.... das Leben an mir vorbei???

liebe sunny, dein mann ist ein klassischer suchtcharakter (alkoholsucht, spielsucht). und er ist absolut nicht einsichtig. wenn du dich wirklich deinem eigenen leben und dessen energie zuwenden willst, wirst du nicht drumrumkommen, die wut und den hass auf ihn zu relativieren und ihn als das wahrzunehmen, was er ist: einen schwer kranken menschen mit krankheitsbedingt gestörter wahrnehmung. der ohne zweifel vor gericht auch nicht mit seinen manipulationen aufhören wird, denn er kennt es nicht anders. aber sunny - in wahrheit belügt er sich doch am meisten selbst, weil die biografie allein ja schon für sich spricht und das werden auch andere erkennen.

du hast es nach so langer zeit geschafft, dich endlich räumlich zu trennen und dein eigenes leben zu leben. DAS ist eine großartige leistung, und auch, wenn es so vieler jahre bedurft hat, bis du dahin gekommen bist. du darfst dir jeden tag vor dem spiegel auf die schulter klopfen und sagen: ja, ich hab' das durchgezogen. allerdings geht's darum, dir diese lange zeit und deine eigene abhängigkeit von ihm zu verzeihen und das ist ein ganz harter weg.

die wunden, die geschlagen sind, sind riesengroß und ich bin immer noch der meinung, dass die nicht einfach so verheilen. ich weiß ja, dass du dir für deine kinder beratung holst (hast du heute geschrieben) und das finde ich super. allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in deiner nähe eine angehörigengruppe von suchtkranken gibt, bei der du vielleicht mal vorbeischauen könntest. das sind alles menschen, die genau deine erfahrungen gemacht haben und die dich wirklich verstehen.

und vielleicht ist das eine positive erfahrung, weil du wirst mit deiner geschichte in einer gemeinschaft aufgenommen und getragen. und das entlastet doch sehr, weil du dann weißt, dass du nicht allein bist und daraus kraft beziehst. die anderen haben genau solche stories, wie die deine erlebt. und vor denen muss man nicht schöntun und keine maske aufsetzen.
 
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liebe pisces, danke, danke für deinen beitrag. ihr seid echt so lieb und habt mich schon durch manch schwere zeit getragen.
Laß´ die Kinder....verlange nichts von ihnen.... Ich weiß, das ist sehr schwer in deiner Situation.
Die Kinder denken, du bist schuld, dass der "arme Papa" jetzt alleine ist und sie (müssen) handeln danach. Sie können nicht anders. Sie meinen, sie müssen dich "bestrafen"...und du steigst voll darauf ein und spielst mit. Du müsstest schaffen, gelassener zu sein.
liebe hortensie,

manchmal ist meine gelassenheit sogar erschreckend.
gestern eine szene.

ich hab für die tochter wieder was für ihr sammelsurium gehabt, sie hat mich zwei mal angerufen, wann ich komme und ihr diese dinger bringe. dann war ich da, hab geläutet (bei kinderübergabe warte ich meist im auto und ruf einfach an). ich stand dann vor der tür und hab ihr die sachen übergeben, und gleichzeitig gefragt ob sie mir schnell was borgen kann.

sie schaut mich nur an, sagt, ich wolle sie nur im haus ausspionieren und will mir die tür vor der nase zumachen.
ich sag ihr, dass ich ja eh nicht reingehe, sie soll mir das ding draußen für 10 sekunden borgen , sie schaut mich wieder an und sagt nur verächtlich "du bist so deppert".

so, und dann bin ICH so weit.

ich kanns nicht fassen, bringe ihr da gesammelte dinger vorbei, statt dass sie sich freut und sagt, super , mama, sperrt sie mich raus, obwohl ich nicht mal rein möchte, und sagt mir, ich bin deppert, nur weil ich frage, kannst mir schnell was borgen??

als sie sich umdreht und reingeht (um das ding dann doch zu holen), werfe ICH die türe zu, starte los und denk mir, das gibts doch nicht, was ist denn mit DER los.
fluchtgedanke,
nur mehr weg. wie aus einem psychofilm fast.

dann steht der mann vor der tür und ich sag, die tochter hätte ja einen VOGEL - ja, so weit bin ich seit geraumer zeit,
so red ich schon, denn es gibt keine andren worte. auch wenns meine tochter ist.

