.... das Leben an mir vorbei???

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miete auch nicht viel. € 530,-- und extra € 50,-- für tiefgarage. brauch ich aber glaub ich nicht. mit meinem schnuckeligen kleinen flitzer komm ich in jede parklücke und das bisserl eis-kratzen im winter macht wach.

lg und einen schönen tag noch
 
??? ich hab gedacht, du hättest ein nettes altes haus renoviert mit deinen mädels???

Die Älteste ist ja schon ausgezogen, die zwei Jüngeren ziehen nächstes Jahr/spätestens übernächstes Jahr aus.

Und dann ist es eindeutig zu groß, auch der Garten. War gut, solange sie kleiner waren, da war der Platz einfach super. Sind jetzt inzwischen 150 m2 - das muss geheizt und geputzt werden. Und der Riesengarten natürlich gepflegt.

Ich schau jetzt schon immer im Netz nach Dachterrassenwohnungen, so schnuckelige, für 2 Personen. Das Haus würde ich dann verkaufen (es ist inzwischen Göttinseidank schuldenfrei) und das Geld größtenteils meinen Kindern geben, dann tun sie sich auch leichter mit einer Anzahlung für ein eigenes Haus oder eine Wohnung. Wäre also für alle eine gute Lösung.

Aber mein LG möchte gerne, dass wir im großen Haus bleiben. Naja, mal sehen, was die Zeit bringt. Oft kommts ja ganz anders, als man denkt. Vielleicht sitzen meine Mädels in 10 Jahren noch immer bei mir, wer weiss.;)

Liebe Grüße
Reinfriede
 
Danke für Deine Erklärungen, liebe ChrisTina.

Ich finde darin sehr viele Widersprüchlichkeiten.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Würde ich ALLES, was mir widerfährt, als eine Art Selbstinzensierung betrachten, dann würde ich mir im gleichen Atemzug auch eine Art Omipotenz zuschreiben.
Davon bin ich weit entfernt, was vermutlich mit meinem persönlichen Bild einer "Höheren Instanz" zusammenhängt.
Eine gewisse Demut, die ich persönlich für unerlässlich halte, könnte daneben ebenfalls nicht bestehen.

Dass bestimmte Denkweisen und Lebensauffasungen (Pessimismus, Optimismus, Neigung zum Grübeln, Fatalismus, Determinismus, Problembehaftung, Lösungsorientiertheit usw.) mein Leben so oder so beeinflussen können, ist mir eigentlich schon klar.
Ich bin nur nicht gewillt, meinen Hausverstand einem vermessenen Anspruch auf Wunscherfüllung (einem gehyptem Irrtum) zu opfern.

Auf Konkretes bezogen:

Die größere Wohnung brauche ich tatsächlich wegen meiner Kinder. Trotzdem weiß ich meine derzeitige Wohnung sehr zu schätzen, weil sowohl die Lage samt Ausblick einfach ideal und schön sind. Der "Mangel" bezieht sich also auf ganz Pragmatisches und nicht auf ein "Mangeldenken" im Sinne, wie Du es verstehst.

Die alte Dame im Haus, die letzte Woche aufgrund einer Ohnmacht in ihrer Küche stürzte, zog sich dabei einen komplizierten Oberschenkelhalsbruch zu.
Nach Deiner These wäre die Ohnmacht mit der "richtigen" Denk- und Sichtweise vermeidbar gewesen. Das ist der Punkt, bei dem ich nicht mehr mitkomme.

Was mir mein Schnupfen (den ich im Winter hatte) sagen will?
Vielleicht ganz simpel ... dass ich nach dem Schwimmen mit feuchten Haaren bei kaltem Wetter eher doch nicht ohne Kopfbedeckung zu Fuß nach Hause gehen soll.
"Verschnupft" bin ich dann wegen meiner eigenen Blödheit.

Die 4-jährige kleine Tochter von Freunden, die vor Jahren an Leukämie erkrankte und leider starb.
Ihr kindliches Denken war wohl nicht bemüht genug. Oder die Eltern haben kläglich versagt, weil sie ihre eigene unpassende Denkweise unbewusst der Tochter als Hypothek auferlegt haben. Oder ...
NO!

abendsonne
(betr. Esoterik) nur anzunehmen, was ist, entspricht ja nicht diesem erkennen der ursächlichkeit

Ich glaube, was Abendsonne meint, ist das ausufernde Interpretieren von schlichtweg allem.

