, sondern in einem "P.S." eingegangen.
Jemand der zu einem bestimmten Thema einen eigenen Beitrag erstellt ist sich, meiner Meinung nach, sehr wohl bewusst dass sich dieses Problem nicht in Luft auflöst. Sie wird bestimmt täglich darüber nachdenken. Schließlich wird sie jeden Tag damit konfrontiert!
Ihre Frage war wie man die Lust erhöhen kann und darauf habe ich ihr eine Antwort gegeben. Ihr eigentliches Problem hat sie bestimmt nicht vergessen, aber die Motivation sich damit zu befassen, muss sie schon selbst bestimmen.

Da kann es dich schaudern wie es will ... im Nachmittagsprogramm werden auf unterschiedlichen Sendern halbnackten Frauen "Oben ohne" gezeigt.
Ehrlich gesagt kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass ich etwas erwähnt habe, was sie nicht schon vorher kannte.

Das ist eine Sichtweise, die mich schaudern lässt. Das ist für mich (jetzt als Mutter, die diese Probleme in der Realität kennt) wie ein Schlachter, der ein Kalb zur Schlachtbank führt, weil er das Fleisch des Tieres höher bewertet als das Leben des Tieres.

17-Jährige sind MENSCHEN. Menschen mit Hoffnungen, Ängsten, Gefühlen - ihnen zu sagen, sie bräuchten, um irgendwelche Probleme zu lösen, nur ihre sexuellen Techniken zu verbessern ist ein absoluter Schlag ins Gesicht. Was sind 17-jährige Mädels in Deinen Augen?

Roboter, die lernen sollen, ihren Körper zum Erreichen eines Zieles einzusetzen? Techniken zu lernen um sexuell zu entsprechen? Sind wir im vorigen Jahrhundert oder wie soll ich das verstehen? Sind Frauen, nein minderjährige Kinder angehende Prostituierte in Deinen Augen?

Siehst Du nicht, dass Sexualität mit LIEBE verknüpft ist, mit Romantik, mit Gefühlen? Willst Du das einer 17-jährigen austreiben oder was soll Deine Meldung?

Sollen Minderjährige sexuelle Praktiken lernen, um ein Problem, das damit nichts zu tun hat, zu übertünchen? Welches Frauen- und Kinderbild hast Du?

Ja klar ist sie ein Mensch und genau so habe ich sie auch behandelt. Sie ist 17 Jahre alt. Vermutlich macht sie gerade ihr Abitur. Sieht sich vielleicht schon nach einem Studienplatz um, bereitet sich auf ein Leben vor, in dem sie irgendwann ihre eigenen vier Wände hat. Kann natürlich auch sein, dass sie eine Ausbildung macht. Eigenes Geld verdient, zu einem gewissen Teil die Verantwortung, oder Aufgaben, eines Erwachsenen übernimmt. Die Pubertät, die einen großen Teil zur sexuellen Entwicklung beiträgt, findet definitiv vor dem 17. Lebensjahr statt.

Deine Vergleiche, welche ich übrigens als Unterstellung empfinde, finde ich schon sehr weit hergeholt.
Bisher wurde ich noch nicht indirekt als Zuhälter mit Mütteraversion und einem menschenherablassenden Verhalten gegenüber Frauen bezeichnet.
Aber nun gut, es sind ja alles nur Fragen, ob ich so denke ...

Als zu Realschulzeiten unsere Klasse ihre Abschlussfeier hatte, wurden zwei Mitschüler von ihren Klassenkameraden auf der Schultoilette erwischt, wie sich mit "Oralverkehr" beschäftigten. Mit dieser Anekdote möchte ich nicht sagen dass dies gut war, aber auch nicht, dass es schlecht war. Es zeigt lediglich sehr deutlich, dass sich schon vor dem Jahrtausendwechsel 16 jährige mit so etwas beschäftigten, ohne dass die Eltern ihre Anteil dazu beitragen mussten, davon wussten, oder es verhindern konnten.
Es hat auch nichts mit einem gesellschaftlichen Stand, oder schlechter Erziehung zu tun. Die beiden sind ganz normal und haben später, wie viele andere auch, ihr Abitur gemacht und anschließend mit einem Studium angefangen.