ich bin nett und muss mich dann SO behandeln lassen.
ich hab also zu IHM gesagt, sie hätte einen vogel.

er, der mann, sagt nur "DU hast einen vogel". d

ie tochter steht da schon neben ihm und ist wieder mal super gedeckt vom papa bezüglich ihres verhaltens. die verbündung sondergleichen-

mein mann sagt, er macht sich sorgen wegen der kinder. wegen des sohnes zumindest.
aber da muss ja ICH mir sorgen machen, wenn sie so eine art an den tag legt. das is ja alles andere als normal

der sohn wollte gestern nach der nachmittagsbetreuung auch zum papa.

so verliert halt eine mutter ihre kinder
wenn alle schön zusammenbaggern.

heute nacht hab ich vom haus geträumt und hab vor augen das schlaf-himmelreich meiner tochter gehabt, das ich mit total viel liebe "gebastelt" hatte.
ich beginne, mich auch dort reinzubringen.
als müsste ich auch DORT einaml gebührlich abschied nehmen. hab das bisher vermieden.

ich weiß nicht, wie es weiter geht. ich möchte nicht zurück, aber so ists auch ... sonderbar.

vorm wochenende hab ich unbehagen.

lg abendsonne
 
die tagebuchaufzeichnungen kann ich nicht bringen, die werden zu heftig, aber ich bring mal einen protokollierten auszug aus meiner ersten karenzzeit, aus der zeit, die man voll dem kind widmen müsste können

Sommer 97: wir heiraten und fliegen einen Tag später nach Spanien
Ich bin im 2. Monat schwanger

3 Monate später, 12/97; Führerscheinentzug er , in einer Phase, wo er das Trinken aufgehört hat .
auf 5 Monate ,
S 15000,-- -Strafe, S 8000,-- für Nachschulung, fristlose Entlassung durch Firma,
Nachforderung von Firma vorerst S 21000,--
Jänner: Verhandlung übers Arbeitsgericht,
S 100000,-- Abfertigung statt S 21000,-- Nachzahlung!!! - wegen Betriebsratstätigkeit,

Er fliegt dann nach Südamerika für 3 Wochen, ich bin in Frühkarenz wegen Vorwehen. Ich heule noch, als er wegfährt und mach mir eine Stricherliste, streiche jeden Tag aus, bis er wieder kommt.

Um die Abfertigung werden südamerikanische Erzeugnisse nach Österreich verschickt (f.Gartengestaltung).
Das MÄdchen wird Anfang April geboren. Der Führerschein geht vorzeitig retour, im Juli sind alle Dinger verkauft, es bleibt kein Gewinn, das Geld der Abfertigung ist weg, in Luft aufgelöst irgendwie, nicht mehr da.
Im August sein Girokonto minus S 35000,--,
Notstandshilfe wird von ihm irrtümlich nicht beantragt, ab 25. Juli KEINE Bezüge mehr. Nur mehr mein Karenzgeld.
Er bricht sich beim Fischen seinen Zeh, Gips.
Kein Geld im Krankenstand, da nichts übers AMS beantragt.

Gips bis Anfang Oktober. Ich bekomm S 6000,-- karenzgeld und die familienbeihilfe, muss meine Rückzahlungen davon durchführen und bekomm von ihm nichts, weil er nichts hat
1-10/98: noch dazu Ausfälle: Fernseher, Videorecorder, Auto (GetriebeRep.), Waschmaschine, Schnurlostelefon, Gastherme ( 2 x Rep. S 4800,--) - Gesetz der Serie zu einem unpassenden Zeitpunkt

11/98: Er macht eine Fortbildung, 1 Monat - nach dem Kursbesuch abends täglich Wirt (Kartenspiel) meist bis ca halb vier früh, !!! , gelegentlich bis halb sechs, tagsüber schlafen oder ständig "geschäftlich" unterwegs
ab und zu aushilfsweise Fahrtätigkeit Fa. .......
1/99: keine Aushilfstätigkeit mehr, kein Bedarf, Prüfung bestanden, er versucht, ein neue neue berufliche Tätigkeit anzustreben.


