Reinfriede
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- 15 Oktober 2004
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AW: .... das Leben an mir vorbei???
Liebe Abendsonne!
Ich halte von diesen "Gesetzen" nichts...ich denke, es ist viel einfacher.
Hast Du Paul Watzlawick mal gelesen? Gibt glaube ich auf youtube auch einiges von ihm, ist echt sehenswert.
Es geht darum, dass die Erwartungshaltung eines Menschen (auch bzw. vor allem die unbewusste, also eventuell auch verdrängende) die Ereignisse beeinflusst.
Für mich gibt es einfach Konsequenzen, die einer Handlung folgen. Ob diese nun "gut" oder "schlecht" ist, ist der Konsequenz im Prinzip völlig wurscht.
Gut und schlecht ist eine Bewertung von jemanden, der meistens außerhalb der Situation steht.
Wir reden insoferne aneinander vorbei, als in Deinem Vokabular sehr wohl das Wort "Schuld" vorkommt, in dem Sinne, dass Du sie weit weg weist.
Wenn Du darauf verzichten könntest, wäre schon viel gewonnen. Wenn Du es schaffen würdest, das Wort Schuld ganz einfach zu streichen und dadurch zu ersetzen, dass jeder Mensch nur genau das tun kann, was er in DEM MOMENT für richtig erachtet, würde sich jede "Schuld" auflösen.
Wenn Du akzeptieren könntest, dass Dein Vater nicht "schuld hatte" an Deiner Misere, sondern eben aufgrund seiner Erlebnisse nur so hatte handeln können und DAS als richtig angesehen hatte, wenn Du akzieptieren könntest, dass Deine Mutter auch ihre Verhaltensweisen nur danach ausgerichtet hatte, wie SIE es für richtig hielt - und das aufgrund IHRER Erfahrungen, wenn Du akzeptieren könntest, dass Dein Mann in seinen Augen auch genau nur das tut, was er tun KANN - dann bliebe eine Abendsonne über, die sich nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen müsste, wer nun schuldig sei und wer nicht.
Und es könnte Dir keiner mehr die "Schuld geben", weil sie nicht existiert. Denn Du handelst auch genau so, wie Du es im Moment für richtig empfindest - aus Deiner Erfahrung heraus.
Wenn Du diese Gedanken weiterspinnst, bleibt zum Schluss etwas, das sich mit dem Begriff "Verantwortung für sich selbst" am besten erklären lässt.
Verantwortung für Dein Leben, da gibt es niemanden, der "schuld" an Deinem Zustand sein kann.
Verstehst Du, was ich damit sagen möchte?
Liebe Grüße
Reinfriede
Liebe Abendsonne!
ich weiß jetzt nicht genau, was du meinst. meinst du das gesetz der anziehung, spiegelgesetz, ........resonanz, affinität?
Ich halte von diesen "Gesetzen" nichts...ich denke, es ist viel einfacher.
Hast Du Paul Watzlawick mal gelesen? Gibt glaube ich auf youtube auch einiges von ihm, ist echt sehenswert.
Es geht darum, dass die Erwartungshaltung eines Menschen (auch bzw. vor allem die unbewusste, also eventuell auch verdrängende) die Ereignisse beeinflusst.
Für mich gibt es keine Schuld - Schuld ist eine Erfindung der Kirche, um ihre Schäfchen schön klein zu halten, um Macht auszuüben.ich hab mich lange auseinandergesetzt damit, was ICH an mir habe, WEIL ich immer solche dinge anziehe. mt dem gesetz der anziehung fühlt man sich zunehmend schlechter, da man ja die "schuld" an dem ganzen dilemma in sich selber sieht. ja, damit ist es mir aber nicht unbedingt besser gegangen. und ehrlich gesagt, ich möchte mich auch nicht mehr im geringsten damit belasten. inwieweit bin ich schuld, dass dies und das und jenes ständig in meinem leben passiert
- ich hab mir lange genug für alles die "schuld" gegeben. dass meine energie in resonanz geht eben mit diesen dingen - selbstmord, krankheit etc.etc. ..... . dieser glaube ist noch immer weiter verbreitet, eigenverantwortung - himmelschreiend!!!!!!!!!!!!!!!!und die leute katapultieren einen auch immer noch gerne in diese rolle "du bist selber schuld".
Für mich gibt es einfach Konsequenzen, die einer Handlung folgen. Ob diese nun "gut" oder "schlecht" ist, ist der Konsequenz im Prinzip völlig wurscht.
Gut und schlecht ist eine Bewertung von jemanden, der meistens außerhalb der Situation steht.
Wir reden insoferne aneinander vorbei, als in Deinem Vokabular sehr wohl das Wort "Schuld" vorkommt, in dem Sinne, dass Du sie weit weg weist.
Wenn Du darauf verzichten könntest, wäre schon viel gewonnen. Wenn Du es schaffen würdest, das Wort Schuld ganz einfach zu streichen und dadurch zu ersetzen, dass jeder Mensch nur genau das tun kann, was er in DEM MOMENT für richtig erachtet, würde sich jede "Schuld" auflösen.
Wenn Du akzeptieren könntest, dass Dein Vater nicht "schuld hatte" an Deiner Misere, sondern eben aufgrund seiner Erlebnisse nur so hatte handeln können und DAS als richtig angesehen hatte, wenn Du akzieptieren könntest, dass Deine Mutter auch ihre Verhaltensweisen nur danach ausgerichtet hatte, wie SIE es für richtig hielt - und das aufgrund IHRER Erfahrungen, wenn Du akzeptieren könntest, dass Dein Mann in seinen Augen auch genau nur das tut, was er tun KANN - dann bliebe eine Abendsonne über, die sich nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen müsste, wer nun schuldig sei und wer nicht.
Und es könnte Dir keiner mehr die "Schuld geben", weil sie nicht existiert. Denn Du handelst auch genau so, wie Du es im Moment für richtig empfindest - aus Deiner Erfahrung heraus.
Wenn Du diese Gedanken weiterspinnst, bleibt zum Schluss etwas, das sich mit dem Begriff "Verantwortung für sich selbst" am besten erklären lässt.
Verantwortung für Dein Leben, da gibt es niemanden, der "schuld" an Deinem Zustand sein kann.
Verstehst Du, was ich damit sagen möchte?
Liebe Grüße
Reinfriede