.... das Leben an mir vorbei???

. bruder durch einen unfall behindert....

vom bruder kann ich nichts haben..
hab mir nochmal durchgelesen, was ich so geschrieben hab. der erste bruder ist nicht MEIN bruder, sondern der bruder der schwägerin. der zweite bruder im zitat ist meiner.
verwirrend, aber nicht wirklich relevant.
ich wollte damit zum ausdruck bringen, dass es andere unmittelbar NOCH viel schwieriger haben können, angeheiratete familie meines bruders -, es aber gut ist, wenn man das nötige kleingeld hat, um sich abzulenken.

ich weiß, dass es selbstzerstörerisch sein kann, diese ablenkung NICHT zu haben.

man befasst sich dann mit sich selber, mit den eigenen, unmittelbaren tiefen und struktueren, und das macht das leben sehr, sehr kompliziert. ich war vor ein paar jahren dort. weiter gebracht hats mich nicht wirklich, außer dass ich das leben als noch viel größeres mysterium ansehe, als ich es vorher gemacht hab.

das strahlt man dann sicher auch aus, damit können sicher manche nicht umgehen.
ist dann so ein wechselspiel aus tiefgründigkeit und unbeschwertheit, einmal so, einmal so.

die meisten menschen schwingen in der mitte, das kann ich halt nicht mehr.

lg
 
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Prosit Neujahr abendsonne.
Auch mich haben deine Beiträge sehr berührt.
die meisten menschen schwingen in der mitte, das kann ich halt nicht mehr.lg
Das ist mir auch lange abhanden gekommen. Ehrlich gesagt, ist es bis heute noch nicht wieder da. Es ist sooooo viel passiert. Bei dir ist es erst der Anfang. Bei mir ist es schon so lange her. Jetzt erst wird es bei mir besser. Ich hoffe, bei dir geht es schneller.
Mit deinem neuen Schlafzimmer hast du einen Anfang gemacht. So zeigst du deiner Tochter, sie ist immer willkommen, aber du beugst dich nicht vor ihr.
Wenn du es jetzt noch schaffst ihr mit äußerlicher Ruhe (egal, wie es innen aussieht) zu begegnen, bist du noch einen Schritt weiter. Vertraue einfach, es wird sich regeln. Kannst du nicht eine ältere Schülerin finden, die günstig Nachhilfe gibt? Wäre ich an deiner Stelle würde ich zum Jugendamt gehen und die Situation schildern. Nicht deinen Ex anprangern, einfach schildern, ob sie einen Rat wissen. Es gibt bei uns auch an den Schulen Nachhilfe, ich weiß nicht, wie es bei euch ist.
Magnet gibt sich die allergrößte Mühe, er wird letztendlich nur sich selbst schaden, das wird er noch merken. Wer zu letzt lacht, lacht am besten. Auch wenn dir jetzt nicht danach zu Mute ist. Du wirst allerdings nicht lachen, sondern du wirst ihn nur noch traurig finden. Zum Glück hast du dann nichts mehr damit zu tun. So ist es mir gegangen. Mein Ex lebt nach außen im Prunk, doch ich weiß, wie es innen aussieht. Schadenfreude kann ich nicht empfinden, ich finde es nur traurig. Für ihn und auch für seine Kinder. Ich bin froh, dass ich nichts mehr damit zu tun habe. Eltern sind wir beide und ich habe meinen Teil der Verantwortung übernommen, seinen muss er selber regeln. Da nutzt kein großes Auto, kein tolles Haus und schöne Urlaube. Das mag vielleicht mal kurz drüber wegtäuschen, aber im Grunde ist alles andere wichtiger.
Ich wünsche dir ein erfolgreiches 2012!
 
Liebe Abendsonne!

Mein erster Silvester nach der Scheidung war auch eine Katastrophe. Wir wurden ja im Dezember geschieden und ich versicherte den Kindern, dieses Silvester würde auch ohne Papa schön und lustig werden.

