.... das Leben an mir vorbei???

AW: .... das Leben an mir vorbei???

Niki deine WOrte sind nicht hart, sondern ehrlich und das ist auch OK so.
Wenn ich das so lese könnte ich echt k...., Urlaub den habe ich rd. 15 Jahre kaum gehabt und wenn dann mal 5-7 Tage zelten an der holländischen Küste. Klamotten, ja hatte ich damals. Einen Rock, eine Hose und vielleicht 3-4 Pullover, meine Kinder mussten auch von einander auftragen.
Ich hatte mich damals für Kinder entschieden und so mussten wir mit wenig Geld auskommen und das lange Jahre, bis es finanziell bergauf ging.
Meine Kinder haben mir soviel Freude bereitet, dass es einfach toll war, so zu leben und Schimmel am Kinderwagen kann man rausputzen.
Ich hatte über viele Jahre kein Auto, also musste ich schwanger mit dem Rad etliche Kilometer mit den beiden Kids einen Ortsteil weiter fahren, bis es einen Kindergartenplatz in der Nähe gab. Na und? Das hat weder mir noch den Kindern geschadet.
Abendsonne, mag ja sein, dass du Frust schiebst, dass dein Mann nicht der Traumprnz ist, der dich von aller Verantwortung entbindet, so isses im Leben, wenn Frau sich für einen Mann dieser Art entscheidet. DU hast ihn gewählt und zumindest unbewusst genau gewusst worauf du dich einlässt.
Also erzähle mir nichts von Druck, Armut, wenn du es so bezeichnest, hab ich dann wohl auch kennen gelernt.
LG
Elke
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

Wenn du wirklich (und nicht nur aufgesetzt) aus dem Herzen fühlst, wieviel Reichtum dich umgibt, dann BIST du reich....du fühlst, dass du alles hast - und du wirst folglich auch alles haben, was du benötigst, um dich reich zu fühlen. Du fühlst dich reich - du bist reich.
Und diese deine Ausstrahlung zieht automatisch noch mehr Reichtum an - und du fühlst dich noch reicher - und ziehst automatisch noch mehr Reichtum an.....

Das hat nichts mit positivem Denken zu tun. Das ist einfach so. Auch wissenschaftlich bewiesen mittlerweile. Es ist einfach ein Naturgesetz.
Liebe Niki,
ich glaube dieses Bewusstsein für den vorhandenen Reichtum, geht jedem mal auf dem Weg verloren. Ein Dauerzustand sollte es eben nicht sein.
Also ich bin heute abend so reich gewesen, reich an Menschen, die durch ihr Dasein und ihre Fröhlichkeit, mir geholfen haben aus meinen dunklen Loch zu krabbeln, quatsch war mehr ein rausschiessen aus dem Loch. Das ist, bei aller Freude an materiellen Dingen, die ich auch empfinde, doch das wesentlichste dass mir begegnen und geschenkt werden kann. Ohne solche Menschen, die fast immer wie die Retter in der Not auftauchen, sind mir wichtiger als alles Geld der Welt.
LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Niki,
ich glaube dieses Bewusstsein für den vorhandenen Reichtum, geht jedem mal auf dem Weg verloren. Ein Dauerzustand sollte es eben nicht sein.
Also ich bin heute abend so reich gewesen, reich an Menschen, die durch ihr Dasein und ihre Fröhlichkeit, mir geholfen haben aus meinen dunklen Loch zu krabbeln, quatsch war mehr ein rausschiessen aus dem Loch. Das ist, bei aller Freude an materiellen Dingen, die ich auch empfinde, doch das wesentlichste dass mir begegnen und geschenkt werden kann. Ohne solche Menschen, die fast immer wie die Retter in der Not auftauchen, sind mir wichtiger als alles Geld der Welt.
LG
Elke

liebe Elke,
du hast völlig recht.
Kein Geld der Welt könnte mir das aufwiegen, was ich empfinde, wenn ich mit lieben Freunden schöne Abende verbringe;
Augenblicke, in denen du jemanden in die Augen schaust und einfach die tiefe Nähe spürst; die Herzenswärme;
das Gefühl, es ist alles okay, so wie es ist;
sich rundum wohl fühlen, möglicherweise im Kreis von lieben Menschen;
das Wunder von kleinen Kindern - kleinen Menschen - zu erleben.....