2/99: sein Girokonto minus ????????? - keine Ahnung, kein Einblick, geschätzte S 60000,--
3/99: Endlich wieder Arbeit (nach 15 Monaten) = Fa. ......als LKW-Fahrer (fährt nachts - einmal 72 Stunden ohne Schlaf!!!), = untragbar..... . Kündigung.
danach Fa. ..... Nachttour
10/99: Ende meiner Karenzzeit, ich selber bin mit S 36000,-- im Minus am
Girokonto, er minus 100 000 ??? = kein Einblick, er keine fixe Arbeit seit 2 Jahren, er war aber auch so nie da.

später Prozessgewinn Fa. .... (6 Monate zittern - mit Berufung)
12/99 super Arbeitsstelle für ihn,
alles wird okay!!
(Anmerkung von mir : ich wusste damals gottseidank nicht, dass es in ähnlicher manier weiter gehen sollte)

also, ich weiß nicht. ich muss wirklich aufpassen, dass die gefühle für meinen mann nicht in hass umschlagen. denn im HASS war ich bisher noch nicht. vielleicht sollte ich diese phase noch durchgehen, bevor sich meine gefühle relativieren können?

zitat pisces.
wenn du dich wirklich deinem eigenen leben und dessen energie zuwenden willst, wirst du nicht drumrumkommen, die wut und den hass auf ihn zu relativieren und ihn als das wahrzunehmen, was er ist: einen schwer kranken menschen mit krankheitsbedingt gestörter wahrnehmung.

ich hab ja den protokollierten ablauf meiner ersten karenzzeit hier gebracht, in meiner zweiten karenzzeit war ich auch total alleine gelassen. mein mann hatte zwar seine arbeit und ein gutes zusatzeinkommen, aber davon abgesehen, dass er nie da war, weil er nach der arbeit auch gerne flaniert ist, hatte er mich auch finanziell hängen gelassen. ich hab nie einen cent bekommen. er ist ja im gegensatz zu mir nicht mal seinen rückzahlungsverpflichtungen nachgekommen. er hat mich in der kinderbetreuung und auch existentiell hängen lassen. ICH war für die kinder da, nicht er, als es noch anstrengend war und man bis zu acht mal in der nacht aufstehen musste. ICH bin kilometerweit mit den kinderwägen rumspaziert, hab windeln gewechselt, hab ihnen rad-fahren beigebracht und alles mögliche.
und jetzt steht er da, und sonnt sich in seinem ruhm, der ihm von seiten der kinder entgegen gebracht wird und sagt mir, ICH hätte von uns den vogel.

ich muss mich da glaub ich voll reinlassen in diese hass-gefühle "danach", bevor ich in eine neue phase gehen kann.

lg
 
ich muss mich da glaub ich voll reinlassen in diese hass-gefühle "danach", bevor ich in eine neue phase gehen kann.
das verneine ich. dass du ihn nun siehst, wie er wirklich ist und verständlicherweise kein gutes bild von ihm hast und negative gefühle entwickelst, ist schon klar.


aber mal ganz direkt und ungeschönt ausgedrückt: so war der immer schon ;) und du kennst das seit (vermute mal) fast 20 jahren. der hass ist tückisch, der bewirkt nämlich, dass du dich weiter an ihn bindest und dich immer noch davon abhältst, ein wirklich eigenes gutes leben zu führen, für dich selbst gut zu sorgen. das ist die vorraussetzung, dass das verhältnis zu deinen kindern besser wird und deine kinder auch gesund werden.

die sind opfer eures umgangs miteinander und praktizieren aus ihrer hilflosigkeit genau die emotionale zerfleischung, welche ihre eltern ihnen bis zum exzess vorgelebt haben - die provozieren bis aufs blut und behandeln dich schlecht. die wissen genau wie du reagierst und du fällst immer wieder darauf ein. dass du aber so darauf eingehst, bestärkt sie noch in ihrem verhalten. einen anderen umgang damit könntest du pflegen, müsstest das aber erst lernen bzw. einüben. ganz ehrlich - das wird höchste zeit!

das klingt jetzt ganz direkt und hart, aber das schreibe ich bewusst so: der hass auf deinen noma müsste nicht sein, hättest du dich theoretisch früher getrennt und dir und deinen kindern damit fürchterliche zeiten erspart. obwohl offenbar (deine chronologie weiter oben beweist das) schon ganz früh erkennbar war, dass dein noma ein suchtproblem hat, verantwortungslos und nicht beziehungsfähig ist, hasst du zwei kinder mit ihm gezeugt. dazu hat dich niemand gezwungen.

sunny, komm' raus aus der opferrolle und nimm' deine verantwortung wahr, für dich und deine kinder!
 