War es nicht, denn wir waren bei Nachbarn eingeladen, wo die Hölle los war, etliche (wilde) Kinder, Wirbel, Radau, Lärm - ich bekam derartige Kopfschmerzen, dass wir heimgehen mussten (kenne ich normalerweise gar nicht). Meine Kinder weinten und waren total enttäuscht - und ich kam mir vor wie die schlimmste Rabenmutter aller Zeiten. Ich heulte dann auch, nachdem ich sie zu Bett gebracht hatte, still und heimlich. Ich hatte ihnen den Himmel versprochen und nix davon gehalten. War sowieso für sie auch nicht einfach und sie hatten sich so sehr auf Silvester gefreut - ich hatte alles vermasselt.

Die gute Nachricht: Solche Zeiten gehen auch vorbei. Die schlechte Nachricht: Es dauert.

Wann immer es in meinem Leben Zeiten gab, vor denen ich am liebsten davongelaufen wäre, dachte ich, das hört nie auf. Wenn ich jetzt zurückblicke, war das der häufigste Irrtum in meinem Leben, denn wenn man nur etwas abwartet, wendet sich das Blatt.

Du schreibst soviel über das Negative in Eurem Umkreis, in Euren Familienangelegenheiten. Es ist eine Sache, worauf Du Deinen Focus richtest.

Warum denkst Du soviel an die Dinge, die ANDEREN passieren? Ich verstehe Dich da nicht. Ok, es sind Tragödien, aber Du tust gerade so, als dürftest Du deshalb nicht glücklich sein oder stellst sie irgendwie als böses Omen dar, das über Euch lastet.

Soll ich Dir was sagen? Mein Großonkel hat meinen Onkel erschossen, ist noch gar nicht so lange her. Mein Großneffe hat einen Kollegen erschlagen, saß lange Zeit in Haft. Wir haben verkrachte Existenzen in der Familie, Alkoholiker, sehr jung gestorbene Menschen, Mörder. Schöne Familie, gell? Ja. Weil sie MEINE ist - und ich gehör dazu, das sind meine Wurzeln.

Und ich sag Dir noch was: Wir sind eine große Familie und jeder hat irgendwann mal irgendwas getan, was nicht ok war. Und alle sitzen trotzdem wieder zusammen und weinen und lachen miteinander. Denn auch die Mörder haben Mütter, Geschwister, Kinder. Das Leben geht weiter.

Ich verstehe Dich nicht, warum Du die Geschichten aus Eurer Familie als Grund nimmst, Dich zu bemitleiden.

Klar gibt es Menschen, die habens gut. Doch Du schaust da immer nur auf die Dinge, die Du sehen WILLST. Denn auch das "gut haben" muss man bezahlen, sich erarbeiten - das blendest Du aus.

Und Du kannst sicher sein, dass auch Deine Zeit kommen wird. Eine Zeit, in der es Dir besser gehen wird.

Liebe Grüße
Reinfriede

P.S. Lucille, Deine Zeilen haben mich auch zu Tränen gerührt. Ich kenn zwar die Hintergründe nicht, aber es kam bei Deinen Worten (Stichwort Feuerwerk) eine Energie rüber, die unübersehbar war.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Ich kann mich Reinfriedes Zeilen nur anschließen.

Seit dem Tod meines Mannes (vor 9 Jahren) feiere ich Silvester allein. Anfangs war es sehr schwer und vor allem auch ungewohnt für mich. Heute lass ich es mir einfach gut gehen, gestern bin ich nach einer stressigen Arbeitswoche müde ins Bett gefallen und habe Mitternacht verpennt. :D
Und siehe da, die Welt steht auch heute noch..

Es gibt zwar immer wieder Einladungen von Freunden und Bekannten, aber irgendwie hab ich gar keine Lust, mit irgend welchen Menschen auf ein gutes neues Jahr anzustoßen.

Ich habe so oft mit meinem Mann drauf angestoßen, und dann kamen doch so viele schlechte Jahre.....