Wenn die Esoterik lebensbestimmend wird, dann geht das (für mein Empfinden) auf Kosten der Klarheit und der Macht der (echten!) Selbstwirksamkeit.

Wenn ich anfange, gedanklich auszubüchsen aufgrund irgendwelcher Probleme und Krisen, dann ist mir der Satz von Max Ehrmann tausendmal hilfreicher als jeder esoterische Strohhalm:
"Halte in den lärmenden Wirren des Lebens mit Deiner Seele Frieden"

LG
Lucille
 
Was nicht passt, wird passend gemacht.

wirds doch immer - manche machens halt bewusst - andere nur unbewusst - den eigenen unbewussten glaubenssätzen entsprechend.

Würde ich ALLES, was mir widerfährt, als eine Art Selbstinzensierung betrachten, dann würde ich mir im gleichen Atemzug auch eine Art Omipotenz zuschreiben.

ist ok - es ist dein leben - es sind deine überzeugungen - wenns dire mit dem, was du glaubst gut geht, bitte bleib dabei - wär ja blöd, wenn du dich zu irgendwas bekehren lassen würdest, womits dir dann letztendlich nicht gut gehen würde.

Davon bin ich weit entfernt, was vermutlich mit meinem persönlichen Bild einer "Höheren Instanz" zusammenhängt.

ich für mich habe kein bild von einem grauhaarigen alten mann als "höhere instanz" - ich glaube zwar an etwas, was man als gott bezeichnen könnte - aber dies als summe all dessen, was jemals irgendwo lustgewandelt ist - von daher fühle ich mich als teil gottes - genauso wie ich jeden anderen menschen - und auch alle andere wesen - als teil gottes empfinde.

und daher bin ich auch mit verantwortlich für das, was auf der welt passiert - durch mein denken - durch meine geisteshaltung - und ich bemühe mich zu jeder zeit, mein leben so zu leben, wie ich es gerne generell hätte - ohne jemanden dazu zwingen zu wollen, meine einstellung als auch für sich richtig annehmen zu müssen.

Eine gewisse Demut, die ich persönlich für unerlässlich halte, könnte daneben ebenfalls nicht bestehen.

dir geschieht nach deiner überzeugung - sag ich ja

Dass bestimmte Denkweisen und Lebensauffasungen (Pessimismus, Optimismus, Neigung zum Grübeln, Fatalismus, Determinismus, Problembehaftung, Lösungsorientiertheit usw.) mein Leben so oder so beeinflussen können, ist mir eigentlich schon klar.

dann sind wir uns ja darin mal einig ;-)

Ich bin nur nicht gewillt, meinen Hausverstand einem vermessenen Anspruch auf Wunscherfüllung (einem gehyptem Irrtum) zu opfern.

musst du auch nicht - du darfst dir deine überzeugungen gerne behalten

Auf Konkretes bezogen:

Die größere Wohnung brauche ich tatsächlich wegen meiner Kinder. Trotzdem weiß ich meine derzeitige Wohnung sehr zu schätzen, weil sowohl die Lage samt Ausblick einfach ideal und schön sind. Der "Mangel" bezieht sich also auf ganz Pragmatisches und nicht auf ein "Mangeldenken" im Sinne, wie Du es verstehst.

versteh jetzt das problem nicht
gibts jetzt ein problem mit der neuen wohnung?
oder eh nicht?
weil wenns keins gibt, sollten wir jetzt auch nicht mit mühe eins suchen

Die alte Dame im Haus, die letzte Woche aufgrund einer Ohnmacht in ihrer Küche stürzte, zog sich dabei einen komplizierten Oberschenkelhalsbruch zu.
Nach Deiner These wäre die Ohnmacht mit der "richtigen" Denk- und Sichtweise vermeidbar gewesen. Das ist der Punkt, bei dem ich nicht mehr mitkomme.

nö - wärs nicht - weil die alte dame möglicherweise nicht vom gleichen überzeugt ist wie ich

und solange ich keinen coaching.auftrag von ihr hab, fänd ichs jetzt auch mühsam, mich in ihre situation rein zu versetzen um ne lösung dafür finden wollen zu müssen - ist auch der grund, warum ich bei konstruierten beispielen oftmals nach dem ersten versuch einer erklärung aussteig - wenns kein akutes persönliches problem ist seh ich enig sinn drin, etwas zu konstruieren, was sein könnte.

das krebs-beispiel war aus persönlichen gesprächen mit coachingklienten - da hab ich jetzt nix konstruiert, sondern nur aus der erinnerung wieder gegeben, welche lösungsansätze wir damals fanden.

