Sexueller Missbrauch Und Esoterik

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Cardisto

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maktub schrieb:
Cardisto,

wer bestimmt, was abgehoben ist- das bestimmst du für dich. aber es ist nicht allgemeingültig.

maktub

ich habe dazu geschrieben das ich finde das es nicht mehr abgehobener geht. "Denke ich" steht dabei, und ich finde es abgehoben für mich persönlich ist es so. ich habe nicht gesagt das es allgemeingültig ist.

Das mit dem sensiblen umgang ist bestimmt richtig, und auch wünschenswert, doch ICH DENKE das das eben nicht so ist im Leben das wir da immer feinfühligkeit einfordern können. glaube mir ich habe da von mitleid bis selberschuld "WARUM TRÄGT SIE JA AUCH EINEN MINIROCK" alles gehört.

Das mit dem selber schuld damit komm ich in diesem zusammenhang überhaupt nicht klar.

Wenn sich nun ein Täter hier in diesem forum einliest und dann solche Meldungen liest, was denkst du was da raus kommt, vielleicht fühlt er sich danach noch als erfüllungsgehilfe für das schicksal?? bitte nicht böse sein aber das ist nun mal meine Meinung.

lg
Helmut
 
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maktub

Well-Known Member
ach nee...

nixen mit "selber schuld", Cardisto, und das beispiel mit minirock ist nun wirklich abgeschmackt.

warum wird hier eigentlich nicht ZUGEHÖRT, sondern nur voreilig in eine bestimmte lade getan und diese beschriftet- und zugeknallt ??

ich verabschiede mich hier aus diesem thread,

maktub
 

Wirbelwind

Well-Known Member
maktub genau deine vorletzte ausage ,

mit logik und etwas lebenserfahrung, sowie wissen wie der mensch reagiert wenn man selber wie regaiert, ist mehr zu machen als mit gefühlen und mitgefühl.

meine eine freundin hat immer ein kondom einstecken, sie sagt wenn ein vergewaltiger kommt, sagt sie er soll mit kondom mache. ansonsten hält sie still.ich denke jeder vergewaltiger sucht das weite wenn sie den kondom zieht, weil dann nämlich der trieb des vergewaltigers unterbrochen wird, das krankhafte gestopt wird, er in die realität zurück knallt.
solche handlungen, wie auch mit dem messer bei dir, will nämlich keiner wirklich das ist nämlich eine blokade im kopf des täters.

ok, nun habe ich zu dem thema genügend gesagt.
 

Wirbelwind

Well-Known Member
:kiss3: TITSCH

bedeutet das Gewaltandrohung???


genau, weil ich den eindruck habe du willst mich provozieren. nimmst mich nicht für voll. ok ist ein gefühl von mir, nicht strafbar, gefühle darf ich haben

und weg bin ich . :banane:
 

Kolibri

Member
scheint ein heisses thema zu sein

grundsätzlich teile ich die meinung, dass alles was mir zustösst, auch bei mir den ursprung oder wenigstens eine mitbeteiligung hat. ich spreche hier jedoch nie von selber schuld sein. dass betroffene mit dieser aussage sehr viel mühe haben kann ich gut verstehen. das ändert jedoch nichts daran, dass es so ist.
alle die mit einem thema grosse mühe haben, oder es als besonders schlimm darstellen, für die ist das wirklich noch ein thema. die geschichte mit dem schatten und so...
auch wirbelwind kann ich verstehen, ohne zu werten ob das gut ist oder nicht. mit ihrer einstellung glaube ich jedoch, dass sie kaum vergewaltigt wird...
lg
kurt
 
S

shajla

Guest
Hallo Helmut,
ich denke schon, dass Missbrauch und Esoterik eine gute Kombination ist. Für mich auf jeden Fall. War ein 6 jähriges Mädchen als mein Vater angefangen hat mich sexuell für sich zu missbrauchen. Die Auswirkungen und das Martyrium kennst du ja, mir hat aber die Esoterik dahingehend geholfen - nicht meinen Vater zu entschuldigen, sondern zu sehen das ich in diesem Leben eine Aufgabe zu lösen habe, etwas zu lernen habe und den Boden dazu hat er bereitet. Mein Einstieg in die Esoterik war ein Buch von Dr. Joseph Murphy "Die Kraft des positiven Denkens". Der Gedanke in diesem Buch dass man sein Leben selbst in der Hand hat, für sich selbst verantwortlich ist hat mir sehr geholfen. Nicht dass positives Denken ein Allheilmittel ist - aber einfach die Selbstverantwortlichkeit für das eigene Leben hat mir geholfen. Ich will ihm nicht verzeihen und nichts mehr mit im zu tun haben - aber ich lerne mich über die Esoterik besser verstehen und komme im Leben besser klar. Allerdings hatte ich auch professionelle Hilfe jahrelang sonst würde es mich wohl trotz allem nicht mehr geben.