ja, ich liebe auch Geld. Es ist mir ein wichtiges Hilfsmittel, um viele Dinge erst erleben zu können, die mir Freude bereiten.
doch ohne sich an den kleinen Dingen zu freuen (= das Bewusstsein, reich zu sein), kommt man nicht ans große Geld.

lg
Niki
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Die Kunst ist tatsächlich den Blick auf das zu richten, was ich habe und nicht auf das was ich gerne hätte und unerreichbar scheint.
LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

liebe niki,

ich habe meine entgegnungen nach deiner geschichte gebracht. mit einer geschichte will man ja etwas sagen.:clown: du wolltest mir was sagen. der inhalt der geschichte war für mich, dass der reichtum der liebe folgt.

und das hab ich dann an eigener erfahrung eben revidieren müssen, denn es WAR bei mir nicht so.

deine postings zu dem ganzheitlichen denken finde ich gut, es ist genau so wie du schreibst, es war ein harter weg, da rauszukommen. aber ich bin ja da durch.
es hat sich so angehört, als wolltest du mir wieder einmal mehr erzählen, wie es geht.

ich brauche gottseidank diese anleitungen zum reichtum nicht mehr, denn wie gesagt, automatisch, als ich mich auseinandergesetzt habe mit der ursache, wurde es besser und besser.
jetzt sind auch meine aussagen hart, ich weiß, aber irgendwie kommt mir vor, ich muss alles tausend mal predigen, damit es verstanden wird. macht nichts, ich tu es gerne:



das herausfinden aus der finanziellen misere kam nicht schon da,
als mich mit der vermutung auseinandersetzt, ich hätte ev. die falsche einstellung zum geld (ich hatte ja eigentlich die RICHTIGE einstellung, es war mir eher gleichgültig, daher hat es auch nie wehgetan, es nicht zu haben).
es war ja viel mehr aufzuarbeiten.

wenn ihr ein wenig meine threads verfolgt habt, dann habt ihr bemerkt, dass ich ja mit der geschichte mit dem vater haderte.
ich hatte "geld" immer verdrängt, weil es das einzige war, was der vater mir gegeben hatte. "geld ist nicht wichtig".

tja, und als ich die geschichte mit dem vater gelöst hatte (ich schrieb das schon öfter der erklärung wegen!), hatte es die anhaftung des unbewusst wirkenden und verdrängten negativen verloren. geld wurde wertvoll, meine einstellung zum geld änderte sich. aber damit hat sich nicht automatisch die situation am konto geändert!!

ich lernte geld lieben, und es wurde aber immer schlimmer. weil ich noch auf die andere sache draufkommen sollte, das mein mann geld veruntreut.
ich hatte es lange nicht begriffen, mir mussten viele hinweise vor die beine geworfen werden.

tja, und auch wenn du mich beurteilst, weil ich meinen mann verantwortlich machte: er WAR ja auch verantwortlich dafür, dass es so war wie es war. schließlich hat er mich oft genug sparen gesehen, nachdem ER einige hundert euro in den automaten geworfen hat.
er WAR verantwortlich.
punkt.

ob ich mich entscheide bei ihm zu bleiben oder nicht, das ist eine ganz andere sache.

im detail kann ich nicht eingehen auf deine postings.
bei mir muss jedenfalls eine aussage mit meiner ERFAHRUNG zusammentreffen, nur dann kann ich so so stehen lassen.

lg abendsonne

ps.: auch von strandläuferin mag ich, was sie schreibt, aber bitte, liebe strandläuferin, sag mir wie ich den schimmel aus einem stoff bekomme? bei uns geht das jedenfalls nicht. :clown::clown:
muss sein, dass ich manchmal ein wenig "losschieße", ihr gebt mir dauernd das gefühl, dass ihr es in allen punkten besser wisst. macht aber nichts, wie gesagt, ich wehre mich eh mit einem liebevollen lächeln.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;209322 schrieb:
Die Kunst ist tatsächlich den Blick auf das zu richten, was ich habe und nicht auf das was ich gerne hätte und unerreichbar scheint.
LG
Elke

ganz genau.
und das tu ich gerade.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

nun ja, beim letzten mal war ich doch sehr sarkastisch, musste aber so sein. auch heute wird es nicht viel anders.
ja, du hast vollkommen recht! Wenn du das Armutsbewusstsein verankert hat, dann kann man visualisieren, was man will - dann klappt es nicht.
Das sog. "positive Denken" ist dann darübergelegt - aber das Unterbewusste (Armutsbewusstsein) erschafft weiterhin seine Realität und wird somit wiederum Spiegel dessen, was ich wirklich glaube (ich bin arm).
Ob du es glaubst oder nicht - deshalb bin auch ich ein Gegner des sog. "Positiven Denkens", so wie es meist propagiert wird - mit Affirmationen usw.
Besser gesagt - ich bin kein Gegner - sondern ich halte es für Blödsinn. Denn: Wann habe ich es notwendig, positiv zu denken? Wann ich mich von etwas anderem überzeugen will. und ich muss mich nur von etwas überzeugen, von dem ich selbst nicht 100% überzeugt bin...