Was mir mein Schnupfen (den ich im Winter hatte) sagen will?
Vielleicht ganz simpel ... dass ich nach dem Schwimmen mit feuchten Haaren bei kaltem Wetter eher doch nicht ohne Kopfbedeckung zu Fuß nach Hause gehen soll.
"Verschnupft" bin ich dann wegen meiner eigenen Blödheit.

ok - dann ist es aber auch kein problem, welches du nicht mit entsprechenden arzneimitteln lösen kannst - oder?

Die 4-jährige kleine Tochter von Freunden, die vor Jahren an Leukämie erkrankte und leider starb.
Ihr kindliches Denken war wohl nicht bemüht genug. Oder die Eltern haben kläglich versagt, weil sie ihre eigene unpassende Denkweise unbewusst der Tochter als Hypothek auferlegt haben. Oder ...
NO!

das wär für mich eher ne systemische geschichte - aber das ist wieder ein ganz anderes kapitel

Ich glaube, was Abendsonne meint, ist das ausufernde Interpretieren von schlichtweg allem.

was sie ja seit 4 jahren permanent demonstriert - oder wie?

Wenn die Esoterik lebensbestimmend wird, dann geht das (für mein Empfinden) auf Kosten der Klarheit und der Macht der (echten!) Selbstwirksamkeit.

nochmals - "die esoterik" gibts nicht - weil jeder mensch ihres/seines draus macht, von daher kannst ein thema in den raum stellen - und du bekommst tausend unterschiedliche antworten - wenn die leute nicht ihren verstand beim eingang abgegeben haben - ansonsten bekommst halt die sätze, die ihnen jemand vorgebetet hat - aber die gehen auch überhaupt nicht auf die eigenen erfahrungen ein, sondern beten einfach nach, was ein guru behauptet

das ist auch der unterschied, der einen unterscheid macht - ich kenne viele esoterischen grundannahme - manche habe ich für mich als stimmig erkannt - mit anderen kann ich überhaupt nicht - und von daher fühle ich mich persönlich auch überhaupt nicht als esoterikerin - auch, wenn sich die sonne immer und immer wieder bemüht, mir dieses mäntelchen umhängen zu müssen

Wenn ich anfange, gedanklich auszubüchsen aufgrund irgendwelcher Probleme und Krisen, dann ist mir der Satz von Max Ehrmann tausendmal hilfreicher als jeder esoterische Strohhalm:
"Halte in den lärmenden Wirren des Lebens mit Deiner Seele Frieden"

LG
Lucille

worin genau liegt da jetzt der unterschied zu dem, was ich behaupte?
 
"Durchziehen" = konsequentes Handeln.
Irgendwie glaub ich daran nicht.
Rein gefühlsmäßig schweben sowohl Tochter als auch Sohn total im luftleeren Raum der Ungewissheit.
Ist aber schon wieder eine verdammte Spekulation, da, wie Du richtig schreibst, Abendsonne hierzu keine Stellung nimmt.

LG
Lucille

Liebe Lucille!

Ich habe Dein Zitat von Magnets Thread nun hierher kopiert, ich hoffe, das ist ok so.

Meine persönliche Meinung ist, dass Abendsonne sehr wohl Entscheidungen trifft - diese aber nicht öffentlich macht. Das, was sie hier zeigt, ist nur Ablenkungsstrategie.

Ein Versuch, das Bild, das sie aufbaut, zu verteidigen, indem sie das Drumherum thematisiert und dramatisiert. Ins Esoterische abdriftet, Erklärungen sucht - und die Entscheidungen bleiben damit verdeckt.

Ist nur mein persönlicher Eindruck, der nicht stimmen muss, sich aber im Laufe des Threads immer mehr verstärkt hat.