LG
Shajla :daisy:
 

Christoph

Well-Known Member
Ich finde, persönliche und intime Informationen aus einer privaten Nachricht eines Forumsmitgliedes - zumal entgegen seines ausdrücklichen Verbots - zu veröffentlichen um dieses zudem öffentlich bloßzustellen, ist von der inneren Haltung her ebenfalls ein "Missbrauch". (Allerdings finde ich dieses Wort hat schon Täterenergie, weil es andere gegen einen mobilisieren soll, ihm Böses anzutun.)

Dabei ist es egal, wie lange das hier gestanden hat. Offensichtlich lange genug, um gelesen worden zu sein und Reaktionen zu zeitigen, wie sie hier weiter oben zu lesen sind.

Zudem erfüllt die Veröffentlichung von Informationen, die einem in Form von Briefen, Mails oder vertraulichen nicht öffentlichen Nachrichten eines anderen unter der Vertraulichkeit des Wortes zugänglich gemacht wurden, mehrere Straftatbestände.

DAS ist für mich Täterenergie.

Hier hat jemand mein intimstes Recht verletzt. Er hat mich gezwungen, so etwas hier öffentlich zu schreiben, wo ich persönlich identifizierbar bin. Für jemanden, der so etwas hinter sich hat, ist es besser, er erzählt es nicht dem Partner. Das ist nur sein Eigenes. Und der Partner tut gut daran, dem anderen sein Geheimnis nicht zu entreißen. Nun muss ich es aber hier veröffentlichen um der Anmaßung des Veröffentlichers entgegen zu treten. Damit besteht die Möglichkeit, dass etwas, das nur mich etwas angeht, bis in meine aktuellen opder zukünftigen Beziehungen hinein wirkt. Partnerinnen von mir, die dies hier evtl. gelesen haben werden nie wieder offen auf mich zugehen, sondern evtl. nach unten beschriebenem Muster handeln. Er hat mich dazu gezwungen.

Andere Alternative: ich verschwinde und verwische meine Spuren. Damit ist alles zerstört, was ich hier aufgebaut habe.

Wenn der Partner es erfährt, beginnt er sich aus Liebe einzumischen, wie wir es hier miterleben müssen. DA wir so werden, wie das, was wir ablehnen wird der aktuelle Partner dann zum Täter - am Täter und siolchen, die er mitihm verwechselt. Er kann nicht anders, denn zwischen beiden Beteiligten der sexuellen Handlung ist eine systemische Bindung entstanden, die lebenslang besteht. Wenn sie nicht anerkannt ist, dann hat ein neuer Partner nie eine Chance dagegen. Dann bindet sie umso mehr. Und der Betroffene bleibt dem "Täter" treu.

Liebt derjeneige dann seinen aktuellen Partner (oder einen Therapeuten, der sich anmaßend an Stelle der Eltern setzt im Rahmen einer "therapeutischen Übertragungsbeziehung") sehr, dann kommt er - tief im Unbewussten - in einen unauflösbaren Loyalitätskonflikt. Er "beichtet" dem Partner und der mischt sich ein. Vielliecht nötigt er den Betroffenen sogar zu einer Verfolgung.

(Es ist für Partnerschaften immer belastend, wenn der Eine etwas aus früheren Bezieungen des Anderen erfährt. Besser man erzählt sich nichts davon und behält sein Geheimnis. Dann kann der andere unbelastet hinschauen.)

Zum Ausgleich für den Verrat am früheren Partner (denn der Täter ist ein früherer Sexualpartner der mitgezählt werden muss, wenn er Macht verlieren soll) wird der Betroffene verrückt. Oft sind bipolare Störungen usw. die Folge. Es müssen ja zwei Seiten bedient werden: der neue Verfolger und der Täter welcher jetzt wiederum ein Opfer wird. (Was nichts an seiner Verantwortung für seine Seite der Tat ändert).

Der Betroffene wird also oft gerade durch die Verfolgung, welche durch den Empörten, der eigentlich nichts damit zu tun hat, angetrieben ist, verrückt.

Das nenne ich rücksichtslose Täter.

Als Betroffener, als der ich ja nun wohl geoutet wurde, kann ich sagen: Familienstellen hat mir bei der Verarbeitung geholfen. Mehr habe ich dazu hier nicht zu sagen. Man kann es hinter sich lassen und dem Täter sogar einen Platz im Herzen geben. Und es gehört dazu, die Folgen der Tat bei ihm zu lassen.

Aus der Erfahrung eines Familienstellers kann ich mit Bezug auf die mir bekannten Fälle sagen:

Die Kinder sind immer unschuldig!

Aber oft übernehmen sie aus Liebe die Folgen für den Täter oder die sie dem Täter zuschiebende Mutter. ("Mama - für dich tue ich es gerne - aus Liebe zu dir.") Natürlich sind diese Bewegungen und Dynamiken völlig unbewusst.

Wer aber öffentlich die Täter anklagt und verteufelt - zumal wenn es sich um Verwandte handelt - und selbst nichts damit zu tun hat, der nutzt die Betroffenen für seine egoistischen Zwecke aus.


Christoph
 
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Walter

Administrator
Teammitglied
Nachdem dieses Thema leider schon wieder von einigen für persönliche Anwürfe missbraucht wird, schließe ich es.
 
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