Also: Ich kann mir Zettelchen aufhängen, wo draufsteht: "ich bin reich"......wenn du den Zettel umdrehst, steht drauf "ich bin arm". :clown:
da geb ich dir wie gesagt vollinhaltlich recht, wir haben da ja auch schon oft genug diskutiert und ich kenne die "anleitungen" aus sehr, sehr guten büchern. stimmt überein mit dem was du schreibst. jedenfalls die theoretische "anleitung". in der praxis funktionierts nicht immer so einfach - wie gesagt.
Aber:
Du kannst dein Armutsbewusstsein erforschen. Du kannst es dir ansehen, kannst ev. erkennen, dass es auch nur eine Überzeugung ist in dir, die du angenommen hast aufgrund bestimmter Erlebnisse, bestimmter Prägungen. Du könntest für dich erkennen, dass es wirklich nur eine festgefahrene Meinung von dir ist.....
Und du kannst dich dazu entscheiden, diese Überzeugung (diesen Gedanken) einfach aufzugeben,
aber HIER, ja HIER, war ich wieder einmal mehr echt am erstaunen. zu wem rede ich denn die ganze zeit?? ich kann nicht erwarten, dass du meine threads auswendig kennst, liebe niki, aber WIE lange bitte bin ich hier und wie oft hab ich schon geschrieben, was mir alles bewusst geworden ist, wie oft habe ich geschrieben, wie ich meine geschichte "geknackt" habe, wie oft hab ich meinen geldthread erwähnt, und dann bekomm ich kluge ratSCHLÄGE diesbezüglich. echt erstaunenswert.

naja, wenn du schreiben würdest, wie ich meine ANGST vor einer neuerlichen armut bewältigen kann, das wär ja was anderes, aber das ARMUTSBEWUSSTSEIN hab ich jetzt echt nicht mehr. ich fühle mich reich. seit ich die geschichte durchschautg habe geht mir gut. jetzt. sofern ich mich nicht verändere. hab ich das nicht oft genug erwähnt???
naja, wie gesagt, ich kann von niemanden verlangen, dass er meine inhalte auswendig kennt.

aber es gibt menschen, bei denen man das gefühl hat, sie leben total mit. und das macht den unterschied. deshalb bin ich auch noch hier.
danke diesen leuten.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;209317 schrieb:
Niki deine WOrte sind nicht hart, sondern ehrlich und das ist auch OK so.
Wenn ich das so lese könnte ich echt k...., Urlaub den habe ich rd. 15 Jahre kaum gehabt und wenn dann mal 5-7 Tage zelten an der holländischen Küste. Klamotten, ja hatte ich damals. Einen Rock, eine Hose und vielleicht 3-4 Pullover, meine Kinder mussten auch von einander auftragen.
Ich hatte mich damals für Kinder entschieden und so mussten wir mit wenig Geld auskommen und das lange Jahre, bis es finanziell bergauf ging.
Meine Kinder haben mir soviel Freude bereitet, dass es einfach toll war, so zu leben und Schimmel am Kinderwagen kann man rausputzen.
Ich hatte über viele Jahre kein Auto, also musste ich schwanger mit dem Rad etliche Kilometer mit den beiden Kids einen Ortsteil weiter fahren, bis es einen Kindergartenplatz in der Nähe gab. Na und? Das hat weder mir noch den Kindern geschadet.
Abendsonne, mag ja sein, dass du Frust schiebst, dass dein Mann nicht der Traumprnz ist, der dich von aller Verantwortung entbindet, so isses im Leben, wenn Frau sich für einen Mann dieser Art entscheidet. DU hast ihn gewählt und zumindest unbewusst genau gewusst worauf du dich einlässt.
Also erzähle mir nichts von Druck, Armut, wenn du es so bezeichnest, hab ich dann wohl auch kennen gelernt.LG
Elke
liebe elke, dann kann ich aber nicht verstehen, dass du mir in etwa sagst, es ist besser, die koffer zu packen und zu gehen.... ... .

