pisces
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- 23 März 2005
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- 1.745
liebe sunny, dein mann ist ein klassischer suchtcharakter (alkoholsucht, spielsucht). und er ist absolut nicht einsichtig. wenn du dich wirklich deinem eigenen leben und dessen energie zuwenden willst, wirst du nicht drumrumkommen, die wut und den hass auf ihn zu relativieren und ihn als das wahrzunehmen, was er ist: einen schwer kranken menschen mit krankheitsbedingt gestörter wahrnehmung. der ohne zweifel vor gericht auch nicht mit seinen manipulationen aufhören wird, denn er kennt es nicht anders. aber sunny - in wahrheit belügt er sich doch am meisten selbst, weil die biografie allein ja schon für sich spricht und das werden auch andere erkennen.
du hast es nach so langer zeit geschafft, dich endlich räumlich zu trennen und dein eigenes leben zu leben. DAS ist eine großartige leistung, und auch, wenn es so vieler jahre bedurft hat, bis du dahin gekommen bist. du darfst dir jeden tag vor dem spiegel auf die schulter klopfen und sagen: ja, ich hab' das durchgezogen. allerdings geht's darum, dir diese lange zeit und deine eigene abhängigkeit von ihm zu verzeihen und das ist ein ganz harter weg.
die wunden, die geschlagen sind, sind riesengroß und ich bin immer noch der meinung, dass die nicht einfach so verheilen. ich weiß ja, dass du dir für deine kinder beratung holst (hast du heute geschrieben) und das finde ich super. allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in deiner nähe eine angehörigengruppe von suchtkranken gibt, bei der du vielleicht mal vorbeischauen könntest. das sind alles menschen, die genau deine erfahrungen gemacht haben und die dich wirklich verstehen.
und vielleicht ist das eine positive erfahrung, weil du wirst mit deiner geschichte in einer gemeinschaft aufgenommen und getragen. und das entlastet doch sehr, weil du dann weißt, dass du nicht allein bist und daraus kraft beziehst. die anderen haben genau solche stories, wie die deine erlebt. und vor denen muss man nicht schöntun und keine maske aufsetzen.
du hast es nach so langer zeit geschafft, dich endlich räumlich zu trennen und dein eigenes leben zu leben. DAS ist eine großartige leistung, und auch, wenn es so vieler jahre bedurft hat, bis du dahin gekommen bist. du darfst dir jeden tag vor dem spiegel auf die schulter klopfen und sagen: ja, ich hab' das durchgezogen. allerdings geht's darum, dir diese lange zeit und deine eigene abhängigkeit von ihm zu verzeihen und das ist ein ganz harter weg.
die wunden, die geschlagen sind, sind riesengroß und ich bin immer noch der meinung, dass die nicht einfach so verheilen. ich weiß ja, dass du dir für deine kinder beratung holst (hast du heute geschrieben) und das finde ich super. allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es in deiner nähe eine angehörigengruppe von suchtkranken gibt, bei der du vielleicht mal vorbeischauen könntest. das sind alles menschen, die genau deine erfahrungen gemacht haben und die dich wirklich verstehen.
und vielleicht ist das eine positive erfahrung, weil du wirst mit deiner geschichte in einer gemeinschaft aufgenommen und getragen. und das entlastet doch sehr, weil du dann weißt, dass du nicht allein bist und daraus kraft beziehst. die anderen haben genau solche stories, wie die deine erlebt. und vor denen muss man nicht schöntun und keine maske aufsetzen.