Zufriedenheitsrelationen ...

rincewind

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nocoda schrieb:


Jepp :)

Ich mag zwar gerne Räucherschinken auf der Stulle, aber wenn's "nur" zur Margarine reicht, isses auch ok ;)

(das jetzt nich so verstehen, daß mein Zufriedenheitslevel vom gefüllten Magen abhängt! ....der Magen kommt bei mir erst an 1 1/2. Stelle :p )
 
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nocoda

Well-Known Member
Ja, verstehe.
Genauso sehe ich das auch.
Ich bezeichne mich gerne als Nomade.
Ich freue mich, wenn ich was habe, was mir gefällt, sei es zu essen, oder sonst was (genügend Klopappier z.B. ;) ).
Aber ich kann auch spartanisch leben und mir tut das Leben dabei keinen Abbruch.
Ich liebe Brot mit Margarine oder (wenn's klappt) Butter. Es muß nicht gottweißwas auf's Brot sein.

Manchmal denke ich, je genügsamer man ist, um so glücklicher wird man.
Irre ich mich da?
 

Paulina

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Persönliche Zufriedenheit

Guten Morgen Ihr Lieben,

ach ja, es liegt doch in der Natur des Menschen immer das haben zu wollen was man gerade nicht hat..........Begehren und Begierde.

Darüber vergisst man/Mann/FRau häufig, was einen/ihn/sie wirklich zufrieden macht.

.....und Zufriedenheit ist doch auch relativ; und sehr stark davon abhängig, welche Werte die betreffende Person hat. Die einen sind sehr stark materiell ausgerichtet. Da macht dann das flotte Auto in der Garage, die glasierten Dachpfannen auf dem Haus........ oder der neueste Fummel absolut glücklich.

Andere widerum, die nach innen ausgerichtet sind und für die menschliche Belange Priorität haben, sind dann vielleicht eher zufreiden, wenns "ihren" Menschen gut geht, wenn sie ein gutes Buch lesen das ihr Innerstes "füttert", oder sie freuen sich einfach dass der Kühlschrank voll ist; es schön mollig warm zuhause ist............... und sie gerade mal keine Erkältung haben.

Ich gehöre zur zweiten "Kategorie". Ich bin zufrieden, weil ich mit mir im Reinen bin, sehr viel Schönes noch vor mir liegt, und weil ich gesunde Kinder habe..........Was stört es da meine Zufriedenheit, dass ich Fahrrad statt Auto fahre, kein Haus besitze (..........was nicht ist kann ja noch kommen) und mein finanzielles Polster..........na ja.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine absolut heimelige und zufriedene Vorweihnachtszeit. :kiss3:

Paulina
 

rincewind

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nocoda schrieb:
Manchmal denke ich, je genügsamer man ist, um so glücklicher wird man.
Irre ich mich da?


Ich weiß nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, daß man einfach dadurch, daß man sich nicht ständig einen Kopf darüber macht, wo man wie welche "Güter" herbekommt, mehr Energie für anderes, Wesentlicheres zur Verfügung hat.

Gestern hörte ich eine interessante Sache: da soll es einen Versuch mit einer großen Schimpansengruppe gegeben haben. Die Tiere waren eine feste soziale Gruppe, in der Nahrungsmittel - nach Schimpansenart - so geteilt wurden, daß jeder satt werden konnte.

Eines Tages wurde diesen Schimpansen eine sehr große Menge Bananen ins Gehege gelegt, so viele, daß jeder Schimpanse davon hätte futtern können, bis er platzt. Und was passiert? Urplötzlich fingen diese Affen das Raufen an, keiner wollte dem andern die Bananen überlassen, es brach buchstäblich ein Krieg aus.

Was mag man daraus schließen? Vielleicht, daß Unzufriedenheit und Gier ihren Ursprung im Überfluß haben? :D
 
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Niemand

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rincewind schrieb:
Ich weiß nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, daß man einfach dadurch, daß man sich nicht ständig einen Kopf darüber macht, wo man wie welche "Güter" herbekommt, mehr Energie für anderes, Wesentlicheres zur Verfügung hat.

Gestern hörte ich eine interessante Sache: da soll es einen Versuch mit einer großen Schimpansengruppe gegeben haben. Die Tiere waren eine feste soziale Gruppe, in der Nahrungsmittel - nach Schimpansenart - so geteilt wurden, daß jeder satt werden konnte.

Eines Tages wurde diesen Schimpansen eine sehr große Menge Bananen ins Gehege gelegt, so viele, daß jeder Schimpanse davon hätte futtern können, bis er platzt. Und was passiert? Urplötzlich fingen diese Affen das Raufen an, keiner wollte dem andern die Bananen überlassen, es brach buchstäblich ein Krieg aus.

Was mag man daraus schließen? Vielleicht, daß Unzufriedenheit und Gier ihren Ursprung im Überfluß haben? :D

Hmmm... das hat wohl im Tierreich eher nichts mit Gier zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass Tiere auch mal ab und zu in der freien Natur wochenlang nichts zu Fressen finden. Ist also ein reiner Überlebensinstinkt.
 
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