.... das Leben an mir vorbei???

Ich finde nicht, dass "selbsterfüllende Prophezeiung" zutrifft.

gleich Anfang Oktober

Finanzielle Herausforderung - Das Leben an mir vorbei???

So, jetzt ist es soweit. es tritt DAS ein, was ich befürchtet hab. eigene wohnung - kein geld zur verfügung.
Es war hierauf bezogen. Sie hat sich von Anfang an Sorgen gemacht, dass es nicht reichen könnte. Hat sich dann ziemlich viel geleistet (wie sie selber schreibt), anstatt sich etwas zur Seite zu legen. Im Prinzip ist das Geld nicht knapp - es wurde nur öhm, nicht sinnvoll eingeteilt.


...
Für mich wäre diese Option so verlockend und naheliegend, dass ich ich genau das
machen würde. Aus dem Erlös eine hübsche ETW mit 2 Kinderzimmern.
Die Wertanlage für die Kinder wäre gewährleistet, und vorallem die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit kämen als automatische Beigaben.
Jep. So habe ich es gemacht.
Übrigenst ein super Posting von dir Lucille.


Leute, die einen Suizid begehen, "stehlen" sich nicht aus dem Leben! Das ist eine blödsinnige Behauptung, die mir richtig weh tut!

Glaubst du im Ernst, die Leute wollen sich "den Prüfungen in ihrem Leben nicht stellen", wie du schreibst und bringen sich da lieber einfach mal um?

Ich bin schockiert!

Hinter jedem Suizid steht eine lange Krankengeschichte. Da steht der lange Leidensweg eines sich quälenden Menschen, der einfach keinen anderen Ausweg mehr für sich findet.

Schon einmal etwas von Depressionen gehört, Abendsonne?

Wenn dein Sohn solche Aussagen trifft von der Art, daß er sich umbringen wird, wenn das Haus verkauft wird, dann solltest du das sehr ernst nehmen. ...
Beides ist auf alle Fälle ein Alarmzeichen und sehr ernst zu nehmen.
Dem zweiten Teil deines Postings stimme ich dir unumwunden zu.

Tatsache, es gibt Leute, die stellen sich den Prüfungen im Leben nicht, und es gibt davon auch welche, die sich umbringen. Das ist für sie in dem Fall der einfachere Weg. Es sind nicht immer Depressionen schuld. Ich kenne sogar Leute, die haben sich umgebracht, weil sie anderen nichts gönnten. Die haben nicht nur sich, sondern die Kinder gleich mit umgebracht. Vielleicht mag ein kleiner Anteil Verzweiflung dabei gewesen sein, aber der größte Anteil war, dem Ex-Partner weh zu tun. Wenn ich ihn/sie nicht haben kann, so soll sie/er auch keine Freude mehr haben. Also nicht hinter jedem Suizid steht eine lange Krankengeschichte. Es gibt auch welche, die aus einer Kurzschlussreaktion entstanden sind, nicht aus Krankheit, sondern aus einer überforderden Situation heraus. In den meisten Fällen mag es ja der Fall sein Clara, aber doch nicht in allen.
Hortensie
 
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Da ich selber sehr oft unter Depressionen zu leiden habe, bin ich da sehr gespalten.

Abendsonne hat aber nicht differneziert um die von dir beschriebenen Fälle geschrieben, sondern pauschal. Dagegen verwehre ich mich.

Mag´ja sein, daß es Menschen gibt, die sich nicht aus einer Krankheit heraus umbringen(die sich Depression nennt), doch das sind Ausnahmen - nicht die Regel.
 
Etwas wollte ich noch hinzufügen:

oft steckt hinter so einer schlimmen Geschichte wie der, von dir beschriebenen, liebe Hortensie, viel mehr als blosse Eifersucht oder Gemeinheit. Alleine den Schritt in den Tod zu wagen, wo wir doch meist so sehr am Leben hängen, ist die Überschreitung einer Grenze.

