.... das Leben an mir vorbei???

AW: .... das Leben an mir vorbei???

Abendsonne!
Bei allem Respekt es ist wirklich für manche schwer nachzuvollziehen daß Du den Schritt in die Freiheit nicht wagst!

Das Finanzielle stört mich auch immer wieder dabei,die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man mit Geld sowieso nicht kaufen!

Ich bin auch kein Großverdiener,muß auch immer trotz Vollzeitjob gebrauchte Sachen kaufen oder manche Wünsche kann ich mir nicht erfüllen,aber die Liebe meines Partners oder die Herzlichkeit der Freunde....das ist doch das Auschlaggebende,als Kinder hatten wir auch nie das Neueste vom Neuesten oder irgendwelchen besonderen Luxus,aber es war harmonisch jeder war für den anderen da,und DAS ist wichtig!
Nicht irgendwelche materiellen Dinge,ist ja nett wenns man hat aber wenn nicht ist s auch nicht schlimm,man muß sich auch nicht mit anderen vergleichen!

Wenn ich mich getrennt habe hab ich dabei nie ans Geld gedacht,daß es mir dann schlechter gehen könnte,es geht immer irgendwie weiter,so gut es eben geht!Es war ein Aufatmen,zur Ruhe kommen!

Dein Beispiel mit dem Bild....nimm es einfach ab dann ist es weg,es zu akzeptieren oder sich mit sovielen Dingen abzulenken daß man es nicht mehr bemerkt...ist doch viel zu anstrengend und zerrt an den Nerven!

Ich bewundere Christina und finde es gut daß sie Nägel mit Köpfen macht,ebenso frag ich mich andererseits wie Du das alles "erträgst",wobei das eher wenig mit Bewunderung zu tun hat sondern eher mit "Aushalten".
Es fasziniert mich wie man solange in der Situation ausharren kann.

WAS MUSS (noch) passieren daß Du Deinen Weg gehst!?

LG
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

mein langer beitrag ist weg.
leider.
jetzt fallen mir ganz andere gedanken zu.

mir hat eine weisheit, die ich über reinfriede erfahren habe, sehr gefallen:

"wer am meeresgrund war scheut keine pfützen mehr".

im grunde, auf den punkt gebracht, das was JETZT ist, sind peanuts gegenüber dem, wo ich schon durch bin, jetzt ist die zeit der verschnaufpause, ich muss mich erholen von der massiven arbeit MIT mir,

ich MÖCHTE nicht neu anfangen mit einschränkungen, und die geschichten von euch lassen mich echt gruseln und bestätigen, dass es genau DAS ist - nach eingehender überprüfung - das ich nicht mehr möchte.

ich bin im haus so viele tage, stunden, wochen monate am renovieren gewesen, hab SOLCHE entbehrungen hinter mir, ich mag nicht,

ich hab angst wieder auf den meeresgrund zu kommen.
scheue diese "kleinen pfützen" jetzt nicht. lasse mich voll rein.
bin aber auf eso-sichtweise noch nicht ganz durch (sofern ich das noch möchte), siehe zitat aus 2006