Allein schon die Tatsache, dass Du Länder erwähnst, in denen Sexualität von Kindern noch früher "ausgeübt" (interessant in dem Fall, dieses Wort) werden darf, zeigt mir, dass Du von der Gefühlswelt einer 17-jährigen NULL Ahnung hast. Du bist nicht nah genug dran an dem Thema - Du siehst das einfach aus Deiner Sicht eines Mannes (ich weiss jetzt nicht, wie alt Du bist), der keine Kinder in dem Alter daheim hat.

Ich weiss, Du magst das jetzt nicht hören - aber warte ab, bis Du Vater einer Tochter bist und schau Dir die Gefühlswelt Deines Kindes an, wenn sie 17 ist. Schau genau hin. Und dann wirst Du verstehen, warum Menschen - die genau von diesem Alter eine Ahnung haben, weil sie mitleben mit ihren Kindern - auf die Barrikaden steigen bei solchen Meldungen. Du wirst es dann verstehen.

Ehrlich gesagt wäre es schade, wenn sich Eltern keine Sorgen machen. Aber wie schon oben beschrieben, bin ich auch nicht mit meinem aktuellem Alter auf die Welt gekommen.
Auf unsachlicher Ebene: Die Anzahl meiner Autos im Fuhrpark, gibt nicht wirklich Aufschluss über meinen Fahrstil.

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Bubble

Well-Known Member
Und Deine Meinung, dass das nur mit Moralvorstellungen von Eltern zu tun hat, die ihre Kinder falsch einschätzen, finde ich verächtlich und bedenklich. Und zeigt mir, dass Du von Kindern oder angehenden Erwachsenen keine Ahnung hast, sondern vielleicht nur versuchst, Deine männlichen Wunschvorstellungen, wie eine Frau zu "funktionieren" hat, an den Mann bringen möchtest.
DAS wurde auch aufgezeigt von uns, oder? Das Recht sprichst Du uns ab, während Du es schreiben darfst? Wo siehst Du den Unterschied?
Wo spreche ich etwas ab? Bewusst habe ich das nicht gemacht. Mir fehlt gerade der Bezugspunkt.
Es ist auch unnötig direkt das nächste Klischee zu bedienen: Meine Wunschvorstellungen wie eine Frau zu "funktionieren" hat.
Und das mit dem anderen Hintergrund habe ich im vorigen Posting schon erläutert. Du gehst von deutschen Voraussetzungen aus. In Deutschland gibt es entweder den Heilpraktiker oder den Arzt, sonst darf nicht praktiziert werden. Ohne abgeschlossenem Medizinstudium oder dem Nachweis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung darfst Du in Deutschland nichtmal Bachblüten verschreiben.
In Österreich ist das völlig anders, würdest Du hier leben, würdest Du auch wissen, wovon ich rede. Hier gibt es hunderte von Nischen, einen riesigen Graubereich, innerhalb dessen sich jeder (!) bewegen darf, auch völlig OHNE Ausbildung.
In dem Punkt gebe ich dir Recht. Das österreichische Recht ist mir nicht bekannt. Allerdings sehe ich auch gute Absichten in Alfreds Beitrag. Ihr hattet zum Teil sogar die selben Ansichten.
Es hatte niemand hier geraten, sich beim Arzt mit Medikamenten ruhigstellen zu lassen, ohne eine Therapie anzustreben. Das war allein Alfreds Behauptung.
Was soll er auch anderes sagen wenn die Information lautet:
Nein er macht keine Therapie, er bekommt die Antidepressiva direkt vom Hausarzt.
Lieben Gruß
Sebastian
 

Bubble

Well-Known Member
Liebe Clara!

Ich vertrete hier meine Meinung, das hast du sehr richtig erkannt. Alle, die hier schreiben, tun das.

Meine Meinung habe ich ausführlich beschrieben - ebenso wie du. "Deine Studentin" hat ebenfalls ihre persönliche Meinung gesagt.

Wenn ich höre, daß ein 17jähriges Mädchen solche immensen Probleme hat und hier im Forum Fragen stellt, dann antworte ich. Ob dir nun die Antwort gefällt - oder nicht, ist nicht mein Problem, denn du hast ja nicht die Frage gestellt.