Die Beweggründe mögen unterschiedlich sein. Aber für die Menschen, die diesen Schritt tun, ist es ein ausreichender. Wir wissen, daß er falsch ist. Diese Leute halten ihn für richtig.

Und natürlich ist es falsch, wenn eine Mutter ihre Kinder und sich tötet, weil sie sie dem Vater mißgönnt. Da hast du recht. Trotzdem kann ich nicht behaupten, daß diese Frau zum Zeitpunkt ihrer Tat ganz gesund und vernünftig handelte. Depression hat viele Gesichter, nicht immer klar erkennbar.

Ja, und ein Suizid ist oft auch eine Kurzschlußreaktion - und manchmal sogar ein Versehen oder ein Hilferuf. Doch auch dahinter steht eine Geschichte. So unfaßbar lapidar oder unbegreiflich wir sie finden - und nicht als Grund für eine Selbsttötung gerechtfertigt.

Tut mit leid, liebe Abendsonne. Das war hier off topic. Aber mir liegt das Thema so am Herzen, weil ich hier gerade im Freundeskreis so eine unbegreiflich schlimme Geschichte mitbekomme.
 
es war nicht IRGENDEIN haus.

ich hab meinen rettungsanker verlassen, aber ich kann ihn nicht los-lassen.

ich kann das HAUS plötzlich irgendwie los lassen. seit gestern kann ich das.

Liebe abendsonne,

diese beiden Aussagen hast Du innerhalb rund 2 Stunden getroffen.
Bitte missverstehe mich nicht, ich möchte hier nicht Deine Widersprüche "vorführen",
darum geht es nicht. Aber mir persönlich zeigt das ganz deutlich, welchen zentralen und
übergeordenten Stellenwert dieses Haus für Dich einnimmt.

Das Haus beherrscht Dich ... und das auf eine nicht gesunde Art und Weise, das traue ich mich
sagen.


kann ja sein, dass die kinder die wertigkeit der sache übernommen haben.

wenn ich das haus verkaufe, ists für sie vielleicht mit eine stück das eigene glück verpokern. ich weiß es ja nicht....

"Einfach so" haben sie die Wertigkeit, die DU meinst, bestimmt nicht übernommen.
Du konditionierst die Kinder ja fast dahingehend, dass das Leben ohne dieses Haus nicht
mehr lebenswert ist.

All das, was Du mit dem Haus in Verbindung bringst, ist DEINES, gehört zu DIR - und das
hat mit den Kindern rein gar nichts zu tun. Du versuchst hier - vergeblich - Deine Wertigkeiten
auf sie zu übertragen.

ich hatte so viel zu tun, es lieben zu lernen.
das haus so zu machen, wie ich es haben musste, dass ich mich wohl fühle.
alles reingesteckt.
so hab ich einem MÖBELSTÜCK sowas wie eine seele verpasst
ich hatte ihn nicht, aber ich hatte immerhin mein HAUS.
dafür habs ich umso stärker getan. den kindern ein NEST schaffen.
das HAUS war für mich inbegriff meines glücks
es war mein rettungsanker.

Ich sehe das eher so, dass sie DEINE Verhaftung an das Haus hautnah mitbekommen.
Deine Erklärungen dafür können sie nicht nachempfinden (wie denn auch?) ... und so
bedienen sie sich ihrer eigenen Kinderlogik und -loyalität:

Mutter kann nur glücklich sein MIT Haus.
Ergo MUSS das Haus bleiben.
Kein Haus >> unglückliche Mutter >> unglückliche Kinder >> lieber tot als unglücklich (Sohn)

Ich würde sogar so weit gehen, von einer regelrechten Verstrickung mit dem Haus zu sprechen.

An Deiner Stelle, abendsonne, würde ich ganz rigoros diesen emotionalen Ballast abwerfen.
Mit diesem Haus im Gepäck wirst Du nie zur Ruhe kommen, ergo Deine Kinder auch nicht.
Schon alleine FÜR die beiden würde ich das tun.