bei mir ist es so ein gefühl, das besagt, dass mein materieller mangel einfach einen hintergründigen sinn innehat. ich bediente mich gerne der spirituellen sprache, bin aber bei weitem nicht so weit wie so viele hier in meiner ausdrucksform, daher möchte ich das wieder anhand eines zitates erklären:
„ Ein starker innerer Impuls im äußeren Leben ist oft eine Aufforderung, dass du in dich gehst. In dieser Situation versagen alle Lösungsversuche, die sich sonst im äußeren Leben bewährt haben. Auf der Suche nach unserem inneren Licht begegnen wir unweigerlich unseren Schatten. Aufgrund unverarbeiteter leidvoller Erfahrungen in unserer Vergangenheit haben sich zahlreiche Schichten von Widerstand, Lebensverneinung und Schmerz um den Kern unserer Lebendigkeit herum abgelagert. Wenn wir unser Bewusstsein nach innen wenden, um unser tiefstes Inneres zu errichen, stoßen wir zunächst auf diese Ablagerungen des Emotionalkörpers. Anstatt dass wir das Innenlicht finden, wird es in uns zunächst dunkler als je zuvor. An diesem kritischen Punkt weichen viele Menschen zurück und flüchten sich in ihre oberflächlichen Gewohnheiten, Abhängigkeiten und Beschäftigungen.“.
DAS wäre bei mir die gefahr: immer die flucht nach außen anzutreten. die flucht vor mir selber. es war bei mir immer schon diese sehnsucht nach dem „weg von hier“ verankert, weil ich eben dieses „zuhause nicht daheim sein“ schon von klein auf eingeprägt bekam. wir wurden schon sehr bald immer für lange zeit wohin geschickt – die eltern mussten den betrieb fortführen. das mir-selber-überlassen sein hat sich auch in der übrigen zeit fortgesetzt. immer unterwegs, im außen war meine welt zu finden. daher jetzt auch dieses spüren des mangels, das sich gefangen fühlen. das absolut auf mich selber zurückgeworfen sein hat mir angst gemacht, als es wie eine mauer auf mich zukam (als ich merkte, es geht NICHTS mehr, was einer ablenkung gleichkommt).
ich hatte immer wieder diese phasen, in mir DAS finden zu können, was die außenwelt mir nicht zu geben vermag. umsomehr bekomme ich dann dieses gefühl des zurückgeworfen- seins, wenn mich dieses oberflächliche bestimmtsein wieder einholt.
diesmal war es dieses „im netz gefangen sein“, das mir so zusetzte. aber – schön langsam die umkehr – ich spüre (reinfriedes beispiel im anderen thread) das netz langsam wieder unter mir. das, was mir vorher (doch eine spezifische??) angst machte, steht jetzt bereit, um mich aufzufangen. es es ist jetzt so, dass ich mich in meiner kleinen welt nicht mehr gefangen fühle.


möchte mich daher nicht mehr auseinandersetzen mit dem gedanken, weg zu gehen.

sehe mein haus momentan als eine oase, in der ich mich weiterhin finden kann, war ja zwischendurch wieder sehr gefangen.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

möchte mich daher nicht mehr auseinandersetzen mit dem gedanken, weg zu gehen.
Hat jedoch nie jemand von dir verlangt.

Da es für dich allerdings nur ein entweder - "bleiben mit ihm" - oder ein - "weggehen ohne ihn" - gibt, wirds schwierig, dir begreiflich zu machen, dass es eventuell ja sogar ein - "bleiben ohne ihn" - geben könnte.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ich denke dass wir alle - oder zumindest viele Menschen - Ablagerungen im Emotionalbereich haben (wie es Abendsonne so schön formuliert hat), die es gilt hinter sich zu lassen wenn es darum geht beziehungsfähig zu werden.

Jeder Mensch hat andere Ablagerungen - hat eine andere Vergangenheit, hat andere Verletzungen erfahren.

Keiner von uns kann das Leben verbiegen. Für den einen ist es wichtig in einer Familie zu sein um zu spüren was da noch im argen ist, für den anderen ist es wichtig alleine zu sein weil dieses mit sich sein heilsam ist. Das Leben würde dem einen die Familie nehmen wenn diese nicht förderlich ist und es würde mir beispielsweise einen Partner geben wenn dieser förderlich wäre.

Ich kann mir unmöglich anmaßen zu wissen WAS der andere gerade benötigt, ich kann unmöglich wissen WELCHER Schritt für den anderen der Richtige ist.

Das einzige was ich kann ist, eine ähnliche Situation aus meinem Leben hernehmen, MEINE Gefühle die ich DAMALS hatte wieder in Erinnerung rufen, meine Geschichte kann ich erzählen, meine Entscheidungen bekannt geben und herzeigen wo es mich hingebracht hat, das ist alles.

Bei allen ÄHNLICHKEITEN die es geben kann, sind die beiden Leben niemals die selben. Das ist das schöne für mich, wenn ich am Leben anderer teilhaben darf. Daran sehe ich wie bunt und vielfältig es ist. Wie gleich und gleichzeitig wie unterschiedlich wir doch sind.

Jeder gibt sein Bestes - denn die Konsequenzen die ich trage wären für einen anderen untragbar - ebenso umgekehrt.