Danke für deine Antwort. Mit der Art wie du es formulierst und erklärst, kann ich etwas anfangen und auch einiges besser nachvollziehen. In keinster Weise möchte ich dir deine Meinung streitig machen.

Das Antworten selbst ist auch nicht das Problem! Es ist das wiederholende Ermahnen, doch bitte endlich zum Arzt zu gehen, was ich kontraproduktiv finde. Zu viel unter Druck setzen kann zu Widerwilligkeit führen und den angestrebten Besuch einer Therapie komplett verhindern.
Wenn sich Alfred einen beruflichen Background erworben hat, denn er ist ja erst in Ausbildung, wie ich las, dann müßte er eigentlich wissen, daß er solche Ratschläge nicht geben darf.

Aufgrund meiner Krankengeschichte bin ich noch im Krebsforum unterwegs. Dort gibt es Moderatoren, die ihn schon längst gesperrt hätten.

Selbst, wenn er Heilpraktiker wäre(ich empfehle dir einmal dich zu informieren), dürfte er niemanden vom Besuch eines Hausarztes abraten und stattdessen ein paar Kinesiolgiesitzungen bei einem Kollegen vorschlagen. Zumal die Wirksamkeit der Kinesiologie in keinster Weise wissenschaftlich begründet ist(siehe auch Wikipedia).

DESWEGEN habe ich mich aufgeregt - und auch hier meine Meinung gesagt. Deutlich genug, wie ich hoffe.

Ja, deutlich genug und auch berechtigt.
So wie ich es kenne wird von verantwortungsvollen Heilpraktikern, Schamanen, Priestern aber auch darauf hingewiesen, dass die Methoden keine Therapie ersetzen. Wie es in der Kinesiologie gehandhabt wird weiß ich nicht, aber auch da bin ich von einem grundsätzlich verantwortungsvollen Handeln ausgegangen.
In der Hinsicht muss ich euch aber leider zustimmen, dass ich mich nicht mit den örtlichen Rechten und Begebenheiten auskenne und mich damit sehr weit aus dem Fenster gelehnt habe.

Wenn ich nicht alle Informationen hatte um Raphis Fragen zu beantworten, dann liegt das nicht an mir(schließlich hatte ich ja mehrfach um Antworten gebeten), sondern an die TE.

Was meinst du mit TE?

Du findest es nicht gut, daß hier deine Vorschläge über verschiedene Ratschläge als direkte Antwort auf Raphis Frage kritisch bewertet wurde?

Auch wenn ich die Kritik auf meinen Ratschlag als überreagiert empfinde, sehe ich sie relativ neutral. Es ist eure Meinung und das darf sie auch bleiben. Dass ihr, in Bezug auf eure eigenen Kindern, nur das Beste wollt sehe ich als selbstverständlich an. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass die Kritik von allen vernünftig kommuniziert wurde und schnell in einem beißend wirkenden Schriftwechsel ausartete. Und das beziehe ich nun nicht auf die Kritik gegenüber meinem Ratschlag.

Das mag zum Einen daran liegen, daß wir hier eher viel mehr Ursachen für eine sexuelle Unlust gesehen haben - und nicht nur die, der eventuell fehlenden Spielformen der Sexualität. Außerdem, wenn du mal genau nachschaust, habe ich dir ein "gefällt mir" für deinen Gesamtpost gegeben.

Nichtsdestotrotz finde ich es nach wie vor bestürzend, daß Raphi in ihrem Alter schon so viel Negatives erlebt hat.

Es stimmt, 17 ist nicht 13. Aber es stimmt auch, daß die Lösung für sexuelle Unlust bei einem 21(!) Jahre alten jungen Mann nicht in der 17 jährigen Freundin zu suchen ist, die sich besser einmal das Kamasutra vornimmt, damit es im Bett wieder klappt!