"Glück verpokern"??
Glaub mir, dieses Haus löst bei Deinen Kindern längst keine Glücksgefühle mehr aus.
Sie tragen lediglich eine Last, die sie nicht benennen können, mit.

LG
Lucille
 
Eigentlich wollte ich nicht mehr hier schreiben, doch das muß ich noch los werden:

Leute, die einen Suizid begehen, "stehlen" sich nicht aus dem Leben! Das ist eine blödsinnige Behauptung, die mir richtig weh tut!

Glaubst du im Ernst, die Leute wollen sich "den Prüfungen in ihrem Leben nicht stellen", wie du schreibst und bringen sich da lieber einfach mal um?

Ich bin schockiert!

Hinter jedem Suizid steht eine lange Krankengeschichte. Da steht der lange Leidensweg eines sich quälenden Menschen, der einfach keinen anderen Ausweg mehr für sich findet.

Schon einmal etwas von Depressionen gehört, Abendsonne?

Wenn dein Sohn solche Aussagen trifft von der Art, daß er sich umbringen wird, wenn das Haus verkauft wird, dann solltest du das sehr ernst nehmen.

Es kann nämlich zweierlei bedeuten. 1. Es kann der Erpressungsversuch eines verwirrten Kindes, das den Streit der Eltern mitbekommt, sein. Wie wichtig dieses Haus zu sein scheint, hat es ja gut verstanden.

Oder 2. kann dein Sohn wirklich seelisch mehr betroffen sein, als ihr annehmt.

Beides ist auf alle Fälle ein Alarmzeichen und sehr ernst zu nehmen.
bevor ich weiter lese, wenn jedes geschriebene wort dermaßen auf die goldwaage gelegt wird, noch dazu bei so einem ernsten thema, dann bin ich nicht mehr bereit, auch noch auf irgendwas einzugehen.

mein neffe hat sich ebenso umgebracht, und ich hab mich mehr als jeder andere in unserer familie - zumindest was offenSICHTLICH war - in seine geschichte reinbewegt, und das dann zu reduzieren darauf, dass man über mich SCHOCKIERT ist, das schockiert mich ehrlich gesagt. was wird mir denn dauernd unterstellt für ein mensch zu sein?????????

schon mal was von der esoterischen sichtweise gehört<?? dass man die prüfungen des lebens zu wiederholen hat, wenn man sich umbringt??? es könnte doch sein, dass es tatsächlich so ist. legt nicht alles auf die goldwaage, wie gesagt, ich mag sowas nicht. wie soll man es denn sonst formulieren: wenn du keinen ausweg mehr siehst, dann bringt dich um???

abendsonne
 
Du darfst mich gerne persönlich ansprechen, liebe Abendsonne.

Nein, die esoterische Sichtweise habe ich mir nicht zu Gemüte geführt. Werd´ich auch nicht. Davon halte ich nämlich gar nichts.

Du doch auch nicht, dachte ich...

Aber keine Sorge du kannst dich gerne weiterhin hier aussprechen. Ich werde dich bestimmt nicht mehr stören.

Alles Gute für dich!
 
Liebe abendsonne,

diese beiden Aussagen hast Du innerhalb rund 2 Stunden getroffen.
Bitte missverstehe mich nicht, ich möchte hier nicht Deine Widersprüche "vorführen",
darum geht es nicht. Aber mir persönlich zeigt das ganz deutlich, welchen zentralen und
übergeordenten Stellenwert dieses Haus für Dich einnimmt.

Das Haus beherrscht Dich ... und das auf eine nicht gesunde Art und Weise, das traue ich mich
sagen.
da hast du wohl recht, liebe lucille. ich weiß nicht mehr was ich denken soll.
ich dachte, ich bräuchte mich nur zu trennen von meinem mann, und das leben beginnt zu fließen. gar nix fließt, ja, weil die gedankliche anhaftung noch SO zugegen ist, als wäre ich noch immer körperlich DORT.

lg abendsonne
 
... und meine anhaftung sich von einer halben stunde auf die andre auch ändern kann.... wie man sieht.
..............
vl sollte ich einfach mal zur ruhe kommen
 
Du darfst mich gerne persönlich ansprechen, liebe Abendsonne.