Wir können für einander da sein, einander zu hören, unsere Geschichten austauschen - UND - wir können uns immer wieder darauf besinnen, dass wir so wie wir sind in Ordnung sind. Keiner ist ein böser Mensch nur weil er mit etwas nicht zu recht kommt, keiner ist schlechter nur weil er es anders macht. Jeder geht seinen eigenen Weg - und das ist mehr als gut so. Der Versuch den Weg eines anderes zu gehen, bedeutet einen Umweg einzuschlagen.

Alle Wege führen nach Rom.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ich denke dass wir alle - oder zumindest viele Menschen - Ablagerungen im Emotionalbereich haben (wie es Abendsonne so schön formuliert hat), die es gilt hinter sich zu lassen wenn es darum geht beziehungsfähig zu werden.

Jeder Mensch hat andere Ablagerungen - hat eine andere Vergangenheit, hat andere Verletzungen erfahren.

Keiner von uns kann das Leben verbiegen. Für den einen ist es wichtig in einer Familie zu sein um zu spüren was da noch im argen ist, für den anderen ist es wichtig alleine zu sein weil dieses mit sich sein heilsam ist. Das Leben würde dem einen die Familie nehmen wenn diese nicht förderlich ist und es würde mir beispielsweise einen Partner geben wenn dieser förderlich wäre.

Ich kann mir unmöglich anmaßen zu wissen WAS der andere gerade benötigt, ich kann unmöglich wissen WELCHER Schritt für den anderen der Richtige ist.

Das einzige was ich kann ist, eine ähnliche Situation aus meinem Leben hernehmen, MEINE Gefühle die ich DAMALS hatte wieder in Erinnerung rufen, meine Geschichte kann ich erzählen, meine Entscheidungen bekannt geben und herzeigen wo es mich hingebracht hat, das ist alles.

Bei allen ÄHNLICHKEITEN die es geben kann, sind die beiden Leben niemals die selben. Das ist das schöne für mich, wenn ich am Leben anderer teilhaben darf. Daran sehe ich wie bunt und vielfältig es ist. Wie gleich und gleichzeitig wie unterschiedlich wir doch sind.

Jeder gibt sein Bestes - denn die Konsequenzen die ich trage wären für einen anderen untragbar - ebenso umgekehrt.

Wir können für einander da sein, einander zu hören, unsere Geschichten austauschen - UND - wir können uns immer wieder darauf besinnen, dass wir so wie wir sind in Ordnung sind. Keiner ist ein böser Mensch nur weil er mit etwas nicht zu recht kommt, keiner ist schlechter nur weil er es anders macht. Jeder geht seinen eigenen Weg - und das ist mehr als gut so. Der Versuch den Weg eines anderes zu gehen, bedeutet einen Umweg einzuschlagen.

Alle Wege führen nach Rom.

liebe elladana,

danke für diesen wunderbaren beitrag! :liebe1:
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Da es für dich allerdings nur ein entweder - "bleiben mit ihm" - oder ein - "weggehen ohne ihn" - gibt, wirds schwierig, dir begreiflich zu machen, dass es eventuell ja sogar ein - "bleiben ohne ihn" - geben könnte.
bleiben ohne ihn,
das versuche ich die ganze zeit (das bild, das nicht abnehmbar ist, das mich aber nicht mehr wirklich beTRIFFT:clown:). ich versuche es auf die art, getrennt zu sein, nur mehr eben in "wirtschaftsgemeinschaft".
aber siehe da, nachdem wir nicht geschieden sind/waren, hat er meine sachen, die sich ev. angebahnt hätten, nicht akzeptiert (erinnert ihr euch an die sms, die er einem therapeuten geschrieben hat, nachdem dieser mich nach einem treffen gefragt hat?). oder diese eifersucht, die dann sogar kurz bei mir was aufgemacht hat, weil eifersucht = mir zeigen, dass ihm was an mir liegt, kenn ich nicht bei ihm.
"schließlich bist du meine frau", sagt er. er tut zwar so nicht viel, aber er erhebt ansprüche.
klar, das sind die schwierigkeiten an so einer sonderbaren beziehung.
mit dem umzugehen, ja, das fällt mir schon sehr schwer. denn ich möchte mich wenigstens manchmal wo anlehnen können, aber ich hab DA schon das schlechte gewissen.
ich hab sehnsucht nach nähe, aber nicht von ihm.