Wie schon im vorherigen Beitrag beschrieben war es ein Ratschlag um die Lust eines Mannes wieder anzukurbeln.
Dass ihr die Ursachen in einem anderen Punkt gesehen habt ist ja auch vollkommen ok! Ich sage ja nicht dass dies falsch ist, allerdings war es nicht meine Absicht auf ihren anderen Beitrag direkt einzugehen. Ich habe lediglich geschrieben wie man einen Mann die Lust wieder schmackhaft machen kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Weder habe ich sie dazu angeleitet eine bestimmte Praxis wie Kamasutra zu lernen, noch habe ich sie zu etwas überreden wollen, was über ihre eigenen Bedürfnisse hinausgeht.

Für die anscheinend unklare Formulierung bitte ich aufrichtig um Entschuldigung!

Im Grunde genommen wirst du zugeben, daß deine Studentin der Psychologie eigentlich nur das bestätigt, was hier ebenfalls vorgeschlagen haben.

Worum geht es dir also? Lediglich um die kritische Bewertung deines Posts? Ist es das?

Kritik wirst du vertragen müssen. Das mußte ich hier auch lernen. Mir ist der Wind schon öfters einmal entgegen geweht - auch hier im Forum.

Du schreibst hier von "eigene Meinungen", die hineininterpretiert werden. Sprichst von "der Diskussion, die dann wieder losgeht" und im Anschluß schreibst du ausführlich, es würde nicht genug diskutiert werden.

Im Grunde genommen gebe ich zu, dass meine Studentin der Psychologie bestätigt, was ihr alle empfohlen habt. Sie unterstützt es ebenfalls nicht, dass ein Hausarzt Anti-Depressiva verschreiben darf.

Worum es mir geht steht im obigen Abschnitt.

Die Sache mit der Interpretation bezieht sich auf die hinterfragte Wohnsituation und Raphis' Eltern, auf die ich im ersten Kommentar dieses Beitrages eingegangen bin.

Du kannst mir glauben: ich weiß wie Erziehung in der Realität aussieht. Ich habe sie am eigenen Leibe erlebt! Daher mag ich auch das Wort 'Erziehung' gar nicht hören! Was weißt du über dieses Thema, dein Beitrag muß mir entgangen sein.

Eine Frage hätte ich da noch an dich, warum soll unsere Arztempfehlung, die wir Raphi(im anderen Thread gaben)falsch sein?

Kannst du mir bitte noch mal die Stelle zum Thema Erziehung zeigen? Aber auch hier noch mal die Anmerkung, dass ich mich nicht an dem Originalbeitrag beteiligt habe um irgendwelche erzieherischen Fähigkeiten abzustreiten, noch um Raphi zu erziehen. Das wäre nun wirklich zu viel für mich und absolut nicht im eigenen Interesse.

Ich habe das getan, weil ein ausgebildeter Mediziner in solchen Fragen wesentlich besser Antworten geben kann, als wir hier. Raphi hat von Todesangst, von Gewalt, Panikattacken geschrieben. Hast du schon einmal überlegt, daß da eine schwerwiegende psychische Erkrankung zugrunde liegen könnte?

Was hätten wir deiner Meinung nach raten sollen? Das würde mich einmal sehr interessieren!

Wenn hier jemand sowas schreibt, nehme ich das ernst, sehr ernst. Auch wenn Der/Diejenige im Laufe der Posts wieder zurückrudert und sagt, alles sei halb so schlimm.

Empfohlen hätte ich das gleiche wie ihr und wenn man mal hinschaut, habe ich das auch - nur mit weniger Nachdruck.
Außerdem hätte ich ab dem Punkt, wo Raphi darum bat die Streitereien aus dem Beitrag zu lassen, die Auseinandersetzung mit Alfred verlagert. Es gibt die Unterhaltungs-Funktion und zur Not auch noch die Foren-Administratoren, die einen Teilnehmer aus dem Wirkungskreis herausziehen können, sollten sie eine Unverantwortlichkeit feststellen.

Sollte ich auf einen wichtigen Punkt nicht eingegangen sein, weist mich bitte nochmals darauf hin.

Lieben Gruß
Sebastian
 

Johanne

Well-Known Member
Lieber Sebastian.

Du bist ein junger empathischer Mann, mit einer eigenen Meinung, einer eigenen Lebenserfahrung und was ich persönlich sehr schön finde ist, wie du dich hier einbringst.

Ich möchte dir auch ans Herz legen, die Erfahrungen der Frauen hier mal auf dich wirken zu lassen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen. Lasse dennoch ein kleines Türchen auf, von dem zu profitieren, was du hier lernen kannst.