. die wissen genau wie du reagierst und du fällst immer wieder darauf ein. dass du aber so darauf eingehst, bestärkt sie noch in ihrem verhalten. einen anderen umgang damit könntest du pflegen, müsstest das aber erst lernen bzw. einüben. ganz ehrlich - das wird höchste zeit!
liebe pisces,

danke.

ich schreibe das beispiel der tochter deshalb, weils mich schon bedenklich stimmt, dass ICH als mama schon nur mehr solche gedanken hab wie: ach, das ist ja nicht normal, die hat ja einen "vogel", mich umdrehe und gehe und nur mehr WUT auf den mann hab, der da dahinter steht und dieses verhalten noch innerlich lächelnd gut-heißt. so kommts rüber. ER könnte da stabilität reinbringen, indem er als ihr held ihr die grenzen setzt und ihr vermittelt, dass man mit seiner mutter so nicht umgeht. ICH kann mir helfen, indem ich einfach den kontakt tunlichst vermeiden werde.
bin mir aber nicht sicher, was richtig und was falsch ist, deshalb schreibe ich. gibt es ein "richtiges" verhalten in so einer situation??

lg abendsonne
 
vielleicht.... mag ichs einfach auch nicht, wenn mein mann zum ersten mal in seinem leben auch stocknüchtern
"deppert" ist zu mir. ich bin das so nicht so gewöhnt. abwertungen waren nur sehr selten da von seiner seite bis gar nie,

ich bin vielleicht noch immer im sucht-verhalten in bezug auf jede nicht-abwertung!! das erschreckt mich auch ziemlich. plötzlich kann ich nicht mehr so alleine sein, mach mich echt vom kontakt zu anderen abhängig und werde fast verrückt, wenn ich mir denke,
jetzt kommt heute mein freier nachmittag und dann ein wochenende und ich hab NICHTS vor.
da kann das wetter noch so schön sein, es wird mich nicht erhellen.
ich hab reingeschnuppert wie es sein kann, wenn jemand echt lieb zu einem ist, und wenn man den ALLTAG mit diesem menschen verbringen kann. einkaufen gehen, kegeln gehen etc.. . weil von mir ein MEHR nicht möglich war, geht dieser eine mensch voll auf abstand zu mir, so als würde ich als mensch für sich nicht reichen. das verletzt mich auch ein wenig. zuerst zu jeder tag und nachtzeit bedrängnis, sms und anrufe, jetzt nichts mehr.
"ich hab das nicht not, zurückgewiesen zu werden". das ist der tenor meines platonischen freundes. im grunde wusste ich, es ist bei gott nicht die zeit, um mich um einen anderen partner zu kümmern, die kinder sind mal angesagt, aber ich gehe anscheinend sowas von falsch um mit denen, dass sie sich nur abwenden. der bub ist schon noch lieb, aber er hat halt auch schon die tendenzen.

abendsonne - seit dem frühlingshaften tag voriges wochenende in einer schlechten phase
(hab dem frühlingserwachen wohl zu viel bedeutung beigemessen)
 
allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in deiner nähe eine angehörigengruppe von suchtkranken gibt, bei der du vielleicht mal vorbeischauen könntest. das sind alles menschen, die genau deine erfahrungen gemacht haben und die dich wirklich verstehen.

Liebe pisces, würde es sich bei AS um eine aktuelle, gerade präsente Suchtproblematik in der Familie handeln,
so würde ich Deinem Vorschlag zustimmen.

Den gesamten Verstrickungen und somit der Vergangenheit kann aber im Rahmen einer Gruppe nicht Rechnung getragen werden.
Eine derart individuelle Geschichte bedarf einer ebenso individuellen Beachtung.
Die Vergleiche mit anderen Schicksalen halte ich nur sehr bedingt für hilfreich. Vieles mag ähnlich sein, aber nichts
ist gleich.

Was würde es AS nützen, lediglich verstanden zu werden?
(So denn AS überhaupt der Typ Mensch ist, der sich mit seiner Problematik einer Gruppe öffnen könnte ....)
Würde das wirklich weiterhelfen?

