AW: .... das Leben an mir vorbei???
es hat sicher einen grund, warum ich diese thematik in meinem leben zulasse, das schon, das mit sicherheit, das ist mir auch bewusst!!!!!! altes thema (reinfreide kennt das schon, aber nat. nicht alle),:
erstens war ja das mit meiner schwester. meine eltern haben sie abgeschrieben, weil sie ja mit den substanziellen mitteln in bezug geraten ist. sie ist dann zunehmend auf die straße gegangen und ist dann letztlich ganz raus. hat ihre kinder hinter sich gelassen... lebt obdachlos in wien.
ich hatte mich wahrscheinlich in gewisser weise solidarisch erklärt (hat mich daisy damals draufgebracht), dass ich immer solche sucht-menschen angezogen habe, ich hatte dann irgendwann die erkenntnis, ich MÖCHTE DAS NICHT MEHR, ===== aber ich hatte meinen leitsatz noch nicht los: wenn soetwas passiert wie bei meiner schwester, dann sind die eltern zum großteil verantwortlich dafür.
ich sollte für diese denkweise lügen gestraft werden. mein mann und das supertolle elternhaus, und
--- zack, hatte ich sie ----- vom ersten augenblick an ---- schwierigkeiten. jetzt bin ich dabei, nachzuschauen, ob meine überzeugung nicht doch etwas hat: ich sollte vielleicht versuchen, zu schauen, WARUM mein mann mit diesen dingen immer so hand in hand gegangen ist. aber da seh ich mich zu wenig verantwortlich dafür, weil ich ihn eben für mich SELBER nicht mehr so brauche, wie ich ihn gebraucht habe.
´dieses "brauchen" war ganz krass begründet darin:er, mein mann, hat mich ja nie wirklich gebraucht. g.senger bringt mir heute sinngemäß die worte dafür:
man versucht, das defizit aufgrund mangelnder liebe, anerkennung zu kompensieren, und "sucht" dort wärme und anerkennung, wo sie nicht zu bekommen ist, weil einem nur eine solche anerkennung wertvoll und wahr erscheinen würde. "damit möchte man eine art wiedergutmachung erwirken, die es aber nicht gibt - und man übersieht DIE menschen, die sich wirklich interessieren.
ja, es ist absolut klar, ich bin meinem mann ständig hinterhergerannt und hab somit diese bis heute unbewältigte eltern - insbes. vatergeschichte zu heilen versucht.
alles, was ich seither geschafft habe, ist, mich selber als wertvoll zu erkennen.
warum werd ich ihn jetzt nicht los?????? das ist doch schon sehr vieles????
ich möchte ihn ehrlich gesagt los sein, im sinne ihn-nicht-mehr-sehen-zu-müssen. nicht anders.
aber es funktioniert nicht.
weil ich bequem bin? tatsächlich?
Strandläufer;215907 schrieb:
Heute weiß ich, dass er mir die genialsten Leerpfade für mein Leben geliefert hat. Irgendwann werde ich ihn nicht mehr dazu brauchen.
........vielleicht hab auch ich noch was zu erledigen.
vielleicht muss ich noch die sicherheit erlangen, NICHT in die unterste gesellschaftschicht zu geraten, wenn ich gehe.
vielleicht sollte ich endlich mitgefühl lernen, auch für einen menschen, der nicht immer gut zu mir war??????????
erkennt jemand von euch etwas??