Es ist halt so, dass ich seit dem Tod meines Mannes und meines Sohnes weder Weihnachten, noch Silvester feiern will. Diese Feste haben für mich den Sinn, den sie einmal für uns als Familie hatten, verloren.

Es wird vielleicht wieder einmal anders kommen, aber momentan ists halt so.

Ich bin aber heute nicht wirklich unglücklich darüber, sondern habe gelernt, mit mir allein auch glücklich zu sein. Aber das habe ich an allen Tagen des Jahres lernen müssen, nicht nur an diesen.
Meines Erachtens wird da ohnehin viel zu viel hineininterpretiert in die schönen Festtage voll Liebe, Glück und Friede Freude Eierkuchen...In der Realität siehts eh meistens ganz anders aus, wenn ich mir die Erzählungen von den Kolleginnen wieder so anhöre vom ganz normalen Weihnachtswahnsinn in ihren Familien...:D

lg
Sandy
 
Liebe Abendsonne!

Ich weiss, Du magst das jetzt sicher nicht hören.

Aber das mit dem Schlafzimmer hätte ich nicht gemacht - egal, was passiert, ich würde ein Kind von mir nie ausquartieren. Auch nicht energetisch, indem sie im Wohnzimmer übernachten dürfte.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
also, dass man hier keine objektive meinung- oder nur selten- hört, liegt in der natur der sache- ABER, was mich interessieren würde: wenn ich vor den kindern nichts abfälliges über meine frau sage- bin ich der "passive manipulator", also- sollte ich doch, oder doch nicht?
und- ich freu mich trotz aller unkenrufe darüber, dass ich mich mit meiner kleinen gut verstehe, seit der geburt.
sie verlässt sich auf mich- und das kann sie auch.

m
 
Aber das mit dem Schlafzimmer hätte ich nicht gemacht - egal, was passiert, ich würde ein Kind von mir nie ausquartieren. Auch nicht energetisch, indem sie im Wohnzimmer übernachten dürfte.

Ich teile diese Meinung uneingeschränkt, liebe Abendsonne.

Du wolltest damit, aus Deiner eigenen Verletztheit heraus, ein Zeichen setzen, dass Du Dich gegenüber ihrem bockigen, trotzigen,
wütenden und vorallem ablehnenden Verhalten abgrenzt.

Bei ihr dürfte das ganz anders ankommen.
Du hast ihr - aus ihrer Sicht - ihren Platz in ihrem zweiten Zuhause, bei Dir, genommen.
Der Bruder hat jetzt ein eigenes Zimmer (= Bevorzugung) - und sie??
Das könnte auch einen unbeabsichtigten Keil zwischen die Geschwister treiben.
Sachliche Argumente zählen da nicht, das läuft auf der emotionalen Schiene.

Ganz ehrlich, ich denke, in dieser Sache hättest Du einen längeren Atem gebraucht.

LG
Lucille
 
wenn ich vor den kindern nichts abfälliges über meine frau sage- bin ich der "passive manipulator",
also- sollte ich doch, oder doch nicht?

Du fragst jetzt ernsthaft hier, ob abfällige Bemerkungen über Deine Frau in Anwesenheit der Kinder
angebracht sind oder nicht??

Sind Dir abfällige Bemerkungen denn ein Bedürfnis?

Mit jedem Abwerten der Mutter wertest Du einen Teil der Kinder ab - sie sind zur Hälfte ihre Mutter.
Ist das so schwer zu begreifen????????


und- ich freu mich trotz aller unkenrufe darüber, dass ich mich mit meiner kleinen gut verstehe, seit der geburt.
sie verlässt sich auf mich- und das kann sie auch.

Niemand hier hat je in Frage gestellt - oder Dir nicht gegönnt -, dass Du Dich mit Deiner Tochter gut verstehst.

Leider spielst Du gleichzeitig die Tochter gegen die Mutter aus.
Kinder sind beeinflussbar, und diese Tatsache machst Du Dir vorsätzlich zu Nutzen, zu Deiner persönlichen Waffe.
Diesen unebenbürtigen "Kampf" kann keiner gewinnen, nicht mal Dein Ego.
Verlierer sind die Kinder - die Du so sehr liebst.

