.... das Leben an mir vorbei???

AW: .... das Leben an mir vorbei???

..
bis zum nachmittag war die situation beruhigt.


wir wissen, dass wir das mit der wohnung dennoch durchziehen werden, dass ich heute zur beratung gehe, aber es brennt dieses feuer nicht mehr so heiß :firedevil

schlimmer als es gestern war konnte es fast nicht mehr kommen, es sei denn mit einem mord.


nahe dran waren wir beide. oder er eigentlich nicht, denn hier WEIß er, was er tut.

er hatte noch diesen alkoholeinfluss in sich,

was DA aus einem menschen gemacht wird. einfach krass. ein anderer mensch.

manchmal denke ich mir aber generell, er hat schon diese wesensveränderungen aufgrund der krankheit,. wie sie reinfriede beschrieben hat.


zu lucille später noch... . oder morgen.

das alles ist wie gesagt auch protokoll für eine entwicklung, die hoffenlich mal gut ausgeht für alle beteiligten
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

das alles ist wie gesagt auch protokoll für eine entwicklung, die hoffenlich mal gut ausgeht für alle beteiligten

das glaubst aber selbst nimma, dass du dir das noch lange irgendwie schönlügen kannst - oder doch?

entwicklung?
du?
gut ausgehen?
der war wieder mal gut
:clown2:

mir kommt dein leben eher vor wie treibsand, wo nicht mal mehr die haare raus schauen - und dadurch, dass du wild um dich schlägst, sinkst du immer schneller immer tiefer - und demnächst ist die luft weg - aber wenigstens brauchst dir dann um nix mehr gedanken machen - ist doch herrlich.

ich hab grad mit nem lieben bekannten telefoniert - der in etwas ähnlichem steckt - allerdings ohne kinder - er lebt mit ner tussi zusammen, die den ganzen tag keift und terror macht - er sagt zwar immer, dass es ihm reicht - aber er lässt sie weiter bei ihm wohnen - weil sonst müsst er ja allein leben.

grad vorher hat er dann gemeint - aber sie hat ja auch ihre positiven seiten - und ich nachgefragt - welche? es fiel ihm nichts ein dazu - ausser, haushalt - sie macht den haushalt - wobei ich weiß, dass sie ihn anruft und anpflaumt, ob er jetzt die wäsche schon aufgehangen hat - und das geschirr schon abgewaschen - nur von wegen haushalt machen.

klar - ne zeit lang kann man sich vieles schön lügen - meine eltern schaffens zb schon seit über 50 jahren - also ganz ehrlich - meins wärs nicht - aber wenn dus brauchst, mach ruhig weiter - von mir aus auch noch mehrere leben - ich bin langsam überzeugt davon, dass dus einfach so brauchst, wies jetzt ist - ist doch schön, kannst weiter rum nörgeln und brauchst nicht wirklich was tun - gibts was schöneres?
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Hallo Abendsonne,

wie ist Dein Beratungstermin denn gelaufen?

LG
Lucille
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

liebe lucille,

danke der nachfrage.

herkömmliche beratungen sind - wies scheint - nichts für mich.
ich kam rein, es wurde mir gleich gesagt, 15 minuten zeit.
was will man da großartig klären.

gemeinsamer besitz ist im grunde ein absolutes aneinanderketten, wenn man mit dem herzen an etwas hängt und es nicht verkaufen möchte.

es hat nicht mal der eine die möglichkeit, großartig zu gehen wenns ums recht geht:

denn, derjenige der im haus BLEIBT, kann verlangen, dass der andere seinen anteil an den rückzahlungen weiterträgt. derjenige, der auszieht, kann nicht sagen: DU, ich stelle dir das GANZE haus zur verfügung, wir könnten die allfälligen mieteinkünfte, die ICH bekommen würde (der andre bewohnt ja "seine " hälfte mit) praktisch verrechnen mit den kreditrückzahlungen.

das geht nur "freiwillig".

denn die eheleute haben die pflicht, sich gegenseitig wohnraum zur verfügung zu stellen. und da ist es "privatvergnügen", wenn einer auszieht.

dass beide gehen und das haus vermieten "bindet auch schön" hat die anwältin so nett gemeint :). und sie hat leider recht. ist ja wieder nicht nägel-mit-köpfen

ER hat schon gemeint, er überschreibt mir das haus einfach. möcht ich aber auch nicht. rausbezahlen könntei ich ihn allenfalls beginnend in 4 jahren.


ich weiß jetzt also momentan noch gar nicht, was ich mache.