wenn du weißt, WIE es gewesen ist (und das weiß ich auch) frage ich mich, ob du nochmal genau DORT hinmöchtest, wo du gewesen bist. so mit dem bewusstsein "ach, jetzt geht das schon wieder los".

nein, ich denke, das würdest du nicht nochmal auf dich nehmen. damals wars gut so, es waren irgendwie gute zeiten, weil es dich stärker gemacht hat, ganz bestimmt.

aber das alles nochmal auf dich nehmen?? würdest du das??
ich denke nicht.

von einer erfahrenen frau wie dir würde ich mir eher vorstellen, dass du mir sagst, ich kann deine ängste voll gut verstehen, weil ich weiß,
WIE ES SICH ANfÜHLT.
Strandläufer;209317 schrieb:
Abendsonne, mag ja sein, dass du Frust schiebst, dass dein Mann nicht der Traumprnz ist, der dich von aller Verantwortung entbindet, so isses im Leben, wenn Frau sich für einen Mann dieser Art entscheidet. DU hast ihn gewählt und zumindest unbewusst genau gewusst worauf du dich einlässt.
ist mir alles bewusst, siehe posting 826 (klappe die 8.) und genügend postings davor. ich beklage mich ja nicht, dass ich meinen mann getroffen habe, nur jetzt ... passt er halt nicht mehr so.
aber es gibt ja auch andere wegen als sich zu trennen.
:clown:

alles gute für euch
abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Abendsonne, meine Kinder sind erwachsen und ich bin aus dieser Zeit heraus, kann mir in diesem und möglicherweise auch im kommenden Jahr, keinen ausgiebigen Urlaub leisten, ist einfach kein Geld da.

Als ich mich damals vom Vater meiner Kinder trennte, ging es finanziell gerade bergauf, mein Mann fing an richtig Geld zu verdienen und ich hatte mal gerade einen Halbtagsjob. Da aber die Zustände zu Hause immer schlimmer wurden habe ich beschlossen ohne Gatten weiter zu leben, in der Annahme dass ich Jahre des sparens und Pfennig rumdrehens erleben würde.
Tja was soll ich sagen, durch einige glückliche Umstände und auch dadurch dass die Unterhaltszahlungen regelmässig reinkamen, hatte ich plötzlich mehr Geld als je zuvor. Das Risiko hatte sich also voll gelohnt.
Als mein Mann dann die Unterhaltszahlungen einstellte, weil er einfach keine Lust mehr hatte, habe ich dreimal einen Prozeß gegen ihn gewonnen, auch die Mühe, der Mut und das Risko haben sich gelohnt.

Abendsonne, ich hätte mehr Geld, wenn ich weiter mit meinem Mann zusammen wäre...aber ich wäre nicht glücklicher. Mein jetziger Ex wird einmal richtig dick Knete haben und normalerweise hätte ich aufgrund der Ehezeit einen Anspruch auf den Zugewinn. ICh hab drauf verzichtet per Notarvertrag, weil ich das Gefühl habe auf dieses Geld keinen Anspruch zu haben.

Geld ist nicht alles.
LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Abendsone ich verstehe deine Angst, aber ich werde sie nicht unterstützen.
Es ist DEIN Weg aber du fragst und schreibst hier, also kriegst du die Antworten, die mir jeweils durch die Birne schiessen. ICh kenne die schreckliche lange Zeit die vergeht, bevor wir Entscheidungen treffen, Angst ist aber etwas dem ich mich hoffentlich letzten Endes immer stellen werde.

LG
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Abendsonne,
Frohe Ostern erstmal.


Zitat von Niki
Aber:
Du kannst dein Armutsbewusstsein erforschen. Du kannst es dir ansehen, kannst ev. erkennen, dass es auch nur eine Überzeugung ist in dir, die du angenommen hast aufgrund bestimmter Erlebnisse, bestimmter Prägungen. Du könntest für dich erkennen, dass es wirklich nur eine festgefahrene Meinung von dir ist.....
Und du kannst dich dazu entscheiden, diese Überzeugung (diesen Gedanken) einfach aufzugeben,

Zitat von Abendsonne:
aber HIER, ja HIER, war ich wieder einmal mehr echt am erstaunen. zu wem rede ich denn die ganze zeit?? ich kann nicht erwarten, dass du meine threads auswendig kennst, liebe niki, aber WIE lange bitte bin ich hier und wie oft hab ich schon geschrieben, was mir alles bewusst geworden ist, wie oft habe ich geschrieben, wie ich meine geschichte "geknackt" habe, wie oft hab ich meinen geldthread erwähnt, und dann bekomm ich kluge ratSCHLÄGE diesbezüglich. echt erstaunenswert.