Nein, die esoterische Sichtweise habe ich mir nicht zu Gemüte geführt. Werd´ich auch nicht. Davon halte ich nämlich gar nichts.

Du doch auch nicht, dachte ich...

Aber keine Sorge du kannst dich gerne weiterhin hier aussprechen. Ich werde dich bestimmt nicht mehr stören.

Alles Gute für dich!
ach, liebe clara, bleib doch da.... . ich reagiere manchmal über, wenn ich als herzloser mensch oder sonst was hingestellt werde. das bin ich nämlich nicht. auch wenn es sich manchmal so anhört. ich finde halt einfach oft die richtigen worte nicht.

ich weiß auch nicht mehr, ob ich von der esoterik was halten soll oder nicht... . irgendwie zieht sie mich ja doch auch an.

fakt ist, dass ich - wenn ich gewisse dinge lese - einfach sofort in einer anderen grundstimmung bin..... . es ist sehr wohl hilfreich, mit der esoterik .... "wenn mans nur glauben könnte :) ". dieses "nach dem aufforderungscharakter suchen", und alles immer jeweils richtig ummünzen zu können, wie es manche prediger zu schaffen glauben, das ist halt das, was ich NICHT kann. mir fehlt die überzeugung meiner richtigen einschätzung dazu....

außerdem:
ich hab eh schon unzählige postings in andren threads darüber geschrieben, welch sonderbare geschichten mir mit der esoterik widerfahren sind.
ich hatte sogar schon mal anfragen vom film- produzenten ulrich seidl deshalb :).

es ist unheimlich gewesen manchmal.
meine sämtlichen überzeugungen wurden immer wieder widerlegt durch reale beispiele. wie gesagt, wenn ich etwas aburteilte, bekam ich selber dieselbe aufgabe präsentiert, das ist ja noch logisch,
komischerweise wars aber auch so, dass - wenn ich etwas sehr zu schätzen wusste - ohne mangelempfinden, mir das schnell wieder weggenommen wurde.... . es gibt diese eso-warn-literatur "einmal hölle und zurück", wo auch geschrieben steht, dass man sich mit der esoterik satanische mächte dienstbar macht, und daher ließ ich langsam selber die finger von dem ganzen. ....

das heißt aber nicht, dass ich mich nicht öfter frage, ob nicht bestimmte sequenzen doch zu übernehmen sind. ich will das aber nicht zur grundsatzdiskussion machen.
dafür gäbe es das esoterik-forum.

lg
 
Liebe Abendsonne!

ich kenne auch eine frau /ja ich vergleiche wieder mal, die wusste gleich, sie wird sich vom vater des kindes trennen, sie wusste das vorher schon, aber sie sagte, er hätte gute gene und verdient gut, und daher hat sie IHN gewähl. und sie hat sich GLEICH getrennt nach der geburt. er zahlt schön alimente, sie hat sich einen neuen gesucht, der toll für das zweite kind sorgt und mit ihr das haus hingestellt hat, und für das erste bekommt sie 550 euro alimente im monat. und erzählt mir dann:
die tochter hat im gynasium 4.klasse nur sehr gut und gerade mal zwei gut. und sie musste sich kein einziges mal zur tochter setzen. eh kein wunder, keine geldprobleme, einen guten mann, der da ist, kein konfliktpotential wegen schule.

wer hat das bessere leben. und das schlimmste, sie ist trotzdem unglücklich. geld macht das leben nicht unbedingt super-gut, aber wesentlich sorgenfreier-. sie hat auch nicht mal 1 prozent von dem an scheiße erlebt mit einem mann, weil der lieb und brav und nett ist, einfach ZU nett für sie. ich weiß das, weil sie mir damals alles erzählte. sie hat genervt, dass er die brösel unterm tisch zusammenkehrt, während sie noch da sitzt. das waren IHRE geschichten. und DAFÜR bekommt sie jetzt 550 euro fürs kind, dafür, dass er sich gleich nach der geburt verabschieden musste.