Liebe Grüße,

Johanne
 

Clara Clayton

Well-Known Member
Lieber Sebastian,

was soll ich zu der Zerpflückung meiner Posts schreiben?

Eigentlich hat ja auch Johanne schon alles gesagt.

Deine Kenntnisse in Windelnwechseln in allen Ehren. Doch sich um ein Kind Sorgen zu machen, große Sorgen, die einen als Mutter nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, ist etwas ganz anderes!

Insofern klingt deine Aussage für mich nicht nur anmaßend, sondern auch arrogant.

Du hast keine Ahnung, was es bedeuten kann ein krankes Kind versorgen zu müssen. Du weißt nichts von dem Kummer, die Kinder ihren Eltern(ungewollt oder gewollt)bereiten können.

DESHALB habe ich nach Raphis Eltern gefragt.

Ich habe genau verstanden, warum Reinfriede und auch Lucille über deinenVorschlag des Probierens der unterschiedlichen Sexualpraktiken, so empört waren. Ich weiß ganz genau, was ein 'Bauchgefühl', das einfach nicht zu begründen ist, bedeutet.

Du kannst zwar meine Posts auseinandernehmen und deinen Senf dazugeben - doch leider hast du nicht so recht verstanden, wovon ich geschrieben habe.
 

Bachstelze

Well-Known Member
Lieber Sebastian,

zuallererst möchte ich mich Johanne anschließen. Ich finde es gut, dass Du Dich hier so einbringst und nicht einfach wieder entschwindest ;)

Einen besonderen Punkt gibt es aber in Deiner Argumentation, dem ich überhaupt nicht zustimme, und zu dem ich Dir einen Hintergrund schreibe, der Dir vielleicht verständlicher macht, warum einige hier so reagiert haben.

Ihre Frage war wie man die Lust erhöhen kann und darauf habe ich ihr eine Antwort gegeben. Ihr eigentliches Problem hat sie bestimmt nicht vergessen, aber die Motivation sich damit zu befassen, muss sie schon selbst bestimmen.

Wo fang ich an....zuallererst ist es denke ich ein Fakt, dass sehr, sehr viele Menschen verlernt haben sich selbst richtig zu spüren. Wirklich wahrzunehmen, was in ihnen vorgeht. Unsere Gesellschaft besteht aus Konsum, aus Ablenkung, größer, schneller, weiter, und viele, viel zu viele Menschen kennen sich selbst nur sehr oberflächlich, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Auch beim Sex ist daher die allgemeine Tendenz, gegen Frust mit immer neuen Techniken, immer mehr Spielzeug, immer stärkeren Reizen zu arbeiten. Oft aber geht genau an dieser Stelle die Seele verloren, die Einheit mit dem anderen, das wirklich persönlich, intime, NAHE. Der Mensch tut sich damit nicht unbedingt einen Gefallen. Und das ist zum einen mein ganz persönliches Empfinden zur Thematik, zum anderen etwas, dass in Fernsehen und Zeitschriften von immer mehr Sexualpsychologen und Beratern beschrieben wird.

Ich habe mit mir selbst mal eine eigenartige Erfahrung gemacht. Nach einem Vorschlag in einem Buch habe ich mir selbst mit Massageöl den gesamten Brustkorb massiert. Schlüsselbeine, Brüste, Rippen, Rippenzwischenräume......und auf einmal fiel mir auf: wo immer ich auf einen Punkt stieß, der schmerzte, drückte ich als Reaktion auf den Schmerz fester drauf. Wie bitte? Was für eine sinnlose Reaktion.....

Ich bin überzeugt, ich bin nicht die einzige mit so eigenartigen "Reflexen", und ich bin weiters überzeugt, dass sich diese nicht nur auf körperliche Schmerzen, sondern auch auf seelische beziehen.

Bei allem erlebten, was Raphi beschreibt, und allen Problemen die sie und ihr Freund haben, glaube ich einfach, dass der sexuellen Thematik ganz sicher nicht mit der "rein sachlichen" Antwort, die Du gegeben hast, begegnet werden sollte. Und wenn sie die Frage hundert Mal so gestellt hat.

