.... das Leben an mir vorbei???

wenn wir uns vom haus trennen, hats die folge, dass die tochter in einer wohnung
mit dem magneten ist..... . nicht meine sache???

Nein, definitiv nicht Deine Sache.

Kinder haben nur das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard
in dem Sinne, dass ihnen Zugangsmöglichkeiten zu optimaler Bildung und
Gesundheitsversorgung ermöglicht wird.

Das Wohnen in einer Wohnung ist ja schließlich kein Straflager.
Übrigens hatte ich genau diesen Punkt gemeint, den Du getrost magnet
überlassen sollst - nämlich die Wahl einer geeigneten Unterkunft für
sich und seine Tochter. Das machen tausend andere auch anläßlich einer
Scheidung. Warum machst Du denn so eine große Sache aus etwas völlig
Normalem?

Der Sohn wohnt auch in einer Wohnung mit Dir - nur zur Erinnerung ;--).

LG
 
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Die ersten Jahre meines Lebens habe ich, zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder, in einer kleinen Wohnung verbracht. Diese lag im Haus meiner Großmutter.

Diese Jahre zählten zu den glücklichsten meines Lebens.

Als meine Schwester auf die Welt kam, bauten meine Eltern ein Haus. Das Haus war der Lebenstraum meiner Eltern. Mein Vater ist darin gestorben. Er war 42 Jahre alt. Er hatte nachts um 4.00 Uhr einen Herzinfarkt. Er hatte für dieses Haus geschuftet. Wir Kinder kannten ihn kaum noch. Er lebte und starb für seinen Traum.

Meine Mutter hing mit jeder Phase ihres Daseins an diesem Haus. Sie lebte bis zu ihrem Tode darin. Als sie schon im Sterben lag, gab sie uns noch Instruktionen, wie der Garten zu pflegen sei.

Kurze Zeit nach dem Tode meiner Mutter verkauften wir das Haus. Wir bekamen nicht viel dafür. Es war ein abgewohnter alter Kasten, in dem ich nie gerne gelebt habe. Es war das Haus unserer Eltern, nicht unseres.

Wir hätten lieber ein normales Familienleben gehabt, stattdessen hatten wir ein Haus. Na toll! Ich hätte lieber Eltern gebat, die mich verstanden und für mich Zeit gehabt hätten, statt eines Hauses.

Meine Tochter ist in Mietwohnungen groß geworden. Sie hat dadurch nichts entbehren müssen. Sie ist gesund und zufrieden - auch ohne ein Haus, das sie einmal von uns erben wird.

Was ihr tut - tut ihr für euch! Nicht für eure Kinder!
 
Liebe Clara,

was für eine traurige - und nachvollziehbare - Geschichte.

Zwar finde ich, dass man seine Träume leben sollte, aber manchmal...endet es so wie bei Euch nur traurig. Ein wenig kenne ich das von meinen Eltern. Mein Vater war für mich (ich war elf) von einem Tag auf den anderen nicht mehr da.

Er brachte mich morgens zwar jeden Tag zur Schule, aber dann war er bis 22:00 im Büro und ist von dort bis 3:00 oder 4:00 morgens auf die Baustelle gefahren. Wenn er nach Hause kam, schliefen meine Mutter und ich. Die Wochenenden waren ähnlich. Es gab keine gemeinsamen Unternehmungen mehr, nichts. Das ging sieben Jahre lang so, bis das Haus fertig war. Da war ich volljährig und kurz vorm Ausziehen.

Erst jetzt wird mir klar, welche Belastung das für meine Mutter war - und welche Leistung von ihr, trotz großer psychischer Probleme, dass es nach den 7 Jahren immer noch eine Familie gab.

Wnigstens haben meine Eltern zumindest das Glück, gemeinsam und bis jetzt noch relativ gesund in ihrem Traumhaus alt zu werden. (sie sind jetzt beide Mitte 70).

lg
B.
 
Ja, da hat sich der Traum vom eigenen Haus ja doch noch irgendwie erfüllt für deine Eltern, liebe Bachstelze.

Menschen sollten sich ihre Träume verwirklichen, das ist auch meine Meinung. Wenn es machbar ist und niemanden schädigt, ist das gut und richtig.