Weisst Du, wieviele Menschen ich kenne, die KEINE Gartenwohnung haben, die sich keine schöne Einrichtung leisten konnten, die keinen sicheren Job haben, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder durchbringen sollen?

Du hast dieses Leben nicht, Gottseidank.

"wer hat das bessere Leben. Und das Schlimmste, sie ist trotzdem unglücklich." - Deine Worte, auf Dich selbst angewendet. Es gibt so viele Familien, die das über Dich sagen könnten.

Hör bitte auf mit den Vergleichen, Du lebst indirekt damit an Deinem eigenen Leben vorbei. Der Threadtitel heisst ja auch so - die Ursachen sind nicht darin zu suchen, dass "irgendjemand" Dir Dein Leben stiehlt, sondern Du tust es selbst.

Indem Du IMMER auf das schaust, was die anderen haben, wie sie leben und dann meinst, Du kämst zu kurz.

Es bringt Dich weg von Deinem Leben, von Deiner Situation, in die Du Deine Energie stecken solltest. Niemand wird Dein Leben leben, niemand wird Verantwortung dafür übernehmen, das musst Du selbst tun. Und Du musst es selbst schaffen, Dein Leben.

Und niemand wird Dir hintnach auf Deinen Grabstein meisseln: Sie war so arm... denn niemand wird das so sehen können, sondern eher das Gegenteil.

Wenn Du es zulässt, dass Du mit dem Magneten weiterhin verbandelt sein willst und keine anwaltlichen Vereinbarungen triffst, so ist das einzig und allein Deine Entscheidung und Deine Verantwortung den Kindern gegenüber. Das ist NICHT Gutmütigkeit, so wie Du es immer darstellst, sondern Unverantwortlichkeit Deinen Kindern gegenüber - und glaube mir, sie werden das einmal genauso sehen.

Und wenn Deinem Sohn das Haus mehr bedeutet wie sein Leben, so ist das auch Deine Verantwortung. Und nur DU kannst das ändern. Du hast Deinen Kindern jahrelang dieses Muster vorgelebt und sie leben es klarerweise nach. Es liegt an Dir, das zu ändern.

Und da gibt es keine Ausreden wie "Magnet schafft es immer wieder, mich umzudrehen" - lass den Quatsch. Magnet hat nicht "Schuld" daran, dass Du Dich umdrehen lässt. Du selbst lässt es zu, weils jedesmal für den Moment bequemer ist.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
also, ich finds schon sehr erstaunlich, dass man meinem weg das attribut "bequem" beizufügen vermag und das noch mehrfach unterzeichnet wird :).

MEIN weg ist alles andere als bequem, weil ich es mir nicht bequem MACHE.

und ... was die immer wieder angeprangerten vergleiche anbelangt, zum 20. mal - das leben IST vergleich, schon von der geburtsstunde und vorher an.


es ist alles dual-
und die dualität des ERlebens entbehrt oft jeglicher klarheit.
wo kein licht, da auch keine schatten.

wenn du durch die absolute finsternis gegangen bist und existentielle ängste sich breit gemacht haben, dann kannst du jedes kleine licht in einer ganz anderen empfindung zu schätzen wissen.

du musst es nur zuLASSEN.

wenn menschen immer wieder sagen, greife durch, schau dass es DIR gut geht, dass DU nicht auf der strecke bleibst, verkauf das haus, befrei dich aus der verstrickung, mach dir ein besseres leben, nimm rücksicht auf die kinder, beLASTE sie nicht - und anders kommts ja nicht rüber..... :) (ihr habt es so vielleicht nicht gesagt, aber genauSO kommts für mich rüber)
- dann kannst du das kleine licht mitunter gerade DESHALB nicht so wahrnehmen, weil die leute dir vorzeigen, es ist falsch, wie du es machst, es geht noch viel anders :). da lässt man sich ja doch beeinflussen, .....