Ich denke, das (immer noch) vorrangige Problem, das es zu lösen gilt, sind die Trennungsmodalitäten.
Hier mit besonderem Augenmerk auf die finanziellen Vereinbarungen, denn an diesem neuralgischen Punkt
reibt es sich von Anfang an auf, tut es immer noch - und die Brisanz nimmt stetig zu.
Die scheinbar nicht gleich-gewichteten Vereinbarungen sind ein idealer Nährboden für Machtspiele,
Opferhaltung, Gönnerhaftigkeit, Manipulation.

So, wie sich die Kinder verhalten, zeigt das lediglich deren wahnsinnige Hilflosigkeit.
Und ... eigentlich spiegeln sie die Hilflosigkeit von AS und magnet.

Meine Einschätzung mittlerweile:
auch keine 10 Beratungstermine beim Jugendamt können langfristig etwas bewirken.
Dort erhält man situative Lösungsvorschläge, die aber am Grundübel nichts ändern können.

Ich würde AS von ganzem Herzen wünschen, dass es jemanden gibt, der sie professionell
da (durch die Situation) durch-coacht. Und der ihr hilft, ihrer eigene Wahrnehmung zu
vertrauen, ihr soweit den Rücken stärkt, dass sie erkennt, dass gerade die Kinder im Moment
nicht anders können!

Die zuletzt beschriebene Situation ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie ambivalent
es zB in der Tochter aussehen muss. Sie WILL die Mama sehen - diese "Dinger", die von AS
gebracht werden, sind lediglich ein Vorwand. Ist die Mama dann da, "muss" sie wieder
weggestoßen werden, sonst besteht Gefahr, auch den Papa zu "verlieren".

In diesem Dilemma sind beide Kinder gefangen. Jedes drückt es nur unterschiedlich aus.

der sohn wollte gestern nach der nachmittagsbetreuung auch zum papa.

so verliert halt eine mutter ihre kinder


Ein Bub mit 7 Jahren darf sich aussuchen, wohin er geht nach dem Hort??
Das KANN nicht funktionieren.
Der Mama eins auswischen, sie bestrafen?
Die Erwartungen (Hoffnungen?) vom Papa erfüllen?
Die Solidarität mit der Schwester demonstrieren?
Der arme Bub - ER trifft Entscheidungen, die er nicht treffen dürfte. Was für eine Belastung ...

Abendsonne - nein, so verliert nicht eine Mutter ihre Kinder.
So verlieren Kinder ihre Eltern.


auch meint er, er kann sich ja eine wohnung nehmen, ich soll ins haus

heute nacht hab ich vom haus geträumt

als müsste ich auch DORT einaml gebührlich abschied nehmen

Das Haus, liebe Abendsonne, hat eine Symbolfunktion.
Ich kann das schon nachvollziehen.
Von "meinem, unserem" Haus, meinem Sinnbild für "Familie" musste ich ja auch Abschied nehmen,
wenn auch auf ziemlich brutale Art, von einer Stunde auf die andere.

So scheibchenweise wie Du das praktizierst - ich glaube, ich hätte durchgedreht, echt.

Manchmal zeigen mir die Kinder ganz harmlose Handy-Fotos von sich selbst, lustige Fotos,
im und um's Haus aufgenommen. Ich sehe dann im Hintergrund "meine" Küche, oder ein
Regal, das ich einbauen ließ, oder den Pool mit "meiner" Bank, die ich genau dort aufgestellt hatte ...
Und ja, auch nach all den Jahren gibt mir das immer noch einen gewaltigen Stich. Sie checken
das nicht, die Kinder, wie denn auch, das ist MEIN Stachel.


LG
Lucille
 
also, so kann ichs nicht stehenlassen.
jetzt?-fängt der hass an?-warum?- weil ich, seit wir getrennt sind jederzeit, wenn möglich- auf die kinder schaue, dir bei manchen sachen helfe?
musst mir, bitte mal erklären, was ich getan hab.
ich trinke nicht, nehm keine drogen, bin so gut wie immer zuhause, ich kann dir halt deine kinder nicht "miterziehen".
ich würd dir auch- jederzeit und mit freude- einen "netten" partner vergönnen- wenn du allein so arm bist, nimm dir doch irgendeinen, bist den richtigen hast.
und du hast- NICHTS vor? sei doch froh- dann kannste machen, was du willst.
ich hab was vor- ich freu mich, das alle 2 da sind. wenn du mal draufkommst, wirds zu spät sein.
die kinderchen sind so schnell aus dem haus- was ist dann?
ach ja, mit der tochter willst ja keinen kontakt haben.