Abendsonne, ich will dir überhaupt keine Ratschläge geben. Ich schreib einfach nur, was mir dazu einfällt. Meine Gedanken dazu.
Ich hab nicht vor, dich in irgendeiner Weise zu belehren, denn jeder Mensch geht SEINEN Weg - auch wenn dieser Weg von Anderen oft nicht nachvollziehbar ist.
naja, wenn du schreiben würdest, wie ich meine ANGST vor einer neuerlichen armut bewältigen kann, das wär ja was anderes, aber das ARMUTSBEWUSSTSEIN hab ich jetzt echt nicht mehr. ich fühle mich reich. seit ich die geschichte durchschautg habe geht mir gut. jetzt. sofern ich mich nicht verändere. hab ich das nicht oft genug erwähnt???.

Deine Angst kannst du nicht bewältigen. Sie ist einfach da - aufgrund schlimmer Erfahrungen. Aber du kannst dich ihr stellen - ihr ins Gesicht sehen, und nicht vor ihr davonlaufen.
Und wenn du selbst mal erkannt hast, dass du selbst auch damals (mit)verantwortlich warst dafür, wie du die Armut erlebt hast, dann wirst du auch erkennen, dass du in Zukunft keine Angst mehr davor zu haben brauchst, denn DU entscheidest, wie du damit umgehst.
Ich weiß, ich geh jetzt fast wieder zu weit, aber: Es kann dir nichts passieren! Nicht die schlimmste Armut kann dir etwas anhaben, wenn du deinen Reichtum in dir erkennst.

Und darum vermute ich mal, dass du dich im Moment äußerlich reich fühlst, nicht aber innerlich. Und aus diesem Grunde hast du auch so Riesenangst, den äußeren "Reichtum" zu verlieren (der in Wirklichkeit keiner ist). Denn dann stehst du leer da.

Liebe Abendsonne, (und das ist jetzt ein Ratschlag) - wenn du reich sein möchtest, dann kümmere dich darum, seelisch erfüllt zu leben.

lg
Niki
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Abendsonne und noch ein Beispiel,
ich habe die letzten Wochen jemanden loslassen müssen, den ich sehr mag. Anfangs habe ich tatsächlich das Gefühl gehabt, dass mir dieser jemand furchtbar fehlen würde, andererseits wusste ich Freiheit erlebe ich nur ohne ihn, innere Freiheit meine ich.
Seit ich weitgehend losgelassen habe geht es mir zunehmend einfach nur gut und ich bin so oft richtig gehend glücklich, ausgefüllt und zufrieden. Ich habe Platz für Neues geschaffen, neue Menschen, neue Erlebnisse und neue Erkenntnisse. Ich habe wieder Platz für meine Gedanken und für neue Wege, bin wieder bei mir selber angekommen und habe wieder das Gefühl allein Herr meiner Entscheidungen zu sein. Das geht nicht solange das Leben angefüllt ist mit Dingen und Menschen, die nicht mehr zu uns passen, die uns behindern uns auf den Weg zu machen. Sie hindern uns nicht willentlich (zumindest nicht bewusst) sie sind nicht schuld, aber in meinem Fall habe ich den Blick für den Weg, den ich gehen wollte fast verloren.