und damit bist du automatisch im VERGLEICH

ist ja doch logisch!!!
 


wenn menschen immer wieder sagen, greife durch, schau dass es DIR gut geht, dass DU nicht auf der strecke bleibst, verkauf das haus, befrei dich aus der verstrickung, mach dir ein besseres leben, nimm rücksicht auf die kinder, beLASTE sie nicht - und anders kommts ja nicht rüber..... :) (ihr habt es so vielleicht nicht gesagt, aber genauSO kommts für mich rüber)
- dann kannst du das kleine licht mitunter gerade DESHALB nicht so wahrnehmen, weil die leute dir vorzeigen, es ist falsch, wie du es machst, es geht noch viel anders :). da lässt man sich ja doch beeinflussen, .....


Mahlzeit!

Je mehr du bei anderen Anfragst, desto öfter wirst du genau diese Antworten bekommen.
Und ja... sie haben Recht. Aber deshalb ist DEIN Weg net der falsche ;)

Die " anderen " sind vielleicht schon einige Schritte weiter... konnten sich lösen vom alten, konnten sich lösen von den Gefühlen, die verbunden sind mit Dingen, die nur SIE so empfunden haben....
Konnten den "EX " einfach leben lassen.... ohne sich einzumischen und ohne dirigieren zu müssen...
konnten schon IHR Leben aufbauen, ohne sich nur als Opfer zu sehen, weil jeder es doch eh schlecht meint....

Vielleicht brauchst du einfach noch DEINE Zeit um dahin zu kommen...?
Vielleicht kommst du aber auch gar nicht dahin...?

WER kann das schon sagen?

Ich rede hier immer nur von mir, ( wie egoistisch ) grins... aber DAS sind Erfahrungen, die auch ICH gemacht habe.
Ich habe meinen Hof damals geliebt1
Glaubst du, ich wollte da ausziehen???
Es war mein gelebter TRAUM!
MEINE Erfüllung!
DAS Heim meiner Kinder!

Ich bin nicht gerne gegangen... aber noch weniger gerne, bin ich jeden Tag wieder hineingegangen ;)

Lebe DEIN Leben!
Lass die Kinder daran teilnehmen... wenn sie es denn möchten.
Und wenn net, dann beginne loszulassen!
Klar ist es schwer, das weiß ich als Mutter am besten. Aber du tust dir und deinen Kindern SO nichts gutes!

Lass den Magneten leben. Es ist SEIN leben!
Schau das du dich aus allen Verträgen rausmogeln kannst, das später nicht auf dich zurückgeriffen werden kann und genieße!

Besiegel DEIN Leben, genauso wie du damals die EHE besiegelt hast!
Und steh endlich zu DIR!
 
ich finds schon sehr erstaunlich, dass man meinem weg das attribut "bequem" beizufügen vermag

MEIN weg ist alles andere als bequem, weil ich es mir nicht bequem MACHE.

Liebe abendsonne,

mit "bequem machen" ist gemeint, dass Du in einer unbefriedigenden Situation verharrst
und nicht bereit bist, wenigstens das zu ändern, was änderbar wäre.

Für das, was "unbequem" ist - und wofür Du Dir auch noch auf die Schulter klopfst ob Deiner
Leidensfähigkeit - muss Magnet herhalten. Der dann in aller Regelmäßigkeit aber trotzdem in
den Genuss Deiner "Gutmütigkeit" und Deines Vertrauens (in was eigentlich?) kommt.

Wenn Du mal einen Schritt zurück treten könntest, dann würdest Du das Muster ganz leicht
erkennen.

- dann kannst du das kleine licht mitunter gerade DESHALB nicht so wahrnehmen, weil die leute dir vorzeigen, es ist falsch, wie du es machst, es geht noch viel anders

Das "kleine Licht" ist lediglich Selbstbetrug, mit dem Du die Wirklichkeit ausblendest.