Wenn der Traum allerdings auf Kosten der Menschen geht, die man liebt und für die man da sein sollte, ist das nicht in Ordnung.

Meine Eltern stammten beide aus einfachen Verhältnissen. Sie mußten für ihr eigenes Haus schwer schuften. Für sie war das Haus nicht nur ein Statussymbol. Es war der sichtbare Beweis, es im Leben zu etwas gebracht zu haben.

Als mein Vater so jung starb, hatte er zwar das Haus gebaut, doch er hinterließ seiner Familie einen Haufen Schulden, denn es war noch nicht abbezahlt. Meine Mutter zahlte fortan für ihren gemeinsamen Traum weiter. Dabei konnte sie sich das Haus kaum mehr leisten.

Immer war das Geld knapp, weil irgendwo renoviert oder saniert werden mußte. Schon neue Tapeten verursachten Probleme. Immer war meine Mutter verschuldet. Meine Geschwister gaben ihr Geld, um das Haus zu erhalten, wie ich später erfuhr. Meine Mutter nahm das dankbar an. Schließlich war sie der Meinung ein Anrecht auf dieses Haus zu haben.

Wären wir Kinder doch auch einmal so wichtig gewesen für meine Eltern. Doch gegen das Haus hatten wir keine Chance...
 
Für sie war das Haus nicht nur ein Statussymbol. Es war der sichtbare Beweis, es im Leben zu etwas gebracht zu haben.

Abendsonne, könnte das bei Dir auch der Fall sein?

Wären wir Kinder doch auch einmal so wichtig gewesen für meine Eltern. Doch gegen das Haus hatten wir keine Chance...

Diese Problematik kenne ich auch gut - mich plagt heute noch oft das schlechte Gewissen, weil ich in der Zeit, in der ich das Haus renovierte, weniger Zeit für die Kids hatte. So manches Problem wäre dadurch erst gar nicht ausgeufert.

Bei mir war die Entscheidung für ein Haus der Tatsache geschuldet, dass ich mit 3 Kindern keine Wohnung gefunden hatte, die finanziell leistbar gewesen wäre und gleichzeitig genügend Platz für die Kinder geboten hätte.

Rechnung: Ein altes Haus ist billiger als eine dementsprechend große Wohnung, zumal ich, bedingt durch mein Einkommen und die Alimentationszahlungen für 3 Kinder, kein Anrecht auf Förderung oder Mietbeihilfe gehabt hätte - die Mieten waren höher als die Kreditrate.

Das ist bei Abendsonne nicht der Fall, @Abendsonne, Ihr habt jeweils 1 Kind bei Euch wohnen. Damit ergibt sich KEIN Zwang, das Haus auf Biegen und Brechen für die Kinder zu erhalten, wenn Ihr im Gegenzug damit die Kindheit/Jugend der Kinder damit massiv belastet.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Also, ein Haus ist etwas Schönes. Das will ich gar nicht abstreiten. Es kann ein sicherer Hort, ein wunderbares Zuhause sein.

Aber ein Haus als Vorwand zu nehmen um sich nicht scheiden zu lassen und dann noch die Kinder herbeizuziehen als potentielle Erben, ist Schwachsinn und tut niemandem gut.

Geht es nicht eigentlich darum bei euch, den sprichwörtlichen "Fuß in der Tür" zu behalten, beim Ex-Partner? Geht es nicht auch um einen Machtkampf zwischen dir und dem Magneten, liebe Abendsonne?

Überlege dir gut, ob es das wert ist.

Kinder brauchen geordnete Verhältnisse und ein gesichertes Leben mit vernünftigen Eltern, die für sie da sind. Das zukünftige Erbe kann ihnen das nicht ersetzen.
 
Guten Morgen!

Meine Scheidung hat mich ca. 750 € gekostet, über den Anwalt.
Meine Auszahlung war mehr wie spartanisch, ich konnte gerade noch so eben die neue Wohnung einrichten....

Aber, DAS war es mir wert!

Denn ich lebe nun wieder!

Meine Eltern haben sich, da war ich 13 , den Traum von einem Haus erfüllt.

Nach Jahrzehnten kam nun die Frage, was sie damit machen sollen.... ich wohne in Ö, das Haus ist in D... keine Geschwister!