Liebe Abendsonne, dass ich oft geschrieben habe, dass Du Dich über Entscheidungen nicht drübertraust, dürfte nur die halbe Wahrheit sein.

Wenn sie Dir gelegen kommen, dann machst Du sie einfach. Und erwähnst sie möglichst nicht, sondern beschäftigst Dein Umfeld mit Stellvertretergeschichten.

Ich mag eigentlich gar nicht mehr viel schreiben, mir tun Deine Kinder einfach nur leid - und ich sehe immer mehr, dass Du - wenn es um Deine Kinder geht - einfach völlig anders denkst als ich.

Und Du wirst Dein Ding durchziehen - mit Betonung auf "Dein". Denn es dient Dir. Dir und Deinem Freiheitswunsch, der so groß sein dürfte, dass Deine Kinder dabei keine besondere Rolle spielen.

Das sind Dinge, die ich nicht verstehe und nicht verstehen werde - eine Diskussion dazu dürfte ergo sinnlos sein.

Liebe Grüße
Reinfriede
 
danke für deine sichtweise dazu liebe reinfriede

ich kanns so machen, wie es die meisten tun.

meinen neuen weg einschlagen, die kinder krass zu mir (du wirfst mir ja vor, dass ich die tochter im
stich lasse, obwohl ich gesagt hab, dass ich sie jeden tag sehen werde)
alimente einfordern,
mann kann sich dann die erhaltung des hauses nicht mehr leisten,
es wird verkauft, ich bekomm die hälfte, mach mir alle zwei wochen ein schönes leben um das große geld. städteflüge, kinder eh beim vater an diesen tagen (2-wöchiges besuchsrecht)

die kinder verlieren somit das elternhaus, haben später keine super-günstige wohngelegenheit (abbezahltes haus) und keinen
durch die eltern aufgebauten standard (zumindest die hälfte vom geld ist ja verprasst, mann hat seinen kummer über den verlust der kinder umgesetzt - wie auch immer - oder er geht ganz weg).

ist es DAS, was du mir empfehlen würdest??

abendsonne
 
Meine persönliche Meinung ist, dass Abendsonne sehr wohl Entscheidungen trifft - diese aber nicht öffentlich macht. Das, was sie hier zeigt, ist nur Ablenkungsstrategie.

Du magst Recht haben, liebe Reinfriede.
Aber - ich sähe den tieferen Sinn dahinter nicht, wenn es so wäre.

Liebe Abendsonne,

angenommen, Reinfriedes Aussage stimmt so.
Dann frage ich mich, worin Du den Nutzen für Dich in diesem Forum siehst.
Ich muss gestehen, ich hatte das Thema eigentlich ernst genommen.

In Magnets Thread habe ich ja auch schon anklingen lassen, dass ich Halbwahrheiten nicht hilfreich
im Sinne von lösungsorientiert finde.

LG
Lucille
 
danke für deine sichtweise dazu liebe reinfriede

ich kanns so machen, wie es die meisten tun.

meinen neuen weg einschlagen, die kinder krass zu mir (du wirfst mir ja vor, dass ich die tochter im
stich lasse, obwohl ich gesagt hab, dass ich sie jeden tag sehen werde)
alimente einfordern,
mann kann sich dann die erhaltung des hauses nicht mehr leisten,
es wird verkauft, ich bekomm die hälfte, mach mir alle zwei wochen ein schönes leben um das große geld. städteflüge, kinder eh beim vater an diesen tagen (2-wöchiges besuchsrecht)

die kinder verlieren somit das elternhaus, haben später keine super-günstige wohngelegenheit (abbezahltes haus) und keinen
durch die eltern aufgebauten standard (zumindest die hälfte vom geld ist ja verprasst, mann hat seinen kummer über den verlust der kinder umgesetzt - wie auch immer - oder er geht ganz weg).

ist es DAS, was du mir empfehlen würdest??

abendsonne

Liebe Abendsonne!

Ich kann jetzt nur kurz schreiben: Ist Geld eigentlich wirklich alles, was für Dich zählt? Bei Deinen Überlegungen drehts sichs nur ums Geld.

Lg
Reinfriede
 
ich hab geschrieben, mann kann sich die erhaltung des hauses nicht mehr leisten :).

gings mir ums geld, würde ich es so durchziehen wie oben beschrieben

lg
 
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