Hinterfrage doch mal Deine eigene innere Haltung, magnet.
Dort solltest Du ansetzen, wenn Dir an Euren Kindern etwas liegt.

Gruß,
Lucille
 
ich sagte ja, kann nicht objektiv sein, ist aber, hier gesagt worden- wennst es nicht selber warst- nach der beschwerde der sonne, dass ich nichts negatives- den kindern gegenüber- sage, es gibt auch passive manipulation.
also, red nicht gegen dich selber, ist mir zu mühsam, das rauszusuchen, wennst es nicht warst, entschuldigung.
und nein- es ist mir kein bedürfniss, sie schlechtzumachen, ihr aber scheinbar schon.
papa ist faul, ist ein a....., usw.
ich spiele niemanden gegen den anderen aus- nur begreift das niemand.
ich möcht nur in ruhe mit meinen kindern- so oft als möglich- hier- wenns geht-sonst irgendwo- wohnen- und endlich mal ruhe vor dem ganzen gesudere, den negativen gedanken, einfach der ganzen sch..... rundherum haben.
ich tue niemand was, ich schau auf meine kinder- und das sehr, sehr gerne.
und das mit dem abwerten- geht in die falsche richtung.

m
 
und- noch eins- bin ich auch für ihre sozialen kontakte zuständig?
soll ich wen suchen, der sie zum jahreswechsel einlädt?
alles, was recht ist, sie ist gegangen, sicher, geb ich zu- nicht ohne grund, aber jetzt sollte jeder sein eigenes leben haben.

m
 
ich möcht nur in ruhe mit meinen kindern- so oft als möglich- hier- wenns geht-sonst irgendwo- wohnen- und endlich mal ruhe vor dem ganzen gesudere, den negativen gedanken, einfach der ganzen sch..... rundherum haben.

Klar. Du möchtest es bequem haben.

Genauso bequem die Realität mal kurz eben wegdrücken mit dem Achterl, im Wettbüro, früher mit Drogen oder in letzter Zeit mit einem Thread, in dem Du Deinen Wünsche mal kurz Leben einhauchen konntest.

Wegdrücken, was unangenehm ist - das ist ein Teil eines Suchtverhaltens.

Wäre auch ok, wenn es nur um Dich ginge, tut es aber nicht.

Dein "endlich mal Ruhe vor dem ganzen Gesudere" -haben-wollen büßen DEINE KINDER.

Ich glaube Dir, dass Du Deine Kinder sehr magst - aber das Beste willst Du nicht für sie. Sondern nur für Dich.

Sonst würdest Du nämlich den für Dich unangenehmen Part, nämlich mit der Tochter zu lernen oder zumindest endlich eine gute Nachhilfe zu organisieren und zu bezahlen, schon längst erledigt haben.

Aber da ist es halt viel angenehmer, den Egomanen rauszulassen unter dem Deckmäntelchen des lässigen Daddies. Soll halt die Zukunft Deiner Tochter dafür den Bach runtergehen, Hauptsache, Du hast das "Gesudere" nicht und konntest schön wegschauen.

Reinfriede
 
Liebe Abendsonne!

Ich weiss, Du magst das jetzt sicher nicht hören.

Aber das mit dem Schlafzimmer hätte ich nicht gemacht - egal, was passiert, ich würde ein Kind von mir nie ausquartieren. Auch nicht energetisch, indem sie im Wohnzimmer übernachten dürfte.