Du entscheidest ganz allein darüber mit welchem Weg es dir am Besten geht, du alleine trägst JETZT die Verantwortung für dein Leben und dein Wohlbefinden. Niemand anders hat mehr Einfluß auf dich und das ist gut so. DU und nur DU schmiedest deine Zukunft und so kannst du auch in Zukunft niemanden mitverantwortlich machen, wenn dies hier jetzt nicht dein Glück bedeutet. Du bleibst nicht wegen der Kinder, sondern allein wegen dir und deinen Wünschen, das ist dir sicher klar. Es ist bequemer so, es ist ungefährlicher, es ist sicherer.
Alles Liebe
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;209417 schrieb:
Liebe Abendsonne und noch ein Beispiel,
ich habe die letzten Wochen jemanden loslassen müssen, den ich sehr mag. Anfangs habe ich tatsächlich das Gefühl gehabt, dass mir dieser jemand furchtbar fehlen würde, andererseits wusste ich Freiheit erlebe ich nur ohne ihn, innere Freiheit meine ich.
Seit ich weitgehend losgelassen habe geht es mir zunehmend einfach nur gut und ich bin so oft richtig gehend glücklich, ausgefüllt und zufrieden. Ich habe Platz für Neues geschaffen, neue Menschen, neue Erlebnisse und neue Erkenntnisse. Ich habe wieder Platz für meine Gedanken und für neue Wege, bin wieder bei mir selber angekommen und habe wieder das Gefühl allein Herr meiner Entscheidungen zu sein.
liebe elke,

im thread von niki, als du das mit dem freundetreffen etc. so gut beschrieben hast, hab ich mir schon gedacht, DAS ist glücklich-sein-können: sich frei machen von allen bindenden gedanken und voll im moment sein zu können.

ich hab dich bewundert, denn viele nehmen ihr unglücklich-sein von zuhause überall hin mit,das tust du nicht, weil du ja nicht wirklich im unglück BIST, erkennst die guten aspekte aus der situation,
und
ich hab dich sogar ein wenig beneidet, denn dieses FREI-SEIN kann man nur in dieser form empfinden, wenn man auf sich selber zurückgeworfen ist und auf niemanden rücksicht nehmen muss. ansonsten ist immer etwas da, das einen zurück hält.

und DAS spüre ich in meiner beziehungsform eben jetzt gerade wieder verstärkt. DASS ich eben rücksicht nehme -trotz allem :clown:-

im grunde wäre ich lieber in der situation, in der du bist. würde diesen kummer, den du da doch
hast, in kauf nehmen. denn du spürst dich, und du LEBST.

das leben geht nicht an dir vorbei.

es geht auch an mir nicht vorbei, da ich sehr viele spirituelle empfindungen habe. aber die lebe ich halt meist mit mir alleine, ganz im im einklang. und das sind auch momente, an die ich mich erinnere.

was sonst so ist, da muss ich oft richtiggehend nachdenken :clown:
du weißt sicher ganz genau, was gestern war.
ich selber musste heute richtiggehend nachsinnieren, um zu wissen, was gestern war. weil jeder tag dem anderen gleicht (fast :)).

und das ist es: es gibt soooo viele lebensimpulse, so vieles, das zu bewundern es gibt, so viel schönes, sehenswertes, gutes.


naja, und das macht aber den unterschied:
die voraussetzungen, dass du das leben genießen kannst, waren aber auch dadurch gegeben, dass da dein start ins neue leben einfach unterstützt wurde. durch den neu gewonnenen reichtum deines ex-mannes konntest du ja auch mitprofitieren, weil dann die unterhaltszahlungen dementsprechend angepasst waren. somit ist schon vieles leichter. auf jeden fall.
von einer oase holt man sich eben leichter was als aus der wüste. und jeder wäre dumm, der das nicht machen würde. ich würde es genauso tun.

mein mann sagt aber, würde ich die scheidung einreichen, und er sich in irgendeiner weise von mir ungerecht behandelt fühlen, ginge er sofort in frühpension (das kann er ja durch seine behinderteneinstufung), und dann würde es mit den alimenten sehr schlecht aussehen.
klar, er bekäme die mindestpension.

aber naja, ich kann es auch selber schaffen, SOFERN ICH DAS MÖCHTE. und das ist die entscheidende frage: möchte ich es?
mich selber strafen?
jetzt und hier hab ichs sicher bequemer. aber naja, es gibt momente, wo ich diese lebensform der wirtschaftsgemeinschaft anzweifle. zugegeben.
gerade bei so familienfesten wie ostern-

ach ja, auch von mir frohe ostern!
 