ich werde mich jetzt im thread noch schnell zurückbewegen und sehen, welche fragen ich beantworten kann. mich bringts dennoch immer wieder ein kleines stückerl weiter, klar zu werden, was ich WIRKLICH will.

bis dann.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

bleiben ohne ihn,
das versuche ich die ganze zeit (das bild, das nicht abnehmbar ist, das mich aber nicht mehr wirklich beTRIFFT:clown:). ich versuche es auf die art, getrennt zu sein, nur mehr eben in "wirtschaftsgemeinschaft".

Sag, versuchst du irgendwas von dem, was frau dir schreibt auch nur annähenrd zu lesen und zu verstehen?

Oder klatscht du einfach immer wieder schnell mit der "das-geht-ja-sowieso-nicht-weil"-Fliegenklatsche drauf, damit dus ja nicht wahr-nehmen musst, dass es anders sein könnte, als du es dir in deinem zugemauerten Kämmerlein geschaffen hast?

Ich hatte nicht geschrieben - Wirtschaftsgemeinschaft - ich hatte geschrieben

wirds schwierig, dir begreiflich zu machen, dass es eventuell ja sogar ein - "bleiben ohne ihn" - geben könnte.

nicht - "bleiben neben ihm" - wobei, paßt eh wieder, weil ist einfach so:

Da es für dich allerdings nur ein entweder - "bleiben mit ihm" - oder ein - "weggehen ohne ihn" - gibt,

:escape:
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

was mir aber (wieder einmal mehr aufgrund deiner geschichte) immer wieder auffällt, ist, dass die menschen nach der reihe davon-laufen,
weil sie sich nicht mehr verletzen lassen/erniedrigen lassen wollen, was auch immer. "ich bin es mir wert, mich nicht mehr verletzten zu lassen.", so sagst ja auch du.

Liebe Abendsonne! Ich kann nur aus meinem Leben berichten: Ich bin nicht weggelaufen, ich hab es einfach nicht mehr ertragen - und ja, ich hatte keinen Bock mehr darauf erniedrigt zu werden. Was ist daran verkehrt?

dieser vergleich, nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal ----- gefällt mir. aber alleine diese aussage impliziert die wertigkeit, die man im allgemeinen dem verhalten des anderen beimisst. mache ich ja eigentlich auch, aber: so mache ich mich dennoch abhängig von dem, was der andere mit mir macht/was DAS mit mir macht. wir gestehen dem anderen eine irrsinnig macht zu.

die erkenntnis, die für mich stimmig ist, ist diese, :

wenn ich meinen eigenen wert vollständig gefunden habe, dann vermag mich keiner mehr zu erniedrigen, zu verletzen, denn ich kenne ja meinen wert.

Das ist schon richtig. Im Grunde genommen lassen wir uns auf SOETWAS ein oder eben nicht. Da braucht man nicht auf den anderen böse zu sein oder gekränkt oder beleidigt herumzuvegetieren. Aber es zwickt dann halt doch mal wenn einer daher kommt und mit einem Spielchen spielen will. Ist ja nicht gerade ein erbauliches gefühl - oder?

Allerdings impliziert es auch die Freiheit, sich eben NICHT mehr auf derartiges einzulassen :-)

die WESENTLICH sache für mich ist diese, dass ich mir selber zugestehen möchte, etwas besseres in mein leben einzuladen, als das, was sich mir jetzt präsentiert, dieser gedanke ist wieder ein anderer.

Bingo! Das sehe ich ganz genau so.

dafür ist es gut, frei zu sein, MUSS aber nicht sein. wenn der andere genug "dreck am stecken hat": " selber schuld, der andere, wenn man plötzlich jemanden gefunden hat, der einen besser behandelt" :clown:. unabhängig davon, ob diese beziehung dann was wird oder nicht.

wenn da noch kein anderer mensch ist, dann macht es für MICH keinen sinn, zu gehen, oder etwas unter mühsal alleine zu erhalten (wie du es jetzt machst, liebe christina).

denn ich gehe ja dann nur aus stolz. wenn ich gehe, weil ich mich nicht mehr verletzen lassen will, dann heißt das, der andere bedeutet mir noch zu VIEL. wenn du den anderen ganz aus deinem leben streichen kannst, ist dies eine gute möglichkeit, um zu vergessen.