Liebe Grüße
Reinfriede
Hm, ich denke da noch drüber nach.
Ich habe mir damals extra eine Wohnung mit 3 Schlafzimmern genommen. Das Wohnzimmer und die Küche waren mega klein, aber die drei (mehr oder weniger - ein Kinderzimmer war ein Durchgangszimmer) separaten Zimmer waren mir wichtig. Die Kinder lebten ja auch ständig bei mir.
Ich kann mich erinnern, dass ich meinen Kindern damals gesagt habe ich nehme mir keinen neuen Mann, damit ich für sie da sein kann....weil sie mir so unendlich leid taten, weil der Vater ja schon weg war.... Nach vielen Gesprächen mit Bekannten, die mir sagten, ich müsse auch an mich denken und wenn die Kinder erwachsen sind, wäre ich alleine....hielt ich mich nicht an mein Gesagtes und ließ mich wieder auf einen Mann ein.... Letztendlich war das für die Kinder auch okay.
Ich denke, die Mutter hat auch ein Recht nicht immer zurück zu stecken. Bei einer kleinen Wohnung ist es schwierig. Ich habe eine Bekannte, da ist es wie bei abendsonne, die Mutter ist ausgezogen...bzw. ausgezogen worden und hat die Kinder schweren Herzens am gewohnten Ort gelassen. Sie hat sich eine kleine Wohnung genommen. Die eine Tochter war öfter da und bekam ein eigenes Zimmer, die andere schlief, wenn sie da war im Wohnzimmer oder bei der anderen Tochter....Abendsonne lebt schliesslich in der Wohnung und ich finde, sie sollte es schon gemütlich haben und dieses ständige Umbauen abends nervt doch ganz schön. Ist das Schlafzimmer auch noch so klein, es ist privat und schöner separat, es erhöht die Lebensqualität. Entscheidet sich die Tochter doch wieder regelmäßig zu kommen, könnte sicherlich eine neue Lösung gefunden werden. Wichtig finde ich, dass abendsonne Signale setzt, dass sie trotzdem immer willkommen ist. Ich weiß nicht, ob sie das schafft. Es ist sicherlich mit dem Zimmerwechsel nicht einfacher geworden...
Ich fände es halt Unsinn, dass in so einer kleinen Wohnung auch noch ein Zimmer leer steht.

...
und nein- es ist mir kein bedürfniss, sie schlechtzumachen, ihr aber scheinbar schon.
papa ist faul, ist ein a....., usw.
ich spiele niemanden gegen den anderen aus- nur begreift das niemand.
ich möcht nur in ruhe mit meinen kindern- so oft als möglich- hier- wenns geht-sonst irgendwo- wohnen- und endlich mal ruhe vor dem ganzen gesudere, den negativen gedanken, einfach der ganzen sch..... rundherum haben...m
Hm magnet,
du machst es auf eine viel subtilere Art.
Und das Schlimme ist, deine Tochter wird da später für bezahlen. Nein, sie bezahlt schon jetzt dafür. Du kümmerst dich nicht um ihre schulischen Defizite. Es ist dir zu anstrengend. Es ist natürlich einfacher, der Mutter den schwarzen Peter zuzuschieben. Du weiß genau, wie wichtig abendsonne das ist, vergisst aber, wie wichtig es für eure Tochter wäre. Das "sudern" provozierst du doch massivst, dann kannst sagen: hier der liebe unanstrengende Papa - dort die allzeit sudernde Mama.....zu wem gehst lieber?
Wenn das keine Manipulation ist, dann weiß ich es auch nicht.
Du weiß genau, wie abendsonne darauf reagiert und es macht dir Spaß deiner Tochter und ihr einzureden, dass die Tochter dich viel lieber hat....wenn der Schuss nur nicht mal nach hinten los geht. Irgendwann wird auch deine Tochter aufwachen!
Hortensie
 
tochter hat nicht-genügend-ausbesserungs-prüfung in einem fach und review u. E-schularbeit gleich nach den ferien. .... sie sollte lernen.
"sie soll ferien machen", "sie ist krank" (halsweh). KEIN kontrolliertes lernen letzte woche, wie es aussah. denn heute war sie bei mir - gekonnt hat sie gleich null. verbesserungen etc.: wieder nichts gemacht.

die tochter will schon gar nicht mehr bei mir sein, weils immer ums lernen geht. sobald sie bei der tür reinkommt. sie hat immer so einen aufholbedarf ...... und bin MACHTlos. sie tut einfacht nichts. wir streiten dann. daheim hat sie es locker, da wird allenfalls gesagt, geh was lernen.
bei mir ist sie angewidert. wir geraten uns immer extremst in die haare.