Es ist mit diesem Hintergrund rein gar nicht sicher, ob sie sich aller psychischen Gründe und der Gefühle aller Beteiligten für die Situation im Klaren ist. Allein schon dass sie die Frage so stellt, zeigt, dass sie das nicht ist. Wenn ein so junges Mädel das könnte, bräuchte die Welt keine Therapeuten mehr.

Und noch was: in dem sie fragt, was sie tun kann, damit er wieder mehr Lust hat, hängt sie sich ein Stück weit die Verantwortung für seine Sexualität um. Tatsächlich kann das Problem nur er lösen. Denn erst, wenn er psychisch wieder "fest am Boden steht", besteht überhaupt die Grundlage, auf Basis derer die beiden gemeinsam herausfinden können, ob die Art und Weise wie sie Sex leben noch für beide passt.

Und noch was: nur, dass es heutzutage normal ist, wie viel junge Mädchen über Sex wissen und was sie im Bett alles praktizieren, heißt noch lange nicht, dass es für die Seele gut ist. Mädchen und Frauen können sich auch selbst missbrauchen. Zum Beispiel, wenn sie sich auf etwas einlassen, womit sie kein 100% gutes Gefühl haben - weil es der Mann möchte, zu dem sie sich nicht nein sagen trauen, weil sie im Fernsehen gesehen haben dass es "normal" ist, weil alle ihre Freundinnen nichts dabei finden....und dann tun sies und fühlen sich irgendwie Scheiße dabei, können sich das aber noch nicht mal eingestehen.....weil sie dadurch, dass es überall als normal gilt, eher glauben, dass mit ihnen was nicht stimmt weil sies nicht toll finden.

Das ist etwas, was Du als Mann natürlich nicht wissen kannst ;) genausowenig, wie ich weiß, ob das bei Männern auch vorkommt.

Ich habe eine Bekannte, die in einem kleinen Ort am Land in einer Jugendbetreuungseinrichtung arbeitet. Den Betreuern fiel irgendwann ein Filmchen auf, das bei den Jungs auf dem Handy kursierte. Es zeigte ein 11 (!!) jähriges Mädchen, das Oralverkehr mit mehreren 13-jährigen Jungen hatte. Die Betreuer holten sich alle Beteiligten und fragten nach, wie es dazu gekommen war. Die Jungs hatten sich bei dem Mädchen beschwert dass ihnen langweilig wäre, ergänzt um die Aufforderung, ihnen doch einen zu blasen. Das Mädel tat es, sie filmten es...

Als die Betreuer das Mädchen mit dem Film konfrontierten und sie fragten, ob ihr denn das gar nichts ausmachen würde, dass dieser Film nun kursiert, zuckte sie nur die Achseln.

Offensichtlich, laut meiner Bekannten, sind solche Vorfälle schon ziemlich "normal". Aber nun sag mir: nur weil es schon normal ist, glaubst Du, ist es für alle Beteiligten gut und gesund? Was macht es mit ihrer Seele?

lg
B.
 

Clara Clayton

Well-Known Member
Vielen Dank für deinen Beitrag, Bachstelze.

Jemand sagte mir einmal: "das nehme ich und bewahre es in meinem Herzen.":)

Das trifft in Bezug auf deinen Post auch zu.
 

Reinfriede

Well-Known Member
Lieber Sebastian!

Deine langen Zerpflückungspostings sind meiner Meinung nach auf Nebenschauplätzen aufgebaut, die mit dem Thema nichts zu tun haben und es wäre mühsam, diese Abweichungen analysieren und thematisieren zu müssen - in meinen Augen bringt Dir das nichts. Johanne hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, es wäre vielleicht am effizientesten, wenn Du versuchen würdest, andere Meinungen auf Dich wirken zu lassen, ohne es als persönlichen Angriff zu nehmen.

Daher nur kurz eine Antwort, die vielleicht erklärt, wie ich das sehe:

Aber wie schon oben beschrieben, bin ich auch nicht mit meinem aktuellem Alter auf die Welt gekommen.

Du warst nie ein Mädchen mit 17.

Wenn Du versuchen möchtest, ein Mädchen mit 17 zu verstehen, gerne. Dann lass die Beiträge auf Dich wirken und zu Dir durchdringen.

