zwischenstatement zum stand der dinge:
ich weiß nicht, ......... ich möchte meine empfindungen JETZT zum tageslichtcharakter einfrieren und irgendwann wieder abrufen können, falls mich das große trauern mal einholt. ich versteh mich selber nicht. wozu hab ich denn noch IRGENDWELCHE ängste?? das jetzt ist eh nicht mehr auszuhalten, für keinen von uns beiden. ich nörgle nur mehr herum. wozu denn noch?? wir gehen eh auseinanders. ist es eine normale sache, weil man mit dieser situation nicht so klar kommt, es noch miteinander aushalten zu müssen und jeder tag schon zu viel ist?? erwarte ich jetzt noch viel mehr, dass er "funktioniert", weil ich ihn ja dann in ein leben auslasse, in dem er abseits meiner kontrolle verantwortung zu tragen hat???
ích sehe ganz blank der tatsache ins auge, dass ich ihn immer den einfachsten weg beschreitend sehe, und DAS halt ich irgendwie nicht mehr aus.
gut. es geht mich nichts mehr an.... . aber..... . irgendwie ja doch. es geht um die mkinder jetzt. nicht mehr um UNS, denn wir haben die entscheidung. und die musste sein. wie gesagt,. die entscheidung selber wollte ich nicht an den kindern festmachen. deshalb hab ich das vielleicht auch ein wenig ausgeblendet. aber jetzt.... tuts mir weh, zu sehen, dass ich nicht viel von ihm halte, was die kinder anbelangt. und ICH bin ja auch nicht die übertolle mama, die sich stundenlang hinsetzt und spiele spielt, ihnen was erklärt, herumtollt. ich denke, diese leraufgabe für mich (die ja eigentlich die sache der 13jährigen tochter sein sollte,), hat schon alles von mir abverlangt. dort wo ich NICHT dabei bin und den stoff mit der tochter nicht gemeinsam durchgehe, gibts ein nicht-genügend. gleichsam dieser druck, immer fürs lernen da sein zu müssen. und jetzt nicht zu wissen, wie wird das nächstes jahr. sie hats mit 7 genügend und zwei dritten leistungsgruppen gerade noch gekratzt heuer. nächstes jahr ist das entscheidende jahr.
ich schau mir den mann genau an, und er tut auch insofern NICHTS. alles, was er macht, ist die kinder zu schnappen und mit ihnen wohin zu fahren. einkaufen, zu seinem vater, etc.etc. . aber daheim passiert nichts. es bleibt an MIR. wir waren jetzt weg zwei tage, die kinder und ich, daheim angekommen war nichts passiert. außer dass der maler das vorzimmer fertig gestrichen hat. die jacken, die der mann ausgemistet hat (ja, DAS hat er tatsächlich gemacht) liegen immer noch im auto rum. er hat sich um seinen sohn gekümmert, der von der schweiz gerade da ist in österreich. ist ja sehr viel. "hab ja einiges nachzuholen". mir wird dann bewusst, dass er kinder hat, von denen er teilweise nicht mal weiß, wo sie leben, wer sie sind. und um DIE kinder, die er als sie klein waren verloren hat, hat er sich - über geburtstags und weihnachtswünsche hinausgehend - irgendwie nicht gekümmert. aber sie waren in seinem herzen. der sohn hat ihn sogar gefragt, ob er nicht firmpate werden möchte. er hat den vater vermisst, gerade in der pubertät, sagt er jetzt. das firmgeschenk war ein flug nach brasilien. so hat er den kindern dann ALLES gegönnt. es gleich wieder gut-machen-können.
sie verehren ihn also gerade für das, was er NICHT gemacht hat. nan ist dann für das wenige so dankbar als kind.
ich durchschau das:
ich sag einfach, irgendwie ist er ein rabenvater. ich kann mir nicht vorstellen, kinder zu haben und sie nicht regelmäßig zu sehen.
heute hats mir demnach schon so weh getan in diesem bezug.
mein mann ist ja daheim, und ich möchte sagen, sehr krank kommt er mir nicht mehr vor. er kann ja alles mögliche machen - unterwegs sein.
wir hatten den buben immer im hort, weil er gerne ging. m,ein mann hat ihn schon dann und wann früher abgeholt, aber ... nicht so oft halt, weil der bub auch gernee dort war.
aber jetzt will er nicht mehr so.
es sollte doch eine selbstverständlichkeit sein, dass er heimkommen kann nach der schule, wo mein mann eh daheim ist. aber .... es tangiert ihn nicht wirklich. "ja, wenn dann die pension fix ist". ich hab heute gesagt, wir können ihn ja abmelden und dann jederzeit wieder anmelden, falls er arbeiten gehen muss.
nein. ich kann das nicht verstehen.
er wird den buben nicht jeden tag sehen können, denn wir sind dann getrennt, und wenn er nicht am nachmittag beim vater ist, wann dann??
wenn ich dann meinen unmut zum ausdruck bringe, dann "müsstest du dich mal hören".
ich mags auch nicht mehr wenn der bub fragt: wie spät ist es und der mann sagt irgendwas, was gar nicht stimmt. ich mags nicht mehr, wie er scherzt, ich mags nicht mehr wie er redet, ich mags nicht mehr, wie er ständig NICHTS tut, ich mags nicht mehr, wie er ständig unterwegs ist.
kurzum: wir können uns fast nicht mehr sehen.
wenn die schulsachen der tochter im eck liegen, so wie sie angekommen sind, dann schlägt mir die blanke angst entgegen, nächstes jahr wieder alles alleine bewerkstelligen zu sollen, was das lernen anbelangt, und ER hat nur die vergnügliche seite. wie soll das vereinbar sein mit der tochter?? wenns ihn nicht mal wirklich interessiert, dass der sohn selbstverständlich daheim sein darf. der muss in den hort, auch wenn er nicht mehr will????????? und wenn ich ihm dann krass anrede diesbezüglich reden wir uns noch schnell raus: wenn ich fix in penision bin, dann kann er ja eh daheim sein. sollte es nicht ein absolut selbstverständlicher wunsch sein????? er hat mir schon mal gesagt, er will ja dann noch fischen gehen etc.etc. und das geht dann nicht mehr.
wäre nicht der zwang in bezug auf die kinder, ich würde diesen menschen nicht mehr sehen wollen. ganz ehrlich.
ich hoffe, ich vergesse das niemals. sofern irgendwann die große trauer um ihn kommt. ich freu mich schon so auf die wohnung, ich kanns keinem sagen wie sehr.
es wird sowas von zeit. ja, auch ER findet das.
lg