***

vorige woche sagte ich ihr per telefon von der arbeit aus: lernst bitte die vokabeln, ich prüf dich am abend.
dann ruft sie mich an: der papa sagt, du kannst mich gar nicht prüfen, er lässt dich nicht ins haus.
er lacht im hintergrund "nein, ganz so ist es auch nicht".

@magnet

Das, magnet, sind Beispiele für Manipulation.

Auf den ersten Blick geht's der Tochter natürlich besser bei Dir.
Keine Auseinandersetzungen wegen Lernen, kein Zwang, kein Druck.
Jedes Kind wäre davon angetan - mangels fehlendem Weitblick.

In Wirklichkeit schadest Du der Tochter mit Deinem Wurschtigkeitsdenken in Bezug auf Schule.
Nächsten Montag, wenn die Schule wieder anfängt, wirst Du entspannt zuhause auf dem Sofa sitzen.
Gleichzeitig wird SIE diejenige sein, die sich dem Ergebnis ihrer lern-freien Ferien stellen muss.
SIE kassiert die schlechten Noten, SIE handelt sich den Tadel der Lehrerin ein, und IHR wird es nicht gut gehen
mit einer eventuell grottenschlechten E-Schularbeit, SIE wird als Versagerin vor den Mitschülern dastehen.

Wo ist Deine Empathie für das Mädchen?
Du vermittelst ihr, dass es sich nicht auszahlt, sich anzustrengen.
Du bringst sie um wertvolle Erfolgserlebnisse, um das Gefühl, mit entsprechendem Einsatz etwas Positives zu bewirken.
Im Grunde genommen gibst Du sie auf ... "hat ja eh alles keinen Sinn".
Was für ein Scheiß-Gefühl das sein muss.

Du überlässt Deiner Frau das Vokabel-Prüfen, den unbeliebten Teil.
Deckst diesen selbst nicht ab, um Deine Beliebtheit nicht zu gefährden.
Natürlich mutiert die Mama automatisch zum Stress- und Störfaktor.

Manipulation hat viele, auch non-verbale, Gesichter.

Deine Tochter kann sich auf Dich verlassen, sagst Du.
Vermutlich - ich unterstelle das jetzt mal - sagst Du ihr das genau so.
Auch ohne dezidierte Worte implizierst Du damit, dass das bei der Mutter nicht der Fall zu sein scheint.
Was die Kinder brauchen, ist die Gewissheit, dass sie sich auf beide Elternteile verlassen können.
Die Botschaft müsste also lauten: "auf uns könnt Ihr Euch verlassen".

... to be continued.

Lucille
 
einmal sag ichs noch: die letzten wochen und monate ist fast täglich stundenlang, bei nachmittagsunterricht nat nicht so lange, gelernt worden.
da MUSS man einem kind doch mal zugestehen, ein paar tage ferien zu haben.
und nachhilfe- für 6-7 gegenstände?
was ist mit den schimpforgien über mich, die mir die kleinen erzählen? von objektivität sind manche von euch schon weit entfernt.
und meinem kind brauch ich nicht zu sagen, dass sie sich auf mich verlassen kann, das weiss sie.
und- manipulation- wird hier zur genüge versucht.
bringt nichts mehr hier.

m
 
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einmal sag ichs noch: die letzten wochen und monate ist fast täglich stundenlang, bei nachmittagsunterricht nat nicht so lange, gelernt worden.

m

"ist gelernt worden" - von wem?

Du ZUSAMMEN mit ihr, Vokabeln abgeprüft, Stoff wiederholt, etc.? Stundenlang an einem Tisch gesessen und "ihren" Stoff selbst verinnerlicht, um ihn mit ihr zusammen zu lernen?

Oder hast Du sie lernen geschickt und hast hie und da mal geguckt?

Liebe Grüße
Reinfriede
 
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