Wenn Du aber nur versuchen möchtest, anderen Menschen zu erklären, wie Deinem Weltbild nach eine 17-jährige zu funktionieren hat, wirst Du auf Widerstand stoßen.

Liebe Grüße
Reinfriede
 

Lucille

Well-Known Member
DAS meinte ich mit Stille Post.

nein, siehe anderen Thread >> mit Stille Post meintest Du, dass dem Freund der TE eine
Depression seitens der User unterstellt wurde.
War nicht der Fall, denn die Depression wurde von der TE selbst erwähnt.

Trotz der Beschreibung des Gesamt(!)situation hast Du Deine Antwort - mit Deinen Empfehlungen - auf
die rein sachliche Ebene beschränkt. Das mag vielleicht "politisch korrekt" sein, wird aber dem Thema
dennoch nicht gerecht - ganz egal, wie intensiv Du Beiträge in ihre Bestandteile zerlegst.


Es ist das wiederholende Ermahnen, doch bitte endlich zum Arzt zu gehen, was ich kontraproduktiv finde.

Außerdem hätte ich ab dem Punkt, wo Raphi darum bat die Streitereien aus dem Beitrag zu lassen, die Auseinandersetzung mit Alfred verlagert.

Du liest doch sonst so genau - warum hier nicht?

Das "wiederholte Ermahnen", einen Arzt aufzusuchen, war lediglich dem bürokratischen Umstand geschuldet,
dass es einer ärztlichen Überweisung bedarf, damit der Versicherungsträger Kosten übernimmt.
Ich denke, das wurde auch verständlich vermittelt.

Die Kontroversen betreffend den User Alfred resultierten aus dessen unverantwortlicher Aussage, dass "ein paar kinesiologische Sitzungen" die Probleme ins Lot bringen können.

Und dass man eines Tages beim Therapeuten "landen" könnte. Wenn etwas kontraproduktiv war,
dann war es diese Formulierung, da hier eine Schublade aufgemacht wurde, von der ich annahm, dass
sie in der heutigen Zeit nicht mehr existieren würde.

Wozu die Stellungnahmen auf diese Entgleisungen auslagern?
Das ergibt keinen Sinn.

Da kann es dich schaudern wie es will ... im Nachmittagsprogramm werden auf unterschiedlichen Sendern halbnackten Frauen "Oben ohne" gezeigt.

Was soll uns das jetzt sagen - in Zusammenhang mit dem Thema?
Mittlerweile dürfte hinlänglich bekannt sein, dass ganz gewisse Sender ganz bestimmte Formate
für eine ganz gewisse Zielgruppe produzieren.

Offenbar bist Du der Meinung, es hier überwiegend mit realitätsfernen Hinterwäldlern einer
vergangenen Epoche zu tun zu haben. Ich lasse Dir gerne Deine Sichtweise, denn ich finde sie
amüsant. ;--).

Gerade wegen der Wachsamkeit gegenüber einschlägigen zeitgeistigen Themen hüte ich
meine "Bauchgefühle" wie einen Schatz. Sie sind die Instanz, die mir hilft, subjektives "Richtig" von
"Falsch" zu unterscheiden. Ich nehme mal an, Du hast wenig Bezug zu diesem Begriff, ansonsten
würdest Du wissen, dass er eben nicht diskutierbar ist.


Sollte ich auf einen wichtigen Punkt nicht eingegangen sein, weist mich bitte nochmals darauf hin.

Kann es sein, dass die Einschätzung der Wichtigkeit nur Deinerseits gegeben ist?
Schließlich bist Du hier der TE. ;)

LG
Lucille
 

Bubble

Well-Known Member
Hallo zusammen!

Vielen Dank für euer Feedback. Über eure Beiträge muss ich erst mal nachdenken und einiges Sacken lassen bzw. damit arbeiten.

@Johanne: Danke für deinen Beitrag. Zumindest werde ich versuchen einige Dinge anders zu sehen. Die Nachricht ist, denke ich mal, angekommen.