"moralisch" gesehen hätte ich die rückzahlungen zur gänze selber getragen, weil ich ja dafür seinen anteil mit-bewohne. wenn ich dann auch keine alimente bekomme (wirtschaftliche kompensation), dann hat ER immerhin 600 euro im monat mehr zur verfügung. ich weiß NICHT, ob ich das so möchte, aber eher dann DOCH, als ausgleich auf den verzicht, den er zu tragen hat.

anderseits ists ja hausgemacht. ER hat ja alles in die wege geleitet, dass es so weit kommt. 85 % anteil gesteht er sich selber zu. DAS ist wieder "strafmildernd" und daher werd ich doch eine "saubere" einigung finden.

ihm gehts nicht gut. kann nicht mehr schlafen etc.

ich selber freue mich, wenns so weit ist, ich mach mir aber gedanken um IHN. wenn er immer so zügellos ist und sofort zum alkohol greifen muss...... - um schlafen zu können etc...... - dann..... ist das sehr verantwortungslos und traurig. er ist schließlich der vater meiner kinder.

anderseits kann ich nicht die verantwortung für SEIN leben auf mich übertragen.

schwierig.

lg vorerst
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

es hat nicht mal der eine die möglichkeit, großartig zu gehen wenns ums recht geht:

denn, derjenige der im haus BLEIBT, kann verlangen, dass der andere seinen anteil an den rückzahlungen weiterträgt. derjenige, der auszieht, kann nicht sagen: DU, ich stelle dir das GANZE haus zur verfügung, wir könnten die allfälligen mieteinkünfte, die ICH bekommen würde (der andre bewohnt ja "seine " hälfte mit) praktisch verrechnen mit den kreditrückzahlungen.

bei mir wars so - er hatte ne andere - ich hab ihm gefragt, wie er sichs weiter vorstellt - er hat gemeint, wenn da nicht der kredit fürs haus wär würd er einfach gehen - ich hab alles übernommen - das haus und den kredit - er ist aus dem grundbuch draussen - ich hab ihn aus der ausfallhaftung raus bekommen - und hab ihm das ganze vorhandene bargeld mitgegeben (waren an die 30000 € und es war mir ein bedürfnis, das zu tun, hätte es nicht gemusst) - aber - ich will nie wieder was von ihm hören und sehen ;-)

das ganze dauerte genau 1 monat - vom ersten gespräch bis zur durchgezogenen scheidung :maus:

und ein weiteres monat bis er wirklich draussen war - mit sack und pack - mein haus - meine katzen - mein himmelreich - ich liebe das leben - welches ich seither in vollen zügen geniesse :jump2:
 
liebe christina

es spürt und fühlt sich supergut an. du hast ihn sozusagen rausbezahlt. ja, dAS könnte ich mir eben auch vorstellen.

bargeld habe ich so nicht, ich müsste halt immer alle nebenkosten überweisen, die ich so reinbekomme. jahresausgleich, jubiläumsgeld etc. .

aber solange ich da noch nicht fertig bin mit dem zahlen, hängt er noch drinnen. so vom gefühl her.

oder meint ihr, er ist schon "draußen", wenn er vom grundbuch "draußen" ist? mein haus-meine katzen-mein himmelreich.???

ja ich kann mir das schon sehr gut vorstellen.

er sucht jedenfalls schon möbel aus für die wohnung,
wird auch schön langsam besserer dinge. zumindest sagt er das. schlafen kann er noch immer nicht gut, dafür aber ich jetzt.
gestern bin ich mit ihm sogar durchs möbelhaus geschlendert - vielleicht können wir echt in guter freundschaft miteinander umgehen (wegen den kindern muss der kontakt ja wohl noch sein)
und......... es wird.... langsam.

lg abendsonne
 

schöner Avatar....
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ich war ja gar nicht begeistert von der umstellung anfangs, .....

so für 10 minuten :)

bin immer dem alten treu ergeben, auch wenns schon lange einer änderung bedarf.
im forum erkannte ich keinen änderungsbedarf , es war super. so wie es war. wird so auch wieder passen.

in meinem leben ist veränderung sehr wohl angebracht.

lg
 
ihr lieben, ich brauch euch.

würdet ihr ein haus verkaufen, das in ca. 4 jahren abbezahlt ist und dann so gut wie nichts mehr kostet?

verkauf:
160000 wert ca., minus 20000 schulden = 140000 gewinn, durch 2 ---> 70000 für jeden.

schade ums haus .........klein und nett, wahnsinns garten.
........

mein mann meint, ich soll ihm 10000 euro geben und er zahlt mir keine alimente - insgesamt wären das ca. 50000 euro, wenn beide kinder bei mir sind.

er ist sicher, die tochter kommt mit ihm mit und dann
würd ich gut aussteigen (ca. 30000 euro).

es geht um eine grundsatzentscheidung.

das haus würde den kindern als WERT erhalten bleiben und man kann dann echt fast gratis wohnen. wenn man sich die mietpreise anschaut, dann...... wärs vielleicht besser, wir bewahren das hier.

wie findet ihr diese alimente-variante? wird vielleicht kompliziert, wenn ein kind in berufsausbildung steht und länger alimente zu zahlen wären als übers 18 LJ hinaus. ...... - aber so generell vielleicht ein guter lösungsansatz?? die rechtsanwälte plädieren - eh klar - für einen glatten schnitt = verkauf, da bin ich mir sicher.
ob den kindern ein wert erhalten bleibt????

mein mann müsste sich sehr ändern

was sagt ihr dazu?? bitte nicht gleich einen anwalt einreden, es geht mal um eine grundlegende richtung..... .
DIE möchte ich nicht durchdiskutieren"vor anwalt".

was sagt ihr??

weiß jemand eine antwort?

lg
 
Liebe Abendsonne!