mir tuts leid

m
 
die kinder sind mal angesagt, aber ich gehe anscheinend sowas von falsch um mit denen, dass sie sich nur abwenden. der bub ist schon noch lieb, aber er hat halt auch schon die tendenzen.
sunnylein, DU bist angesagt. die kinder zwar auch, aber ohne mit dir selbst im reinen zu sein, weil du dich durch einen berg voller belastungen und vor allem erwartungshaltungen durchzukämpfen hast, ist es garnicht möglich, mit deren verhalten gut zurechtzukommen und und bei dir selbst zu bleiben. wenn der freund sich nicht erhört fühlt, ist das sein problem. und wenn er sich zurückzieht, auch. das ist zwar schade, aber, wenn du derzeit raum für dich brauchst und keine beziehung führen kannst bzw. willst, ist das doch in ordnung.


das nichtstun ist völlig heilsam, da ist man endlich mal mit sich selbst konfrontiert und kann üben, das zu geniessen ;) ist bestimmt ungewohnt für dich.
 
also, so kann ichs nicht stehenlassen.
jetzt?-fängt der hass an?-warum?- weil ich, seit wir getrennt sind jederzeit, wenn möglich- auf die kinder schaue, dir bei manchen sachen helfe?
musst mir, bitte mal erklären, was ich getan hab.
ich trinke nicht, nehm keine drogen, bin so gut wie immer zuhause, ich kann dir halt deine kinder nicht "miterziehen".
ich würd dir auch- jederzeit und mit freude- einen "netten" partner vergönnen- wenn du allein so arm bist, nimm dir doch irgendeinen, bist den richtigen hast.
und du hast- NICHTS vor? sei doch froh- dann kannste machen, was du willst.
ich hab was vor- ich freu mich, das alle 2 da sind. wenn du mal draufkommst, wirds zu spät sein.
die kinderchen sind so schnell aus dem haus- was ist dann?
ach ja, mit der tochter willst ja keinen kontakt haben.

mir tuts leid

m
genau DAS ist es. da wunderst dich noch? strotz ja doch alles vor selbstbeweihräucherung und wertet gleichzeitig MICH ab.
 
Den gesamten Verstrickungen und somit der Vergangenheit kann aber im Rahmen einer Gruppe nicht Rechnung getragen werden.
Eine derart individuelle Geschichte bedarf einer ebenso individuellen Beachtung. Die Vergleiche mit anderen Schicksalen halte ich nur sehr bedingt für hilfreich. Vieles mag ähnlich sein, aber nichts
ist gleich.
liebe lucille, aus langjähriger eigener erfahrung bin ich keine freundin der tiefenpsychologischen betrachtungsweise mehr. mich persönlich - und ich habe ähnlich sunny ein problem mit der abhängigkeit von beziehungen und der selbstliebe, dem -vertrauen und der -wertschätzung, hat so eine methodik - und damit wird man als patient konfrontiert - eher mit einem berg aufgeworfener unstimmigkeiten und ziemlich ratlos zurückgelassen. das reisst ganz schön runter. und wenn man eh' angeschlagen ist, würde ich das absolut nicht empfehlen.

die ganzheitliche betrachtung und das hineindrehen in die problematik bestärkt nicht, sondern addiert noch den überblick des ausmaßes und der ausweglosigkeit der gesamten verstrickung zum miesen grundfeeling hinzu. das ist absolut nicht zielführend.

warum halte ich selbsthilfegruppen für sehr hilfreich? deren ziel ist nicht, einen vergleich der schicksale anzustreben bzw. ggf. sogar einen wettbewerb, wem geht's noch schlechter. nein, man nimmt das gefühl mit, nicht mit seinem problem allein zu sein, so wie man sich oft fühlt, ausgegrenzt, nicht richtig, überfordert, usw.