Vielleicht wäre das für DICH so, für mich war das anders. Ich hab keine liebe mehr empfunden damals und ich bin bestimmt nicht aus Stolz weg gegangen, eher wohl weil ich zu wenig Stolz hatte ist das ganze so gelaufen.

Ich schreib da dazu ... ich hoffe das ist OK für Dich und Christina.

Bis sich allerdings das sogenannte BESSERE einstellt im Leben gilt es eben seine eigenen emotionalen "Ablerungen" zu lösen. Wenn es mich immer wieder zu Männern hinzieht die es nicht wirklich ernst meinen beispielsweise oder es zieht mich mich zu Männern hin die sich nicht auf mich einlassen können, dann hab ich wohl selber noch zu wenig Festigkeit in mir.

Mir zeigt das schon auf wo ich stehe.

was aber bei uns, die kinder haben, die dann immer wieder konfrontiert sind mit den vätern, die denjenigen nicht einfach aus dem leben haben können??? tsch´üß und ab geht da nicht!!!!!

und so frage ich mich: wenn ich gehe:

ich bezahle einen so hohen preis dafür, ... nur um dann alleine zu wohnen?? nur um meinen stolz bewahrt zu haben????? wenn geld keine rolle spielt ist diese aussage natürlich unwesentlich, dann KANN ich gehen.

Ja sicher! Es sind Deine Lebensumstände und Du weißt bestimmt am besten was möglich ist, was für Dich tragbar und gangbar ist. Ich dreh mich auch oft im Kreis - zumindest scheint es so - bei Dir scheint es auch so zu sein - obwohl Du wieder völlig anders lebst als ich.

Ich bin trotzdem völlig davon überzeugt, dass es einen Ausgang gibt :-)
Dieser zeigt sich eben dann, wenn es soweit ist, wenn wir soweit sind.

wenn es aber mit gravierenden finanziellen einbußen verbunden ist, dann hab ich neben dem schaden der gescheiterten beziehung (was sich oftmals ja nicht als schaden rausstellt) auf jeden fall den neuen schaden = die einschränkung in der finanziellen freiheit. wenn du vorher noch nie im mangel warst, dann wird dir diese erfahrung nichts ausmachen, wenn schon, dann bewundere ich dich.

meine entscheidung entspringt, wie ihr seht, meiner absoluten selbstliebe, meinem ego: ich sage mir: dieser mensch kann mich nicht mehr berühren, also kann er mir auch nicht mehr schaden. bzw. ich möchte eigentlich so weit kommen, an dem arbeite ich.

leider berührt mich der meine dann und wann doch noch, das irritiert mich.

meist zwar im negativen sinne. er macht also noch was mit mir.

Glaubst wirklich dass es möglich ist, dass einem "der andere" oder "soetwas" nicht mehr berührt? Also ich steig da nicht darauf ein wenn ich mich zu was "unpassendem" hingezogen fühle - oder wenn jemand anklopft der nicht zu mir passt, dann löst keine großartigen Wogen mehr aus. Aber berühren tun mich andere Menschen immer irgendwie. Ich müsste ja regelrecht TOT sein, wenn ich da gar keine Brührung mehr wahr nehmen würde.

Ego ist gut :-)
Ego ist fein :-)
Was ist so schlimm am Ego?
Schließlich möchte ICH ja auch ÜBERLEBEN !!!
:-)
Immer wettern alle gegen das Ego.

es ist bei mir also keineswegs demütige bescheidenheit, dass ich hierbleibe.

es ist eher der gedanke, dass ja ER ziemlich viel gemacht hat mit mir (ich war jahrelang in der rolle des nicht-in-frage-gestellten erduldens, weil ich ihn zu sehr mochte), und ich MICH jetzt nicht für SEIN verhalten strafen will, indem ich mir dann nicht mal mehr den kaffee leisten kann.

soweit mal zu den generellen gedanken, die mir sofort gekommen sind

Naja - demütige Bescheidenheit bringt einen im Leben wahrscheinlich eh nicht weiter. Nur zum Thema Selbstbestrafung kann ich ein Liedchen singen *trälla, trälla trallla la la la

Mein Unterbewusstsein ist was DAS betrifft cleverer als ich. Da glaub ich oft - so, dieses mal tu ich mir nix selber schaden *juhu
Und PATSCH - tat ich es wieder.