@Clara: Danke für deine Antwort. Eine Zerpflückung lag nicht in meinem Sinn, sondern ich habe die Informationen meinem Verständnis nach geordnet. Es tut mir leid dir in einigen Punkte zu nahe getreten zu sein.

@Bachstelze: Vielen Dank für deine Erklärung. Für mich sehr viel verständlicher als andere Kommentare vorher. Ich werde versuchen damit zu arbeiten und mir besonders deinen Beitrag noch mehrmals durchlesen. Die Sache mit dem 11-jährigen Mädchen finde ich ehrlich gesagt schockierend.

@Reinfriede: Auch dir vielen Dank für deine Antwort. Ja, viele Sachen habe ich persönlich genommen. Da gebe ich dir Recht. Das mache ich auch jetzt noch. Solange das Bild für mich, wenn auch falsch interpretiert, bestätigt wird, wird sich das auch nicht ändern. Natürlich kann ich mich nicht in eine 17 jährige hineinversetzen. Nicht in eine einzige. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich jeden Menschen für individuell halte, obwohl bestimmte Muster vermehrt vorkommen. Obwohl ich ein Mann bin, kann ich mich auch nicht in jeden Mann versetzen. Dafür sind die Denkmuster einfach zu verschieden.

@Lucille: Danke für deine Antwort. Wenn meine anscheinend falsche Wortwahl dazu führte, dass mit "Stille Post" die Depressionen in den Vordergrund gerückt wurden, so bitte ich dich darum dies zu entschuldigen. Allerdings bitte ich dich auch meine Korrektur zu akzeptieren, dass ich die Wohn- Elternsituation meinte und nicht die Depressionen.
Zusätzlich muss ich dir gegenüber eingestehen, dass ich mich schlecht ausgedrückt habe. Mit meiner Frage "Worauf beruht dein Bauchgefühl?" wollte ich eigentlich eine Erklärung. Diese Erklärung sollte weder eine Rechtfertigung noch eine Begründung sein, sondern mir dabei Helfen deine Aussage zu verstehen. Mit Erklärung meinte ich etwas in der Art "Sie ist in meinen Augen zu jung." Punkt.


Den Rest muss ich erst mal sacken lassen. Bestimmt werde ich in einigen Punkten zustimmen, in anderen aber wieder nicht.
Ob ich das in der Form noch mal erläutern möchte wird sich zeigen, allerdings ist meine Motivation gerade sehr gering.

Nochmals vielen Dank für eure Antworten.

Lieben Gruß
Sebastian
 

Reinfriede

Well-Known Member
@Reinfriede: Auch dir vielen Dank für deine Antwort. Ja, viele Sachen habe ich persönlich genommen. Da gebe ich dir Recht. Das mache ich auch jetzt noch. Solange das Bild für mich, wenn auch falsch interpretiert, bestätigt wird, wird sich das auch nicht ändern. Natürlich kann ich mich nicht in eine 17 jährige hineinversetzen. Nicht in eine einzige. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich jeden Menschen für individuell halte, obwohl bestimmte Muster vermehrt vorkommen. Obwohl ich ein Mann bin, kann ich mich auch nicht in jeden Mann versetzen. Dafür sind die Denkmuster einfach zu verschieden.

Lieber Sebastian!

Vielleicht hilft Dir mein Eingeständnis dass ich - infolge der Tatsache, dass ich drei Töchter habe - massive Schwierigkeiten hätte, mich in Jungs in diesem Alter reinzufühlen - ich habe schlichtweg keine Erfahrung damit. Da müsste ich passen.

Wenn nun in einem Thread ein junger Mann eine ähnliche Problematik geschrieben hätte, dann wäre meine Antwort dementsprechend zurückhaltender ausgefallen, weil ich eben maximal aus der Muttersicht, aber nicht aus Männersicht schreiben könnte. Der junge Mann würde da vielleicht eher was mit den Antworten eines Mannes anfangen können, der diese Problematik selbst kennengelernt und gelöst hat.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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Clara Clayton

Well-Known Member
Ja, mein Interesse dieses Thema weiter zu diskutieren ist auch eher gering.

Von meiner Seite ist alles gesagt, was es zu sagen gab.

Nur eines noch: du bist mir nicht zu nahe getreten, Sebastian. Du hast mich nur nicht verstanden.
 
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