Gleich vorweg: Das geht nicht. Die Alimente sind gesetzlich festgelegt, da gibt es kein "Abkaufen" - da kommst Du bzw. Dein Mann bei keinem Gericht der Welt durch. Du kannst auf Alimente nicht verzichten, denn das Recht hast Du nicht - es sind die Alimente Deiner Kinder, nicht Deine.

Es ist IHR gesetzlicher Anspruch - der nicht abgegolten werden kann durch Hausverzicht oder sonstiges.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
danke liebe reinf´riede

wir würden es eh anders machen. alimente festlegen und überweisen, und dann retour "haus-rauszahlen".

wir haben heute mal ordentlich gesprochen miteinander. ich denk mir, die option haus verkaufen hat uns beide abgeschreckt.
wir werden alle hebel in bewegung setzen, dass ich die möglichkeit bekomme, mir die gartenwohnung im ort anschauen zu können.

ich weiß es auf anhieb, ob ich sie mag oder nicht und kann dann entscheiden. vorausgesetzt, dass es dann auch was wird von seiten gemeinde. das müsste uns versprochen werden.

er richtet die wohnung in der stadt dann nur vorübergehend ein und geht dann im winter, wenn ich die gartenwohnung bekomme, wieder zurück in haus.

lg und danke
 
Liebe Abendsonne,

wie Reinfriede schon richtig festgestellt hat, werden Alimente gerichtlich festgelegt, und das ist auch gut so.
Für das Kind, das nicht im eigenen Haushalt lebt, muss jeweils der andere Elternteil Alimente zahlen. Sollte Eure Tochter beim Vater bleiben und Euer Sohn bei Dir, so würdet Ihr beide zur gegenseitigen Alimentierung verpflichtet sein.

Was das Haus betrifft, so finde ich Euren Lösungsansatz umständlich. Einerseits schwärmst Du geradezu vom Haus, andererseits willst Du nicht dort wohnen bleiben, was ich nach wie vor nicht nachvollziehen kann ... das Einrichten einer neuen Wohnung für Dich würde doch auch mit erheblichen Kosten verbunden sein.

Eine Wohnung (die für Deinen Mann) für nur wenige Monate einzurichten ist in meinen Augen kein gut investiertes Geld.

Dein Mann könnte Dir seinen Anteil am Haus überschreiben, Du stehst dann alleine im Grundbuch. Mit dieser Absicherung könntest Du mittels einer Hypothek Deinen Mann auszahlen. Zusammen mit einem gegenseitigen Verzicht auf Unterhalt wäre das eine saubere Lösung. Aber ich bin keine Juristin ;)

Liebe Grüße,
Lucille
 
Warum willst Du unbedingt mit den Altlasten leben, während Dein Mann sich eine neue Wohnung und die dazugehörige Einrichtung leistet, alles Alte hinter sich läßt.

Meine Freundin wollte es auch erst so, aber nachdem sie mit den Altlasten nicht leben konnte, haben sie das Haus verkauft und beide haben neu angefangen.

Ich persönlich möchte nicht mit diesen Altlasten leben. Jedesmal wenn ich nen Schrank aufmache fällt mir ein, das haben wir zusammen gekauft ... ne danke
 
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Also ich leb sehr gut mit meinen "Altlasten"
zumindest eben mit dem Haus
und ich würde es nicht missen wollen ;-)

Ich hab ihm das Geld mit gegeben, dass er sich eine neue Wohnung einrichten kann - und auch bis zur Pensionierung den gewohnten Lebensstandard aufrecht hätte halten können, wenn ers gewollt hätte - das ist nicht wirklich eine psychische Belastung für mich - ich gebs zu, ich hatte mich finanziell etwas übernommen - aber auch das krieg ich mittlerweile wieder in den Griff.

Aber für mich war auch klar, ich will nicht raus aus diesem meinem Haus - das war eigentlich ein Jahr lang der Grund, warum ich nicht ernsthaft über Scheidung nachgedacht hatte - ab dem Moment, wo ich auf die Idee kam, dass ich hier bleiben kann, wars auch nur mehr ne Frage von Tagen, bis ichs durchgezogen hatte.

Wollt nur auch die andere Sicht aufzeigen - ich liebe mein Haus - und mich erinnert nichts an meinen Ex - ich habs komplett umgeräumt nach der Scheidung - hab nachhaltig geräuchert und geputzt - und es als "meins" sozusagen neu bezogen :-)
 
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