Mei Ihr Lieben,
lachen wir doch mal gemeinsam über uns selber.
Ich muss näcmlich gerade über mich und meine Trickkiste lachen.

:liebe1:
Bussal
Elladana
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Also ich hab gerade nachgedacht ob es möglich ist, tatsächlich nichts mehr zu empfinden wenn einem einer so "deppat" kommt.

Und mir ist aufgefallen, dass ich beispielsweise bei meiner Mutter - in der Tat nichts mehr empfinde. Da ist wirklich so ein NICHTS in mir; und das ist befreiend.

Das ist jetzt eine überaus interessante Anregung.

Vielen Dank!
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ich kann mir unmöglich anmaßen zu wissen WAS der andere gerade benötigt, ich kann unmöglich wissen WELCHER Schritt für den anderen der Richtige ist.

Ich weiß nun nicht, auf welche/n User Du diese Aussage beziehst, es würde mich jetzt interessieren, welche Aussagen in Deinen Augen "Anmaßungen" gewesen sind.

Abendsonne stellt Ihre Problematik zur Diskussion - JEDE abweichende Meinungsäußerung wäre eine Anmaßung - nach Deiner Interpretation. Da würde dieser Thread schnell gestorben sein, wenn jeder nur seine Geschichte erzählen und dann wieder gehen dürfte.:escape:

Ich habe in diesem Thread keine Anmaßungen gesehen, nur ehrliche Meinungen.:confused:

@Abendsonne: Wenn Du das (sichtlich) auch so siehst, dass hier Meinungen "Anmaßungen" sind, dann werde ich mich da rücksichtsvollerweise wieder ausklinken.

Es ist nicht meins, nur immer wieder jemanden beizupflichten, wie arm er doch sei, ohne Lösungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Ich schau lieber auf die Lösungen als auf die Probleme.

Denn im Grunde genommen - genau das ist dieser Thread: Immer nur der Blick auf Probleme. Vielleicht bin ich da wirklich unpassend.

Und Deine Reaktion auf meinen Beitrag, dass Du nur glaubst, es würde jemand von Dir verlangen, dass Du Dich scheiden lässt, hat mir gezeigt, dass gar nichts von meinem Geschriebenen bei Dir angekommen ist. Vielleicht liegts an mir, kann sein. Aber das ist mir zu ineffizient, immer nur in den Problemen zu schwimmen, statt ans Ufer zu kommen.

Ich hab auch manchmal Probleme, mal kleine, mal große, ich jammer auch manchmal, weils einfach guttun kann, sich mal ausgiebig abzujammern.

Nur - ich schwimm ne Runde und dann zurück ans Ufer, husch husch - die Arbeit wartet. Ran an die Lösung und durchziehen.

Wenn das jetzt anmaßend war, entschuldige bitte. Bin schon weg.

Lg
Reinfriede
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe Reinfriede!

Es war eine völlig USER bezugslose Äußerung von mir.

Ich trau mich nur nicht aus mir heraus zu beurteilen was abendsonne nun tun soll. Das war alles.

LG Elladana

PS.: Ich hatte DEINEN Beitrag nicht mal gelesen ...


Ich bin oft zwischendurch länger nicht im Forum.
Ihr habt wohl inzwischen ganz heftig diskutiert.
Hat sich ein gewisser tiefer Ernst hier eingeschlichen.
Da kam ich wohl mit einer etwas anders gelagerten "Laune" daher.

Meines passt offensichtlich nicht zur übrigen Diskussion.

Das nennt man dann, Anschluß verpasst :-)
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ich bin oft zwischendurch länger nicht im Forum.
Ihr habt wohl inzwischen ganz heftig diskutiert.
Hat sich ein gewisser tiefer Ernst hier eingeschlichen.
Da kam ich wohl mit einer etwas anders gelagerten "Laune" daher.