Das, was Du "noch viel anders" machst, funktioniert nicht. Müsstest Du das Gegenteil
erklären, dann wärst Du ganz schön in Beweisnot.

Mir ist es total unbegreiflich, mit welcher Gleichmut Du zB die äußerst bedenklichen Aussagen
Deines Sohnes vom Tisch wischst. Sie schreien geradezu nach Handlung und Veränderung, für
mich sind das Hilferufe. Du konterst locker mit Deiner Haus-Anhaftung, der sich letztendlich
alles unterzuordnen hat. Und bringst dabei auch noch Begrifflichkeiten wie "Glück verpokern"
ins Spiel.

Das einzige, was Du im Moment verpokerst, das ist die Befindlichkeit Deiner Kinder.
Dabei ist es wenig, was sie brauchen:
Klarheit, Sicherheit und vorallem zumindest einen Elternteil, der die Richtung vorgibt.
Jemand, der Entscheidungen treffen kann mit Langzeiteffekt, damit Ruhe in ihr Leben
kommt.

Was meinst Du, was in den Kindern vorgeht, wenn sie Eure permanenten Auseinandersetzungen
über Geld(mangel) und Haus-verkaufen-ja-nein mitbekommen? (sie bekommen es mit, glaub mir)
Kannst Du Dir nicht denken, dass das immense Unsicherheiten und Ängste in ihnen
hervorruft?

Darauf müsstest Du Deinen Fokus richten und auf nichts anderes.
Duale Weltbilder zu malen und dergleichen ist Ablenkung vom Eigentlichen, das hilft
Deinen Kindern nicht in ihrer Seelennot. In gewisser Weise lässt Du sie im Stich mit Deiner
"das Haus ist mein Leben"- Einstellung. Das geht voll vorbei an ihren Bedürfnissen.


was die immer wieder angeprangerten vergleiche anbelangt, zum 20. mal - das leben IST vergleich

Ein sozialer Vergleich, ganz allgemein, der Ungleichgewichte genau darüber definiert, ist völlig legitim.

Aber ein Vergleich Deiner (!) persönlichen Situation kann es nicht geben, weil es kein vergleichbares
Vergleichs-Objekt gibt ... identische Situation mit gleichen Voraussetzungen.

Also bringt Dir das Vergleichen - nichts.
Auch hier ein Ablenkung vom Wesentlichen.

Du nimmst Beratungen in Anspruch, konsultierst Anwälte, die Bank - und unterm Strich bleibt
alles ergebnisoffen. Es kommt nicht von ungefähr, dass Dein Resümee immer wieder "Chaos"
lautet.

Ich habe es bis heute leider noch nicht verstanden, was denn wirklich gegen eine saubere
juristische Lösung spricht. Nach allem, was Du schreibst, glaube ich nicht mal, dass der
Magnet Steine in den Weg legt. Das tust Du schon selbst, abendsonne.

LG
Lucille
 
Werbung:
konnten schon IHR Leben aufbauen, ohne sich nur als Opfer zu sehen, weil jeder es doch eh schlecht meint....
liebe ella, also, DAS kann ich echt schon nicht mehr hören. hörts mal auf, mich immer in die opferschiene zu bringen. ich weiß einfach oft nicht, wie ich gewisse dinge einschätzen soll ,ich bin oft nicht urteilsfähig ,aber ich seh mich doch nicht dauernd als OPFER. ich beziehe das jetzt sehr wohle auf mich, und das ist definitiv nicht richtig. ich bin STARK und kein armes schwaches opferlämmchen. das einzige was ich halt nicht will ist, mich eben "so" scheiden zu lassen, wo dann alles drauf geht, wenns auch anders geht. oder eben NICHT geht.

die aussage von dir, du wolltest nicht gerne gehen, aber noch weniger hättest du gewillt, immer hinzugehen, die ist super, von der kann ich auch für mich was ableiten!!!
 
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