Ich sagte nur, das es IHR haus ist, sie IHR Leben leben sollen und ich sicher keinen Anspruch erheben werde!

Sie sind nun zu uns gezogen, wohnen etwas entfernt in einer Wohnung und genießen ihr Leben!

Das Haus, welches wir hier hatten, vor der Scheidung, was MEIN Traum.

Viele haben es damals mitbekommen, was alles passiert ist... gerne wäre ich dort geblieben, aber es ging net!
Ich hätte es finanziell nicht geschafft!

Also war es SO die bessere Regelung!


er versucht noch immer, vor den leuten hier im forum gut dazustehen. .... . da braucht er natürlich einen, der ihn wieder verteidigt. vorher hat der "magnet" meinen mann verteidigt "ach, der trinkt ja nix" -
jetzt machts der helmutan, weil der MAGNET hat ja gesagt, er ist jetzt mal weg aus dem forum.
.... und er - der helmutan - bekommt ja auch guten zuspruch von der ella und der christina,
da war ja schon für den magnet ein zuspruch gegeben (zufalll? - ich glaub nicht)

Und Sonne... ich lese nur die Beiträge! WER hinter dem PC sitzt, das weiß ich net.
Mir hatten nur die Aussagen, der Sinn der Beiträge von helmutan gefallen und DAS habe ich mit einem klick kundgetan.

Aber auch DAS, kannst drehen und wenden wie du magst.....
Magnet, ChrisTina und ich saßen nämlich nicht zum Kaffee zusammen und haben überlegt,
wie man dich hier nun zerschmettern kann etc....


Also unterlass so etwas einfach.
Das ich ein rotes Tuch für dich bin, ist mir eh klar.
 
Das Haus MUSS nicht verkauft werden, sondern die Besitzregelung muss geklärt sein, das bedeutet:




Derjenige, der im Haus bleibt, zahlt den anderen aus. Und aus.

Damit ist die Besitzregelung geklärt - WO IST DAS PROBLEM?

Liebe Grüße
Reinfriede
das problem, liebe reinfriede, ist, dass er mich nicht auszahlen kann - ich finde zwar schon ,dass das gehen würde, er müsste nur eine hypothek aufs haus aufnehmen.
er sagt aber: warum er was zahlen soll für das, was sowieso mal die kinder bekommen. MIR hat er aber schon ein angebot gemacht: Euro 50 000 und die kinder ins grundbuch
?????
 
Nein, definitiv nicht Deine Sache.

Kinder haben nur das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard
in dem Sinne, dass ihnen Zugangsmöglichkeiten zu optimaler Bildung und
Gesundheitsversorgung ermöglicht wird.

Das Wohnen in einer Wohnung ist ja schließlich kein Straflager.
Übrigens hatte ich genau diesen Punkt gemeint, den Du getrost magnet
überlassen sollst - nämlich die Wahl einer geeigneten Unterkunft für
sich und seine Tochter. Das machen tausend andere auch anläßlich einer
Scheidung. Warum machst Du denn so eine große Sache aus etwas völlig
Normalem?

Der Sohn wohnt auch in einer Wohnung mit Dir - nur zur Erinnerung ;--).

LG
ja, und es ist eh nicht so leicht in einer wohnung. wer ein haus gewöhnt ist, für den ists nicht so einfach.
ich hab meinen garten, liebe meine wohnung, aber ich merke, dass der bub halt im HAUS viel aktiver unterwegs war.
und das immer-ruhig-sein-sollen ist auch net so lustig...
 
er sagt aber: warum er was zahlen soll für das, was sowieso mal die kinder bekommen.
?????

Also möchte er das Haus NICHT Euren Kindern geben? Das verstehe ich jetzt nicht. Ich dachte immer, er wollte das auch so. Da ER derjenige ist, der drin wohnt, wäre es auch sinnvoll (und logisch) dass er Dich auszahlt.
 
Die ersten Jahre meines Lebens habe ich, zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder, in einer kleinen Wohnung verbracht. Diese lag im Haus meiner Großmutter.

Diese Jahre zählten zu den glücklichsten meines Lebens.