Meines passt offensichtlich nicht zur übrigen Diskussion.

Das nennt man dann, Anschluß verpasst :-)

Ist schon ok, ich war davon ausgegangen, dass Du auf die neueste Diskussion geantwortet hattest und sah Deine Aussage deshalb in einem anderen Zusammenhang - war also ein Missverständnis.

Danke, dass Du das gleich aufgeklärt hast!

Liebe Grüße
Reinfriede
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

liebe reinfriede,

entschuldige meine verspätete antwort.

nein, es war nichts anmaßend. anmaßend war z.b. die aussage meines schwiegervaters damals, in so einer = meiner situation müsste ich mich trennen, das haus verkaufen, plus seine aussage dazu, MEINE meinung sei falsch. SO etwas ist anmaßend.

all@

warum ich mich vom thread distanziert gehalten habe, war, weil so vieles andere war in der zwischenzeit (auf die arbeit bezogen), UND es war IN ERSTER LINIE
eine gewisse art von resignation.
Sag, versuchst du irgendwas von dem, was frau dir schreibt auch nur annähenrd zu lesen und zu verstehen?

Oder klatscht du einfach immer wieder schnell mit der "das-geht-ja-sowieso-nicht-weil"-Fliegenklatsche drauf, damit dus ja nicht wahr-nehmen musst, dass es anders sein könnte, als du es dir in deinem zugemauerten Kämmerlein geschaffen hast?

Ich hatte nicht geschrieben - Wirtschaftsgemeinschaft - ich hatte geschrieben



nicht - "bleiben neben ihm" - wobei, paßt eh wieder, weil ist einfach so:



:escape:
ich denke, dass ich schon sehr oft erklärt habe, warum ich hier im haus nicht alleine bleiben will. das ist das problem mit den quereinsteigern:clown:, schlagen etwas vor, was man schon lange abgehakt hat, und erklären einen dann für blöd, wenn man auf diese "gute idee" nicht eingehen möchte. selbst WENN ichs hier nicht geschrieben hätte, dass ich nicht im haus bleiben will alleine mit den kindern (kann ich mir nicht vorstellen, weil ich immer alles tausend mal erkläre), liegt es auf der hand, dass ich ihn, wenn ER geht, rauszahlen muss. reden wir denn nicht ständig von "zweites standbein nicht leistbar"??? wie sollte ich mir dann bitte leisten können, IHN rauszuzahlen und nebenbei noch die raten für die rückzahlungen alleine zu tragen? ich hab der christina deshalb nicht zugetraut, dass sie tatsächlich meint, er geht, ich bleibe im haus und habs einfach anders interpretiert.
ist ja auch eine art von "bleiben ohne ihn", was wir hier machen. ich versuche, ihn einfach auszublenden.
funktioniert aber noch immer nicht.

lg an euch
abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

ist ja auch eine art von "bleiben ohne ihn", was wir hier machen. ich versuche, ihn einfach auszublenden.

Paßt doch - bleib einfach - und leide weiter - bis ans Ende deiner Tage - ist eh dein Leben - ich kann ganz gut dabei zuschauen, dass du dich selbst fertig machst :clown:

funktioniert aber noch immer nicht.

Mein Ex zieht übrigens morgen aus - ich bleib im Haus - und übernehm den Kredit - und er geht, ohne ausbezahlt werden zu wollen - er kriegt zwar das Bargeld, was noch auf den Konten ist, aber das wars :escape:

ich hab der christina deshalb nicht zugetraut, dass sie tatsächlich meint, er geht, ich bleibe im haus und habs einfach anders interpretiert.

