Liebe Abendsonne!
Das ist schon klar, das kenn ich bei mir selbst auch - man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Aber irgendwann kommt das ganz gut, wenn man den Wald verlässt und sich traut, ihn von außen zu betrachten. Und dann gehts auch dann, wenns ums eigene Leben geht.
Oder, in anderen Worten ausgedrückt: Es geht. Aber solange man sich in der Opferhaltung befindet, geht gar nix.
Liebe Grüße
Reinfriede
liebe reinfriede,
manchmal muss man einige umgestürzte bäume aus dem weg räumen, bevor man den wald verlassen kann. der unterschied:
ihr arbeitet dran, die bäume aus dem weg zu räumen mit vollem einsatz und voller kraft. DURCH.
aber..... ICH frag mich währenddessen, hab ICH da jetzt was mitver"schuldet", dass diese bäume hier sind, oder..... hat sie mir jemand mit böser absicht in den weg geräumt. und HIER verbraucht sich enorm viel an kraft.
nur, WENN ich dann draußen bin, dann werd ich nie vergessen, WELCHE kräfte ich aufwenden musste, um rauszukommen, ........und dann werd ich sooo froh sein, dass alles hinter mir zu haben. wo andere vielleicht sitzen und dem wald nachtrauern, weil sie all das schöne rundherum viel bewusster gesehen haben, kann ich mich sehr gut an diese massive arbeit, die hinter all dem stand, erinnern, und ich hoffe, DIESES bewusstsein wird mich dann tragen

). und ich bin dann in der lage, ENDLICH wirklich das leben sehen zu können, dass es soooo wert ist, gesehen zu sein. ich hab so vieles an den kindern falsch gemacht, irgendwie hab ich nicht anders gekonnt, ich werd schauen, dass ich so einiges gut mache.
lg