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und somit sind wir beim HEUTE.
heute war sehr schlimm. denn heute war er mir nicht egal, heute war ich hin und hergerissen zwischen aversion und doch-noch-gefühlen, die mich verunsichert haben.
es war mir die gleichgültigkeit der letzten wochen lieber,
zugegeben!!
Und wenn du selbst mal erkannt hast, dass du selbst auch damals (mit)verantwortlich warst dafür, wie du die Armut erlebt hast, dann wirst du auch erkennen, dass du in Zukunft keine Angst mehr davor zu haben brauchst, denn DU entscheidest, wie du damit umgehst.
ja, wie geht man um. das ist die eine sache. die andere sache ist die, dass die "armutsgefühle" nicht immer die gleichen sind. einmal tuts weh, und einmal nicht.

wo sind die unterschiede zwischen dem empfinden der frei-gewählten "armut" und der nicht eigenverantworteten armut????
wo waren die unterschiede für mich?

die freigewählte armut fühlte sich so an: wir stecken sehr sehr gerne zurück, denn wir wissen wofür. für unsere zukunft, für den weg in die freiheit, für dieses stück neugefundene heimat, dieses haus, unseren garten, unseren lebensmittelpunkt. hierfür lohnt es sich, alles andere im weitesten sinne zu entbehren.
so empfand ich es. ganau SO.


es hat mir nichts ausgemacht, ganz ehrlich nicht. es war so, und irgendwann würde es uns NOCH BESSER gehen. . UNS.
 
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was ist dann passiert??

gedanken ordnen tut gut.

was ist passiert?
wie war es genau?

dieses UNS-gefühl wurde schlagartig zerstört, als die krankheitsdiagnose auf uns zukam. 20 jahre lebenserwartung ab beginn. 20 jahre.????? wenn also das haus abbezahlt ist, dann muss ich in kauf nehmen, dass ER, mit dem ich meinen lebenstraum geschaffen habe, nicht mehr da ist.


schock. soll ich für dieses haus kämpfen?? wofür? ich möchte nicht in einem haus sein, in dem mich alles an ihn erinnert.

kleinkarierte gedanken?? ja. oder nein. ich konnte empfinden. ich war ein mensch, dem so "kleinigkeiten" wie blaue fenster mit blumen als aussicht aus dem wohnzimmer sehr viel bedeutet haben.

und ich habe ihn geliebt. egal was die anderen sahen, ich habe das schöne an ihm gesehen.


für all das hab ich gelebt.

und für all das hat er mich geliebt. ich habe mich sehr verändert,
sagt er und ich weiß es auch.


ich hab wahrlich sehr sehr viel übersehen in der zeit vor dieser diagnose. weil ich einfach nicht so kleinlich war, einfach nicht materialistisch, weil ich einfach da war für uns, für ihn. gefühlsmäßig. obwohl ich vorher viel erlebt habe, schrieb ich auf unsere hochzeitseinladung damals
"mit dir beginnt mein leben".
er war ja auch mein leben.

dann kam dieser schlag ins gesicht. dieses bewusstsein: er ist krank. wir können voraussichtlich NICHT mehr berge ausreißen, wenn wir das haus abbezahlt haben.

so, und dann begann ich meine gefühle zu manipulieren.

wie kann ich mich von ihm gefühlsmäßig distanzieren?? wie, bitte, wie??

es ging ganz einfach. ich brauchte nur genau hinzusehen.
was macht er mit mir?? was macht ER, was macht er und was hat er gemacht all die jahre.
was macht er, damit es mir gut geht?? und was hab ich getan, damit es IHM gut geht.

oh, da war echt das absolute ungleichgewicht. ich tat alles, er so gut wie nichts.
es reichte mir einfach, dass er IST.

dieses "anklagepunkte", die ich nach und nach fand, die taten gut. ich habe mich mehr und mehr von ihm losgesagt. ha, ich liebe ihn jetzt eh nicht mehr, also kann er weggehen, wie auch immer :clown::clown:

tja, dieses weggehen von ihm hat mir schon immer wehgetan, es tat gut, dass es dann nicht mehr so war.


jetzt, wo ich das schreibe, weiß ich, dass ich ihn geliebt habe.
ich wusste das gar nicht mehr.


ich weiß mehr denn je, dass ich meine gefühle durch die angst gesteuert habe. und ich habe das so lange und so intensiv gemacht, dass wirklich nichts mehr da ist.

und somit war dann dieses entbehren-müssen für das haus kein schönes entbehren mehr.
weil das MITEINANDER weg war. dieses WIR-gefühl.

vielleicht bin ich auch deshalb noch hier, weil ich ganz, ganz ganz verborgen doch noch ein bisschen hoffnung habe, dass wir dieses WIR-Gefühl zurückbekommen.

es WAR ja da,
das weiß ich jetzt wieder - hab es nur lange genug verdrängt.

mal sehen, was weiter passiert.
 
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