Naja, ich hatte mir ja auch die Chance gegeben, dass es so sein könnte :party02:
 
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Mein Ex zieht übrigens morgen aus - ich bleib im Haus - und übernehm den Kredit - und er geht, ohne ausbezahlt werden zu wollen - er kriegt zwar das Bargeld, was noch auf den Konten ist, aber das wars :escape:
echt? gibts heutzutage noch menschen außer mir vielleicht, die soetwas tun?? kann sein, dass er mal eine mords-wut auf dich bekommt, weil er auf all das verzichtet hat.

kann sein, muss nicht sein. dir kanns ja egal sein, was er dann fühlt.
aber es ist genau das, was mich abhält, auf all das zu vERZICHTEN, was mir zusteht. die angst vor dem groll, der sich einstellt.

meine mutter hat z.b. der kinder wegen auf das verkaufen des hauses verzichtet und lebt in ihrem anteil. jetzt sieht sie, dass ihr viel mehr geholfen gewesen wäre, wenn sie ihren teil sofort eingefordert hätte, weil jetzt kann sie nicht mehr aus. sie wohnt in IHRER hälfte neben ihrem ex.
und die wut steigert sich. sie schaut zu, wie die neue des ex ein und aus geht und über IHR haus bestimmt.
sie könnte vermieten und sich selber was suchen, aber das geht auch nicht wirklich. sie ist gefangen im eigenen leben.
ich hab angst, in ihre fußstapfen zu treten, wenn ich was unüberlegtes mache.

dass er geht und auf alles verzichtet, ......die andere möglichkeit, so wie es ihr macht....... ich würds ihm AUCH zutrauen. er gibt aber zu, er würde verkümmern in einer kleinen wohnung. mein problem?? eigentlich nicht. aber ich nehme mich an. weil er mir dann doch leid tut mit seiner lebenssituation und außerdem: sein erbe steckt im haus, ......auch wenn er es eigentlich verprasst hat, ......denn
das erbe (€ 50000) ist zwar ins haus gezahlt worden, aber das geld, das übrig hätte bleiben müssen, hat er ja in seine interessen investiert.

ist mir eigentlich noch zu helfen, wenn ich da auf ihn rücksicht nehme?? nein, ich denke, ich könnte getrost sagen: wenn ER bereit ist, zu gehen und auf das rauszahlen verzichtet, dann bleib ich im haus mit den kindern.

tja, aber da sind sie: die zweifel, ob ich denn überhaupt hier bleiben möchte. eine ambivalente liebe zum haus. nach wie vor. das bauchgefühl sagt mir: nicht in diesem haus OHNE ihn. es ist alles alt, reparaturbedürftig, ohne tatkräftige männliche unterstützung mag ich nichts mehr machen (die motivation wäre ev. bei etwas "neuem" gegeben). der selbstmord in diesem haus, irgendwie spüre ich nach wie vor die negativen energien.


ich bekomms also einfach nicht heraus, was wirklich ist.
dieses "anhaften" durch das ungeklärte lässt mich nicht aus.

wegen der wohnung, dem ausziehen, bin ich noch immer dran, auch wenn ich gesagt habe, ich lasse es sein. denn:
mein mann hat sich die letzte zeit sehr verändert. seit unserem "hoch" gibt er sich mit der beziehung, die im sumpf zu stecken scheint, nicht mehr zufrieden. das letzte aufflackernde feuer war ja gleich wieder gelöscht, jetzt ist der ofen ganz aus.
er hat mir wieder mal kurz gesagt, so will er nicht leben, haus verkaufen etc., ich hab ihn ziemlich angeschnauzt, hab ihm gesagt, dass ich mir seit 2 jahren den kopf zerbreche wegen einer lösung, um das haus zu HALTEN, und er macht es sich so unverschämt leicht, bereits zum zweiten mal. andere ideen gibt es nicht. seither rennt er mit einem brummigen gesicht und mit einem hochexplosiven inneren herum.

so kann ich mich auch nicht "arrangieren". denn bisher hat mir gefallen, dass er im gemüt fröhlich war, wenn er auch düster aussieht. jetzt hab ich den grantigen menschen auch in bezug auf die laune vor mir, der mich verantwortlich macht (wenn auch stillschweigend), dass es ihm so geht.

der "freundaspekt" ist auch nicht mehr wirklich wesentlich.

liebe christina,
bei dir wirds ev. andere gründe geben, aber dennoch, ich beneide dich für dein neues leben, alles gute dafür!!!!
alleine das gefühl der freiheit, das sich da einstellt, und die freude auf den neuen lebensabschnitt!!!!!

vielleicht gehts mir auch bald so.
manchmal dauert ja auch eine geburt EWIG, dann weiß man vielleicht noch viel mehr zu schätzen, was man schon alles geschafft hat.

lg abendsonne
 
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