Als meine Schwester auf die Welt kam, bauten meine Eltern ein Haus. Das Haus war der Lebenstraum meiner Eltern. Mein Vater ist darin gestorben. Er war 42 Jahre alt. Er hatte nachts um 4.00 Uhr einen Herzinfarkt. Er hatte für dieses Haus geschuftet. Wir Kinder kannten ihn kaum noch. Er lebte und starb für seinen Traum.

Meine Mutter hing mit jeder Phase ihres Daseins an diesem Haus. Sie lebte bis zu ihrem Tode darin. Als sie schon im Sterben lag, gab sie uns noch Instruktionen, wie der Garten zu pflegen sei.

Kurze Zeit nach dem Tode meiner Mutter verkauften wir das Haus. Wir bekamen nicht viel dafür. Es war ein abgewohnter alter Kasten, in dem ich nie gerne gelebt habe. Es war das Haus unserer Eltern, nicht unseres.

Wir hätten lieber ein normales Familienleben gehabt, stattdessen hatten wir ein Haus. Na toll! Ich hätte lieber Eltern gebat, die mich verstanden und für mich Zeit gehabt hätten, statt eines Hauses.

Meine Tochter ist in Mietwohnungen groß geworden. Sie hat dadurch nichts entbehren müssen. Sie ist gesund und zufrieden - auch ohne ein Haus, das sie einmal von uns erben wird.

Was ihr tut - tut ihr für euch! Nicht für eure Kinder!
daNKE klara für diese geschichte!!! nachdem der helmutan-magnet eh noch mitliest , vielleicht ein anstoß für ihn, dass er sich gedanken macht.
 
Abendsonne, wenn Ihr Eure Kinder tatsächlich nach Eurem Ableben gut bedacht wissen wollt, dann wäre eine dementsprechende Lebensversicherung zugunsten Eurer Kinder sicher auch eine überdenkenswerte Alternative.

Liebe Grüße
Reinfriede
der magnet kann nicht wirtschaften. ich bin sicher, er bekommt kein geld für den führerschein zusammen, auch eine zahnspange würde die tochter dringend brauchen.
er hat noch immer alles runtergewirtschaftet. er müsste das geld aus einem hausverkauf gesperrt anlegen, sonst ist es wahrscheinlich weg, so wie ich ihn kenne....
 
Wären wir Kinder doch auch einmal so wichtig gewesen für meine Eltern. Doch gegen das Haus hatten wir keine Chance...
so könnte es meine tochter auch mal sehen, dass es mir nur ums haus gegangen ist.... das stimmt auch, ums haus für SIE.
ich finde, es ist nicht gut, wenn man kinder entscheiden lässt, so wie der magnet gerne die tochter fragt, was sie möchte. daher hab ich bisher immer für sie stellvertretend das
haus in schutz gehalten, wenn der magnet wieder mal meinte, er würde weggehen mit der tochter. ich hab ihm dann gesagt, überlegs dir gut, in einer wohnung, das ist nicht so leicht..... . also das FÜRS haus war meiner ansicht nach schon immer FÜR DIE TOCHTER und auch für den sohn natürlich, der den sommer immer sehr genießt mit garten und quick-up pool und einfach-raus!
 
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ja, und es ist eh nicht so leicht in einer wohnung. wer ein haus gewöhnt ist, für den ists nicht so einfach.
ich hab meinen garten, liebe meine wohnung, aber ich merke, dass der bub halt im HAUS viel aktiver unterwegs war.
und das immer-ruhig-sein-sollen ist auch net so lustig...

Man kann sich doch aber auch außerhalb der Wohnung austoben!

Und das sich Kinder an gewisse Regeln halten müssen finde ich vollkommen OK!
Meine dürfen hier in der Wohnung auch nicht rumschreien, Türen schlagen etc... aber das würde ich doch auch nicht im eigenen Haus wollen o_O

Wenn mein Sohn seine 5 Minuten hat, dreht er auch mal die Musi volle Kanne auf.
Nach 10 min sage ich ihm, das die Nachbarn nun genug Tote Hose gehört haben und er sich bitte wieder zamm nehmen soll.
Kein Thema!

Und ich höre auch ab und an sehr laut Musik... warum auch nicht?!
Wenn man sich an die allgemein gültigen Regeln hält.
 
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