jemand, der so tief in der problematik steckt, erfährt ggf. das allererste mal in seinem leben verständnis und angenommensein und zwar von menschen, die wirklich wissen, wovon derjenige spricht. denn - ein psychologe ist lediglich theoretisch mit irgendwelchen störungen, verstrickungen, etc. befasst, kann aber dieses getragensein, die empathie des verständnisses anderer menschen, die sogar vielleicht schon selbst für sich einen weg aus diesem tief gefunden haben, definitiv nicht ersetzen. das ist ein zentraler aspekt. niemand 'muss' da etwas tun, es ist freiwillig. und man braucht sich nicht vor den anderen seiner hilflosigkeit und seines schicksals zu schämen, die anderen können nämlich nachvollziehen, wie ernst die thematik ist und wie es einem geht. das entlastet ungeheuer.

das kann eine heilsame erfahrung sein, die auch das verständnis für die eigene seele und die bereitschaft, sich zusätzlich einem individuelleren hilfsangebot zuzuwenden fördert. step by step.

lg
p.
 
es zB in der Tochter aussehen muss. Sie WILL die Mama sehen - diese "Dinger", die von AS
gebracht werden, sind lediglich ein Vorwand. Ist die Mama dann da, "muss" sie wieder
weggestoßen werden, sonst besteht Gefahr, auch den Papa zu "verlieren".
liebe lucille, danke vielmals für diesen einblick. ja, so hab ich auch das gefühl. sie ruft zwei mal nach, wann ich endlich komm, und dann muss sie sich "solidarisch" mit dem papa erklären und ihm zeigen, dass sie ihn mag und mich nicht.

ist wie mit diesen gruppierungen, die sich immer gegenseitig bestätigen müssen, dass sie den andren schlechter finden als die jeweiligen mitglieder der gruppe, ,,,, kommt ja oft vor, die einzelpersonen sind zu einem total nett, solange niemande aus der "gruppe" dabei ist, kommt jemand aber dazu, wird der tenor sofort ein anderer.

was mich aber nachdenklich stimmt, ist, dass sich meine tochter auch "negativ" mir gegenüber verhält, wenn keiner dabei ist, dem sie zeigen möchte, dass sie "zu ihm steht und nicht zu mir".

lg
 
dir bei manchen sachen helfe?
wo hilfst du mir denn?? lass mich überlegen.

du hast mir deinen kombi geborgt, während du im urlaub warst.
du .... hast .... nachdenk ... mir geholfen, die eckgarnitur reinzutragen
.... mir geholfen, .... nachdenk .... die waschmaschine zu bringen
.... mir geholfen..... die räder auf vordermann zu bringen.
.... mir geholfen,.... nachdenk...... .... nachdenk..... nachdenk.......
....nachdenk....... nachdenk.......... hmmm.....
ach ja, ein loch hast mir gebohrt .... und zur geburtstagsfeier des buben
den tisch in den keller getragen mit mir.......

und weiter .... nachdenk nachdenk....... nachdenk.......
mir fällt nichts mehr ein.

net so viel in einem halben jahr, außer ich hätte alles mögliche vergessen.

lg
 
entschuldigung- schon vergessen, dass wir getrennt sind?
sonst gibst mir halt täglich die einkaufsliste, das essen stell ich dir vor die tür.
und selbstbeweihräucherung- das sind tatsachen- und wenn dich die abwerten, machst was falsch.

m
 
Werbung:
also, so kann ichs nicht stehenlassen.
jetzt?-fängt der hass an?-warum?- weil ich, seit wir getrennt sind jederzeit, wenn möglich- auf die kinder schaue, dir bei manchen sachen helfe?
musst mir, bitte mal erklären, was ich getan hab.
ich trinke nicht, nehm keine drogen, bin so gut wie immer zuhause, ich kann dir halt deine kinder nicht "miterziehen".
ich würd dir auch- jederzeit und mit freude- einen "netten" partner vergönnen- wenn du allein so arm bist, nimm dir doch irgendeinen, bist den richtigen hast.
und du hast- NICHTS vor? sei doch froh- dann kannste machen, was du willst.
ich hab was vor- ich freu mich, das alle 2 da sind. wenn du mal draufkommst, wirds zu spät sein.
die kinderchen sind so schnell aus dem haus- was ist dann?
ach ja, mit der tochter willst ja keinen kontakt haben.

mir tuts leid

m
noch mal dazu. du bist also der liebevolle aufopfernde vater, während ich die eistkalte, selbstsüchtige und sonst noch was bin :).

so kommts halt rüber.

will keinen kontakt mehr , nur übers nötigste

lg
 
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